135 Sentier de la Jougnena
135 Sentier de la Jougnena

Wanderland

Sentier de la Jougnena

Sentier de la Jougnena

Vallorbe–Jougne–Vallorbe

Wegreportage
3 Fotos

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Sentier de la Jougnena

Sentier de la Jougnena

Der historische Weg durch das Jougnena-Tal zeigt auf, wie eng die Orte Jougne, Ballaigues und Vallorbe miteinander verbunden sind. Auf Thementafeln kann mehr über die Geschichte des Tals erfahren werden, von der Römerzeit bis heute. Unterwegs: das Eisen- und Eisenbahnmuseum Vallorbe, das Viadukt Le Day und die Kapelle Saint-Maurice.
Der Themenweg zwischen Vallorbe, Ballaigues und dem französischen Jougne erkundet Geografie, Geschichte und Gegenwart des grenzüberschreitenden Industrietals La Jougnena. Gefolgt wird dabei einer stillgelegten Eisenbahnlinie sowie einem einstigen Pilgerweg. Infotafeln am Weg erläutern die Geschichte der Handels- und Verkehrswege seit der Römerzeit sowie die Entwicklung des Handwerks und der Eisenverhüttung. Informationsunterlagen gibt es im Tourismusbüro in Vallorbe.

Umgeben von sattem Grün schmiegt sich Vallorbe an die Ufer des Flusses Orbe. Die Wanderung startet am Bahnhof. Was sofort auffällt: Er ist gross für ein Städtchen mit weniger als 4000 Einwohnern. Das ist der historischen Bedeutung geschuldet: Vallorbe ist ein Eisenbahnknotenpunkt und wichtiger Grenzbahnhof. 1915 wurde hier der Tunnel du Mont d’Or in Betrieb genommen an der Strecke Paris–Dijon–Vallorbe–Lausanne–Simplon–Mailand. Die Züge überqueren die Orbe auf dem imposanten Eisenbahnviadukt Le Day, das am Wanderweg liegt. Rund 450 Meter flussabwärts wird die Orbe durch die Barrage du Day aufgestaut. Über die Staumauer erreicht der Weg schliesslich Ballaigues.

Etwas ausserhalb im Wald bei Chez Barrat kann eine historische Geleisestrasse (Römerstrasse) entdeckt werden. Mitte des 19. Jahrhunderts wurde hier Salz aus den französischen Salinen nach Bern und in die Westschweiz transportiert. Kurz darauf wird auch zu Fuss Frankreich betreten. Der Weg folgt dem Fluss Jougnena. Seine Quelle liegt am südwestlichen Ende der Aiguilles de Baulmes, fliesst nach Frankreich und mündet zurück in der Schweiz in die Orbe. Vor der Ankunft in Jougne, wo gewendet wird, kommt man an der Kapelle Saint-Maurice vorbei. Sie liegt an einem einstigen Pilgerweg zwischen der Abtei Saint-Maurice im Wallis und dem Burgund. Ab Jougne folgt man einer Bahnlinie, die einst Vallorbe am Fusse von Mont d'Or und Dent de Vaulion mit Pontarlier verband. 1875 eröffnet, wurde sie im zweiten Weltkrieg beschädigt und schrittweise stillgelegt. Wer sich noch weiter in die Industriegeschichte der Region vertiefen will, kann zurück in Vallorbe das Eisen- und Eisenbahnmuseum besuchen.
Der historische Weg durch das Jougnena-Tal zeigt auf, wie eng die Orte Jougne, Ballaigues und Vallorbe miteinander verbunden sind. Auf Thementafeln kann mehr über die Geschichte des Tals erfahren werden, von der Römerzeit bis heute. Unterwegs: das Eisen- und Eisenbahnmuseum Vallorbe, das Viadukt Le Day und die Kapelle Saint-Maurice.
Der Themenweg zwischen Vallorbe, Ballaigues und dem französischen Jougne erkundet Geografie, Geschichte und Gegenwart des grenzüberschreitenden Industrietals La Jougnena. Gefolgt wird dabei einer stillgelegten Eisenbahnlinie sowie einem einstigen Pilgerweg. Infotafeln am Weg erläutern die Geschichte der Handels- und Verkehrswege seit der Römerzeit sowie die Entwicklung des Handwerks und der Eisenverhüttung. Informationsunterlagen gibt es im Tourismusbüro in Vallorbe.

Umgeben von sattem Grün schmiegt sich Vallorbe an die Ufer des Flusses Orbe. Die Wanderung startet am Bahnhof. Was sofort auffällt: Er ist gross für ein Städtchen mit weniger als 4000 Einwohnern. Das ist der historischen Bedeutung geschuldet: Vallorbe ist ein Eisenbahnknotenpunkt und wichtiger Grenzbahnhof. 1915 wurde hier der Tunnel du Mont d’Or in Betrieb genommen an der Strecke Paris–Dijon–Vallorbe–Lausanne–Simplon–Mailand. Die Züge überqueren die Orbe auf dem imposanten Eisenbahnviadukt Le Day, das am Wanderweg liegt. Rund 450 Meter flussabwärts wird die Orbe durch die Barrage du Day aufgestaut. Über die Staumauer erreicht der Weg schliesslich Ballaigues.

Etwas ausserhalb im Wald bei Chez Barrat kann eine historische Geleisestrasse (Römerstrasse) entdeckt werden. Mitte des 19. Jahrhunderts wurde hier Salz aus den französischen Salinen nach Bern und in die Westschweiz transportiert. Kurz darauf wird auch zu Fuss Frankreich betreten. Der Weg folgt dem Fluss Jougnena. Seine Quelle liegt am südwestlichen Ende der Aiguilles de Baulmes, fliesst nach Frankreich und mündet zurück in der Schweiz in die Orbe. Vor der Ankunft in Jougne, wo gewendet wird, kommt man an der Kapelle Saint-Maurice vorbei. Sie liegt an einem einstigen Pilgerweg zwischen der Abtei Saint-Maurice im Wallis und dem Burgund. Ab Jougne folgt man einer Bahnlinie, die einst Vallorbe am Fusse von Mont d'Or und Dent de Vaulion mit Pontarlier verband. 1875 eröffnet, wurde sie im zweiten Weltkrieg beschädigt und schrittweise stillgelegt. Wer sich noch weiter in die Industriegeschichte der Region vertiefen will, kann zurück in Vallorbe das Eisen- und Eisenbahnmuseum besuchen.
19 km | 1 Etappe
480 m | 480 m
5 h 00 min
leicht (Wanderweg) | mittel

Anreise | Rückreise

Hinweise

Hinweis
Achtung: Diese Route ist grenzüberschreitend. Ausweispapiere sollten mitgeführt werden.

Anreise | Rückreise

Kontakt

Office du Tourisme de Vallorbe
Les Grandes Gorges 11
1337 Vallorbe
Tel. +41 (0)21 843 25 83
contact@vallorbe-tourisme.ch
www.yverdonlesbainsregion.ch

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