456 Bonfol km 0
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Wanderland

Bonfol Km 0

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Bonfol–Combe Guerri–Prés du Largin–Bannholz–Etang du Milieu–Bonfol

Wegreportage
62 Fotos

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Bonfol Km 0

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Diese Wanderung thematisiert den «Kilometer Null», den Anfang der Kriegsfront im Ersten Weltkrieg. Sie reichte von der Schweizer Grenze bis zur Nordsee. Im Wald können Überreste von Sperrstellungen, Beobachtungsposten oder Bunkern entdeckt werden. Der Pfad führt mehrmals über die Grenze.
Bonfol liegt am äusseren Rand der Ajoie an der Grenze zu Frankreich. Bekannt ist es vor allem für seine Töpfereitradition. Die rötliche Tonerde, die hier gegraben wurde, eignete zum Beispiel ausgezeichnet für die Herstellung von Fondue-Caquelons. Ein berühmter Bürger des kleinen Dorfes: der Automobilbauer und Rennfahrer Louis Chevrolet. Als Wanderziel ist die Gegend weniger bekannt, doch der Lehrpfad «Kilometer Null» mit mehreren Informationstafeln bietet einen spannenden Einblick in die Geschichte dieser beinahe vergessenen Grenzregion. «Kilometer Null» – das ist der Anfang der Kriegsfront, die damals von der Schweizer Grenze bis zur Nordsee reichte.

Gestartet wird beim Bahnhof Bonfol. Durch das Dorf taucht im Norden der Weg Mitten in die majestätischen Wälder von Ajoie. Beim Waldrand angekommen befindet sich der Largzipfel, ein Stück Land, das bis zum Flüsschen Larg ins Elsass hinausragt. Hier standen sich im Ersten Weltkrieg während vier Jahren Schweizer, deutsche und französische Soldaten gegenüber. Hier befindet sich der Grenzstein 111, der offizielle «Kilometer Null» der Westfront. Dessen Geschichte wird auf einem Lehrpfad mit mehreren Stationen erschlossen. Auf einer Holzbrücke wird zuerst die Larg überquert – und damit die Grenze nach Frankreich. Entlang des Flusses können weitere Überreste der drei Fronten entdeckt werden: Maschinengewehrstellungen, ein Betonunterstand, eine Kasematte der Infanterie oder verfallene Sperrstellungen. Der Weg wird hier ist recht sumpfig.

Vorbei an einem Badeweiher folgt der Wegweiser zur Villa Agathe. Der erste französische Unterstand der Westfront enthält unter anderem einen Raum mit einer Lücke im Dach, wodurch Gewehrgranaten verschossen werden konnten. Weiter folgt eine intakte Eisenbahnbrücke bei Pfetterhouse; in der Folge macht der Weg eine lange Linkskurve, die dem Bahntrassee folgt. Teile einer zerstörten Eisenbahnbrücke können etwa in der Hälfte entdeckt werden. Danach wird wieder Schweizer Boden betreten. Im Wald wandert man vorbei an der geschützten Weiherlandschaft am Rand von Bonfol. Ein Damm trennt die beiden Hauptweiher «Etang du Mileu» und «Le Neuf Etang». Das beliebte Naherholungsgebiet bietet sich für eine Pause an, bevor nach Bonfol zurückgekehrt wird.
Diese Wanderung thematisiert den «Kilometer Null», den Anfang der Kriegsfront im Ersten Weltkrieg. Sie reichte von der Schweizer Grenze bis zur Nordsee. Im Wald können Überreste von Sperrstellungen, Beobachtungsposten oder Bunkern entdeckt werden. Der Pfad führt mehrmals über die Grenze.
Bonfol liegt am äusseren Rand der Ajoie an der Grenze zu Frankreich. Bekannt ist es vor allem für seine Töpfereitradition. Die rötliche Tonerde, die hier gegraben wurde, eignete zum Beispiel ausgezeichnet für die Herstellung von Fondue-Caquelons. Ein berühmter Bürger des kleinen Dorfes: der Automobilbauer und Rennfahrer Louis Chevrolet. Als Wanderziel ist die Gegend weniger bekannt, doch der Lehrpfad «Kilometer Null» mit mehreren Informationstafeln bietet einen spannenden Einblick in die Geschichte dieser beinahe vergessenen Grenzregion. «Kilometer Null» – das ist der Anfang der Kriegsfront, die damals von der Schweizer Grenze bis zur Nordsee reichte.

Gestartet wird beim Bahnhof Bonfol. Durch das Dorf taucht im Norden der Weg Mitten in die majestätischen Wälder von Ajoie. Beim Waldrand angekommen befindet sich der Largzipfel, ein Stück Land, das bis zum Flüsschen Larg ins Elsass hinausragt. Hier standen sich im Ersten Weltkrieg während vier Jahren Schweizer, deutsche und französische Soldaten gegenüber. Hier befindet sich der Grenzstein 111, der offizielle «Kilometer Null» der Westfront. Dessen Geschichte wird auf einem Lehrpfad mit mehreren Stationen erschlossen. Auf einer Holzbrücke wird zuerst die Larg überquert – und damit die Grenze nach Frankreich. Entlang des Flusses können weitere Überreste der drei Fronten entdeckt werden: Maschinengewehrstellungen, ein Betonunterstand, eine Kasematte der Infanterie oder verfallene Sperrstellungen. Der Weg wird hier ist recht sumpfig.

Vorbei an einem Badeweiher folgt der Wegweiser zur Villa Agathe. Der erste französische Unterstand der Westfront enthält unter anderem einen Raum mit einer Lücke im Dach, wodurch Gewehrgranaten verschossen werden konnten. Weiter folgt eine intakte Eisenbahnbrücke bei Pfetterhouse; in der Folge macht der Weg eine lange Linkskurve, die dem Bahntrassee folgt. Teile einer zerstörten Eisenbahnbrücke können etwa in der Hälfte entdeckt werden. Danach wird wieder Schweizer Boden betreten. Im Wald wandert man vorbei an der geschützten Weiherlandschaft am Rand von Bonfol. Ein Damm trennt die beiden Hauptweiher «Etang du Mileu» und «Le Neuf Etang». Das beliebte Naherholungsgebiet bietet sich für eine Pause an, bevor nach Bonfol zurückgekehrt wird.
18 km | 1 Etappe
280 m | 280 m
4 h 25 min
leicht (Wanderweg) | mittel

Anreise | Rückreise

Hinweise

Hinweis
Achtung: Diese Route ist grenzüberschreitend. Ausweispapiere sollten mitgeführt werden.

Anreise | Rückreise

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