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Route Nord-Sud route-03
Route Nord-Sud
Basel–Chiasso
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Gotthard noch zu – darum über Oberalp und Lukmanier nach Bellinzona

Gotthard noch zu – darum über Oberalp und Lukmanier nach Bellinzona

420 km haben wir in 6 Tagen hinter uns gelassen und 5000 Höhenmeter bewältigt, aber was bleibt und zählt, sind die vielfältigen Eindrücke während der Tour. Und nicht unerwähnt bleiben soll die hervorragende Ausschilderung der Route, die uns nicht im Stich gelassen hat.
Nachdem wir im letzten Jahr die hervorragende Jura-Route (Nr. 7) absolviert hatten, wollten wir in diesem Jahr die Nord-Süd-Route in Angriff nehmen.

Für meinen Bruder und mich kam als gemeinsamer Zeitraum nur eine Woche im Mai in Frage. Eigentlich zu früh für eine Alpenquerung, aber, zum Glück wurde der Oberalppass rechtzeitig am 09.05.08 freigegeben.

Am Sonntag den 11.05. kamen wir um 7.00 Uhr mit dem Nachtzug aus Bremen in Basel an. Nach kurzem Frühstück und Einkauf von Lebensmitteln verließen wir um 8.00 Uhr Basel. Auf ebener Strecke ging es bis Anwil zügig voran. Dann allerdings stellten uns die Ausläufer des Jura auf eine erste Probe. Die ersten Höhenmeter wurden bezwungen und esging in rasanter Abfahrt Richtung Aarau. Kurz hinter Schöftland wurde aus dem bis dahin gewohnten Teerbelag eine Schotterpiste, die durch das Suhrental führt und ich war froh, dieses Mal mit dem Mountainbike und nicht mit dem Rennrad unterwegs zu sein.

Nach 100 km und 1000 Höhenmetern erreichten wir gegen 17.00 Uhr den Campingplatz auf der Südseite des Sempacher Sees. Die Fahrt bis nach Luzern am nächsten Morgen war ein landschaftlicher Genuß. In Luzern am Bahnhof ergänzten wir unsere Verpflegung. Dann weiter entlang des Vierwaldstätter Sees.

In Niederdorf kamen wir wenige Minuten zu spät an, um noch mit der Fähre auf die andere Seite zu kommen. Die Wartezeit bis zur nächsten Fähre nutzten wir, um in Wassen im Backpacker ein Zimmer zu reservieren.

Der Pfingstreiseverkehr zerrte ganz schön an unseren Nerven, vor allem wenn es durch Tunnels oder Galerien ging, war der Lärm kaum zu ertragen.

Ab Altdorf hatten wir dann Ruhe. Nach 90 km wurden wir noch einmal auf die Probe gestellt. Die letzten 10 km bis Wassen wollten nicht enden. Jeder Höhenmeter verlangte nach einer Pause. Endlich, um 18.30 Uhr erreichten wir Wassen und bezogen im Backpacker unser kleines aber feines Zimmer für 2 Nächte.

Am nächsten Tag fuhren wir ohne Gepäck durch das reizvolle Meiental Richtung Sustenpass bis auf 1600 m. Dort war die Fahrt zu Ende, da der Pass gesperrt war. Für uns „Nordländer“ waren diesen Schneemassen vor unseren Augen wahrhaft imposant und einmalig.

Am darauf folgenden Morgen verließen wir unsere gastfreundliche und kostengünstige Bleibe in Wassen und machten uns auf den härtesten Teil unserer Tour, den Anstieg bis nach Andermatt und die Überquerung von Oberalp und Lukmanier.

Als wir gegen 10.00 Uhr in Andermatt nach anstrengenden 11 km ankamen, war ich am Zweifeln ob wir Oberalp und Lukmanier an diesem Tag noch schaffen. Aber nach einer Stärkung ging es „flott“ den Oberalppass hinauf, der mit jeder Kehre neue Eindrücke bot. Waren wir schon am Sustenpass von den Schneemassen beindruckt, auf der Passhöhe des Oberalp waren wir überwältigt. Über 4 m Schnee links und rechts der Straße.

Nachdem wir uns sattgesehen hatten, ging es fast wie von selbst hinab nach Disentis. Gegen 14.30 Uhr legten wir dort noch eine kurze Pause ein, denn vor uns lagen noch ca. 20 km und 800 Höhenmeter bis zum Lukmanier.

Keine Sonne mehr, es wurde kälter und die Etappen zwischen den Pausen immer kürzer. Vor der Passhöhe wurde uns noch ein „Highlight“ beschert: eine, mehrere Hundert Meter lange Galerie, die Öffnungen mit Blenden versehen, keine Beleuchtung, stockfinster. Selten habe ich so in die Pedale getreten, um möglichst schnell diesen „unheimlichen“ Ort zu verlassen.

Danach kam endlich die Passhöhe. Mittlerweile nur noch 9 Grad, bewölkt und leichter Regen. Erst einmal warme Klamotten an. Inzwischen war es 18.00 Uhr und der nächste Zeltplatz mit wärmeren Temperaturen gute 20 km entfernt. Nun war ich froh, dass ich mich im Vorfeld der Tour mit diversen Unterkunftsmöglichkeiten entlang der Tour beschäftigt hatte. In 3 km Entfernung lockte das Hotel Albergo Acquacalda, das zur Anlage Centro Ecologico UomoNatura“ gehört. Den Eindruck, den ich von der Homepage gewonnen hatte, entsprach zwar bei weitem nicht den tatsächlichen, etwas runtergekommenen Eindruck, aber das war uns in dem Moment egal.

Ausgeruht ging es am nächsten Morgen an den Abstieg. Schnell erreichten unsere Tachometer die 50 km/h. Was wir uns am Vortag hart erarbeitet hatten, erledigten wir nun innerhalb eines Vormittags abwärts. Vorbei an den ersten Weinbergen, Palmen und waghalsig am Berg gelegenen Steinbrüchen, erreichten wir am frühen Nachmittag Bellinzona, wo wir im Regen unsere Zelte aufbauten. Den trockenen Freitagvormittag nutzten wir zu einem Abstecher nach Locarno. Leider fing es Mittags wieder an zu regnen. Der Regen hielt auch bis Samstagvormittag an, den wir eigentlich nutzen wollten, um die Altstadt von Bellinzona aus der Nähe zu betrachten.

Daher nahmen wir den nächsten Zug Richtung Basel und Abends den Nachtzug gen Heimat.

420 km haben wir in 6 Tagen hinter uns gelassen und 5000 Höhenmeter bewältigt, aber was bleibt und zählt, sind die vielfältigen Eindrücke während der Tour. Und nicht unerwähnt bleiben soll die hervorragende Ausschilderung der Route, die uns nicht im Stich gelassen hat.
420 km haben wir in 6 Tagen hinter uns gelassen und 5000 Höhenmeter bewältigt, aber was bleibt und zählt, sind die vielfältigen Eindrücke während der Tour. Und nicht unerwähnt bleiben soll die hervorragende Ausschilderung der Route, die uns nicht im Stich gelassen hat.
Nachdem wir im letzten Jahr die hervorragende Jura-Route (Nr. 7) absolviert hatten, wollten wir in diesem Jahr die Nord-Süd-Route in Angriff nehmen.

Für meinen Bruder und mich kam als gemeinsamer Zeitraum nur eine Woche im Mai in Frage. Eigentlich zu früh für eine Alpenquerung, aber, zum Glück wurde der Oberalppass rechtzeitig am 09.05.08 freigegeben.

Am Sonntag den 11.05. kamen wir um 7.00 Uhr mit dem Nachtzug aus Bremen in Basel an. Nach kurzem Frühstück und Einkauf von Lebensmitteln verließen wir um 8.00 Uhr Basel. Auf ebener Strecke ging es bis Anwil zügig voran. Dann allerdings stellten uns die Ausläufer des Jura auf eine erste Probe. Die ersten Höhenmeter wurden bezwungen und esging in rasanter Abfahrt Richtung Aarau. Kurz hinter Schöftland wurde aus dem bis dahin gewohnten Teerbelag eine Schotterpiste, die durch das Suhrental führt und ich war froh, dieses Mal mit dem Mountainbike und nicht mit dem Rennrad unterwegs zu sein.

Nach 100 km und 1000 Höhenmetern erreichten wir gegen 17.00 Uhr den Campingplatz auf der Südseite des Sempacher Sees. Die Fahrt bis nach Luzern am nächsten Morgen war ein landschaftlicher Genuß. In Luzern am Bahnhof ergänzten wir unsere Verpflegung. Dann weiter entlang des Vierwaldstätter Sees.

In Niederdorf kamen wir wenige Minuten zu spät an, um noch mit der Fähre auf die andere Seite zu kommen. Die Wartezeit bis zur nächsten Fähre nutzten wir, um in Wassen im Backpacker ein Zimmer zu reservieren.

Der Pfingstreiseverkehr zerrte ganz schön an unseren Nerven, vor allem wenn es durch Tunnels oder Galerien ging, war der Lärm kaum zu ertragen.

Ab Altdorf hatten wir dann Ruhe. Nach 90 km wurden wir noch einmal auf die Probe gestellt. Die letzten 10 km bis Wassen wollten nicht enden. Jeder Höhenmeter verlangte nach einer Pause. Endlich, um 18.30 Uhr erreichten wir Wassen und bezogen im Backpacker unser kleines aber feines Zimmer für 2 Nächte.

Am nächsten Tag fuhren wir ohne Gepäck durch das reizvolle Meiental Richtung Sustenpass bis auf 1600 m. Dort war die Fahrt zu Ende, da der Pass gesperrt war. Für uns „Nordländer“ waren diesen Schneemassen vor unseren Augen wahrhaft imposant und einmalig.

Am darauf folgenden Morgen verließen wir unsere gastfreundliche und kostengünstige Bleibe in Wassen und machten uns auf den härtesten Teil unserer Tour, den Anstieg bis nach Andermatt und die Überquerung von Oberalp und Lukmanier.

Als wir gegen 10.00 Uhr in Andermatt nach anstrengenden 11 km ankamen, war ich am Zweifeln ob wir Oberalp und Lukmanier an diesem Tag noch schaffen. Aber nach einer Stärkung ging es „flott“ den Oberalppass hinauf, der mit jeder Kehre neue Eindrücke bot. Waren wir schon am Sustenpass von den Schneemassen beindruckt, auf der Passhöhe des Oberalp waren wir überwältigt. Über 4 m Schnee links und rechts der Straße.

Nachdem wir uns sattgesehen hatten, ging es fast wie von selbst hinab nach Disentis. Gegen 14.30 Uhr legten wir dort noch eine kurze Pause ein, denn vor uns lagen noch ca. 20 km und 800 Höhenmeter bis zum Lukmanier.

Keine Sonne mehr, es wurde kälter und die Etappen zwischen den Pausen immer kürzer. Vor der Passhöhe wurde uns noch ein „Highlight“ beschert: eine, mehrere Hundert Meter lange Galerie, die Öffnungen mit Blenden versehen, keine Beleuchtung, stockfinster. Selten habe ich so in die Pedale getreten, um möglichst schnell diesen „unheimlichen“ Ort zu verlassen.

Danach kam endlich die Passhöhe. Mittlerweile nur noch 9 Grad, bewölkt und leichter Regen. Erst einmal warme Klamotten an. Inzwischen war es 18.00 Uhr und der nächste Zeltplatz mit wärmeren Temperaturen gute 20 km entfernt. Nun war ich froh, dass ich mich im Vorfeld der Tour mit diversen Unterkunftsmöglichkeiten entlang der Tour beschäftigt hatte. In 3 km Entfernung lockte das Hotel Albergo Acquacalda, das zur Anlage Centro Ecologico UomoNatura“ gehört. Den Eindruck, den ich von der Homepage gewonnen hatte, entsprach zwar bei weitem nicht den tatsächlichen, etwas runtergekommenen Eindruck, aber das war uns in dem Moment egal.

Ausgeruht ging es am nächsten Morgen an den Abstieg. Schnell erreichten unsere Tachometer die 50 km/h. Was wir uns am Vortag hart erarbeitet hatten, erledigten wir nun innerhalb eines Vormittags abwärts. Vorbei an den ersten Weinbergen, Palmen und waghalsig am Berg gelegenen Steinbrüchen, erreichten wir am frühen Nachmittag Bellinzona, wo wir im Regen unsere Zelte aufbauten. Den trockenen Freitagvormittag nutzten wir zu einem Abstecher nach Locarno. Leider fing es Mittags wieder an zu regnen. Der Regen hielt auch bis Samstagvormittag an, den wir eigentlich nutzen wollten, um die Altstadt von Bellinzona aus der Nähe zu betrachten.

Daher nahmen wir den nächsten Zug Richtung Basel und Abends den Nachtzug gen Heimat.

420 km haben wir in 6 Tagen hinter uns gelassen und 5000 Höhenmeter bewältigt, aber was bleibt und zählt, sind die vielfältigen Eindrücke während der Tour. Und nicht unerwähnt bleiben soll die hervorragende Ausschilderung der Route, die uns nicht im Stich gelassen hat.

Le carnet de route se trouve sur:

Route Nord-Sud route-03
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Basel–Chiasso
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