Wanderland

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Wandern in der Umgebung

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Etappe 2, Simplonpass–Simplon Dorf
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Simplon-Sirwoltusee-Weg
Simplon-Sirwoltusee-Weg
Route 194, Simplon, Engeloch–Sirwoltusee–Simplon, Egga
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Simplon
Simplonpass – Napoleon und Stockalper

Simplonpass – Napoleon und Stockalper

Im Juli 1831 reiste Felix Mendelssohn über den Simplonpass, wo er sich begeistert über die von Napoleon Bonaparte erbaute Kunststrasse äusserte. Über den Stockalperweg zwischen der Passhöhe und Simplon Dorf wäre er wohl auch ins Schwärmen gekommen.
Wie kein anderer prägte Kaspar Stockalper im 17. Jahrhundert die Walliser Geschichte. Er war Handelsherr, Politiker und Bauherr, um nur die wichtigsten seiner Aktivitäten zu nennen. Als 25-jähriger Jungunternehmer erhielt er 1634 von den Mailändern das Privileg für den Warentransport über den Simplonpass. In der Folge veranlasste er den Ausbau des mittelalterlichen Weges sowie den Bau zahlreicher Gebäude, die für den Warentransport und gleichzeitig auch als Repräsentationsbauten dienten.

Einzelne Abschnitte des Saumweges sind durch Inschriften datiert, so auch jener vom Hospiz nach Simplon Dorf, der 1672 die heute sichtbare Form bekam. Markant erhebt sich der 1666 erbaute Alte Spittel aus der Landschaft der Bergalp. Am reizvollsten Abschnitt des gesamten Stockalperweges steht bei Engi eine Sust.

Südlich Maschihüs geht der Wanderweg bei der Ägerbrigga in die Napoleonstrasse über. Die Brücke ist ein denkmalpflegerisch wertvolles Zeugnis aus der Zeit des Strassenbaus im frühen 19. Jahrhundert. Napoleon Bonaparte hat sein Werk allerdings nie gesehen.
Im Juli 1831 reiste Felix Mendelssohn über den Simplonpass, wo er sich begeistert über die von Napoleon Bonaparte erbaute Kunststrasse äusserte. Über den Stockalperweg zwischen der Passhöhe und Simplon Dorf wäre er wohl auch ins Schwärmen gekommen.
Wie kein anderer prägte Kaspar Stockalper im 17. Jahrhundert die Walliser Geschichte. Er war Handelsherr, Politiker und Bauherr, um nur die wichtigsten seiner Aktivitäten zu nennen. Als 25-jähriger Jungunternehmer erhielt er 1634 von den Mailändern das Privileg für den Warentransport über den Simplonpass. In der Folge veranlasste er den Ausbau des mittelalterlichen Weges sowie den Bau zahlreicher Gebäude, die für den Warentransport und gleichzeitig auch als Repräsentationsbauten dienten.

Einzelne Abschnitte des Saumweges sind durch Inschriften datiert, so auch jener vom Hospiz nach Simplon Dorf, der 1672 die heute sichtbare Form bekam. Markant erhebt sich der 1666 erbaute Alte Spittel aus der Landschaft der Bergalp. Am reizvollsten Abschnitt des gesamten Stockalperweges steht bei Engi eine Sust.

Südlich Maschihüs geht der Wanderweg bei der Ägerbrigga in die Napoleonstrasse über. Die Brücke ist ein denkmalpflegerisch wertvolles Zeugnis aus der Zeit des Strassenbaus im frühen 19. Jahrhundert. Napoleon Bonaparte hat sein Werk allerdings nie gesehen.

Simplonpass – Napoleon und Stockalper

Adresse

Bundesinventar der historischen Verkehrswege der Schweiz (IVS)
www.ivs.admin.ch

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Hotel-Restaurant Grina
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Laggin Biwak SAC (unbewartet)
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