628 Giro del ponte tibetano
628 Giro del ponte tibetano

Wanderland

Giro del ponte tibetano

Giro del ponte tibetano

Monte Carasso–Monte Carasso

Wegreportage
63 Fotos

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Giro del ponte tibetano

Giro del ponte tibetano

Am Berghang oberhalb der Magadinoebene erwarten die Wanderer viele Besonderheiten: Weingüter oder das aufwendig restaurierte Dorf Curzútt. Der Ausflug führt zur romanischen Kirche San Bernardo mit ihren wertvollen Fresken. Adrenalin verspricht die Hängebrücke, die über der mehr als 100 Meter tiefen Schlucht schwebt.
Hinweis: Die Wegweisung mit der Routennummer von SchweizMobil wird erst in der Saison 2021 bereit sein. Dies ist eine Folge der Corona-Pandemie.

Zwischen Weinbergen und Kastanienwäldern bietet diese Wanderung immer wieder schöne Ausblicke auf die Magadinoebene und den Lago Maggiore im Hintergrund. Vorbei an kleinen Siedlungen kommen die Wanderer zur Ponte Tibetano, eine der längsten Hängebrücken der Schweiz. Nervenkitzel ist garantiert: Auf 270 Metern verbindet sie zwei Flanken des bisher unwegsamen Sementinatals. Etwas wackelig fühlt es sich zwar an 130 Meter über dem Bachbett. Angst braucht man aber keine zu haben: Die Hängebrücke besteht aus festen Lärchenholzplanken und wird von Metalldrähten gehalten. Ein Geländer sorgt für Stabilität. Schwindelfreie machen in der Mitte einen Halt: Spektakulär ist die Kulisse mit Magadinoebene, Bellinzona und den umliegenden Bergen.

Auf dem nächsten Teilstück der Wanderroute, immer Richtung Curzútt, folgt auf einer Waldlichtung die romanische Kirche San Bernardo aus dem 11./12. Jahrhundert. Früher war sie fester Bestandteil des Alltagslebens der benachbarten Siedlung Curzútt. Heute wirkt sie eher unspektakulär – zumindest auf den ersten Blick. Doch die kleine Kirche ist einen Besuch wert: Die Innenräume schmücken kunstvolle Fresken aus dem 14. und 15. Jahrhundert. Falls die Kirche geschlossen ist, können die Schlüssel beim Gästehaus in Curzùtt geholt werden.

Die Siedlung ist dann auch die nächste Station der Wanderung. Curzútt ist ein Beispiel dafür, dass die Menschen einst höhere Lagen zum Leben bevorzugten. Die Gründe waren vielfältig: Die Uferzone des Ticino stand oft unter Wasser. Das Klima in der Ebene erhöhte das Malariarisiko. Zudem war Bellinzona damals eine umkämpfte Stadt und das Tal strategisches Durchzugsgebiet für Heere und Soldaten. Im aufwendig restaurierten Dörfchen finden sich typische Steinhäuser, Gemüsegärten, terrassenförmig angelegte Getreidefelder und Weinberge. Auch Trockenmauern und eine alte Mulatteria (Maultierweg) wurden instand gesetzt. Curzútt soll aber nicht ein Museum sein, es gibt hier auch eine Jugendherberge und ein Restaurant. Nach der Besichtigung geht es zu Fuss durch Rebberge oder schwebend mit der Seilbahn zurück nach Monte Carasso.
Am Berghang oberhalb der Magadinoebene erwarten die Wanderer viele Besonderheiten: Weingüter oder das aufwendig restaurierte Dorf Curzútt. Der Ausflug führt zur romanischen Kirche San Bernardo mit ihren wertvollen Fresken. Adrenalin verspricht die Hängebrücke, die über der mehr als 100 Meter tiefen Schlucht schwebt.
Hinweis: Die Wegweisung mit der Routennummer von SchweizMobil wird erst in der Saison 2021 bereit sein. Dies ist eine Folge der Corona-Pandemie.

Zwischen Weinbergen und Kastanienwäldern bietet diese Wanderung immer wieder schöne Ausblicke auf die Magadinoebene und den Lago Maggiore im Hintergrund. Vorbei an kleinen Siedlungen kommen die Wanderer zur Ponte Tibetano, eine der längsten Hängebrücken der Schweiz. Nervenkitzel ist garantiert: Auf 270 Metern verbindet sie zwei Flanken des bisher unwegsamen Sementinatals. Etwas wackelig fühlt es sich zwar an 130 Meter über dem Bachbett. Angst braucht man aber keine zu haben: Die Hängebrücke besteht aus festen Lärchenholzplanken und wird von Metalldrähten gehalten. Ein Geländer sorgt für Stabilität. Schwindelfreie machen in der Mitte einen Halt: Spektakulär ist die Kulisse mit Magadinoebene, Bellinzona und den umliegenden Bergen.

Auf dem nächsten Teilstück der Wanderroute, immer Richtung Curzútt, folgt auf einer Waldlichtung die romanische Kirche San Bernardo aus dem 11./12. Jahrhundert. Früher war sie fester Bestandteil des Alltagslebens der benachbarten Siedlung Curzútt. Heute wirkt sie eher unspektakulär – zumindest auf den ersten Blick. Doch die kleine Kirche ist einen Besuch wert: Die Innenräume schmücken kunstvolle Fresken aus dem 14. und 15. Jahrhundert. Falls die Kirche geschlossen ist, können die Schlüssel beim Gästehaus in Curzùtt geholt werden.

Die Siedlung ist dann auch die nächste Station der Wanderung. Curzútt ist ein Beispiel dafür, dass die Menschen einst höhere Lagen zum Leben bevorzugten. Die Gründe waren vielfältig: Die Uferzone des Ticino stand oft unter Wasser. Das Klima in der Ebene erhöhte das Malariarisiko. Zudem war Bellinzona damals eine umkämpfte Stadt und das Tal strategisches Durchzugsgebiet für Heere und Soldaten. Im aufwendig restaurierten Dörfchen finden sich typische Steinhäuser, Gemüsegärten, terrassenförmig angelegte Getreidefelder und Weinberge. Auch Trockenmauern und eine alte Mulatteria (Maultierweg) wurden instand gesetzt. Curzútt soll aber nicht ein Museum sein, es gibt hier auch eine Jugendherberge und ein Restaurant. Nach der Besichtigung geht es zu Fuss durch Rebberge oder schwebend mit der Seilbahn zurück nach Monte Carasso.
9 km | 1 Etappe
720 m | 720 m
3 h 35 min
mittel (Bergwanderweg) | mittel

Anreise | Rückreise

Anreise / Rückreise Monte Carasso, Funivia
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Wegweisung

Wegweisung 2021
Die Wegweisung mit der Routennummer von SchweizMobil wird erst in der Saison 2021 bereit sein. Dies ist eine Folge der Corona-Pandemie.

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Organizzazione Turistica Bellinzonese e Alto Ticino
Palazzo Civico
6500 Bellinzona
Tel. +41 (0)91 825 21 31
info@bellinzonese-altoticino.ch
www.bellinzonese-altoticino.ch

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