Cycling in Switzerland

Photo gallery

Sack_und_Pack_1
Sack_und_Pack_2
Sack_und_Pack_3
Sack_und_Pack_4
Sack_und_Pack_5
Sack_und_Pack_6
Sack_und_Pack_7
Sack_und_Pack_8

The travel report lies on:

Aare Route route-08
Aare Route
Oberwald (Gletsch)–Koblenz
To route
Mit Sack und Pack auf der Aareroute

Mit Sack und Pack auf der Aareroute

Dies war bereits meine dritte Velolandroute die ich unter die Räder nahm, diesmal mit meiner jüngsten Tochter Alisha (9).
Tag 1
Meiringen–Interlaken

38,9 km | 320 hm | Fz 3:17

Am Sonntagmorgen um 07:30 Uhr haben wir in Stein am Rhein den Zug nach Meiringen bestiegen. Da wir das erste Mal mit Zelt unterwegs waren, nahm es mich Wunder wie viel Gepäck wir so rumkarrten, deshalb stellte ich die vollbepackten Velos auf die Waage. Alisha bekam die 2 Schlafsäcke und das Regenzeug, das ergab ca. 18 Kg und ich nahm den Rest, die Waage zeigte 47 Kg an.

In Meiringen angekommen liessen wir es uns nicht entgehen, die ca. 2,5 km Fluss aufwärts zu fahren und die Aareschlucht zu besuchen. Was sich bei dem schönen Wetter sehr gelohnt hatte.

Nach dem Mittag fuhren wir dann aber wirklich los, vorbei am Militärflugplatz auf schönen, ruhigen Wegen. Ab Kienholz bei Brienz war dann aber das gemütliche Radeln erst mal vorbei. Die kommenden 160 Höhenmeter waren für Alisha zu steil und so schoben wir die Velo‘s den Berg hoch. Danach folgte aber ein wunderschöner Streckenabschnitt vorbei an den Giesbachfällen bis nach Iseletwald wo es nochmals ein kurzes Stück aufwärts ging. Aber dann hiess es nur noch runter und eben aus bis Interlaken.

Nach dem Aufstellen des Zeltes kochten wir eine grosse Portion Spaghetti.

Anschliessend an einem Schlummertrunk war Nachtruhe angesagt.
Tag 2
Interlaken–Bern

65 km | 130 hm | Fz 4:13

Nach erster ungewohnter Nacht im Zelt konnten wir am Morgen bei Sonnenschein zusammenräumen. Wir radelten am Seeufer entlang bis Spiez. Dort stand nochmals ein kurzer Aufstieg bevor. Highlight an diesem Morgen war sicher die schmale Brücke hoch über dem Flusslauf der Kander. In Uttigen haben wir für den Lunch eine gemütliche Parkbank an der Aare gefunden. Vor der Weiterfahrt haben wir uns nochmals mit Sonnencreme eingecremt, dass hatte wohl Petrus nicht gepasst. Denn eine viertel Stunde später zogen dunkle Wolken auf. Dazu kam jetzt ein mässiger Gegenwind. Nach einem kurzen Glacéhalt am Flugplatz Bern-Belp nahmen wir die letzten 8 km bis zum Zeltplatz Eichholz in Angriff. Nach dem Aufstellen des Zeltes und einem Sprung in die erfrischende Aare (17°), entlud sich dann ein kurzer und heftiger Wolkenbruch. Für das Abendessen liessen wir den Kocher im Gepäck und assen Pizza im Campingrestaurant.
Tag 3
Bern

Pause

Schon vorgängig beschlossen wir in Bern einen Tag Pause zu machen und in die Stadt zu gehen. Wir liessen uns den ganzen Tag Zeit, denn zu Sehen gab es hier bekanntlich viel. Als Erstes besuchten wir eine Führung im Bundeshaus, dann weiter zum Zytgloggenturm. Danach knurrte uns der Magen, Alisha steuerte, wie könnte es anders sein, Mc Donald an. Am Mittag wechselten wir auf die andere Seite der Aare. Da besuchten wir den Bärenpark und anschliessend den Tierpark Dällhölzi. Am Abend mussten wir merken, dass man so auch ohne Rad zu fahren müde wird.
Tag 4
Bern–Sutz

52.3 km | 290 hm | Fz 3:38

Mit nur einem kleinen „Zmorgen“ im Bauch nahmen wir um 9 Uhr die Etappe Richtung Biel unter die Räder. Erst nach 10 km in Wohlen machten wir einen Halt bei einer Bäckerei. Die frischen Brötchen verspeisen wir dann am Wohlensee.

In Salvisberg wurde, gegenüber meinem Routenführer, die Strecke anders angelegt (weniger Höhenmeter). Dies führte dazu, dass wir runter zum Staudamm, anschliessend wieder hoch fuhren, in der Meinung falsch zu liegen. Oben angekommen, wiesen uns Einheimische darauf hin, dass wir schon Richtig lagen. Alisha war darüber nicht besonders erfreut. Jetzt mit der Gewissheit richtig zu liegen fuhren wieder runter und weiter am KKW Mühlenberg vorbei bis nach Aarberg. Nach dem Mittagessen spürten wir erste Tropfen, also schnell weiter. Aber nach Kurzem mussten wir uns dem Regen geschlagen geben und so zogen wir im Schutz einer grossen Eiche unsere Regenkleider an, dafür hat man sie ja dabei. Während der Fahrt entlang am Hagneckkanal bis zum Bielersee, war der Regen dann auch unser ständiger Begleiter.

Als wir am Camping Sutz angekommen waren, lachte zu Glück die Sonne wieder und wir konnte ein weiteres Mal unser Zelt im Trocknen aufstellen und dazu noch ein Bad im See nehmen.
Tag 5
Sutz–Aarburg

53.7 km | 120 hm | Fz 3:30

An diesem Tag hatten wir nicht so Glück mit dem Wetter, Sonne und Regen wechselten sich ständig ab.

Nach bereits zehn Minuten Fahrt mussten wir uns in Nidau unterstellen, weil es wie aus Eimern goss. Nach einer halben Stunde getrauten wir uns in Regenmontur wieder weiter.

Alisha hatte an diesem Tag von Beginn an eine Krise und so legten wir öfters mal Pause ein, unter anderem auch bei den Störchen in Altreu. Mit gutem Zureden erreichten wir nach dem Mittag Solothurn. Dort stiegen wir in den Zug und kürzten die Etappe so um 23 km. Die letzen 15 km von Aarwangen bis Aarburg wurden aber wieder geradelt, ab Wolfwil auch wieder im Regen.

Auf dem Campingplatz Wiggerspitz nutzten wir eine kurze Regenpause um das Zelt aufzustellen. Dafür, dass meine Tochter so tapfer gekämpft hat, durfte sie sich ein Znacht wünschen, es gab Ravioli aus der Büchse und Muffins zu Dessert.
Tag 6
Aarburg–Koblenz

69,4 km | 160 hm | Fz 4:02

An diesem letzten Tag mussten wir das Zelt zum ersten Mal im Regen zusammenräumen, was mich nicht besonders störte, da wir ja am Abend zuhause sein sollten.

Kurz vor der Losfahrt hörte der Regen aber endgültig auf. Vorbei an dem imposanten Kühlturm in Gösgen bogen wir kurz vor Aarau auf einen 2 km langen Damm den ich zum 3. Mal befuhr. Nämlich im 2008 auf der Mittellandroute und im 2009 auf der Nord – Südroute. In Brugg stärkten wir uns nochmals, denn 10 km später stand der letzte Anstieg bevor. Gemütlich schoben wir die Velos hoch nach Böttstein. Oben angekommen wussten wir, ab nun ging es nur noch abwärts. Vorbei am Klingnauer Stausee erreichten wir dann bald das Ziel unserer Tour, die Mündung wo die Aare in den Rhein fliesst.

In Koblenz am Bahnhof lösten wir dann die Billets nach Hause, den Zug nach Stein am Rhein bestiegen wir aber im benachbarten Waldshut (D), dies ersparte uns einmal umzusteigen.
Fazit

Mit ca. 280 km und 1020 hm in 5 Tagen (Fz 18:40) ist dies eine Länge die mit Kinder durchaus machbar ist.

Eine einfache und schöne Routenführung die nicht allzu viel Höhenmeter hat und so an der einen oder anderen Sehenswürdigkeit vorbeiführt.

Die Budgetvariante hat uns in 6 Tagen total ca. 550.- Fr gekostet. Zelten hat bei mir alte Erinnerungen geweckt und Alisha hat es auch gefallen.

Alle Campingplätze waren sauber, leider war aber nur der Campingplatz Jungfrau in Untersee wirklich ruhig. In Bern und Sutz bei Biel waren viele Jugendliche bis nach Mitternacht laut und in Aarburg zwischen Eisenbahnlinie und Autobahn war es auch nicht leise.
Dies war bereits meine dritte Velolandroute die ich unter die Räder nahm, diesmal mit meiner jüngsten Tochter Alisha (9).
Tag 1
Meiringen–Interlaken

38,9 km | 320 hm | Fz 3:17

Am Sonntagmorgen um 07:30 Uhr haben wir in Stein am Rhein den Zug nach Meiringen bestiegen. Da wir das erste Mal mit Zelt unterwegs waren, nahm es mich Wunder wie viel Gepäck wir so rumkarrten, deshalb stellte ich die vollbepackten Velos auf die Waage. Alisha bekam die 2 Schlafsäcke und das Regenzeug, das ergab ca. 18 Kg und ich nahm den Rest, die Waage zeigte 47 Kg an.

In Meiringen angekommen liessen wir es uns nicht entgehen, die ca. 2,5 km Fluss aufwärts zu fahren und die Aareschlucht zu besuchen. Was sich bei dem schönen Wetter sehr gelohnt hatte.

Nach dem Mittag fuhren wir dann aber wirklich los, vorbei am Militärflugplatz auf schönen, ruhigen Wegen. Ab Kienholz bei Brienz war dann aber das gemütliche Radeln erst mal vorbei. Die kommenden 160 Höhenmeter waren für Alisha zu steil und so schoben wir die Velo‘s den Berg hoch. Danach folgte aber ein wunderschöner Streckenabschnitt vorbei an den Giesbachfällen bis nach Iseletwald wo es nochmals ein kurzes Stück aufwärts ging. Aber dann hiess es nur noch runter und eben aus bis Interlaken.

Nach dem Aufstellen des Zeltes kochten wir eine grosse Portion Spaghetti.

Anschliessend an einem Schlummertrunk war Nachtruhe angesagt.
Tag 2
Interlaken–Bern

65 km | 130 hm | Fz 4:13

Nach erster ungewohnter Nacht im Zelt konnten wir am Morgen bei Sonnenschein zusammenräumen. Wir radelten am Seeufer entlang bis Spiez. Dort stand nochmals ein kurzer Aufstieg bevor. Highlight an diesem Morgen war sicher die schmale Brücke hoch über dem Flusslauf der Kander. In Uttigen haben wir für den Lunch eine gemütliche Parkbank an der Aare gefunden. Vor der Weiterfahrt haben wir uns nochmals mit Sonnencreme eingecremt, dass hatte wohl Petrus nicht gepasst. Denn eine viertel Stunde später zogen dunkle Wolken auf. Dazu kam jetzt ein mässiger Gegenwind. Nach einem kurzen Glacéhalt am Flugplatz Bern-Belp nahmen wir die letzten 8 km bis zum Zeltplatz Eichholz in Angriff. Nach dem Aufstellen des Zeltes und einem Sprung in die erfrischende Aare (17°), entlud sich dann ein kurzer und heftiger Wolkenbruch. Für das Abendessen liessen wir den Kocher im Gepäck und assen Pizza im Campingrestaurant.
Tag 3
Bern

Pause

Schon vorgängig beschlossen wir in Bern einen Tag Pause zu machen und in die Stadt zu gehen. Wir liessen uns den ganzen Tag Zeit, denn zu Sehen gab es hier bekanntlich viel. Als Erstes besuchten wir eine Führung im Bundeshaus, dann weiter zum Zytgloggenturm. Danach knurrte uns der Magen, Alisha steuerte, wie könnte es anders sein, Mc Donald an. Am Mittag wechselten wir auf die andere Seite der Aare. Da besuchten wir den Bärenpark und anschliessend den Tierpark Dällhölzi. Am Abend mussten wir merken, dass man so auch ohne Rad zu fahren müde wird.
Tag 4
Bern–Sutz

52.3 km | 290 hm | Fz 3:38

Mit nur einem kleinen „Zmorgen“ im Bauch nahmen wir um 9 Uhr die Etappe Richtung Biel unter die Räder. Erst nach 10 km in Wohlen machten wir einen Halt bei einer Bäckerei. Die frischen Brötchen verspeisen wir dann am Wohlensee.

In Salvisberg wurde, gegenüber meinem Routenführer, die Strecke anders angelegt (weniger Höhenmeter). Dies führte dazu, dass wir runter zum Staudamm, anschliessend wieder hoch fuhren, in der Meinung falsch zu liegen. Oben angekommen, wiesen uns Einheimische darauf hin, dass wir schon Richtig lagen. Alisha war darüber nicht besonders erfreut. Jetzt mit der Gewissheit richtig zu liegen fuhren wieder runter und weiter am KKW Mühlenberg vorbei bis nach Aarberg. Nach dem Mittagessen spürten wir erste Tropfen, also schnell weiter. Aber nach Kurzem mussten wir uns dem Regen geschlagen geben und so zogen wir im Schutz einer grossen Eiche unsere Regenkleider an, dafür hat man sie ja dabei. Während der Fahrt entlang am Hagneckkanal bis zum Bielersee, war der Regen dann auch unser ständiger Begleiter.

Als wir am Camping Sutz angekommen waren, lachte zu Glück die Sonne wieder und wir konnte ein weiteres Mal unser Zelt im Trocknen aufstellen und dazu noch ein Bad im See nehmen.
Tag 5
Sutz–Aarburg

53.7 km | 120 hm | Fz 3:30

An diesem Tag hatten wir nicht so Glück mit dem Wetter, Sonne und Regen wechselten sich ständig ab.

Nach bereits zehn Minuten Fahrt mussten wir uns in Nidau unterstellen, weil es wie aus Eimern goss. Nach einer halben Stunde getrauten wir uns in Regenmontur wieder weiter.

Alisha hatte an diesem Tag von Beginn an eine Krise und so legten wir öfters mal Pause ein, unter anderem auch bei den Störchen in Altreu. Mit gutem Zureden erreichten wir nach dem Mittag Solothurn. Dort stiegen wir in den Zug und kürzten die Etappe so um 23 km. Die letzen 15 km von Aarwangen bis Aarburg wurden aber wieder geradelt, ab Wolfwil auch wieder im Regen.

Auf dem Campingplatz Wiggerspitz nutzten wir eine kurze Regenpause um das Zelt aufzustellen. Dafür, dass meine Tochter so tapfer gekämpft hat, durfte sie sich ein Znacht wünschen, es gab Ravioli aus der Büchse und Muffins zu Dessert.
Tag 6
Aarburg–Koblenz

69,4 km | 160 hm | Fz 4:02

An diesem letzten Tag mussten wir das Zelt zum ersten Mal im Regen zusammenräumen, was mich nicht besonders störte, da wir ja am Abend zuhause sein sollten.

Kurz vor der Losfahrt hörte der Regen aber endgültig auf. Vorbei an dem imposanten Kühlturm in Gösgen bogen wir kurz vor Aarau auf einen 2 km langen Damm den ich zum 3. Mal befuhr. Nämlich im 2008 auf der Mittellandroute und im 2009 auf der Nord – Südroute. In Brugg stärkten wir uns nochmals, denn 10 km später stand der letzte Anstieg bevor. Gemütlich schoben wir die Velos hoch nach Böttstein. Oben angekommen wussten wir, ab nun ging es nur noch abwärts. Vorbei am Klingnauer Stausee erreichten wir dann bald das Ziel unserer Tour, die Mündung wo die Aare in den Rhein fliesst.

In Koblenz am Bahnhof lösten wir dann die Billets nach Hause, den Zug nach Stein am Rhein bestiegen wir aber im benachbarten Waldshut (D), dies ersparte uns einmal umzusteigen.
Fazit

Mit ca. 280 km und 1020 hm in 5 Tagen (Fz 18:40) ist dies eine Länge die mit Kinder durchaus machbar ist.

Eine einfache und schöne Routenführung die nicht allzu viel Höhenmeter hat und so an der einen oder anderen Sehenswürdigkeit vorbeiführt.

Die Budgetvariante hat uns in 6 Tagen total ca. 550.- Fr gekostet. Zelten hat bei mir alte Erinnerungen geweckt und Alisha hat es auch gefallen.

Alle Campingplätze waren sauber, leider war aber nur der Campingplatz Jungfrau in Untersee wirklich ruhig. In Bern und Sutz bei Biel waren viele Jugendliche bis nach Mitternacht laut und in Aarburg zwischen Eisenbahnlinie und Autobahn war es auch nicht leise.

The travel report lies on:

Aare Route route-08
Aare Route
Oberwald (Gletsch)–Koblenz
To route