Holzflue-Rundweg
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Wanderland

Holzflue-Rundweg

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Ennenda (Aeugsten)–Ennenda (Aeugsten)

Wegreportage
76 Fotos

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Holzflue-Rundweg

Holzflue-Rundweg

Diese Wanderung führt durch das Welterbegebiet der Tektonikarena Sardona. Sie ist geprägt von ursprünglichster Natur und dem Blick in das Tal der Linth. Ein grotesker vom Borkenkäfer verfressener ehemaliger Tannenwald säumt einen Teil des Weges.
Ennenda liegt am Fuss des Schilt auf der östlichen Seite der Linth. Am südlichen Dorfrand fährt die Aeugstenbahn hoch zum Bärenboden. Die Rundwanderung beginnt mit einem weiten Panoramablick über das südliche Glarnerland. Zum Berggasthaus Aeugstenhütte führt ein kurzer steiler Aufstieg. Weiter geht es auf den Kegel und zum Wildhüterhüttli. Hier logiert der Glarner Wildhüter, wenn er auf seinen Kontrollgängen im Wildbanngebiet Schilt nicht ins Tal hinuntersteigen will oder kann. Auch beim Wandern lohnt sich ein Feldstecher: Die zahlreichen Wildtiere können so viel eher entdeckt und besser beobachtet werden. Im Süden liegen einen Glarus und Glarus Süd zu Füssen, nach Norden steigt die graue Felswand des Schilt empor. Darunter weiden vor allem morgens und abends Gämsen und Steinböcke, die durch ihre Zutraulichkeit zahlreiche Wanderer anlocken.

Der Weg führt durch den umgeholzten Äugstenwald und über die Holzflue zur Alp Beglingen. Das Waldreservat Äugstenwald-Holzflue wird von Felsblöcken geprägt. Darauf wachsen Bergföhren, dazwischen findet man Fichten oder auch die Arve. Zahlreiche Tier- und Pflanzenarten fühlen sich hier in diesem Mosaik wohl, darunter das seltene Birkhuhn. Auch der Fichtenborkenkäfer breitete sich im Gebiet aus, wovon die abgestorbenen, verfressenen Fichten zeugen. Über Schwiböden wird zurück zum Bärenboden und zur Bergstation gewandert.

Auf dieser Tour befindet man sich in einem Teil der Tektonikarena Sardona. Unter dieser Bezeichnung wurde 2008 ein 32'850 Hektar grosses Gebiet ins UNESCO-Welterbe aufgenommen. In diesem sind die Prozesse der Gebirgsbildung weltweit am deutlichsten sichtbar. Zentrales Element ist die Glarner Hauptüberschiebung, wo eine ältere Gesteinsschicht über eine jüngere geschoben wurde.
Diese Wanderung führt durch das Welterbegebiet der Tektonikarena Sardona. Sie ist geprägt von ursprünglichster Natur und dem Blick in das Tal der Linth. Ein grotesker vom Borkenkäfer verfressener ehemaliger Tannenwald säumt einen Teil des Weges.
Ennenda liegt am Fuss des Schilt auf der östlichen Seite der Linth. Am südlichen Dorfrand fährt die Aeugstenbahn hoch zum Bärenboden. Die Rundwanderung beginnt mit einem weiten Panoramablick über das südliche Glarnerland. Zum Berggasthaus Aeugstenhütte führt ein kurzer steiler Aufstieg. Weiter geht es auf den Kegel und zum Wildhüterhüttli. Hier logiert der Glarner Wildhüter, wenn er auf seinen Kontrollgängen im Wildbanngebiet Schilt nicht ins Tal hinuntersteigen will oder kann. Auch beim Wandern lohnt sich ein Feldstecher: Die zahlreichen Wildtiere können so viel eher entdeckt und besser beobachtet werden. Im Süden liegen einen Glarus und Glarus Süd zu Füssen, nach Norden steigt die graue Felswand des Schilt empor. Darunter weiden vor allem morgens und abends Gämsen und Steinböcke, die durch ihre Zutraulichkeit zahlreiche Wanderer anlocken.

Der Weg führt durch den umgeholzten Äugstenwald und über die Holzflue zur Alp Beglingen. Das Waldreservat Äugstenwald-Holzflue wird von Felsblöcken geprägt. Darauf wachsen Bergföhren, dazwischen findet man Fichten oder auch die Arve. Zahlreiche Tier- und Pflanzenarten fühlen sich hier in diesem Mosaik wohl, darunter das seltene Birkhuhn. Auch der Fichtenborkenkäfer breitete sich im Gebiet aus, wovon die abgestorbenen, verfressenen Fichten zeugen. Über Schwiböden wird zurück zum Bärenboden und zur Bergstation gewandert.

Auf dieser Tour befindet man sich in einem Teil der Tektonikarena Sardona. Unter dieser Bezeichnung wurde 2008 ein 32'850 Hektar grosses Gebiet ins UNESCO-Welterbe aufgenommen. In diesem sind die Prozesse der Gebirgsbildung weltweit am deutlichsten sichtbar. Zentrales Element ist die Glarner Hauptüberschiebung, wo eine ältere Gesteinsschicht über eine jüngere geschoben wurde.
4 km | 1 Etappe
420 m | 420 m
1 h 55 min
mittel (Bergwanderweg) | mittel

Anreise | Rückreise

Anreise / Rückreise Ennenda, Seilbahn
Fahrplan SBB Haltestelle und Route auf Karte zeigen
Anschluss Aeugsten
385
Anschluss Aeugsten
Empfehlung Bahn, Bus, Schiff
Ennenda–Aeugsten
oder
Aeugsten–Ennenda
Grund: Zubringer zur Route.
Fahrplan: Webseite Bergbahn

Kontakt

Tourist-Info Glarus Service
Bahnhofstrasse 23
8750 Glarus
Tel. +41 (0)55 650 23 23
info@glarusservice.ch
www.glarusservice.ch

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