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St. Gotthard

Le carnet de route se trouve sur:

Route Nord-Sud route-03
Route Nord-Sud
Basel–Chiasso
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Tour de Suisse mit Fahrrad über die Alpen oder eine Schnapsidee wird wahr

Tour de Suisse mit Fahrrad über die Alpen oder eine Schnapsidee wird wahr

Bei etlichen kleineren Radtouren in der nähren Umgebung, Kaiserstuhl Schelinger-Alm Texaspass Streitberg Welschensteinach Höfle etc. hatten wir öfters mal die Schnapsidee einer Alpenquerung.
Bei etlichen kleineren Radtouren in der nähren Umgebung, Kaiserstuhl Schelinger-Alm Texaspass Streitberg Welschensteinach Höfle etc. hatten wir öfters mal die Schnapsidee einer Alpenquerung.

Irgendwann kam dann Jörg und meinte in der Schweiz gäbe es die sogenannte Nord-Süd-Route, eine Radweg von Basel nach Chiasso mit einer Alpenquerung über den Gotthard. Jörg kaufte das entsprechende Buch, wir schauten uns das an und fanden, dass dies machbar sei. In der ersten Oktober Woche 2009 hatten wir beide Urlaub, zwar ein später Termin für eine Alpenquerung aber mit etwas Glück müsste es noch reichen vor dem ersten Schnee. An einem sonnigen Sonntagmittag setzen wir uns bei Kaffee und Kuchen zusammen und baldoverten die Strecke aus. Wir einigten uns auf 5 Tage Fahrzeit, was sich als gute Wahl erwies. Die Etappenziele waren, Sempach, Altdorf, Hospental, Bellinzona. Wir buchten die Zimmer gleich übers Internet, wobei uns in Bellinzona noch ein kleiner Fehler einschlich, hätten die Beschreibung besser lesen sollen!!!

Am Samstag den 03.10.2009 starteten wir unsere Reise in Bad Säckingen und fuhren über die alte Holzbrücke in die Schweiz ein. Den Weg bis zum erreichen der eigentlichen Route, die in Basel startet, hatte Jörg vorher schon erkundigt. Nach einem Vesper in einem Wanderheim auf der Schafmatt und einigen Anlaufschwierigkeiten mit der Beschilderung erreichten wir bald Aarau. Bei unübersichtlichem Markttreiben in der Stadt verfranzten und verloren wir uns zum Glück das einzige mal. Dank Mobiltelefon konnten wir bald wieder zusammen Richtung Sursee radeln. Auf dem dortigen Marktplatz gabs noch einen Kaffee bevor wir unser Hotel in Sempach bezogen. An dem servierten bayerischen Buffet und selbigem Bier bedienten wir uns ausgiebig.

Früh am zweiten Tag starteten wir und erreichten bald Luzern, diesmal blieben wir aber zusammen. Es wahr ein herrlicher Herbsttag mit stellenweise über 20°C in der Sonne. Die Etappe bestand eigentlich „nur" aus dem Vierwaldstätter See, man kann sich mit dem Auto auf der A2 täuschen wie groß der See wirklich ist. Nach einer Überfahrt über den See erreichten wir am Spätnachmittag unser Quartier in Altdorf. Bei einem beeindruckendem Blick auf das Alpenpanorama genossen wir unser verdientes Essen auf der Terrasse und ließen den Tag bei ein, zwei Stangen ausklingen.

Am dritten Tag gab es dann keine Ruhephasen mehr. Die Route zog sich stetig steigend, vorbei an der großen Gotthardtunnelbaustelle, durch Orte die man nur all zu gut aus den Staumeldungen im Sommer kennt, Erstfeld, Wassen, Göschenen. Dort stärkten wir uns noch mal mit einer Suppe um für den eigentlichen Anstieg gestärkt zu sein. Es begann nun der stressigste und gefährlichste Teil der Alpenüberquerung. Es gab nämlich plötzlich keinen separaten Radweg mehr. Auf der eh schon schmalen Strasse , ganz auf die rechte Seite gequetscht, auf dunklen nicht beleuchteten Galerien, bei doch sehr starkem Verkehr mit vielen Bussen und Lastwagen bewegten wir uns aufwärts.

Nach der Schöllenschlucht und der Teufelsbrücke gab zum Glück wieder eine extra Fahrspur, und so erreichten wir unbeschadet Andermatt und nach einem Kaffee auch unser Tagesziel Hospental. Nach einem kurzfristigem Quartiertausch, der sich als doch nicht so glücklich herausstellte, verbrachten wir die Nacht auf 1500 Metern Höhe.

Am vierten Tag machten wir uns auf, die restlichen 581 Höhenmeter bis zum Gotthardpass abzuspulen. Bei herrlichem Sonnenschein erreichten wir endlich den Höhepunkt der Reise. Alle Last und Anstrengung fiel plötzlich von uns ab. Nachdem Wechsel der verschwitzen Klamotten, ein paar Erinnerungsfotos und einem verdienten Vesper im Hospiz, kamen wir nun zum schönsten Teil der Reise, die 13km lange Abfahrt auf der gepflasterten alten Tremola runter. Zwar mussten wir ab Airolo wieder selber strampeln, doch immer mit einem leichten Gefälle zog sich der Weg durchs Tessin bis nach Bellinzona. Bei der Suche nach dem Hotel in Bellinzona stellte sich nun heraus, wir hatten auf der Autobahnraststätte gebucht. Gar nicht so einfach zureichen mit dem Fahrrad! So wie sie an der Rezeption schauten waren wir vermutlich auch die ersten Gäste mit dem Velo. Nach einem kleinen Spaziergang und dem Genuss einer Pizza im Ort, schlief es sich gar nicht schlecht an der Autobahn.

Der letzte Tag der Reise begann gleich mit einem 350 Hm Anstieg auf den Monte Ceneri, dann vorbei an Lugano ging es einmal um den Lago di Lugano. Bei wunderschönstem Spätsommerwetter wirklich ein Traum. Am Nachmittag erreichten wir dann unser Ziel Chiasso, eine anstrengende aber schöne Reise ging zu Ende. Nach einem kurzem Disput, konnte sich der Verfasser dieses Berichtes durchsetzen, wir fuhren noch die paar Meter bis zur Grenze und tranken in Italien einen Espresso.

Die Rückreise mit der Schweizer SBB verlief problemlos, nicht zu vergleichen mit der DB. Vom Bahnhof in Stein fuhren wir wieder über die alte Holzbrücke zurück nach Säckingen wo Daniela mit einer großen Portion Spagetti Bolognese auf uns wartete.
Bei etlichen kleineren Radtouren in der nähren Umgebung, Kaiserstuhl Schelinger-Alm Texaspass Streitberg Welschensteinach Höfle etc. hatten wir öfters mal die Schnapsidee einer Alpenquerung.
Bei etlichen kleineren Radtouren in der nähren Umgebung, Kaiserstuhl Schelinger-Alm Texaspass Streitberg Welschensteinach Höfle etc. hatten wir öfters mal die Schnapsidee einer Alpenquerung.

Irgendwann kam dann Jörg und meinte in der Schweiz gäbe es die sogenannte Nord-Süd-Route, eine Radweg von Basel nach Chiasso mit einer Alpenquerung über den Gotthard. Jörg kaufte das entsprechende Buch, wir schauten uns das an und fanden, dass dies machbar sei. In der ersten Oktober Woche 2009 hatten wir beide Urlaub, zwar ein später Termin für eine Alpenquerung aber mit etwas Glück müsste es noch reichen vor dem ersten Schnee. An einem sonnigen Sonntagmittag setzen wir uns bei Kaffee und Kuchen zusammen und baldoverten die Strecke aus. Wir einigten uns auf 5 Tage Fahrzeit, was sich als gute Wahl erwies. Die Etappenziele waren, Sempach, Altdorf, Hospental, Bellinzona. Wir buchten die Zimmer gleich übers Internet, wobei uns in Bellinzona noch ein kleiner Fehler einschlich, hätten die Beschreibung besser lesen sollen!!!

Am Samstag den 03.10.2009 starteten wir unsere Reise in Bad Säckingen und fuhren über die alte Holzbrücke in die Schweiz ein. Den Weg bis zum erreichen der eigentlichen Route, die in Basel startet, hatte Jörg vorher schon erkundigt. Nach einem Vesper in einem Wanderheim auf der Schafmatt und einigen Anlaufschwierigkeiten mit der Beschilderung erreichten wir bald Aarau. Bei unübersichtlichem Markttreiben in der Stadt verfranzten und verloren wir uns zum Glück das einzige mal. Dank Mobiltelefon konnten wir bald wieder zusammen Richtung Sursee radeln. Auf dem dortigen Marktplatz gabs noch einen Kaffee bevor wir unser Hotel in Sempach bezogen. An dem servierten bayerischen Buffet und selbigem Bier bedienten wir uns ausgiebig.

Früh am zweiten Tag starteten wir und erreichten bald Luzern, diesmal blieben wir aber zusammen. Es wahr ein herrlicher Herbsttag mit stellenweise über 20°C in der Sonne. Die Etappe bestand eigentlich „nur" aus dem Vierwaldstätter See, man kann sich mit dem Auto auf der A2 täuschen wie groß der See wirklich ist. Nach einer Überfahrt über den See erreichten wir am Spätnachmittag unser Quartier in Altdorf. Bei einem beeindruckendem Blick auf das Alpenpanorama genossen wir unser verdientes Essen auf der Terrasse und ließen den Tag bei ein, zwei Stangen ausklingen.

Am dritten Tag gab es dann keine Ruhephasen mehr. Die Route zog sich stetig steigend, vorbei an der großen Gotthardtunnelbaustelle, durch Orte die man nur all zu gut aus den Staumeldungen im Sommer kennt, Erstfeld, Wassen, Göschenen. Dort stärkten wir uns noch mal mit einer Suppe um für den eigentlichen Anstieg gestärkt zu sein. Es begann nun der stressigste und gefährlichste Teil der Alpenüberquerung. Es gab nämlich plötzlich keinen separaten Radweg mehr. Auf der eh schon schmalen Strasse , ganz auf die rechte Seite gequetscht, auf dunklen nicht beleuchteten Galerien, bei doch sehr starkem Verkehr mit vielen Bussen und Lastwagen bewegten wir uns aufwärts.

Nach der Schöllenschlucht und der Teufelsbrücke gab zum Glück wieder eine extra Fahrspur, und so erreichten wir unbeschadet Andermatt und nach einem Kaffee auch unser Tagesziel Hospental. Nach einem kurzfristigem Quartiertausch, der sich als doch nicht so glücklich herausstellte, verbrachten wir die Nacht auf 1500 Metern Höhe.

Am vierten Tag machten wir uns auf, die restlichen 581 Höhenmeter bis zum Gotthardpass abzuspulen. Bei herrlichem Sonnenschein erreichten wir endlich den Höhepunkt der Reise. Alle Last und Anstrengung fiel plötzlich von uns ab. Nachdem Wechsel der verschwitzen Klamotten, ein paar Erinnerungsfotos und einem verdienten Vesper im Hospiz, kamen wir nun zum schönsten Teil der Reise, die 13km lange Abfahrt auf der gepflasterten alten Tremola runter. Zwar mussten wir ab Airolo wieder selber strampeln, doch immer mit einem leichten Gefälle zog sich der Weg durchs Tessin bis nach Bellinzona. Bei der Suche nach dem Hotel in Bellinzona stellte sich nun heraus, wir hatten auf der Autobahnraststätte gebucht. Gar nicht so einfach zureichen mit dem Fahrrad! So wie sie an der Rezeption schauten waren wir vermutlich auch die ersten Gäste mit dem Velo. Nach einem kleinen Spaziergang und dem Genuss einer Pizza im Ort, schlief es sich gar nicht schlecht an der Autobahn.

Der letzte Tag der Reise begann gleich mit einem 350 Hm Anstieg auf den Monte Ceneri, dann vorbei an Lugano ging es einmal um den Lago di Lugano. Bei wunderschönstem Spätsommerwetter wirklich ein Traum. Am Nachmittag erreichten wir dann unser Ziel Chiasso, eine anstrengende aber schöne Reise ging zu Ende. Nach einem kurzem Disput, konnte sich der Verfasser dieses Berichtes durchsetzen, wir fuhren noch die paar Meter bis zur Grenze und tranken in Italien einen Espresso.

Die Rückreise mit der Schweizer SBB verlief problemlos, nicht zu vergleichen mit der DB. Vom Bahnhof in Stein fuhren wir wieder über die alte Holzbrücke zurück nach Säckingen wo Daniela mit einer großen Portion Spagetti Bolognese auf uns wartete.

Le carnet de route se trouve sur:

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Basel–Chiasso
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