219 Chemin des villages et hameaux d’Entremont
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Wanderland

Chemin des villages et hameaux d'Entremont

Chemin des villages et hameaux d'Entremont

Liddes–Chandonne-La Rosière–Orsières, La Douay

Wegreportage
6 Fotos

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Chemin des villages et hameaux d'Entremont

Chemin des villages et hameaux d'Entremont

Herrliche Wanderung an den sonnigen Hängen des Val d'Entremont. Der Weg führt durch gut erhaltene Dörfer mit traditioneller Architektur und historischem Charme. Unterwegs bietet sich eine wunderbare Aussicht auf das Tal und das Mont-Blanc-Massiv.
Vom Val d'Entremont führt eine Strasse über den Grossen St. Bernhard ins italienische Aostatal. Der Pass ist seit Jahrhunderten eine wichtige Transitroute. Das Walliser Tal beherbergt aber auch eine Reihe historischer Dörfer und Weiler, die sehr gut erhalten sind. Diese Wanderung verbindet die schönsten unter ihnen: Liddes, Chandonne, Commeire, La Rosière, Chamoille d'Orsières und La Douay. Die älteste und bekannteste Route durch das Tal ist die Via Francigena, eine historische Pilgerroute von Canterbury nach Rom. Diese Wanderung hingegen führt ein wenig höher durch sonnige Weiden, Wälder und verschlafene Bergdörfer abseits der bekannten Pfade.

Der Ausgangspunkt ist Liddes mit seiner Kirche aus dem 13. Jahrhundert und einem interessanten kleinen Museum. Danach wird Chardonne durchquert. Der friedliche Weiler auf 1454 m Höhe liegt auf einer Sonnenterrasse. Alle Dörfer am Weg glänzen mit einem reichen architektonischen Erbe in Form von traditionellen Häusern, Chalets und Stadeln. Ein Paradebeispiel: das nachhaltige Tourismusprojekt «Montagne Alternative» in Commeire, ein sogenanntes «Albergo Difuso». Jede vierte Scheune im Weiler gehört zum Konzepthotel. Von aussen unterscheiden sich die Hotel-Häuschen nicht von den restlichen Ställen und Wohnhäusern. Der Weiler verbirgt eine weitere Überraschung, die nicht sofort erkennbar ist: eine unterirdische Artilleriefestung. Anfang der 1940er-Jahre erbaut, hatten hier fast 140 Soldaten Platz, um das Tal zu verteidigen. Der Komplex kann besichtigt werden und es ist sogar möglich, Teile davon für Anlässe zu mieten.

Der nächste Ort, La Rosière, zieht Pilger aus aller Welt an: Maurice Tornay (1910-1949) ist hier aufgewachsen, ein katholischer Priester. Er war in Missionen in China und Tibet tätig und wurde 1993 von Papst Johannes Paul II selig gesprochen. Sein Geburtshaus ist für die Öffentlichkeit zugänglich. Nach dem verschlafenen Dorf Chamoille endet die Route in der Talsohle, in La Douay.
Herrliche Wanderung an den sonnigen Hängen des Val d'Entremont. Der Weg führt durch gut erhaltene Dörfer mit traditioneller Architektur und historischem Charme. Unterwegs bietet sich eine wunderbare Aussicht auf das Tal und das Mont-Blanc-Massiv.
Vom Val d'Entremont führt eine Strasse über den Grossen St. Bernhard ins italienische Aostatal. Der Pass ist seit Jahrhunderten eine wichtige Transitroute. Das Walliser Tal beherbergt aber auch eine Reihe historischer Dörfer und Weiler, die sehr gut erhalten sind. Diese Wanderung verbindet die schönsten unter ihnen: Liddes, Chandonne, Commeire, La Rosière, Chamoille d'Orsières und La Douay. Die älteste und bekannteste Route durch das Tal ist die Via Francigena, eine historische Pilgerroute von Canterbury nach Rom. Diese Wanderung hingegen führt ein wenig höher durch sonnige Weiden, Wälder und verschlafene Bergdörfer abseits der bekannten Pfade.

Der Ausgangspunkt ist Liddes mit seiner Kirche aus dem 13. Jahrhundert und einem interessanten kleinen Museum. Danach wird Chardonne durchquert. Der friedliche Weiler auf 1454 m Höhe liegt auf einer Sonnenterrasse. Alle Dörfer am Weg glänzen mit einem reichen architektonischen Erbe in Form von traditionellen Häusern, Chalets und Stadeln. Ein Paradebeispiel: das nachhaltige Tourismusprojekt «Montagne Alternative» in Commeire, ein sogenanntes «Albergo Difuso». Jede vierte Scheune im Weiler gehört zum Konzepthotel. Von aussen unterscheiden sich die Hotel-Häuschen nicht von den restlichen Ställen und Wohnhäusern. Der Weiler verbirgt eine weitere Überraschung, die nicht sofort erkennbar ist: eine unterirdische Artilleriefestung. Anfang der 1940er-Jahre erbaut, hatten hier fast 140 Soldaten Platz, um das Tal zu verteidigen. Der Komplex kann besichtigt werden und es ist sogar möglich, Teile davon für Anlässe zu mieten.

Der nächste Ort, La Rosière, zieht Pilger aus aller Welt an: Maurice Tornay (1910-1949) ist hier aufgewachsen, ein katholischer Priester. Er war in Missionen in China und Tibet tätig und wurde 1993 von Papst Johannes Paul II selig gesprochen. Sein Geburtshaus ist für die Öffentlichkeit zugänglich. Nach dem verschlafenen Dorf Chamoille endet die Route in der Talsohle, in La Douay.
14 km | 1 Etappe
420 m | 900 m
4 h 00 min
mittel (Bergwanderweg) | mittel

Anreise | Rückreise

Kontakt

Pays du St-Bernard
Office du tourisme de Liddes et Bourg-St-Pierre
Rte du Gd-St-Bernard 18
1945 Liddes
Tel. +41 (0)27 775 23 82
info@saint-bernard.ch
www.saint-bernard.ch

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