Wanderland

Fotogalerie

20120818_Graubuenden_Bivio_Bregaglia_Septimerpass_JZU_007
Der_Septimerpass_und_die_Roemer_Lorenz_A_Fischer_M.jpg
20120818_Graubuenden_Bivio_Bregaglia_Septimerpass_JZU_020
20120818_Graubuenden_Bivio_Bregaglia_Septimerpass_JZU_034
20120818_Graubuenden_Bivio_Bregaglia_Septimerpass_JZU_044
20120818_Graubuenden_Bivio_Bregaglia_Septimerpass_JZU_060
20110706_Graubuenden_Bregaglia_Septimerpass_frb_151
20110706_Graubuenden_Bregaglia_Septimerpass_frb_159
20110706_Graubuenden_Bregaglia_Septimerpass_frb_160
septimer_sept_201_48

Wandern in der Umgebung

Senda Segantini
Senda Segantini
Etappe 2, Bivio–Maloja
alle zeigen
ViaSett
ViaSett
Etappe 5, Bivio–Vicosoprano
alle zeigen

Biken in der Umgebung

Alpine Bike
Surses
Der Septimerpass und die Römer

Der Septimerpass und die Römer

Der Weg über den Septimerpass ist Teil der Oberen Strasse, einer der beiden wichtigsten Bündner Transitrouten. Die Begehung ist bereits für die römische Zeit durch ein Strassenverzeichnis und durch archäologische Funde gesichert.
Im «Itinerarium Antonini», einem römischen Strassenverzeichnis, ist die Route Bregenz–Mailand mit den Rastorten Chur–Tinzen–Murus–Samolaco und Como verzeichnet. Als Pässe kommen sowohl der Julier als auch der Septimer in Frage. 1937 gelang es, eindeutige Belege für eine frühe – römische – Benutzung der beiden Pässe zu finden.

Im Mittelalter, etwa ab dem 11. Jahrhundert, gilt der Septimer als einer der ganz wichtigen Alpenübergänge. Die Gründe dafür waren einerseits geographisch-topographische (direkte Nord-Süd-Achse), andererseits politische. Durch grosszügige kaiserliche Schenkungen war der Bischof von Chur in den Besitz der Territorien entlang der Oberen Strasse gelangt; diese Machtposition erlaubte es ihm, den Transitverkehr auf «seine» Strasse zu lenken.

Spätestens der Ausbau der Julierstrasse 1820-1826 bedeutete das Aus für den Septimer als Transitpass. Für die Region Bivio – Avers – Bergell hatte er aber bis ins 19. Jahrhundert und teilweise bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts seine Wichtigkeit.
Der Weg über den Septimerpass ist Teil der Oberen Strasse, einer der beiden wichtigsten Bündner Transitrouten. Die Begehung ist bereits für die römische Zeit durch ein Strassenverzeichnis und durch archäologische Funde gesichert.
Im «Itinerarium Antonini», einem römischen Strassenverzeichnis, ist die Route Bregenz–Mailand mit den Rastorten Chur–Tinzen–Murus–Samolaco und Como verzeichnet. Als Pässe kommen sowohl der Julier als auch der Septimer in Frage. 1937 gelang es, eindeutige Belege für eine frühe – römische – Benutzung der beiden Pässe zu finden.

Im Mittelalter, etwa ab dem 11. Jahrhundert, gilt der Septimer als einer der ganz wichtigen Alpenübergänge. Die Gründe dafür waren einerseits geographisch-topographische (direkte Nord-Süd-Achse), andererseits politische. Durch grosszügige kaiserliche Schenkungen war der Bischof von Chur in den Besitz der Territorien entlang der Oberen Strasse gelangt; diese Machtposition erlaubte es ihm, den Transitverkehr auf «seine» Strasse zu lenken.

Spätestens der Ausbau der Julierstrasse 1820-1826 bedeutete das Aus für den Septimer als Transitpass. Für die Region Bivio – Avers – Bergell hatte er aber bis ins 19. Jahrhundert und teilweise bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts seine Wichtigkeit.

Der Septimerpass und die Römer

Adresse

Bundesinventar der historischen Verkehrswege der Schweiz (IVS)
www.ivs.admin.ch

Services

Orte

Alp Flix
Alp Flix
Bivio
Bivio
Savognin
Savognin
alle zeigen

Übernachten

Biohof Salis
Biohof Salis
Bivio
Hotel Post
Hotel Post
Bivio
Hotel-Restaurant Guidon
Hotel-Restaurant Guidon
Bivio
alle zeigen

Wandern in der Umgebung

Senda Segantini
Senda Segantini
Etappe 2, Bivio–Maloja
alle zeigen
ViaSett
ViaSett
Etappe 5, Bivio–Vicosoprano
alle zeigen

Biken in der Umgebung

Alpine Bike