427 Chemin de la Combe Grède
427 Chemin de la Combe Grède

Wanderland

Chemin de la Combe Grède

Chemin de la Combe Grède

Saint-Imier–Pré aux Auges–Sonvilier

Wegreportage
11 Fotos

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Chemin de la Combe Grède

Chemin de la Combe Grède

Von Saint-Imier aus steigt die anspruchsvolle Wanderung die Schlucht Combe Grède hinauf. Im wilden Naturschutzgebiet mit seinen imposanten, steilen Felskesseln sind Gämsen und Murmeltiere heimisch. Vorbei an den Ruinen des sagenumwobenen Château d'Erguël führt der Weg wieder hinunter nach Sonvilier.
Die Wanderung beginnt in Saint-Imier, Hochburg der Uhrenindustrie im Berner Jura. Das erkennt man auch an der Bauweise: Das Stadtbild prägen parallel verlaufende Strassen sowie Gebäude mit grossen Fenstern, die viel Tageslicht hereinlassen. Die renommierte Uhrenfabrik Longines hat noch immer hier ihren Sitz. In den ursprünglichen Gebäuden im unteren Dorfteil unmittelbar an der Schüss befinden sich die Werkstätten sowie ein Museum. Die Route führt an der Manufaktur vorbei, bevor sie in Richtung Combe Grède abzweigt.

Schier unpassierbar erscheinen die Felskessel der Schlucht. Der gut ausgebaute Wanderweg ist jedoch an mehreren Stellen mit Leitern gesichert, die den recht anspruchsvollen, steilen Aufstieg erleichtern. Im Naturschutzgebiet sind Gämsen und Murmeltiere heimisch. Die Stille und Schönheit der wilden Natur sowie die Vielfalt von Flora und Fauna konnten hier erhalten werden. Rund 500 Höhenmeter weiter oben befindet sich der Aussichtspunkt La Corne, höchster Punkt der Wanderung. Von den Felsen aus bietet er einen Tiefblick auf die Combe Grède und das Vallon de Saint-Imier.

Am Abstiegsweg liegt die Métairie des Plânes. In den typischen Berggasthöfen werden für die einfachen Gerichte oft vor Ort produzierte Produkte verwendet. Die Route führt zur Burgruine von Ergüel und durchquert dabei die bewaldeten Weiden, die charkateristischen Landschaften des Jurabogens. Das Château d'Erguël ist die besterhaltene Burgruine im Berner Jura. Deren Ursprünge sind bis heute nicht vollständig geklärt. Der Basler Bischof Burkhard von Fenis benutzte sie wahrscheinlich im frühen Mittelalter während des Konflikts zwischen dem Bistum Basel und dem Bistum Lausanne. Auch Legenden ranken sich um die Burg, etwa jene der «Dame Blanche d’Erguël». Dieser zufolge spukt ihr Geist bis heute durch die Ruinen. Von hier steigt der Weg in ein paar Kehren hinunter an die Schüss. Bis zum Bahnhof von Sonvilier ist es jetzt nicht mehr weit.
Von Saint-Imier aus steigt die anspruchsvolle Wanderung die Schlucht Combe Grède hinauf. Im wilden Naturschutzgebiet mit seinen imposanten, steilen Felskesseln sind Gämsen und Murmeltiere heimisch. Vorbei an den Ruinen des sagenumwobenen Château d'Erguël führt der Weg wieder hinunter nach Sonvilier.
Die Wanderung beginnt in Saint-Imier, Hochburg der Uhrenindustrie im Berner Jura. Das erkennt man auch an der Bauweise: Das Stadtbild prägen parallel verlaufende Strassen sowie Gebäude mit grossen Fenstern, die viel Tageslicht hereinlassen. Die renommierte Uhrenfabrik Longines hat noch immer hier ihren Sitz. In den ursprünglichen Gebäuden im unteren Dorfteil unmittelbar an der Schüss befinden sich die Werkstätten sowie ein Museum. Die Route führt an der Manufaktur vorbei, bevor sie in Richtung Combe Grède abzweigt.

Schier unpassierbar erscheinen die Felskessel der Schlucht. Der gut ausgebaute Wanderweg ist jedoch an mehreren Stellen mit Leitern gesichert, die den recht anspruchsvollen, steilen Aufstieg erleichtern. Im Naturschutzgebiet sind Gämsen und Murmeltiere heimisch. Die Stille und Schönheit der wilden Natur sowie die Vielfalt von Flora und Fauna konnten hier erhalten werden. Rund 500 Höhenmeter weiter oben befindet sich der Aussichtspunkt La Corne, höchster Punkt der Wanderung. Von den Felsen aus bietet er einen Tiefblick auf die Combe Grède und das Vallon de Saint-Imier.

Am Abstiegsweg liegt die Métairie des Plânes. In den typischen Berggasthöfen werden für die einfachen Gerichte oft vor Ort produzierte Produkte verwendet. Die Route führt zur Burgruine von Ergüel und durchquert dabei die bewaldeten Weiden, die charkateristischen Landschaften des Jurabogens. Das Château d'Erguël ist die besterhaltene Burgruine im Berner Jura. Deren Ursprünge sind bis heute nicht vollständig geklärt. Der Basler Bischof Burkhard von Fenis benutzte sie wahrscheinlich im frühen Mittelalter während des Konflikts zwischen dem Bistum Basel und dem Bistum Lausanne. Auch Legenden ranken sich um die Burg, etwa jene der «Dame Blanche d’Erguël». Dieser zufolge spukt ihr Geist bis heute durch die Ruinen. Von hier steigt der Weg in ein paar Kehren hinunter an die Schüss. Bis zum Bahnhof von Sonvilier ist es jetzt nicht mehr weit.
13 km | 1 Etappe
720 m | 660 m
4 h 10 min
mittel (Bergwanderweg) | mittel

Anreise | Rückreise

Anreise / Rückreise Sonvilier
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