Wanderland

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Kandersteg
Chluse (Kandersteg–Gasteretal)

Chluse (Kandersteg–Gasteretal)

Der Lötschepass war praktisch nie in verkehrspolitische Überlegungen zum Ausbau der Verkehrsverbindungen von Bern ins Wallis und nach Italien einbezogen worden. Zu steil und zu umständlich war die Verbindung vom Gastere- ins Lötschental.
Im Gegensatz zur nahe gelegenen Gemmi hatte der Lötschepass nie deren Bedeutung für den Verkehr ins Wallis: Dem Lötschental fehlte ein Bad wie das Leukerbad am Südfuss der Gemmi, dessen heissen Quellen schon zur Römerzeit bekannt waren.

Erst 1840 erfolgte ein Gutachten, das den Bau einer Strasse ins Gasteretal samt einem Scheiteltunnel nach Kippel vorsah. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurden Strassenarbeiten in die Hand genommen, die allerdings der Erschliessung der Temporärsiedlungen im Gasteretal dienten. Kurz vor dem Ersten Weltkrieg konnte die Strasse bis Selden verbessert werden. Ein Teil dieser Verbindung ist als spektakuläre Passstrasse in die Chluse, wie die Schlucht heisst, gesprengt worden. Gemauerte Brüstungen, Trockenmauern, Randsteine, Bogenbrücken, Tunnels und eine Halbgalerie sind eine bautechnische Meisterleistung, die wir heute noch besichtigen können.

Das Wegerlebnis auf der Strasse ist weit grösser als auf dem unspektakulären Trassee des Saumweges, weshalb es sich lohnt, trotz motorisiertem Verkehr diesen Teil in der Chluse unter die Füsse zu nehmen. Seit nunmehr bald hundert Jahren präsentiert sich die Strasse in ihrem ursprünglichen Erscheinungsbild. Es kann somit als Glücksfall angesehen werden, dass Varianten zum Lötschbergtunnel hier nie ernsthaft in Betracht gezogen wurden.
Der Lötschepass war praktisch nie in verkehrspolitische Überlegungen zum Ausbau der Verkehrsverbindungen von Bern ins Wallis und nach Italien einbezogen worden. Zu steil und zu umständlich war die Verbindung vom Gastere- ins Lötschental.
Im Gegensatz zur nahe gelegenen Gemmi hatte der Lötschepass nie deren Bedeutung für den Verkehr ins Wallis: Dem Lötschental fehlte ein Bad wie das Leukerbad am Südfuss der Gemmi, dessen heissen Quellen schon zur Römerzeit bekannt waren.

Erst 1840 erfolgte ein Gutachten, das den Bau einer Strasse ins Gasteretal samt einem Scheiteltunnel nach Kippel vorsah. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurden Strassenarbeiten in die Hand genommen, die allerdings der Erschliessung der Temporärsiedlungen im Gasteretal dienten. Kurz vor dem Ersten Weltkrieg konnte die Strasse bis Selden verbessert werden. Ein Teil dieser Verbindung ist als spektakuläre Passstrasse in die Chluse, wie die Schlucht heisst, gesprengt worden. Gemauerte Brüstungen, Trockenmauern, Randsteine, Bogenbrücken, Tunnels und eine Halbgalerie sind eine bautechnische Meisterleistung, die wir heute noch besichtigen können.

Das Wegerlebnis auf der Strasse ist weit grösser als auf dem unspektakulären Trassee des Saumweges, weshalb es sich lohnt, trotz motorisiertem Verkehr diesen Teil in der Chluse unter die Füsse zu nehmen. Seit nunmehr bald hundert Jahren präsentiert sich die Strasse in ihrem ursprünglichen Erscheinungsbild. Es kann somit als Glücksfall angesehen werden, dass Varianten zum Lötschbergtunnel hier nie ernsthaft in Betracht gezogen wurden.

Chluse (Kandersteg–Gasteretal)

Adresse

Bundesinventar der historischen Verkehrswege der Schweiz (IVS)
www.ivs.admin.ch

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