La Svizzera in skating

Servizio sul sentiero
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Il relazione di viaggio da vedere lungo:

Country Skate route-0901
Country Skate
Frauenfeld–Turbenthal
Al percorso
Mittelland Skate route-03
Mittelland Skate
Romanshorn–Neuchâtel / Estavayer-le-Lac
Al percorso
Rhein Skate route-01
Rhein Skate
Landquart–Kreuzlingen
Al percorso
Rhône Skate route-02
Rhône Skate
Sierre–Vevey
Al percorso
Mit dem Longboard und Zelt quer durch die Schweiz

Mit dem Longboard und Zelt quer durch die Schweiz

Man könnte meinen, wir haben diese Tour minutiös geplant. Nein. Weshalb? Wir sind in der Schweiz. Alles ist gut ausgeschildert, das Terrain einfach und man kommt immer irgendwo in kürzester Zeit in die Zivilisation.
Wir wollten ein Abenteuer. Mit dem Longboard, Rucksack und Zelt einmal durch die Schweiz. Von Landquart nach Estavayer und von Vevey nach Sierre. Wie lange die Tagesetappen werden sollen, war nicht geplant. Wir möchten einfach unterwegs sein und vorab schauen.
Spontan fragten wir dann jeweils Bauern und Leute an, ob wir auf ihrer Wiese unser Zelt aufstellen dürften um eine Nacht dort zu verbringen. Nur im Ausnahmefall wollten wir auf einen Zeltplatz gehen. Das Echo unserer Hosts war durchwegs positiv, sehr gastfreundlich und einladend. Einfach toll!
Vorbereitungen
Rucksack packen. Nur das Nötigste kommt mit. Ein Set Kleider für untertags und ein Set Kleider für die Zeit nach der Ankunft. Kleiderwaschen kann man unterwegs. Weshalb mehr mitnehmen? Natürlich Regenschutz etc. etc. Auch beim Zelt, Rucksack und ganzen sonstigem Equipment wurde auf das Gewicht geachtet. Der Komfort sollte aber auch nicht zu kurz kommen. Einen guten Mittelweg gab es zu finden. Da wir aber sehr erfahren sind im Alpinwandern, Biwakieren etc. war das Zusammenstellen des Materials keine grosse Herausforderung.
Basisgewicht Rucksack ohne Wasser/Essen war 6.3 kg pro Person.
Zusammenfassung
Sehr abwechslungsreich und schön. Tolle Gastfreundschaft erlebt, Offenheit und unkompliziert.
Man sieht so viel von der Schweiz auf eine ganz andere Art. Städte werden oftmals am Rande passiert und man lernt eine ganz andere Sicht der Ortschaften kennen. Bodenbelag in der Regel super. Es gab aber auch Ausnahmen.
Nach 12 Tagen, 8 Übernachtungen im Zelt, drei Übernachtungen in Wohnung, ca. 628 km und 72h Fahrzeit am Ziel in Sierre angekommen. Es ging viel zu schnell vorüber. All die Eindrücke müssen noch verarbeitet werden.
Kurz gesagt, ein ganz toller Longboard-Trip.
SchweizMobil rockt.
Fahrtaktik und Sonstiges
Nach jeder Stunde Fahrzeit machten wir 5–7 Minuten pause. Am Mittag war die Pause länger und eine kleine Siesta kam dazu. Pro Tag waren wir zwischen 5-7 Stunden auf dem Board.
Öffentliche WC benutzen! Wenn nicht möglich, kleines Loch graben (Mini-Schaufel dabei) und das grosse Geschäft darin erledigen und zubuddeln. Sonst Robidogsack! LNT - Leave no Trace!
• Waschen mit Bioseife. Trotzdem 50m zu fliessendem Gewässer halten.
• Wasserbeutel mit 1.5 l Wasser und immer wieder auffüllen. Geht am Einfachsten.
• Essen für jeweils einen Tag
• Longboard Rollen von 85 mm sind optimal. Sehr laufruhig und verzeihen auch ein paar Steine.
1. Etappe Landquart-Salez | 44 km
Es konnte losgehen. Mit dem ÖV nach Landquart. Die rotweissen Rollerblades-Schilder werden uns noch lange begleiten, auch in falsche Richtungen (aber nur kurz). Schön durch die Weinreben und dann auf den ersten Teil des Rheindammes. Da war der Belag aber gar nicht gut. Nach dem Abbieger bei Sargans alles auf dem Rheindamm weiter. Super Belag. Viel und starker Gegenwind. Hatte aber den Vorteil, dass die direkt nebenanliegende Autobahn nicht stark zu hören war.
Übernachtung bei einem Bauer auf der Wiese.
2. Etappe Salez-Rorschach | 49 km
Gemütliches Aufstehen um ca. 5 Uhr. Kaffeekochen und Frühstücken. Wir wollten jeweils um ca. 7 Uhr losfahren um der heissen Mittagssonne zu entfliehen, oder nur einen kleineren Teil am Nachmittag zu fahren. Oftmals hatten wir Wind und der Windchilleffekt kam uns sehr zu Gute.
Übernachtung in Rorschach in der Herberge neben der Badi, da leider keine "Zeltwiese" gefunden werden konnte. Sehr einfach eingerichtetes Vierer-Zimmer mit Halbpension.

3. Etappe Rorschach-Märstetten | 55 km
Sehr schöne Strecke dem Bodensee entlang. Lange und rassige Abfahrt nach Bischofszell.
4. Etappe Märstetten-Turbenthal | 59 km (Country Skate Route 901)
Viele Nebenstrassen mit Aufstiegen und rassigen Abfahrten. Eher für ausdauernde Longboarder geeignet.
5. Etappe Turbenthal-Regensdorf | 61.5 km (Route 3 Mitelland)
Sehr schöner Abschnitt an der Töss entlang bei Turbenthal. Super um mit dem Longboard zu pushen und zu pumpen.
Steile und lange Abfahrt zum Pfäffikersee. Mit dem Longboard nicht einfach zu bremsen. Kurzerhand aufs Brett gesessen und den Hügel runter gebraust. Diese Technik wendeten wir auf diversen anderen Etappen auch an wenn es zu heikel wurde. Machte aber genau so viel Spass wie auf dem Longboard normal zu cruisen. Danach leider viel städtisches Gebiet, Baustellen, Umfahrungen & Lärm.
Erste Übernachtung in einer Wohnung. (Freunde/Familie besuchen).
6. Etappe Regensdorf-Brugg | 39.1 km
In Baden nach der Hochbrücke war es ein Rätselraten mit den Markierungen. Eines der wenigen Mal als wir uns verfahren haben und die Karte zu Hand nehmen mussten. Ansonsten alles bestens ausgeschildert.
Zweite Übernachtung in einer Wohnung. (Freunde/Familie besuchen).
7. Etappe Brugg-Hägendorf | 60 km
Sehr schöne durchfahrt in Aarau durchs Quartier am Bächli entlang.
In Hägendorf empfiehlt sich der Spaziergang/Wanderung in die Teufelsschlucht.
8. Etappe Hägendorf-Orpund | 66 km
Abkühlung in der Aare, was für eine Wohltat in diesem schwül-heissen Wetter.
Wir durften unser Zelt auf dem Rasen eines Wohnhauses aufstellen. Sehr nette Gastgeber. Haben den ganzen Abend zusammen verbracht.
9. Etappe Orpund-Avenches | 61 km
Unglaublich viele Gemüsefelder so weit das Auge reicht. Murten und Avenches sind einen Besuch wert.
10. Etappe Avenches-Estavayer-le-Lac | 29 km
Mit dem ÖV nach Vevey und eine kurze Fahrt auf den ausserhalb gelegenen Zeltplatz.
11. Etappe Vevey-Saxon | 64 km
Erster und einziger Regentag auf unserem ganzen Trip. Wobei so richtig geregnet hat es nicht, eher sehr stark genieselt. Unsere Schuhe waren nicht wasserfest, weshalb wir kurzerhand Robidogsäcke über die Socken gestülpt haben.
12. Etappe Saxon-Sierre | 39 km
Teilweise bester Bodenbelag. Durchschnittsgeschwindigkeit mit dem Longboard bei guten 14 km/h.
Sierren angekommen, Ende der Route 2 Rhone Skate.
Man könnte meinen, wir haben diese Tour minutiös geplant. Nein. Weshalb? Wir sind in der Schweiz. Alles ist gut ausgeschildert, das Terrain einfach und man kommt immer irgendwo in kürzester Zeit in die Zivilisation.
Wir wollten ein Abenteuer. Mit dem Longboard, Rucksack und Zelt einmal durch die Schweiz. Von Landquart nach Estavayer und von Vevey nach Sierre. Wie lange die Tagesetappen werden sollen, war nicht geplant. Wir möchten einfach unterwegs sein und vorab schauen.
Spontan fragten wir dann jeweils Bauern und Leute an, ob wir auf ihrer Wiese unser Zelt aufstellen dürften um eine Nacht dort zu verbringen. Nur im Ausnahmefall wollten wir auf einen Zeltplatz gehen. Das Echo unserer Hosts war durchwegs positiv, sehr gastfreundlich und einladend. Einfach toll!
Vorbereitungen
Rucksack packen. Nur das Nötigste kommt mit. Ein Set Kleider für untertags und ein Set Kleider für die Zeit nach der Ankunft. Kleiderwaschen kann man unterwegs. Weshalb mehr mitnehmen? Natürlich Regenschutz etc. etc. Auch beim Zelt, Rucksack und ganzen sonstigem Equipment wurde auf das Gewicht geachtet. Der Komfort sollte aber auch nicht zu kurz kommen. Einen guten Mittelweg gab es zu finden. Da wir aber sehr erfahren sind im Alpinwandern, Biwakieren etc. war das Zusammenstellen des Materials keine grosse Herausforderung.
Basisgewicht Rucksack ohne Wasser/Essen war 6.3 kg pro Person.
Zusammenfassung
Sehr abwechslungsreich und schön. Tolle Gastfreundschaft erlebt, Offenheit und unkompliziert.
Man sieht so viel von der Schweiz auf eine ganz andere Art. Städte werden oftmals am Rande passiert und man lernt eine ganz andere Sicht der Ortschaften kennen. Bodenbelag in der Regel super. Es gab aber auch Ausnahmen.
Nach 12 Tagen, 8 Übernachtungen im Zelt, drei Übernachtungen in Wohnung, ca. 628 km und 72h Fahrzeit am Ziel in Sierre angekommen. Es ging viel zu schnell vorüber. All die Eindrücke müssen noch verarbeitet werden.
Kurz gesagt, ein ganz toller Longboard-Trip.
SchweizMobil rockt.
Fahrtaktik und Sonstiges
Nach jeder Stunde Fahrzeit machten wir 5–7 Minuten pause. Am Mittag war die Pause länger und eine kleine Siesta kam dazu. Pro Tag waren wir zwischen 5-7 Stunden auf dem Board.
Öffentliche WC benutzen! Wenn nicht möglich, kleines Loch graben (Mini-Schaufel dabei) und das grosse Geschäft darin erledigen und zubuddeln. Sonst Robidogsack! LNT - Leave no Trace!
• Waschen mit Bioseife. Trotzdem 50m zu fliessendem Gewässer halten.
• Wasserbeutel mit 1.5 l Wasser und immer wieder auffüllen. Geht am Einfachsten.
• Essen für jeweils einen Tag
• Longboard Rollen von 85 mm sind optimal. Sehr laufruhig und verzeihen auch ein paar Steine.
1. Etappe Landquart-Salez | 44 km
Es konnte losgehen. Mit dem ÖV nach Landquart. Die rotweissen Rollerblades-Schilder werden uns noch lange begleiten, auch in falsche Richtungen (aber nur kurz). Schön durch die Weinreben und dann auf den ersten Teil des Rheindammes. Da war der Belag aber gar nicht gut. Nach dem Abbieger bei Sargans alles auf dem Rheindamm weiter. Super Belag. Viel und starker Gegenwind. Hatte aber den Vorteil, dass die direkt nebenanliegende Autobahn nicht stark zu hören war.
Übernachtung bei einem Bauer auf der Wiese.
2. Etappe Salez-Rorschach | 49 km
Gemütliches Aufstehen um ca. 5 Uhr. Kaffeekochen und Frühstücken. Wir wollten jeweils um ca. 7 Uhr losfahren um der heissen Mittagssonne zu entfliehen, oder nur einen kleineren Teil am Nachmittag zu fahren. Oftmals hatten wir Wind und der Windchilleffekt kam uns sehr zu Gute.
Übernachtung in Rorschach in der Herberge neben der Badi, da leider keine "Zeltwiese" gefunden werden konnte. Sehr einfach eingerichtetes Vierer-Zimmer mit Halbpension.

3. Etappe Rorschach-Märstetten | 55 km
Sehr schöne Strecke dem Bodensee entlang. Lange und rassige Abfahrt nach Bischofszell.
4. Etappe Märstetten-Turbenthal | 59 km (Country Skate Route 901)
Viele Nebenstrassen mit Aufstiegen und rassigen Abfahrten. Eher für ausdauernde Longboarder geeignet.
5. Etappe Turbenthal-Regensdorf | 61.5 km (Route 3 Mitelland)
Sehr schöner Abschnitt an der Töss entlang bei Turbenthal. Super um mit dem Longboard zu pushen und zu pumpen.
Steile und lange Abfahrt zum Pfäffikersee. Mit dem Longboard nicht einfach zu bremsen. Kurzerhand aufs Brett gesessen und den Hügel runter gebraust. Diese Technik wendeten wir auf diversen anderen Etappen auch an wenn es zu heikel wurde. Machte aber genau so viel Spass wie auf dem Longboard normal zu cruisen. Danach leider viel städtisches Gebiet, Baustellen, Umfahrungen & Lärm.
Erste Übernachtung in einer Wohnung. (Freunde/Familie besuchen).
6. Etappe Regensdorf-Brugg | 39.1 km
In Baden nach der Hochbrücke war es ein Rätselraten mit den Markierungen. Eines der wenigen Mal als wir uns verfahren haben und die Karte zu Hand nehmen mussten. Ansonsten alles bestens ausgeschildert.
Zweite Übernachtung in einer Wohnung. (Freunde/Familie besuchen).
7. Etappe Brugg-Hägendorf | 60 km
Sehr schöne durchfahrt in Aarau durchs Quartier am Bächli entlang.
In Hägendorf empfiehlt sich der Spaziergang/Wanderung in die Teufelsschlucht.
8. Etappe Hägendorf-Orpund | 66 km
Abkühlung in der Aare, was für eine Wohltat in diesem schwül-heissen Wetter.
Wir durften unser Zelt auf dem Rasen eines Wohnhauses aufstellen. Sehr nette Gastgeber. Haben den ganzen Abend zusammen verbracht.
9. Etappe Orpund-Avenches | 61 km
Unglaublich viele Gemüsefelder so weit das Auge reicht. Murten und Avenches sind einen Besuch wert.
10. Etappe Avenches-Estavayer-le-Lac | 29 km
Mit dem ÖV nach Vevey und eine kurze Fahrt auf den ausserhalb gelegenen Zeltplatz.
11. Etappe Vevey-Saxon | 64 km
Erster und einziger Regentag auf unserem ganzen Trip. Wobei so richtig geregnet hat es nicht, eher sehr stark genieselt. Unsere Schuhe waren nicht wasserfest, weshalb wir kurzerhand Robidogsäcke über die Socken gestülpt haben.
12. Etappe Saxon-Sierre | 39 km
Teilweise bester Bodenbelag. Durchschnittsgeschwindigkeit mit dem Longboard bei guten 14 km/h.
Sierren angekommen, Ende der Route 2 Rhone Skate.

Il relazione di viaggio da vedere lungo:

Country Skate route-0901
Country Skate
Frauenfeld–Turbenthal
Al percorso
Mittelland Skate route-03
Mittelland Skate
Romanshorn–Neuchâtel / Estavayer-le-Lac
Al percorso
Rhein Skate route-01
Rhein Skate
Landquart–Kreuzlingen
Al percorso
Rhône Skate route-02
Rhône Skate
Sierre–Vevey
Al percorso