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Wandern in der Umgebung

Sentiero Verzasca
Sentiero Verzasca
Etappe 2, Lavertezzo–Locarno
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Corippo
Mergoscia–Corippo

Mergoscia–Corippo

Die Wanderung westlich des Lago di Vogorno bietet eine schöne Landschaft abseits der Talstrasse ins Val Verzasca und am Ende den Anblick eines der schönsten Dörfer des Tessins, Corippo, das unter der Abwanderung in den letzten 150 Jahren stark litt.
Anders als die Dörfer auf der linken Talseite verfügten die Dörfer rechten Seite der Verzasca respektive des 1965 gefluteten Stausees von Vogorno bis 1883 über keine Fahrstrasse. Von Contra aus waren Mergoscia und Corippo bis damals lediglich auf Saumpfaden erreichbar, die wie im Tessin üblich vielerorts als Treppen im steilen Gelände angelegt wurden, wodurch sie vor Erosion am besten geschützt waren und eine lange Lebensdauer hatten. Die Verbindung zwischen Mergoscia und Corippo wird in dieser Form bereits 1741 erwähnt. Sie zeugt von hoher bautechnischer Qualität und führt zudem zu den Mühlen und in die landwirtschaftlich genutzten Flächen.

Zahlreich sind auch die Wegkapellen, die den tiefen Glauben der Talbewohner belegen. So hat die 1634 errichtete Kapelle von Liano wohl manches Stossgebet aus dem wilden Tal gehört, wo Bergstürze und Hochwasser immer wieder Opfer forderten. Mit grossem Gottvertrauen haben die Bewohner schliesslich grossartige Bauwerke errichtet. Eines stellt die Brücke unterhalb von Corippo dar. Der Dorfkern von Corippo steht unter Heimatschutz; es lohnt sich, im Dorf und in dessen Kirche zu verweilen.
Die Wanderung westlich des Lago di Vogorno bietet eine schöne Landschaft abseits der Talstrasse ins Val Verzasca und am Ende den Anblick eines der schönsten Dörfer des Tessins, Corippo, das unter der Abwanderung in den letzten 150 Jahren stark litt.
Anders als die Dörfer auf der linken Talseite verfügten die Dörfer rechten Seite der Verzasca respektive des 1965 gefluteten Stausees von Vogorno bis 1883 über keine Fahrstrasse. Von Contra aus waren Mergoscia und Corippo bis damals lediglich auf Saumpfaden erreichbar, die wie im Tessin üblich vielerorts als Treppen im steilen Gelände angelegt wurden, wodurch sie vor Erosion am besten geschützt waren und eine lange Lebensdauer hatten. Die Verbindung zwischen Mergoscia und Corippo wird in dieser Form bereits 1741 erwähnt. Sie zeugt von hoher bautechnischer Qualität und führt zudem zu den Mühlen und in die landwirtschaftlich genutzten Flächen.

Zahlreich sind auch die Wegkapellen, die den tiefen Glauben der Talbewohner belegen. So hat die 1634 errichtete Kapelle von Liano wohl manches Stossgebet aus dem wilden Tal gehört, wo Bergstürze und Hochwasser immer wieder Opfer forderten. Mit grossem Gottvertrauen haben die Bewohner schliesslich grossartige Bauwerke errichtet. Eines stellt die Brücke unterhalb von Corippo dar. Der Dorfkern von Corippo steht unter Heimatschutz; es lohnt sich, im Dorf und in dessen Kirche zu verweilen.

Mergoscia–Corippo

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Bundesinventar der historischen Verkehrswege der Schweiz (IVS)
www.ivs.admin.ch

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