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Wanderland

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Aargauer Weg
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Etappe 1, Frick–Wittnau
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Etappe 2, Wittnau–Aarau
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Wittnau
Wittnau AG

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Wittnau ist ein typisches Strassendorf. Es liegt im Tal, eingebettet zwischen zahlreichen Hügeln des Tafeljuras. Spannend: Das heutige Gemeindegebiet war schon in urgeschichtlicher und römischer Zeit besiedelt, wie archäologische Funde beweisen.
Im oberen Fricktal gelegen, erstreckt sich Wittnau entlang des Altbachs. Schöne Häuser säumen die rund 1,5 Kilometer lange Hauptstrasse im Dorfkern. Sie machen die Gemeinde zu einem typischen Kettendorf. Dieses wurde dank seines alten, charakteristischen Baubestandes ins Inventar der schützenswerten Ortsbilder der Schweiz aufgenommen. Wittnau grenzt an die Kantone Solothurn und Baselland. Das Strassendorf liegt eingebettet zwischen Alten- und Homberg, Limperg und Horn, dem Wittnauer Hausberg.

Auf letzterem entstand in der späten Bronzezeit, etwa um 850 v. Chr., eine bedeutende Höhenfestung. Rund 400 Personen fanden hier einen sicheren Wohnplatz, durch Gräben geschützt vor Angriffen. Im 3. Jahrhundert diente die Anlage auf dem Horn den Römern als Fluchtburg nach den Raubzügen der Alemannen. Diese liessen sich nach dem Zusammenbruch der römischen Herrschaft in der Gegend nieder – an einem Ort, den sie fortan Wittnau nannten. Der Name ist eine Zusammensetzung aus weit (witt) und Au. Folglich bedeutet er «weite Au» oder auch «beim weiten, wassernahen Land», denn Wittnau besteht aus einem weiten Gebiet entlang des Talbaches.

Über die Hälfte des 1125 Hektaren umfassenden Gemeindegebietes ist von Wald bedeckt. Als Teil des Juraparks Aargau, einem Regionalen Naturpark von nationaler Bedeutung, bieten sich die schönen Erholungsräume ausserhalb des Baugebietes für Wanderungen und Spaziergänge an. Ungefähr bis Mitte des 20. Jahrhunderts lebten in Wittnau vorwiegend Bauern oder Heimarbeiterfamilien. Letztere woben vornehmlich für ihre für ihre Basler Auftraggeber Seidenbänder (Posamenterie). Mit der Eröffnung der A3 in den 70er-Jahren begann man vermehrt zu bauen, Wittnau wandelte sich dadurch zu einer beliebten Wohngemeinde am Rande der Agglomeration Basel.

Highlights

  • Buschbergkapelle und Lourdesgrotte: Die Kapelle oberhalb von Wittnau ist als Kraftort bekannt. Im Jahr 1668 überlebte hier der Sage nach ein Müllermeister auf wundersame Art einen schweren Unfall. Dies wurde im Land bekannt. Immer mehr Menschen pilgerten hierher, weshalb 1868 eine kleine Kapelle erstellt wurde. Diese ist auf einem Kreuzweg mit 14 Stationen erreichbar. Am Anfang des Weges befindet sich die Lourdes-Grotte (1902).
  • Naturwaldreservat Thiersteinberg: Das zweitgrösste Naturwaldreservat des Kantons Aargau befindet sich in Wittnau. Der Thiersteinberg bildet eine zusammenhängende Waldfläche von 12 km². Das Tafeljuragebiet liegt zwischen dem Horn mit steil abfallenden Flanken nach Norden und den sonnigen Südhängen. Hier wird die Waldbewirtschaftung unterlassen.
  • Wittnauer Horn: In der späteren Bronzezeit wurde das Wittnauer Horn als Wohn- und Zufluchtsort genutzt, später von den Römern besiedelt. Es gilt als bedeutende archäologische Fundstelle, 1934/35 fanden erste Ausgrabungen statt. Die Funde – Steingeräte, Keramikscherben, Münzen – zeigen, dass das Wittnauer Horn in verschiedenen Epochen besiedelt war. Noch heute ist ein Teil des Hauptwalls sichtbar.
Wittnau ist ein typisches Strassendorf. Es liegt im Tal, eingebettet zwischen zahlreichen Hügeln des Tafeljuras. Spannend: Das heutige Gemeindegebiet war schon in urgeschichtlicher und römischer Zeit besiedelt, wie archäologische Funde beweisen.
Im oberen Fricktal gelegen, erstreckt sich Wittnau entlang des Altbachs. Schöne Häuser säumen die rund 1,5 Kilometer lange Hauptstrasse im Dorfkern. Sie machen die Gemeinde zu einem typischen Kettendorf. Dieses wurde dank seines alten, charakteristischen Baubestandes ins Inventar der schützenswerten Ortsbilder der Schweiz aufgenommen. Wittnau grenzt an die Kantone Solothurn und Baselland. Das Strassendorf liegt eingebettet zwischen Alten- und Homberg, Limperg und Horn, dem Wittnauer Hausberg.

Auf letzterem entstand in der späten Bronzezeit, etwa um 850 v. Chr., eine bedeutende Höhenfestung. Rund 400 Personen fanden hier einen sicheren Wohnplatz, durch Gräben geschützt vor Angriffen. Im 3. Jahrhundert diente die Anlage auf dem Horn den Römern als Fluchtburg nach den Raubzügen der Alemannen. Diese liessen sich nach dem Zusammenbruch der römischen Herrschaft in der Gegend nieder – an einem Ort, den sie fortan Wittnau nannten. Der Name ist eine Zusammensetzung aus weit (witt) und Au. Folglich bedeutet er «weite Au» oder auch «beim weiten, wassernahen Land», denn Wittnau besteht aus einem weiten Gebiet entlang des Talbaches.

Über die Hälfte des 1125 Hektaren umfassenden Gemeindegebietes ist von Wald bedeckt. Als Teil des Juraparks Aargau, einem Regionalen Naturpark von nationaler Bedeutung, bieten sich die schönen Erholungsräume ausserhalb des Baugebietes für Wanderungen und Spaziergänge an. Ungefähr bis Mitte des 20. Jahrhunderts lebten in Wittnau vorwiegend Bauern oder Heimarbeiterfamilien. Letztere woben vornehmlich für ihre für ihre Basler Auftraggeber Seidenbänder (Posamenterie). Mit der Eröffnung der A3 in den 70er-Jahren begann man vermehrt zu bauen, Wittnau wandelte sich dadurch zu einer beliebten Wohngemeinde am Rande der Agglomeration Basel.

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  • Buschbergkapelle und Lourdesgrotte: Die Kapelle oberhalb von Wittnau ist als Kraftort bekannt. Im Jahr 1668 überlebte hier der Sage nach ein Müllermeister auf wundersame Art einen schweren Unfall. Dies wurde im Land bekannt. Immer mehr Menschen pilgerten hierher, weshalb 1868 eine kleine Kapelle erstellt wurde. Diese ist auf einem Kreuzweg mit 14 Stationen erreichbar. Am Anfang des Weges befindet sich die Lourdes-Grotte (1902).
  • Naturwaldreservat Thiersteinberg: Das zweitgrösste Naturwaldreservat des Kantons Aargau befindet sich in Wittnau. Der Thiersteinberg bildet eine zusammenhängende Waldfläche von 12 km². Das Tafeljuragebiet liegt zwischen dem Horn mit steil abfallenden Flanken nach Norden und den sonnigen Südhängen. Hier wird die Waldbewirtschaftung unterlassen.
  • Wittnauer Horn: In der späteren Bronzezeit wurde das Wittnauer Horn als Wohn- und Zufluchtsort genutzt, später von den Römern besiedelt. Es gilt als bedeutende archäologische Fundstelle, 1934/35 fanden erste Ausgrabungen statt. Die Funde – Steingeräte, Keramikscherben, Münzen – zeigen, dass das Wittnauer Horn in verschiedenen Epochen besiedelt war. Noch heute ist ein Teil des Hauptwalls sichtbar.

Anreise und Rückreise Wittnau AG

Adresse

Gemeindeverwaltung Wittnau
Oberer Kirchweg 8
5064 Wittnau
Tel. +41 (0)62 865 67 20
gemeindekanzlei@wittnau.ch
www.wittnau.ch

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