95 Au fil du Doubs
95 Au fil du Doubs

Wanderland

etappe-01737

Au fil du Doubs

Etappe 4, Soubey–St-Ursanne

Wegreportage
75 Fotos

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Au fil du Doubs

Kurz vor St. Ursanne schlägt der Doubs einen scharfen 180-Grad-Bogen, wie wenn er nicht wüsste, wohin. Vielleicht ist der radikale Richtungswechsel der Grund, weshalb die Römer den mäandrischen Fluss Doubs nannten. Das Wort stammt vom lateinischen «dubitus«, der Zögernde, Zweifelnde.
In Soubey, einem Bauerndorf in der Talebene, startet die Etappe direkt am Fluss. Die Flusslandschaft ist auch bei Fischern und Kanufahrern beliebt. Zu Beginn wandert man auf der rechten Uferseite auf breiteren Wegen bis «Bief du Moulin», den drei Mühlen, von denen nur noch eine erhalten geblieben ist. Vorbei an Bauerhöfen, Kuh- und Rossweiden wird nach etwas mehr als einer Stunde der Fluss überquert. Jetzt ändert sich die Uferzone: Kleine Pfade führen durch die zauberhafte Landschaft entlang des Doubs. Moosbewachsene und efeuumschlungene Bäume, Schilffelder, saftige Wiesen, lauschige Plätze zum Verweilen und stets der Blick auf den naturbelassenen Flusslauf begleiten den Wanderer. Der Doubs fliesst meist träge vor sich hin, nur gelegentlich vernimmt man das Rauschen von Stromschnellen.

Nach etwas mehr als zwei Stunden erkennt man auf der gegenüberliegenden Seite das Restaurant de Tariche mit dem Campingplatz. Auf einer Barke kann hier aus eigener Kraft mittels Seilwinde der Doubs überquert werden. Hier ist auch eine der seltensten Fischarten heimisch: der Apron, auch der König des Doubs genannt. Wenig später wird der Pfad von einer landwirtschaftlichen Strasse abgelöst. Bald ist von Weitem ein grosses Loch im Berg zu sehen: Es handelt sich um die alte Kalkmine von St. Ursanne. Ende der 90er-Jahre glaubte man hier eine Lösung für den Giftmüll gefunden zu haben und begann Sondermüll einzulagern. Dies, obwohl durch das Bergwerk Wasser floss. Nach Protesten und dem Beweis der Trinkwasserverschmutzung wurde die Deponie wenig später geschlossen.

Hat man kurz darauf die Brücke unter dem Loch erreicht, macht der Doubs nochmals einen 180-Grad-Bogen – als wüsste er nicht, wo er hinfliessen soll. Möglicherweise ist der radikale Richtungswechsel auch Grund, weshalb die Römer den mäandrischen Fluss einst Doubs nannten. Das Wort stammt vom lateinischen «dubitus», der Zögernde, Zweifelnde. Zweifelsohne schön ist danach St-Ursanne, auch Perle des Juras genannt. Zahlreiche Kunstgalerien und Antiquariate säumen die Strassen des mittelalterlichen Städtchens. Betreten wird der Ort über die 1728 gebaute Brücke, die auch direkt zum Ende der letzten Doubs-Etappe führt.
Kurz vor St. Ursanne schlägt der Doubs einen scharfen 180-Grad-Bogen, wie wenn er nicht wüsste, wohin. Vielleicht ist der radikale Richtungswechsel der Grund, weshalb die Römer den mäandrischen Fluss Doubs nannten. Das Wort stammt vom lateinischen «dubitus«, der Zögernde, Zweifelnde.
In Soubey, einem Bauerndorf in der Talebene, startet die Etappe direkt am Fluss. Die Flusslandschaft ist auch bei Fischern und Kanufahrern beliebt. Zu Beginn wandert man auf der rechten Uferseite auf breiteren Wegen bis «Bief du Moulin», den drei Mühlen, von denen nur noch eine erhalten geblieben ist. Vorbei an Bauerhöfen, Kuh- und Rossweiden wird nach etwas mehr als einer Stunde der Fluss überquert. Jetzt ändert sich die Uferzone: Kleine Pfade führen durch die zauberhafte Landschaft entlang des Doubs. Moosbewachsene und efeuumschlungene Bäume, Schilffelder, saftige Wiesen, lauschige Plätze zum Verweilen und stets der Blick auf den naturbelassenen Flusslauf begleiten den Wanderer. Der Doubs fliesst meist träge vor sich hin, nur gelegentlich vernimmt man das Rauschen von Stromschnellen.

Nach etwas mehr als zwei Stunden erkennt man auf der gegenüberliegenden Seite das Restaurant de Tariche mit dem Campingplatz. Auf einer Barke kann hier aus eigener Kraft mittels Seilwinde der Doubs überquert werden. Hier ist auch eine der seltensten Fischarten heimisch: der Apron, auch der König des Doubs genannt. Wenig später wird der Pfad von einer landwirtschaftlichen Strasse abgelöst. Bald ist von Weitem ein grosses Loch im Berg zu sehen: Es handelt sich um die alte Kalkmine von St. Ursanne. Ende der 90er-Jahre glaubte man hier eine Lösung für den Giftmüll gefunden zu haben und begann Sondermüll einzulagern. Dies, obwohl durch das Bergwerk Wasser floss. Nach Protesten und dem Beweis der Trinkwasserverschmutzung wurde die Deponie wenig später geschlossen.

Hat man kurz darauf die Brücke unter dem Loch erreicht, macht der Doubs nochmals einen 180-Grad-Bogen – als wüsste er nicht, wo er hinfliessen soll. Möglicherweise ist der radikale Richtungswechsel auch Grund, weshalb die Römer den mäandrischen Fluss einst Doubs nannten. Das Wort stammt vom lateinischen «dubitus», der Zögernde, Zweifelnde. Zweifelsohne schön ist danach St-Ursanne, auch Perle des Juras genannt. Zahlreiche Kunstgalerien und Antiquariate säumen die Strassen des mittelalterlichen Städtchens. Betreten wird der Ort über die 1728 gebaute Brücke, die auch direkt zum Ende der letzten Doubs-Etappe führt.
15 km
220 m | 260 m
3 h 45 min
leicht (Wanderweg) | leicht

Anreise | Rückreise

Anreise / Rückreise Soubey, village
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Anreise / Rückreise St-Ursanne
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