Täuferweg
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Wanderland

Täuferweg

Sonceboz-Sombeval–Chasseral

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Täuferweg

Auf dieser zweitägigen Exkursion sind verschiedene heute noch sichtbare Spuren der Täufer zu entdecken, einer Glaubensgemein-schaft, die sich auf die Hochebenen des Juragebirges geflüchtet hatte: geheime Versammlungsorte mit mysteriösen Inschriften, Trockenmauernetze und vieles mehr…
Um zum Gebirgspass Pierre Pertuis und dem gleichnamigen römischen kurzen Tunnel zu gelangen, wandern Sie von Sonceboz-Sombeval aus auf einem leicht ansteigenden Weg durch den Wald. Danach führt Sie der Aufstieg durch die typischen Waldweiden der Jurakette, bis der Weg auf den Höhenrücken Montagne du Droit mündet.

Die Täufer, die sich auf die noch wenig bewirtschafteten Hochebenen geflüchtet hatten, trugen massgeblich zur Prägung des für diese Region typischen Landschaftsbilds bei. Durch Urbarmachung entstanden Waldweiden und die daraus entfernten «Lesesteine» wurden zum Bau eines wahren Mauernetzes verwendet, um Parzellen und Weiden abzugrenzen. In Le Jean Guy können Sie an einer Führung durch die Archive der Täufer teilnehmen. Ein hervorragender Kenner der Täufergeschichte lässt die Ankunft der Täufer und ihr Leben in der Region vor Ihren Augen wieder lebendig werden, erzählt Anekdoten und zeigt Ihnen Dokumente aus der damaligen Zeit.

Um anschliessend zum Ausgangspunkt zurückzukehren, führt der Abstieg nach Corgémont zunächst durch den Wald und dann über Weiden, von denen Sie einen bemerkenswert schönen Blick auf das gesamte Saint-Imier-Tal haben.

Ziel des zweiten Wandertages: Besteigung des Chasserals mit seiner Panoramaaussicht. Der Weg dorthin führt über die Täuferbrücke (Pont des Anabaptistes) bei Les Prés de Cortébert. Da die Täufer verfolgt wurden, übten sie ihre Religion so diskret wie möglich aus. Eine der Stellen, die sich für ihre geheimen Zusammenkünfte eignete, war die Schlucht unter der alten Täuferbrücke. Heutzutage drängen sich die Besucher, um diesen Erin-nerungsort und seine bis heute nicht gedeuteten Felseninschriften zu besichtigen.

Nun es ist Zeit für eine Mittagspause, die Sie in einer der «Métairies» (Berggasthöfe) geniessen können. Auch in der sehr eindrucksvollen, mehr als 30 m tiefen natürlichen Doline «Creux de Glace», die einen richtigen kleinen Gletscher birgt, ist eine Rast möglich. Jeden Winter sammeln sich hier Schneemassen an, die sich dann in Eis verwandeln. Die Einheimischen nutzten diesen natürlichen Kühlschrank einst zur Lagerung von Butter, Käse und Fleisch.
Das Ende der Wanderung führt Sie schliesslich über die Höhen am Rande des berühmten Erosionstals Combe Grède.
Auf dieser zweitägigen Exkursion sind verschiedene heute noch sichtbare Spuren der Täufer zu entdecken, einer Glaubensgemein-schaft, die sich auf die Hochebenen des Juragebirges geflüchtet hatte: geheime Versammlungsorte mit mysteriösen Inschriften, Trockenmauernetze und vieles mehr…
Um zum Gebirgspass Pierre Pertuis und dem gleichnamigen römischen kurzen Tunnel zu gelangen, wandern Sie von Sonceboz-Sombeval aus auf einem leicht ansteigenden Weg durch den Wald. Danach führt Sie der Aufstieg durch die typischen Waldweiden der Jurakette, bis der Weg auf den Höhenrücken Montagne du Droit mündet.

Die Täufer, die sich auf die noch wenig bewirtschafteten Hochebenen geflüchtet hatten, trugen massgeblich zur Prägung des für diese Region typischen Landschaftsbilds bei. Durch Urbarmachung entstanden Waldweiden und die daraus entfernten «Lesesteine» wurden zum Bau eines wahren Mauernetzes verwendet, um Parzellen und Weiden abzugrenzen. In Le Jean Guy können Sie an einer Führung durch die Archive der Täufer teilnehmen. Ein hervorragender Kenner der Täufergeschichte lässt die Ankunft der Täufer und ihr Leben in der Region vor Ihren Augen wieder lebendig werden, erzählt Anekdoten und zeigt Ihnen Dokumente aus der damaligen Zeit.

Um anschliessend zum Ausgangspunkt zurückzukehren, führt der Abstieg nach Corgémont zunächst durch den Wald und dann über Weiden, von denen Sie einen bemerkenswert schönen Blick auf das gesamte Saint-Imier-Tal haben.

Ziel des zweiten Wandertages: Besteigung des Chasserals mit seiner Panoramaaussicht. Der Weg dorthin führt über die Täuferbrücke (Pont des Anabaptistes) bei Les Prés de Cortébert. Da die Täufer verfolgt wurden, übten sie ihre Religion so diskret wie möglich aus. Eine der Stellen, die sich für ihre geheimen Zusammenkünfte eignete, war die Schlucht unter der alten Täuferbrücke. Heutzutage drängen sich die Besucher, um diesen Erin-nerungsort und seine bis heute nicht gedeuteten Felseninschriften zu besichtigen.

Nun es ist Zeit für eine Mittagspause, die Sie in einer der «Métairies» (Berggasthöfe) geniessen können. Auch in der sehr eindrucksvollen, mehr als 30 m tiefen natürlichen Doline «Creux de Glace», die einen richtigen kleinen Gletscher birgt, ist eine Rast möglich. Jeden Winter sammeln sich hier Schneemassen an, die sich dann in Eis verwandeln. Die Einheimischen nutzten diesen natürlichen Kühlschrank einst zur Lagerung von Butter, Käse und Fleisch.
Das Ende der Wanderung führt Sie schliesslich über die Höhen am Rande des berühmten Erosionstals Combe Grède.
32 km | 2 Etappen
1750 m | 860 m
leicht (Wanderweg) | schwer

Anreise | Rückreise

Anreise / Rückreise Sonceboz-Sombeval
Fahrplan SBB Haltestelle und Route auf Karte zeigen
Anreise / Rückreise Chasseral
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Kontakt

Jura bernois Tourisme
Place de la Gare 2
2610 St-Imier
Tel. +41 (0)32 942 39 42
saintimier@jurabernois.ch
www.jurabernois.ch

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Freibad du Château Tramelan
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