530 Koehlerweg Romoos
530 Koehlerweg Romoos

Wanderland

Köhlerweg Romoos

Köhlerweg Romoos

Romoos–Länggrat–Romoos, Bramboden

Wegreportage
63 Fotos

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Köhlerweg Romoos

Köhlerweg Romoos

Die Köhler von Romoos sind die letzten, die in der Schweiz das uralte Handwerk der Köhlerei ausüben. Der Themenweg bringt den Wanderern das traditionelle Gewerbe näher. Er führt über Kreten und durch wilde Schluchten und zeigt so einen landschaftlichen Querschnitt durch die Napf-Berglandschaft.
Wer ab Romoos durch das weitverzweigte Napfgebiet wandert, dem dringt vielleicht plötzlich Rauchgeruch in die Nase oder er entdeckt geheimnisvolle Schwaden die zwischen den Bäumen emporsteigen. Keine Sorge, es ist kein Waldbrand: Es sind die Dämpfe der schwelenden Kohlenmeiler. Die Köhler von Romoos schichten Buchen-, Eschen- oder Nadelholz zu kegelförmigen Haufen auf. Dann zünden sie sie an, um so Holzkohle zu erzeugen. Während gut zwei Wochen überwachen sie die Verkohlung rund um die Uhr – die Herstellung des «schwarzen Goldes» ist harte Arbeit.

Die Bauern betreiben die Köhlerei als Nebenerwerb, seit Jahrhunderten schon. Einst zählte Romoos rund 200 Kohlplätze, damals brauchten Hufschmiede, Eisengiessereien oder Glashütten die Holzkohle im grossen Stil. Heute betreiben das uralte Handwerk nur noch wenige Landwirte aus dem Napfgebiet. Gut 100 Tonnen Holzkohle stellen sie jährlich her. Luftlöcher stechen, Brennmaterial nachlegen, Kohle ausziehen – mit etwas Glück kann auf der Wanderung zwischen Romoos und Bramboden den Köhlern bei der Arbeit über die Schulter geschaut werden. Tafeln entlang des Köhlerwegs informieren zudem über das Köhlerhandwerk sowie über Goldsucher und Naturphänomene in der Region.

Die Route führt zuerst bergauf nach Schwändi und dann über einen spektakulären Fussweg durch die enge Schlucht des Goldbachs. Beim Oberlänggrat ist der höchste Punkt der Wanderung erreicht. Die Strecke via Rose-Beizli, das etwas abseits des Weges liegt, hinunter zum Seelibach und ins Ziel nach Bramboden verläuft quer durch das Luzerner Napfgebiet. Es geht vorbei an steilen Nagelfluhflanken und Wasserfällen, durch enge Tobel und über sonnige Kreten. Wegen seiner Topografie wird das Gebiet rund um Romoos auch als «Centovalli des Kantons Luzern» bezeichnet. Bramboden dann ist ein wahres Kleinod – es liegt in einem Seitental im Entlebuch, weit weg allen anderen Dörfern. Im Wallfahrtort lohnt sich der Besuch der schmucken Bergkirche, die dem heiligen Antonius von Padua geweiht ist. Im Pilgerbeizli lässt sich der Wandertag gemütlich ausklingen.
Die Köhler von Romoos sind die letzten, die in der Schweiz das uralte Handwerk der Köhlerei ausüben. Der Themenweg bringt den Wanderern das traditionelle Gewerbe näher. Er führt über Kreten und durch wilde Schluchten und zeigt so einen landschaftlichen Querschnitt durch die Napf-Berglandschaft.
Wer ab Romoos durch das weitverzweigte Napfgebiet wandert, dem dringt vielleicht plötzlich Rauchgeruch in die Nase oder er entdeckt geheimnisvolle Schwaden die zwischen den Bäumen emporsteigen. Keine Sorge, es ist kein Waldbrand: Es sind die Dämpfe der schwelenden Kohlenmeiler. Die Köhler von Romoos schichten Buchen-, Eschen- oder Nadelholz zu kegelförmigen Haufen auf. Dann zünden sie sie an, um so Holzkohle zu erzeugen. Während gut zwei Wochen überwachen sie die Verkohlung rund um die Uhr – die Herstellung des «schwarzen Goldes» ist harte Arbeit.

Die Bauern betreiben die Köhlerei als Nebenerwerb, seit Jahrhunderten schon. Einst zählte Romoos rund 200 Kohlplätze, damals brauchten Hufschmiede, Eisengiessereien oder Glashütten die Holzkohle im grossen Stil. Heute betreiben das uralte Handwerk nur noch wenige Landwirte aus dem Napfgebiet. Gut 100 Tonnen Holzkohle stellen sie jährlich her. Luftlöcher stechen, Brennmaterial nachlegen, Kohle ausziehen – mit etwas Glück kann auf der Wanderung zwischen Romoos und Bramboden den Köhlern bei der Arbeit über die Schulter geschaut werden. Tafeln entlang des Köhlerwegs informieren zudem über das Köhlerhandwerk sowie über Goldsucher und Naturphänomene in der Region.

Die Route führt zuerst bergauf nach Schwändi und dann über einen spektakulären Fussweg durch die enge Schlucht des Goldbachs. Beim Oberlänggrat ist der höchste Punkt der Wanderung erreicht. Die Strecke via Rose-Beizli, das etwas abseits des Weges liegt, hinunter zum Seelibach und ins Ziel nach Bramboden verläuft quer durch das Luzerner Napfgebiet. Es geht vorbei an steilen Nagelfluhflanken und Wasserfällen, durch enge Tobel und über sonnige Kreten. Wegen seiner Topografie wird das Gebiet rund um Romoos auch als «Centovalli des Kantons Luzern» bezeichnet. Bramboden dann ist ein wahres Kleinod – es liegt in einem Seitental im Entlebuch, weit weg allen anderen Dörfern. Im Wallfahrtort lohnt sich der Besuch der schmucken Bergkirche, die dem heiligen Antonius von Padua geweiht ist. Im Pilgerbeizli lässt sich der Wandertag gemütlich ausklingen.
11 km | 1 Etappe
880 m | 620 m
4 h 00 min
leicht (Wanderweg) | mittel

Anreise | Rückreise

Anreise / Rückreise Romoos, Post
Fahrplan SBB Haltestelle und Route auf Karte zeigen

Unterwegs …

Gross Fontanne, Finsteregg - Schwesteregg
Dauer
30.06.2022 - 10.07.2022
Grund
Andere
Aufgrund Weidebetrieb mit Mutterkuhherde und Stier wird der Wanderweg während wenigen Tagen im Jahr umgeleitet. eine Umleitung ist signalisiert.
Status
validiert
Datenquelle: Schweizer Wanderwege und kantonale Wanderweg-Fachorganisationen

Anreise | Rückreise

Anreise / Rückreise Bramboden, Kirchplatz
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Kontakt

Biosphäre Entlebuch
Biosphärenzentrum
Chlosterbüel 28
6170 Schüfheim
Tel. Tel. +41 (0)41 485 88 50
zentrum@biosphaere.ch
www.biosphaere.ch

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