Chemin des Narcisses
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Chemin des Narcisses

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Montreux, Les Avants–Montreux, Les Avants

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Chemin des Narcisses

Chemin des Narcisses

Schnee im Mai und das am Genfersee? Zumindest sieht es so aus, wenn tausende Narzissen die Anhöhen oberhalb von Montreux in ein weisses Blumenmeer verwandeln. Auf dem Spaziergang vorbei an Wiesen und Wäldern schweift der Blick über den Genfersee.
Dieser thematische Spaziergang sollte im Frühjahr unternommen werden (Mai-Juni). Denn dann verwandeln die wildblühenden Narzissen die Anhöhen oberhalb von Vevey und Montreux in ein weisses Blumenmeer. Es sieht aus, als hätte es frisch geschneit. Aus diesem Grund bezeichnen die Einheimischen das seltene Naturspektakel auch als «Neige de Mai», als «Maischnee». Dieser lockt jedes Jahr zahlreiche Besucher an den Genfersee. Ein Lehrpfad zum Thema Narzissen beginnt in Les Avants. Das Dorf mit Belle-Epoque-Flair ist eines der ältesten Wintersportorte der Schweiz. Der Rundweg ist gesäumt von Informationstafeln, welche einen die Geologie, Fauna und Flora des Gebietes näherbringen.

Angespornt durch das Rattern der Standseilbahn gewinnt die Strecke zunächst an Höhe. Ab Sonloup wechseln sich Wälder und Wiesen ab. Auch die Aussichtspunkte entlang des Weges variieren: der Aufstieg unterhalb des Dent de Jaman, eine offene Wiese mit Blick Richtung Aussichtsberg Les Pléiades, eine Lichtung mit Sicht auf Les Avants. Von einem Gipfel aus erblickt man Caux und das Hotel Caux Palace, von einem Bänklein aus die Dents-du-Midi und den Genfersee. Auf halber Strecke befindet sich der Aussichtsturm von Cubly. Den See zu Füssen vereint das 360°-Panorama alle diese Punkte – vom Jura bis zum Chablais. Und selbstverständlich kommt man auf dem Rundweg an mehreren Wiesen mit Narzissen vorbei. Manchmal sind es nur wenige, die verstreut auf den Wiesen auszumachen sind. Auf eingen Parzellen wachsen sie dichter.

In der Belle Epoque waren die Narzissen das Symbol der Waadtländer Riviera, sie markierten jeweils das Ende der Tourismussaison. Dieses wurde zwischen 1897 und 1957 jeweils mit einem pompösen Nazissenfest gefeiert, internationale Orcherster traten auf, ein Blumencorso mit geschmückten Wagen zog durch die Strassen. Das Fest war eines der ersten grossen kulturellen Veranstaltungen in Montreux. Gutbetuchte Winterkurgäste und Tagesbesucher nahmen ganze Kartons mit Narzissen nach Hause. Heute wäre das undenkbar, denn die Narzissenwiesen werden immer weniger: Im Vergleich zu den 19 60ern gibt es einen Rückgang von rund 70-80 Prozent, entsprechend sind die wilden Blumen geschützt.
Schnee im Mai und das am Genfersee? Zumindest sieht es so aus, wenn tausende Narzissen die Anhöhen oberhalb von Montreux in ein weisses Blumenmeer verwandeln. Auf dem Spaziergang vorbei an Wiesen und Wäldern schweift der Blick über den Genfersee.
Dieser thematische Spaziergang sollte im Frühjahr unternommen werden (Mai-Juni). Denn dann verwandeln die wildblühenden Narzissen die Anhöhen oberhalb von Vevey und Montreux in ein weisses Blumenmeer. Es sieht aus, als hätte es frisch geschneit. Aus diesem Grund bezeichnen die Einheimischen das seltene Naturspektakel auch als «Neige de Mai», als «Maischnee». Dieser lockt jedes Jahr zahlreiche Besucher an den Genfersee. Ein Lehrpfad zum Thema Narzissen beginnt in Les Avants. Das Dorf mit Belle-Epoque-Flair ist eines der ältesten Wintersportorte der Schweiz. Der Rundweg ist gesäumt von Informationstafeln, welche einen die Geologie, Fauna und Flora des Gebietes näherbringen.

Angespornt durch das Rattern der Standseilbahn gewinnt die Strecke zunächst an Höhe. Ab Sonloup wechseln sich Wälder und Wiesen ab. Auch die Aussichtspunkte entlang des Weges variieren: der Aufstieg unterhalb des Dent de Jaman, eine offene Wiese mit Blick Richtung Aussichtsberg Les Pléiades, eine Lichtung mit Sicht auf Les Avants. Von einem Gipfel aus erblickt man Caux und das Hotel Caux Palace, von einem Bänklein aus die Dents-du-Midi und den Genfersee. Auf halber Strecke befindet sich der Aussichtsturm von Cubly. Den See zu Füssen vereint das 360°-Panorama alle diese Punkte – vom Jura bis zum Chablais. Und selbstverständlich kommt man auf dem Rundweg an mehreren Wiesen mit Narzissen vorbei. Manchmal sind es nur wenige, die verstreut auf den Wiesen auszumachen sind. Auf eingen Parzellen wachsen sie dichter.

In der Belle Epoque waren die Narzissen das Symbol der Waadtländer Riviera, sie markierten jeweils das Ende der Tourismussaison. Dieses wurde zwischen 1897 und 1957 jeweils mit einem pompösen Nazissenfest gefeiert, internationale Orcherster traten auf, ein Blumencorso mit geschmückten Wagen zog durch die Strassen. Das Fest war eines der ersten grossen kulturellen Veranstaltungen in Montreux. Gutbetuchte Winterkurgäste und Tagesbesucher nahmen ganze Kartons mit Narzissen nach Hause. Heute wäre das undenkbar, denn die Narzissenwiesen werden immer weniger: Im Vergleich zu den 19 60ern gibt es einen Rückgang von rund 70-80 Prozent, entsprechend sind die wilden Blumen geschützt.
6 km | 1 Etappe
380 m | 380 m
2 h 00 min
leicht (Wanderweg) | leicht

Anreise | Rückreise

Anreise / Rückreise Les Avants
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Montreux-Vevey Tourisme
Rue du Théâtre 5
1820 Montreux
Tel. +41 (0)848 86 84 84
info@montreuxriviera.com
www.montreuxriviera.com

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