Hiking

Route report
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The travel report lies on:

Seeland-Solothurn-Weg route-076
Seeland-Solothurn-Weg
Erlach–Solothurn
To route
Im Winter von Erlach nach Solothurn

Im Winter von Erlach nach Solothurn

Möge mir der Seeland Solothurnweg in guter Erinnerung bleiben und wer weiss, vielleicht mache ich diese Wanderung wieder einmal.
Es war schön.
Etappe 1
Von Erlach nach Biel

Als ich heute der 7.01.22 um 9:32 in Erlach ankam, wanderte ich zuerst durch das beschauliche Städtchen zum Seeuferweg. Der Weg führte durch einen schönen Wald. Bei leichtem Sonnenschein war bald das kleine Dörfchen Vingelz mit seinem schönen Schloss erreicht, das über eine Treppe erreichbar ist. Dort angekommen führte mich der Weg mit stetig leichtem Anstieg durch ein schönes Waldstück mit stetigem Blick auf den See und zur Hofmannsfluh. Eigentlich pflege ich nicht kurz nach Beginn der Wanderung schon inne zu halten. Doch bei diesem schönen Ausblick auf den See kann man ja schon mal eine Ausnahme machen. Nach einer Zigarette und einem Schluck Happy Cola Zero führte mich der Weg durch das Dorf Lüscherz wieder zum Seeuferweg. Diesem folgte ich über einen endlos scheinenden Feldweg bis zur Brücke über den Hagneckkanal, die, seit ich die Wanderung vor ca. drei Jahren das letzte Mal gemacht hatte, wunderschön umgebaut wurde. Weiter ging die Wanderung auf einem gleichen Feldweg zur Ortschaft Gerolfingen, vorbei an Camping Plätzen, Villen und Strandbädern. Bald kam die Mörigenbucht zum Vorschein. Von dort aus wanderte ich ein wenig oberhalb des Sees via Lattrigen nach Sutz. Bei einem Bauernhofladen kaufte ich dann einen Apfelsaft, den ich genüsslich trank. Es fing an zu schneien, als sich langsam via Ipsach der Aarekanal von Nidau näherte. Über die zweite Brücke vorbei am Bahnhof Nidau und entlang des zweiten Kanals, endete die heutige Wanderung und somit die erste Etappe des Seeland Solothurnweg Wanderwegs am Hinterausgang des Bahnhofs von Biel.

Fazit der Etappe 1
Ich freue mich schon auf die nächste Etappe Biel Büren an der Aare.
Etappe 2
Unter sieben Brücken durch und im Naturschutzgebiet quakt der Lurch

Am Bahnhof in Biel angekommen, setzte ich den Seeland Solothurnweg fort. Zuerst wiederum vorbei am Schloss Nidau und dem Zihlkanal entlang zum Bahnhof von Nidau, über die Brücke wieder an den Aarekanal. Von dort führte der Weg in die entgegengesetzte Richtung weiter. Zuerst führt mich der Weg der geteerten Strasse entlang, wobei auf der einen Seite Villen und Einfamilienhäuser den Weg säumten, während auf der anderen Seite das Wasser im Aarekanal floss, als könne ihm niemand etwas anhaben. Auf der anderen Seite des Kanals zeichnete sich langsam eine Grünfläche ab während das Stauwehr mit der Autobrücke schon von weitem zu sehen war. Weiter ging es auf einem Kiesweg. So langsam zeichnete sich auch auf rechten Seite des Kanals eine Grünfläche ab. Als ich die Stauwehrbrücke unterquerte, folgte ich weiter dem Kanalufer. Nachdem ich bei Brügg drei Brücken aneinander unterquerte und weiter dem Kanalufer folgte, wanderte ich an kleinen Dörfchen Namens Aegerten, Schwadernau und Scheuren vorbei, die mit kleinen Einfamilienhäusern die eine Seite des Weges und der Kanal mit schönster Auenlandschaft die andere Seite des Weges säumten. Kurz vor Scheuren machte ich bei einer idyllischen Feuerstelle mit Blick auf die Auenlandschaft eine kurze Verschnaufpause. Eine Weile später überquerte ich die Brücke bei Orpund, wobei ich bei der nächsten Brücke wieder die Seite des Kanals wechselte. Nun führte der Weg durch ein schönes Naturschutzgebiet. Die Vögel sangen ihre Lieder und die Bäume des Waldes rauschten im Wind, wie es schöner nicht sein könnte. Kurze Zeit später im Naturschutzgebiet «Alte Aare» dachte ich, diese Etappe ist zwar kurz und flach, jedoch ist sie genau so erlabend zum wandern wie die andern. Mit diesem Gedanke zog ich weiter, bis ich vor den Toren Bürens stand. Zurück am Flussufer sah ich heute die letzte jedoch wohl schönste Brücke. Es ist keine andere, als die alte Holzbrücke von Büren an der Aare. Nach einem kurzen Aufstieg erreichte ich den Bahnhof, das heutige Etappenziel.

Fazit der Etappe 2:
Diese Etappe des Seeland Solothurnwegs war sehr facettenreich und man kann sehr gut sehen, wie Stadt und Auenlandschaft gut nebeneinander harmonieren können.
Ich freue mich schon auf Montag wenn ich den Weg durch den Bucheggberg von Büren an der Aare nach Bätterkinden fortführen werde.
Etappe 3
Mystische Wanderung durch den «Tropfbaumwald»

Eine neue Woche, ein neuer Tag, eine Neue Wanderung. Als ich heute in Büren an der Aare aus dem Bus stieg, war es noch sehr neblig und bewölkt. Vom Bahnhof aus führte der Weg zuerst hinauf zum Waldrand und die Treppe hoch. Oben angekommen, zierte das Nebelmeer die Landschaft und die Aussicht. Nach dem überqueren der Strasse lag noch Schnee auf dem Waldweg. Von den Bäumen tropfte der geschmolzene Schnee wie in einer Tropfsteinhöhle, oder wie in diesem Falle in einem «Tropfbaumwald». Da ich ein wichtiges Telefonat führen durfte, verband ich dies in Oberwil bei Büren mit einer kleinen Pause auf der Bank der Bushaltestelle. Nach einem kurzen Aufstieg führte der Weg abermals durch einen «Tropfbaumwald», dessen Waldweg mit Schnee bedeckt war. Nach einem gemächlichen Gang durch den «Tropfbaumwald» stand am Wege ein Bauernhof. Kurze Zeit später überquerte ich wieder eine Strasse. Mit stetigem Blick auf Gächliwil (SO) führte der Weg durch den schneebedeckten Wald stetig bergan zum obere Bockstein, von wo aus eine Landstrasse nach Mühledorf (SO) führte. Nach einem abermaligen Aufstieg erreichte ich den höchsten Punkt des Wanderweges 76 beim Bauernhof Waldtüri. Durch eine idyllische Waldstrasse führte der Weg nach Buchegg. Nach einer kleinen Mittagspause. Nahm ich der Abstieg nach Kyburg unter meine Füsse. Über das meiner Meinung nach eher langweilige Bätterkinder Feld erreichte ich schliesslich das Etappenziel Bätterkinden. Per Bahn ging meine Reise nach Hause.

Fazit der Etappe 3:
Diese Etappe mit ihren sanften Hügeln und Felder. empfand ich als sehr facettenreich und interessant. Der Mystische Weg durch die Wälder ergibt eine auch im Winter lohnende Wanderung.
Etappe 4
Wald, Fluss, Kultur, Industrie und Stadt in einem

Um 9:30 Uhr kam mein Zug in Bätterkinden an. Nach einer Zigarette zog ich los, auf die vierte und somit letzte Etappe des Seeland-Solothurn-Weges. Nach einem Spaziergang durch das beschauliche Dörfchen Bätterkinden überquerte ich voller Wonne die Brücke nach Utzensdorf. Zum Glück führte dort der Weg weg von der Hauptstrasse durch den schönen Park des Schlosses Landshut. Da kam mir ein Lied in den Sinn, das von der Schlacht bei Solothurn handelt und «Roti Seeroose» heisst. Ich stimmte es an und sang es aus voller Kehle, während das Flussufer der Emme, die so wenig Wasser führte, dass man die Steine an Flussgrund sehen konnte, meinen Weg säumte. Nach der Überquerung des Kräilingesteges wurde die Waldstrasse zu meinem Begleiter. Ausser Vogelgesänge und das Rauschen der Wellen der Emme war es die Stille selbst. Über den Altisberg erreichte ich die Krete. Ein Schild wies darauf hin, dass man bei Schiesslärm den unteren Weg nehmen soll, also nicht der Krete entlang wandern soll. Da dies jedoch glücklicherweise nicht der Fall war, konnte ich mich am offiziellen Weg entlang der Krete erlaben. Nach einem kurzen Abstieg erreichte ich den Steg nach Gerlafingen. Von dort an führte der Weg über einen aufgeschütteten Kiesdamm entlang des Emmenufers. Wobei auf meiner Seite kleine Einfamilienhäuser und am andern Ufer die Industrie ihren Platz hatte. Von dort aus verlief meine Wanderung durch das weniger attraktive Industriegebiet via Derendingen und Luterbach zur Brücke, die Luterbach und Zuchwil miteinander verbindet. Von dort an kannte ich den Weg. Ich erinnerte mich kurz daran, dass ich den mit meiner Ex-freundin auch schon gewandert bin. Jedoch verschwendete ich nicht zu viele Gedanken an diese Zeiten und zog weiter ,immerzu dem Aareufer entlang in die barocke Kantonshauptstadt meines Heimatkantons Solothurn. Am Aarequai sass ich noch eine Weile und blickte auf die Altstadt Solothurns bevor ich mich zum Bahnhof aufmachte. Womit ich den Seeland Solothurnweg von der «Quelle bis zur Mündung» von A bis Z und vom Anfang bis zum Schluss gewandert bin.

Fazit der Etappe 4
Die Etappe 4 des Seeland Solothurnwegs hatte landschaftlich sehr viel zu bieten, das ich als Schönheit und Erlabung empfand. Das Industriegebiet von Biberist empfand ich als weniger attraktiv, jedoch der Schlussweg der Aare entlang nach Solothurn entschädigte dafür.
Fazit der Gesamten Tour:

Von Erlach via Biel, Büren an der Aare, Mühledorf (SO), Bätterkinden, Biberist nach Solothurn wanderte ich in vier Etappen. Der Weg hatte sehr viele Facetten und Landschaften zu bieten. Möge der Wanderweg 76 nicht gerade lang sein, so hat er doch für jedermann und jeden Geschmack etwas zu bieten – von Seeufern über Auenlandschaften bis hin zu sanften Hügeln, Feldern, kleinen schmucken Dörfern und grösseren Städten. Auch Wald und Industrie, alles ist dabei. Die Beschilderung war stets klar und deutlich. Die Etappenanfänge und Ziele sind alle samt sehr gut zu erreichen mit den öffentlichen Verkehrsmitteln, so dass die Tour auch gut, wie ich es gemacht habe, als Tageswanderung zu bewältigen ist.

Möge mir der Seeland Solothurnweg in guter Erinnerung bleiben und wer weiss, vielleicht mache ich diese Wanderung wieder einmal.
Es war schön.
J.B.
Möge mir der Seeland Solothurnweg in guter Erinnerung bleiben und wer weiss, vielleicht mache ich diese Wanderung wieder einmal.
Es war schön.
Etappe 1
Von Erlach nach Biel

Als ich heute der 7.01.22 um 9:32 in Erlach ankam, wanderte ich zuerst durch das beschauliche Städtchen zum Seeuferweg. Der Weg führte durch einen schönen Wald. Bei leichtem Sonnenschein war bald das kleine Dörfchen Vingelz mit seinem schönen Schloss erreicht, das über eine Treppe erreichbar ist. Dort angekommen führte mich der Weg mit stetig leichtem Anstieg durch ein schönes Waldstück mit stetigem Blick auf den See und zur Hofmannsfluh. Eigentlich pflege ich nicht kurz nach Beginn der Wanderung schon inne zu halten. Doch bei diesem schönen Ausblick auf den See kann man ja schon mal eine Ausnahme machen. Nach einer Zigarette und einem Schluck Happy Cola Zero führte mich der Weg durch das Dorf Lüscherz wieder zum Seeuferweg. Diesem folgte ich über einen endlos scheinenden Feldweg bis zur Brücke über den Hagneckkanal, die, seit ich die Wanderung vor ca. drei Jahren das letzte Mal gemacht hatte, wunderschön umgebaut wurde. Weiter ging die Wanderung auf einem gleichen Feldweg zur Ortschaft Gerolfingen, vorbei an Camping Plätzen, Villen und Strandbädern. Bald kam die Mörigenbucht zum Vorschein. Von dort aus wanderte ich ein wenig oberhalb des Sees via Lattrigen nach Sutz. Bei einem Bauernhofladen kaufte ich dann einen Apfelsaft, den ich genüsslich trank. Es fing an zu schneien, als sich langsam via Ipsach der Aarekanal von Nidau näherte. Über die zweite Brücke vorbei am Bahnhof Nidau und entlang des zweiten Kanals, endete die heutige Wanderung und somit die erste Etappe des Seeland Solothurnweg Wanderwegs am Hinterausgang des Bahnhofs von Biel.

Fazit der Etappe 1
Ich freue mich schon auf die nächste Etappe Biel Büren an der Aare.
Etappe 2
Unter sieben Brücken durch und im Naturschutzgebiet quakt der Lurch

Am Bahnhof in Biel angekommen, setzte ich den Seeland Solothurnweg fort. Zuerst wiederum vorbei am Schloss Nidau und dem Zihlkanal entlang zum Bahnhof von Nidau, über die Brücke wieder an den Aarekanal. Von dort führte der Weg in die entgegengesetzte Richtung weiter. Zuerst führt mich der Weg der geteerten Strasse entlang, wobei auf der einen Seite Villen und Einfamilienhäuser den Weg säumten, während auf der anderen Seite das Wasser im Aarekanal floss, als könne ihm niemand etwas anhaben. Auf der anderen Seite des Kanals zeichnete sich langsam eine Grünfläche ab während das Stauwehr mit der Autobrücke schon von weitem zu sehen war. Weiter ging es auf einem Kiesweg. So langsam zeichnete sich auch auf rechten Seite des Kanals eine Grünfläche ab. Als ich die Stauwehrbrücke unterquerte, folgte ich weiter dem Kanalufer. Nachdem ich bei Brügg drei Brücken aneinander unterquerte und weiter dem Kanalufer folgte, wanderte ich an kleinen Dörfchen Namens Aegerten, Schwadernau und Scheuren vorbei, die mit kleinen Einfamilienhäusern die eine Seite des Weges und der Kanal mit schönster Auenlandschaft die andere Seite des Weges säumten. Kurz vor Scheuren machte ich bei einer idyllischen Feuerstelle mit Blick auf die Auenlandschaft eine kurze Verschnaufpause. Eine Weile später überquerte ich die Brücke bei Orpund, wobei ich bei der nächsten Brücke wieder die Seite des Kanals wechselte. Nun führte der Weg durch ein schönes Naturschutzgebiet. Die Vögel sangen ihre Lieder und die Bäume des Waldes rauschten im Wind, wie es schöner nicht sein könnte. Kurze Zeit später im Naturschutzgebiet «Alte Aare» dachte ich, diese Etappe ist zwar kurz und flach, jedoch ist sie genau so erlabend zum wandern wie die andern. Mit diesem Gedanke zog ich weiter, bis ich vor den Toren Bürens stand. Zurück am Flussufer sah ich heute die letzte jedoch wohl schönste Brücke. Es ist keine andere, als die alte Holzbrücke von Büren an der Aare. Nach einem kurzen Aufstieg erreichte ich den Bahnhof, das heutige Etappenziel.

Fazit der Etappe 2:
Diese Etappe des Seeland Solothurnwegs war sehr facettenreich und man kann sehr gut sehen, wie Stadt und Auenlandschaft gut nebeneinander harmonieren können.
Ich freue mich schon auf Montag wenn ich den Weg durch den Bucheggberg von Büren an der Aare nach Bätterkinden fortführen werde.
Etappe 3
Mystische Wanderung durch den «Tropfbaumwald»

Eine neue Woche, ein neuer Tag, eine Neue Wanderung. Als ich heute in Büren an der Aare aus dem Bus stieg, war es noch sehr neblig und bewölkt. Vom Bahnhof aus führte der Weg zuerst hinauf zum Waldrand und die Treppe hoch. Oben angekommen, zierte das Nebelmeer die Landschaft und die Aussicht. Nach dem überqueren der Strasse lag noch Schnee auf dem Waldweg. Von den Bäumen tropfte der geschmolzene Schnee wie in einer Tropfsteinhöhle, oder wie in diesem Falle in einem «Tropfbaumwald». Da ich ein wichtiges Telefonat führen durfte, verband ich dies in Oberwil bei Büren mit einer kleinen Pause auf der Bank der Bushaltestelle. Nach einem kurzen Aufstieg führte der Weg abermals durch einen «Tropfbaumwald», dessen Waldweg mit Schnee bedeckt war. Nach einem gemächlichen Gang durch den «Tropfbaumwald» stand am Wege ein Bauernhof. Kurze Zeit später überquerte ich wieder eine Strasse. Mit stetigem Blick auf Gächliwil (SO) führte der Weg durch den schneebedeckten Wald stetig bergan zum obere Bockstein, von wo aus eine Landstrasse nach Mühledorf (SO) führte. Nach einem abermaligen Aufstieg erreichte ich den höchsten Punkt des Wanderweges 76 beim Bauernhof Waldtüri. Durch eine idyllische Waldstrasse führte der Weg nach Buchegg. Nach einer kleinen Mittagspause. Nahm ich der Abstieg nach Kyburg unter meine Füsse. Über das meiner Meinung nach eher langweilige Bätterkinder Feld erreichte ich schliesslich das Etappenziel Bätterkinden. Per Bahn ging meine Reise nach Hause.

Fazit der Etappe 3:
Diese Etappe mit ihren sanften Hügeln und Felder. empfand ich als sehr facettenreich und interessant. Der Mystische Weg durch die Wälder ergibt eine auch im Winter lohnende Wanderung.
Etappe 4
Wald, Fluss, Kultur, Industrie und Stadt in einem

Um 9:30 Uhr kam mein Zug in Bätterkinden an. Nach einer Zigarette zog ich los, auf die vierte und somit letzte Etappe des Seeland-Solothurn-Weges. Nach einem Spaziergang durch das beschauliche Dörfchen Bätterkinden überquerte ich voller Wonne die Brücke nach Utzensdorf. Zum Glück führte dort der Weg weg von der Hauptstrasse durch den schönen Park des Schlosses Landshut. Da kam mir ein Lied in den Sinn, das von der Schlacht bei Solothurn handelt und «Roti Seeroose» heisst. Ich stimmte es an und sang es aus voller Kehle, während das Flussufer der Emme, die so wenig Wasser führte, dass man die Steine an Flussgrund sehen konnte, meinen Weg säumte. Nach der Überquerung des Kräilingesteges wurde die Waldstrasse zu meinem Begleiter. Ausser Vogelgesänge und das Rauschen der Wellen der Emme war es die Stille selbst. Über den Altisberg erreichte ich die Krete. Ein Schild wies darauf hin, dass man bei Schiesslärm den unteren Weg nehmen soll, also nicht der Krete entlang wandern soll. Da dies jedoch glücklicherweise nicht der Fall war, konnte ich mich am offiziellen Weg entlang der Krete erlaben. Nach einem kurzen Abstieg erreichte ich den Steg nach Gerlafingen. Von dort an führte der Weg über einen aufgeschütteten Kiesdamm entlang des Emmenufers. Wobei auf meiner Seite kleine Einfamilienhäuser und am andern Ufer die Industrie ihren Platz hatte. Von dort aus verlief meine Wanderung durch das weniger attraktive Industriegebiet via Derendingen und Luterbach zur Brücke, die Luterbach und Zuchwil miteinander verbindet. Von dort an kannte ich den Weg. Ich erinnerte mich kurz daran, dass ich den mit meiner Ex-freundin auch schon gewandert bin. Jedoch verschwendete ich nicht zu viele Gedanken an diese Zeiten und zog weiter ,immerzu dem Aareufer entlang in die barocke Kantonshauptstadt meines Heimatkantons Solothurn. Am Aarequai sass ich noch eine Weile und blickte auf die Altstadt Solothurns bevor ich mich zum Bahnhof aufmachte. Womit ich den Seeland Solothurnweg von der «Quelle bis zur Mündung» von A bis Z und vom Anfang bis zum Schluss gewandert bin.

Fazit der Etappe 4
Die Etappe 4 des Seeland Solothurnwegs hatte landschaftlich sehr viel zu bieten, das ich als Schönheit und Erlabung empfand. Das Industriegebiet von Biberist empfand ich als weniger attraktiv, jedoch der Schlussweg der Aare entlang nach Solothurn entschädigte dafür.
Fazit der Gesamten Tour:

Von Erlach via Biel, Büren an der Aare, Mühledorf (SO), Bätterkinden, Biberist nach Solothurn wanderte ich in vier Etappen. Der Weg hatte sehr viele Facetten und Landschaften zu bieten. Möge der Wanderweg 76 nicht gerade lang sein, so hat er doch für jedermann und jeden Geschmack etwas zu bieten – von Seeufern über Auenlandschaften bis hin zu sanften Hügeln, Feldern, kleinen schmucken Dörfern und grösseren Städten. Auch Wald und Industrie, alles ist dabei. Die Beschilderung war stets klar und deutlich. Die Etappenanfänge und Ziele sind alle samt sehr gut zu erreichen mit den öffentlichen Verkehrsmitteln, so dass die Tour auch gut, wie ich es gemacht habe, als Tageswanderung zu bewältigen ist.

Möge mir der Seeland Solothurnweg in guter Erinnerung bleiben und wer weiss, vielleicht mache ich diese Wanderung wieder einmal.
Es war schön.
J.B.

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