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Zürich-Zugerland-Panoramaweg route-047
Zürich-Zugerland-Panoramaweg
Zürich (Triemli)–Zug
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Stägeli uf Stägeli ab und e säge de Wanderer guete Taag

Stägeli uf Stägeli ab und e säge de Wanderer guete Taag

Früh morgens erreichte ich gerade noch den Zug der mich mit zweimal umsteigen nach Zürich zur Station Triemli brachte. Nach einer Zigarette wartete ein langer, jedoch sehr schöner Aufstieg auf mich.
Als ich den Waldrand erreichte führte zuerst der Weg durch eine Schlucht dem Bach entlang. Wie das Bächlein plätscherte, so sangen die Vögel ihr Morgenlied. Später traversierte ich eine Holzbrücke und schraubte mich die rampenartige Waldstrasse entlang höher und höher. Schliesslich sichtete ich den Hohenstein. Dort beim Picknick Platz zeigte ein Wegweiser nach Süden. Da es für eine Pause noch zu früh war ging meine Wanderung ohne Pause weiter, den etwas flacher gewordenen Weg über ca. fünf Treppen Richtung Üetliberg Uto. Kurz vor dem Aussichtsturm rannte eine junge Joggerin vorbei. Wir begrüssten uns, worauf ich meinte: «braucht auch noch Kondition.» Sie entgegnete: «Ich habe ja auch einen kleineren Rucksack als sie.» Beide zogen wir wieder unseres Wegs, worauf meine Augen schon von Weitem den Aussichtsturm beim Hotel Uto Üetliberg sahen. Dort angekommen erkundigte ich mich, ob das Besteigen des Aussichtsturms etwas kosten würde. Für ein Entgelt von zwei Franken konnte man vom Automaten aus auf den Turm steigen. Am Automaten realisierte ich zuerst nicht, dass ich einen Knopf drücken muss, um den Eintritt zu bezahlen. Ein älteres Ehepaar kam und fand es zum Glück heraus und half mir dabei. Wir hielten einen Schwatz und bestiegen den Turm. Ein wunderschönes Panorama über den Zürichsee bis in den Jura und in die Alpen präsentierte sich vor unseren Augen. Wieder festen Boden unter den Füssen machte ich eine kleine Pause. Ein Abstieg mittels einer Treppe folgte, vorbei am Restaurant Uto Staffel bis zur Folenweid, wo ein schöner Ausblick auf den Zürichsee und die Goldküste wartete. Durch Wälder und über Felder ging meine Wanderung weiter über die Baldere mit stetigem Blick auf die Alpen zur Bergstation Felsenegg. Da sich die Gondelbahn mit Blick über die Stadt Zürich und den See als Fotomotiv anbot wartete ich bis diese um 11:20 Uhr losfuhr. Immer zu auf dem Grat des Albises durch Wälder mit stetigem Blick auf den Zürichsee ging die Wanderung weiter vorbei am Gasthof Buchenegg zur Albispasshöhe. Dort angekommen, fuhr gerade wie bestellt das Postauto, das mich nach Thalwil brachte. Von dort aus ging die Reise per Zug wieder nach Hause.
Fazit der Etappe 1
Die erste Etappe des Wanderwegs 47 Zürich-Zugerland-Panoramaweg wurde dem Namen des Weges gerecht. Mit stetigem Panorama über den Zürichsee bis zu den Alpen war er sehr erlabend. Auch der Aufstieg vom Triemli durch die Schlucht empfand ich als sehr angenehm und schön.
Gebirgszug, Zugluft, Stadt und Kanton Zug
Da mein Wecker nicht los ging, verpasste ich heute Morgen den Zug, den ich eigentlich erreichen wollte. Jedoch liess ich mich davon nicht abhalten, meine Tour eine Stunde später durchzuführen. So kam ich um 10:27 auf der Albispasshöhe an. Auf einer Landstrasse gelangte ich schon bald den Wildpark Sihlwald wo ein schönes Panorama über den Zürichsee und den Hirzel zu sehen war. Der Wind ging ein wenig, als der Waldweg mit Vogelgesang zum Turm der Hochwacht führte. Unten am Holzturm war ein Schild angebracht, dass darauf hinwies, dass kein Winterdienst am Turm vorgenommen wird. Trotzdem wollte ich es mir nicht nehmen lassen die Treppe auf die Aussichtsplattform des Turmes unter meine Füsse zu nehmen. Oben angekommen, erwies sich das als sehr lohnend. Bei einer Weitsicht über den Sihlwald und den Zürich- und Zugersee machte ich eine kleine Pause um mich an der Schönheit des Panoramas zu erfreuen. Weiter durch den Wildpark verlief der Weg mit einem kleinen Abstieg zur Schnabellücke. Ein älteres Ehepaar, das ebenfalls auf dem Weg Richtung Albishorn war, erkundigte sich bei mir, wohin meine Reise gehen würde. Ich erklärte es ihnen und nach einem kurzen Gespräch ging es für mich bergauf bis zum Bürglenstein, der zugleich der höchste Punkt der Albiskette oder eben des Gebirgszuges Albis war. Nach einer Zigarette und einem Schluck Cola setzte ich meine Panoramawanderung mit Ausblick auf den Zürich- und den Zugersee fort. Nach einer Weile konnte ich vom Albishorn noch mal einen letzen Blick auf den Zürichsee werfen, bevor mich der Weg durch den Wald zum Oberalbis führte. Von dort an prägte das Zugerland meine Aussicht. Auch Blicke auf die Alpen waren inklusive. Nach einem langen Abstieg erreichte ich das Dorf Ebertswil mit seinen vielen Fachwerkhäusern. Am Ende des Dorfes, genau gesagt an der Grenze zum Kanton Zug, machte ich einen kleinen Abstecher zum Milchsuppenstein, der soviel ich weiss ein Symbol des Friedensbündnis der beiden Kantone ist. Kurze Zeit später verlief der Weg durch den Deinikerwald entlang des Lissibaches vorbei am Bauernhof Büni und Deinikon an die Lorze. Das Panorama der Kleinstadt Baar und die Berge im Hintergrund mit dem Plätschern der Lorze ergab einen sehr schönen Abschnitt der Wanderung, der leider später eine Zeitlang der Autobahn entlang verlief. Jedoch liess ich mich von dem Sachverhalt nicht stören und wanderte weiter entlang der Alten Lorze vorbei am Stadtrand von Baar und Zug bis zur Mündung in den Zugersee. Der letzte Teil des Uferwegs mit dem Ausblick über den See und der Rigi empfand ich als schöner Abschluss des Zürich-Zugerland-Panoramaweges. Am Bahnhofsteg genoss ich noch den Letzten Blick über den See und die Berge, bevor ich mich zum Bahnhof begab und von dort aus mit dem Zug nach Hause reiste.
Fazit der Etappe 2 des Zürich Zugerland Panoramaweges
Eine von Wäldern und schöner Aussicht geprägte Wanderung mit krönendem Abschluss des Uferwegs der Alten Lorze und des Zugersees liessen mich mal wieder ein Erlebnis erleben, von dem ich nun zehren werde .
Früh morgens erreichte ich gerade noch den Zug der mich mit zweimal umsteigen nach Zürich zur Station Triemli brachte. Nach einer Zigarette wartete ein langer, jedoch sehr schöner Aufstieg auf mich.
Als ich den Waldrand erreichte führte zuerst der Weg durch eine Schlucht dem Bach entlang. Wie das Bächlein plätscherte, so sangen die Vögel ihr Morgenlied. Später traversierte ich eine Holzbrücke und schraubte mich die rampenartige Waldstrasse entlang höher und höher. Schliesslich sichtete ich den Hohenstein. Dort beim Picknick Platz zeigte ein Wegweiser nach Süden. Da es für eine Pause noch zu früh war ging meine Wanderung ohne Pause weiter, den etwas flacher gewordenen Weg über ca. fünf Treppen Richtung Üetliberg Uto. Kurz vor dem Aussichtsturm rannte eine junge Joggerin vorbei. Wir begrüssten uns, worauf ich meinte: «braucht auch noch Kondition.» Sie entgegnete: «Ich habe ja auch einen kleineren Rucksack als sie.» Beide zogen wir wieder unseres Wegs, worauf meine Augen schon von Weitem den Aussichtsturm beim Hotel Uto Üetliberg sahen. Dort angekommen erkundigte ich mich, ob das Besteigen des Aussichtsturms etwas kosten würde. Für ein Entgelt von zwei Franken konnte man vom Automaten aus auf den Turm steigen. Am Automaten realisierte ich zuerst nicht, dass ich einen Knopf drücken muss, um den Eintritt zu bezahlen. Ein älteres Ehepaar kam und fand es zum Glück heraus und half mir dabei. Wir hielten einen Schwatz und bestiegen den Turm. Ein wunderschönes Panorama über den Zürichsee bis in den Jura und in die Alpen präsentierte sich vor unseren Augen. Wieder festen Boden unter den Füssen machte ich eine kleine Pause. Ein Abstieg mittels einer Treppe folgte, vorbei am Restaurant Uto Staffel bis zur Folenweid, wo ein schöner Ausblick auf den Zürichsee und die Goldküste wartete. Durch Wälder und über Felder ging meine Wanderung weiter über die Baldere mit stetigem Blick auf die Alpen zur Bergstation Felsenegg. Da sich die Gondelbahn mit Blick über die Stadt Zürich und den See als Fotomotiv anbot wartete ich bis diese um 11:20 Uhr losfuhr. Immer zu auf dem Grat des Albises durch Wälder mit stetigem Blick auf den Zürichsee ging die Wanderung weiter vorbei am Gasthof Buchenegg zur Albispasshöhe. Dort angekommen, fuhr gerade wie bestellt das Postauto, das mich nach Thalwil brachte. Von dort aus ging die Reise per Zug wieder nach Hause.
Fazit der Etappe 1
Die erste Etappe des Wanderwegs 47 Zürich-Zugerland-Panoramaweg wurde dem Namen des Weges gerecht. Mit stetigem Panorama über den Zürichsee bis zu den Alpen war er sehr erlabend. Auch der Aufstieg vom Triemli durch die Schlucht empfand ich als sehr angenehm und schön.
Gebirgszug, Zugluft, Stadt und Kanton Zug
Da mein Wecker nicht los ging, verpasste ich heute Morgen den Zug, den ich eigentlich erreichen wollte. Jedoch liess ich mich davon nicht abhalten, meine Tour eine Stunde später durchzuführen. So kam ich um 10:27 auf der Albispasshöhe an. Auf einer Landstrasse gelangte ich schon bald den Wildpark Sihlwald wo ein schönes Panorama über den Zürichsee und den Hirzel zu sehen war. Der Wind ging ein wenig, als der Waldweg mit Vogelgesang zum Turm der Hochwacht führte. Unten am Holzturm war ein Schild angebracht, dass darauf hinwies, dass kein Winterdienst am Turm vorgenommen wird. Trotzdem wollte ich es mir nicht nehmen lassen die Treppe auf die Aussichtsplattform des Turmes unter meine Füsse zu nehmen. Oben angekommen, erwies sich das als sehr lohnend. Bei einer Weitsicht über den Sihlwald und den Zürich- und Zugersee machte ich eine kleine Pause um mich an der Schönheit des Panoramas zu erfreuen. Weiter durch den Wildpark verlief der Weg mit einem kleinen Abstieg zur Schnabellücke. Ein älteres Ehepaar, das ebenfalls auf dem Weg Richtung Albishorn war, erkundigte sich bei mir, wohin meine Reise gehen würde. Ich erklärte es ihnen und nach einem kurzen Gespräch ging es für mich bergauf bis zum Bürglenstein, der zugleich der höchste Punkt der Albiskette oder eben des Gebirgszuges Albis war. Nach einer Zigarette und einem Schluck Cola setzte ich meine Panoramawanderung mit Ausblick auf den Zürich- und den Zugersee fort. Nach einer Weile konnte ich vom Albishorn noch mal einen letzen Blick auf den Zürichsee werfen, bevor mich der Weg durch den Wald zum Oberalbis führte. Von dort an prägte das Zugerland meine Aussicht. Auch Blicke auf die Alpen waren inklusive. Nach einem langen Abstieg erreichte ich das Dorf Ebertswil mit seinen vielen Fachwerkhäusern. Am Ende des Dorfes, genau gesagt an der Grenze zum Kanton Zug, machte ich einen kleinen Abstecher zum Milchsuppenstein, der soviel ich weiss ein Symbol des Friedensbündnis der beiden Kantone ist. Kurze Zeit später verlief der Weg durch den Deinikerwald entlang des Lissibaches vorbei am Bauernhof Büni und Deinikon an die Lorze. Das Panorama der Kleinstadt Baar und die Berge im Hintergrund mit dem Plätschern der Lorze ergab einen sehr schönen Abschnitt der Wanderung, der leider später eine Zeitlang der Autobahn entlang verlief. Jedoch liess ich mich von dem Sachverhalt nicht stören und wanderte weiter entlang der Alten Lorze vorbei am Stadtrand von Baar und Zug bis zur Mündung in den Zugersee. Der letzte Teil des Uferwegs mit dem Ausblick über den See und der Rigi empfand ich als schöner Abschluss des Zürich-Zugerland-Panoramaweges. Am Bahnhofsteg genoss ich noch den Letzten Blick über den See und die Berge, bevor ich mich zum Bahnhof begab und von dort aus mit dem Zug nach Hause reiste.
Fazit der Etappe 2 des Zürich Zugerland Panoramaweges
Eine von Wäldern und schöner Aussicht geprägte Wanderung mit krönendem Abschluss des Uferwegs der Alten Lorze und des Zugersees liessen mich mal wieder ein Erlebnis erleben, von dem ich nun zehren werde .

Dieser Reisebericht liegt an:

Zürich-Zugerland-Panoramaweg route-047
Zürich-Zugerland-Panoramaweg
Zürich (Triemli)–Zug
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