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Finstermünz – einsame Festung im Inntal

Finstermünz – einsame Festung im Inntal

Am uralten, heute verlassenen Fernweg über den Reschenpass liegt die einsame Brückenfestung Finstermünz. Einst bewachte sie den vielbegangenen Weg und bot den Reisenden Schutz, heute schläft sie den Dornröschenschlaf und wartet auf ein neues Leben.
Tief unten im Inntal, an der Grenze zwischen Unterengadin und Nordtirol, liegt die Brücke von Finstermünz. Die Wahl ihres Standorts ist durch den Verlauf eines einst wichtigen Weges bedingt: Hier, wo eine Felswand das Ostufer des Inns sperrt und zum Wechseln der Flussseite zwingt, überquerte die Strasse über den Reschenpass den Inn.

Was wir heute sehen, sind die Reste der habsburgisch-tirolischen Festung, die seit dem späten 15. Jahrhundert den Flussübergang sicherte. Der enge Talgrund von Finstermünz ist kein besonders anziehender oder begünstigter Siedlungsplatz. Die Gebäude, in welche die Brücke eingebunden ist, boten deshalb Schutz vor dem Wetter, vor Hunger und Müdigkeit, vor unbekannten Gefahren des Weges. Noch heute schliessen der mächtige rechtsufrige Torturm und der schlanke, mitten in den Fluss gestellte Brückenturm den Ort ab.

Nüchtern wie die fast schmucklosen Gebäude präsentiert sich die Brücke. Als gedeckte Holzbrücke folgt sie der einheimischen Bautradition des Alpenraums. Das Tragwerk, eine Fachwerkkonstruktion, erlaubt die Überbrückung des Flusses ohne Zwischenstützen im Flussbett, wobei das linksufrige Auflager in den Brückenturm integriert ist.

Die schmale Brücke ist für Karren und Saumtiere, Reiter und Fussgänger gedacht, nicht für Fuhrwerke. Für diese wurde 1854 die neue Kunststrasse eröffnet. Seither zerfällt der Weg, veröden die Gebäude, und die Brücke dient nur noch den Bauern des Schalklhofes und gelegentlichen Wanderern.
Am uralten, heute verlassenen Fernweg über den Reschenpass liegt die einsame Brückenfestung Finstermünz. Einst bewachte sie den vielbegangenen Weg und bot den Reisenden Schutz, heute schläft sie den Dornröschenschlaf und wartet auf ein neues Leben.
Tief unten im Inntal, an der Grenze zwischen Unterengadin und Nordtirol, liegt die Brücke von Finstermünz. Die Wahl ihres Standorts ist durch den Verlauf eines einst wichtigen Weges bedingt: Hier, wo eine Felswand das Ostufer des Inns sperrt und zum Wechseln der Flussseite zwingt, überquerte die Strasse über den Reschenpass den Inn.

Was wir heute sehen, sind die Reste der habsburgisch-tirolischen Festung, die seit dem späten 15. Jahrhundert den Flussübergang sicherte. Der enge Talgrund von Finstermünz ist kein besonders anziehender oder begünstigter Siedlungsplatz. Die Gebäude, in welche die Brücke eingebunden ist, boten deshalb Schutz vor dem Wetter, vor Hunger und Müdigkeit, vor unbekannten Gefahren des Weges. Noch heute schliessen der mächtige rechtsufrige Torturm und der schlanke, mitten in den Fluss gestellte Brückenturm den Ort ab.

Nüchtern wie die fast schmucklosen Gebäude präsentiert sich die Brücke. Als gedeckte Holzbrücke folgt sie der einheimischen Bautradition des Alpenraums. Das Tragwerk, eine Fachwerkkonstruktion, erlaubt die Überbrückung des Flusses ohne Zwischenstützen im Flussbett, wobei das linksufrige Auflager in den Brückenturm integriert ist.

Die schmale Brücke ist für Karren und Saumtiere, Reiter und Fussgänger gedacht, nicht für Fuhrwerke. Für diese wurde 1854 die neue Kunststrasse eröffnet. Seither zerfällt der Weg, veröden die Gebäude, und die Brücke dient nur noch den Bauern des Schalklhofes und gelegentlichen Wanderern.

Finstermünz – einsame Festung im Inntal

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www.ivs.admin.ch

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