898 Schaffhauser Grenzweg
898 Schaffhauser Grenzweg

Wanderland

Schaffhauser Grenzweg

Schaffhauser Grenzweg

Neuhausen am Rheinfall–Osterfingen

Wegreportage
45 Fotos

WL_898_DSC1120_F_M.jpg
Schaffhauser Grenzweg

Schaffhauser Grenzweg

Diese Strecke verbindet den grössten Wasserfall Europas mit der grössten zusammenhängenden Rebfläche der Schweiz. Von Grenzstein zu Grenzstein wandernd, stehen Geologie und Geschichte im Zentrum. Am Weg: der «graue Stein» beim Grenzstein Nummer 67 und die Burgruine Radegg.
Ausgehend vom Bahnhof Neuhausen Rheinfall führt der Schaffhauser Grenzweg vom tosenden Wasserfall in die die stillen Wälder des Schaffhauser Südrandens. Seit der Römerzeit und nachweislich ab dem 16. Jhdt. wurde in dieser Gegend Bohnerz abgebaut. Wo einst Gruben ausgehoben wurden, finden sich heute oft wertvolle Lebensräume für heimische Tier- und Pflanzenarten. Am Weg befindet sich der Aazheimerhof, der 1598 als Bauerngut und Sommersitz der Aebte von Rheinau erbaut wurde. Seit 1936 gehört der Hof der Stadt Schaffhausen und wird durch Pächter landwirtschaftlich bewirtschaftet und genutzt.

Ab dem Landesgrenzstein 55 wird der Grenzlinie gefolgt. Bei der Nr. 67 erhebt sich aus einer Bohnerzgrube ein erratischer Block, auch «grauer Stein» genannt. Hier treffen die Gemarkungen von Beringen, Neunkirch und Jestetten (D) aufeinander. Der Findling wurde vermutlich während der Risszeit vor gut 200’000 Jahren durch den Linthgletscher aus dem Glarner- oder St.Galler Oberland hierher transportiert. Zwischen Erlenboden und der Wasenhütte besiedeln Sika-Hirsche, eine aus China stammende Hirschart, das prächtige Waldgebiet.

Von der Burgruine Radegg, die über dem Wangental auf einem Felssporn des Rossbergs thront, erwartet einen ein schöner Weitblick hinaus über das vom Wein geprägte Klettgauertal. Die Mauern der Burg sind noch zu sehen, eine Grillstelle bietet sich für eine Pause an. Das erstmals 1472 erwähnte Bad Osterfingen ist heute bekannt für sein Weingut und den Landgasthof. Das im Bundesinventar erwähnte und geschützte Dorfbild von Osterfingen bildet einen hervorragenden Rahmen, um einen erlesenen Schaffhauser Blauburgunder zu kredenzen.
Diese Strecke verbindet den grössten Wasserfall Europas mit der grössten zusammenhängenden Rebfläche der Schweiz. Von Grenzstein zu Grenzstein wandernd, stehen Geologie und Geschichte im Zentrum. Am Weg: der «graue Stein» beim Grenzstein Nummer 67 und die Burgruine Radegg.
Ausgehend vom Bahnhof Neuhausen Rheinfall führt der Schaffhauser Grenzweg vom tosenden Wasserfall in die die stillen Wälder des Schaffhauser Südrandens. Seit der Römerzeit und nachweislich ab dem 16. Jhdt. wurde in dieser Gegend Bohnerz abgebaut. Wo einst Gruben ausgehoben wurden, finden sich heute oft wertvolle Lebensräume für heimische Tier- und Pflanzenarten. Am Weg befindet sich der Aazheimerhof, der 1598 als Bauerngut und Sommersitz der Aebte von Rheinau erbaut wurde. Seit 1936 gehört der Hof der Stadt Schaffhausen und wird durch Pächter landwirtschaftlich bewirtschaftet und genutzt.

Ab dem Landesgrenzstein 55 wird der Grenzlinie gefolgt. Bei der Nr. 67 erhebt sich aus einer Bohnerzgrube ein erratischer Block, auch «grauer Stein» genannt. Hier treffen die Gemarkungen von Beringen, Neunkirch und Jestetten (D) aufeinander. Der Findling wurde vermutlich während der Risszeit vor gut 200’000 Jahren durch den Linthgletscher aus dem Glarner- oder St.Galler Oberland hierher transportiert. Zwischen Erlenboden und der Wasenhütte besiedeln Sika-Hirsche, eine aus China stammende Hirschart, das prächtige Waldgebiet.

Von der Burgruine Radegg, die über dem Wangental auf einem Felssporn des Rossbergs thront, erwartet einen ein schöner Weitblick hinaus über das vom Wein geprägte Klettgauertal. Die Mauern der Burg sind noch zu sehen, eine Grillstelle bietet sich für eine Pause an. Das erstmals 1472 erwähnte Bad Osterfingen ist heute bekannt für sein Weingut und den Landgasthof. Das im Bundesinventar erwähnte und geschützte Dorfbild von Osterfingen bildet einen hervorragenden Rahmen, um einen erlesenen Schaffhauser Blauburgunder zu kredenzen.
14 km | 1 Etappe
360 m | 340 m
3 h 40 min
leicht (Wanderweg) | leicht

Anreise | Rückreise

Anreise / Rückreise Neuhausen Rheinfall
Fahrplan SBB Haltestelle und Route auf Karte zeigen
Anreise / Rückreise Osterfingen, Dorf
Fahrplan SBB Haltestelle und Route auf Karte zeigen

Kontakt

Schaffhauserland Tourismus
Herrenacker 15
8200 Schaffhausen
Tel. +41 (0)52 632 40 20
info@schaffhauserland.ch
www.schaffhauserland.ch

Services

Sehenswürdigkeiten

Rheinfall
Rheinfall
Regionaler Naturpark Schaffhausen
Regionaler Naturpark Schaffhausen
Ruine Radegg
Ruine Radegg
alle zeigen

Wegweisung

Wegweisung
Folgen Sie dem abgebildeten Logo auf der gelben Wegweisung für das Wandern. Nehmen Sie zur Sicherheit einen Kartenausdruck unserer Webkarte mit auf die Wanderung.
Wegweisung