313 Höhenrundweg Gryden
313 Höhenrundweg Gryden

Wanderland

Höhenrundweg Gryden

Höhenrundweg Gryden

Lenk, Betelberg–Lenk, Betelberg

Wegreportage
6 Fotos

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Höhenrundweg Gryden

Höhenrundweg Gryden

Am Betelberg verbirgt sich ein faszinierender Ort mit einem aussergewöhnlichen Landschaftsbild: die Gryden. Auf diesem Höhenrundweg kann die kraterartige, bizarre Gesteinslandschaft erkundet werden. Er führt vom Lenker Hausberg entlang der Südseite des ‘Stübleni’ zur Schutzhütte und wieder retour.
Die ersten knapp 850 Höhenmeter bis zur Bergstation Leiterli werden mit der Gondelbahn Betelberg gewonnen, wo der einzigartige Höhenweg durch das Gryden-Gebiet gemächlich startet. Auf dem ersten Abschnitt im Blick: die geschützte, alpine Flysch-Moorlandschaft Halserberg/Betelberg. Bevor der Bergwanderweg schmaler wird und der erste Aufstieg beginnt, lohnt sich ein Einkehrhalt auf der Alp Steinstoss, wo man auch auf dem Rückweg nochmals vorbeikommt.

Der nun folgende, leichte Aufstieg verläuft entlang der Südseite der Kalksteinformation Stübleni, höchster Punkt der Wanderung. Hier lässt sich bei klarem Wetter eine traumhafte Rundsicht geniessen: von den Simmentaler- über die Saanenländer bis zu den Freiburger Berg-Schönheiten. Mit «Stübleni» (kleine Stuben) sind die einzelnen «Krater» im Gebiet Gryden gemeint, wobei «Gryde» wohl auf Chride (Kreide) zurückzuführen ist. Doch wie entstand dieses schweizweit einmalige Gebiet, das Geologen, Biologen und Wandernde gleichermassen fasziniert? Durch den Regen wird das fast weisse, relativ weiche Gipsgestein allmählich aufgelöst. Das Wasser frisst Löcher hinein, fliesst unterirdisch aber weiter und schafft so ein System von Gipskarst mit Hohlräumen. Wenn ein solcher einstürzt, werden die Einsturzdolinen an der Oberfläche sichtbar. Im Gebiet Stübleni sind diese Versickerungstrichter besonders zahlreich.

Der Weg schlängelt sich bergab vorbei an den Vertiefungen in Richtung Wendepunkt der Rundwanderung. Ein Abstecher zur Schutzhütte lohnt sich hier: Innehalten und die mondähnliche Kraterlandschaft geniessen ist angesagt, bevor der Rückweg unter die Wanderschuhe genommen wird. Wer diese Zusatzschlaufe macht, sollte trittsicher und schwindelfrei sein. Diesmal wird das «Stübleni» nördlich passiert. Zum Steinstoss geht es von hier stetig abwärts, danach fehlt nur noch rund ein Kilometer zurück zum Ausgangspunkt.
Am Betelberg verbirgt sich ein faszinierender Ort mit einem aussergewöhnlichen Landschaftsbild: die Gryden. Auf diesem Höhenrundweg kann die kraterartige, bizarre Gesteinslandschaft erkundet werden. Er führt vom Lenker Hausberg entlang der Südseite des ‘Stübleni’ zur Schutzhütte und wieder retour.
Die ersten knapp 850 Höhenmeter bis zur Bergstation Leiterli werden mit der Gondelbahn Betelberg gewonnen, wo der einzigartige Höhenweg durch das Gryden-Gebiet gemächlich startet. Auf dem ersten Abschnitt im Blick: die geschützte, alpine Flysch-Moorlandschaft Halserberg/Betelberg. Bevor der Bergwanderweg schmaler wird und der erste Aufstieg beginnt, lohnt sich ein Einkehrhalt auf der Alp Steinstoss, wo man auch auf dem Rückweg nochmals vorbeikommt.

Der nun folgende, leichte Aufstieg verläuft entlang der Südseite der Kalksteinformation Stübleni, höchster Punkt der Wanderung. Hier lässt sich bei klarem Wetter eine traumhafte Rundsicht geniessen: von den Simmentaler- über die Saanenländer bis zu den Freiburger Berg-Schönheiten. Mit «Stübleni» (kleine Stuben) sind die einzelnen «Krater» im Gebiet Gryden gemeint, wobei «Gryde» wohl auf Chride (Kreide) zurückzuführen ist. Doch wie entstand dieses schweizweit einmalige Gebiet, das Geologen, Biologen und Wandernde gleichermassen fasziniert? Durch den Regen wird das fast weisse, relativ weiche Gipsgestein allmählich aufgelöst. Das Wasser frisst Löcher hinein, fliesst unterirdisch aber weiter und schafft so ein System von Gipskarst mit Hohlräumen. Wenn ein solcher einstürzt, werden die Einsturzdolinen an der Oberfläche sichtbar. Im Gebiet Stübleni sind diese Versickerungstrichter besonders zahlreich.

Der Weg schlängelt sich bergab vorbei an den Vertiefungen in Richtung Wendepunkt der Rundwanderung. Ein Abstecher zur Schutzhütte lohnt sich hier: Innehalten und die mondähnliche Kraterlandschaft geniessen ist angesagt, bevor der Rückweg unter die Wanderschuhe genommen wird. Wer diese Zusatzschlaufe macht, sollte trittsicher und schwindelfrei sein. Diesmal wird das «Stübleni» nördlich passiert. Zum Steinstoss geht es von hier stetig abwärts, danach fehlt nur noch rund ein Kilometer zurück zum Ausgangspunkt.
7 km | 1 Etappe
320 m | 320 m
2 h 15 min
mittel (Bergwanderweg) | leicht

Anreise | Rückreise

Anreise / Rückreise Bettelberg BLB
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Anreise / Rückreise Lenk im Simmental
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Kontakt

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Rawilstrasse 3
3775 Lenk i.S.
Tel. +41 (0)33 736 35 35
info@lenk-simmental.ch
www.lenk-simmental.ch

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