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Wanderland

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Etappe 11, Thun–Gwatt–Spiez–Faulensee–Aeschi bei Spiez

Wegreportage
106 Fotos

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Thun verlässt man durch die parkähnliche Uferlandschaft Richtung Gwatt. Oberhalb des Thunersees, die Kanderschlucht querend, gelangt man durch Wiesen und Wälder nach Spiez. Dem idyllischen Strandweg folgend bis nach Faulensee, wird hier das Ufer endgültig verlassen. Ziel ist das Dorf Aeschi mit Sicht zum Niesen und über den See.
Vorbei an den angelegten Passagierschiffen verlässt man Thun Richtung Schloss und Schadaupark. Über dem Thunersee ragen in der Ferne die ersten Oberländer Schneeberge auf. Bis Gwatt wird mehrheitlich dem Seeufer gefolgt, vorbei an Werften und Bootshäfen, dem Lachen-Stadion und dem weitläufigen Strandbad von Thun. Durch den mit mächtigen Bäumen bestandenen Bonstettenpark erreicht man Gwatt, wo der Weg nun das Seeufer verlässt. Er steigt auf den Strättlighügel, einen Moränenwall des eiszeitlichen Aaregletschers. Die mittelalterliche Strättligburg wurde 1699 von der Bernischen Regierung als Pulverturm wieder instand gestellt. Heute kann die Anlage für private Anlässe gemietet werden.

Nach dem Burghügel taucht der Weg hinunter in die Kanderschlucht und quert diese über einen Steg unterhalb der Eisenbahn- und Strassenbrücken. Die Kander floss ursprünglich durch die Thuner Allmend bei Uttigen in die Aare und verursachte dort immer wieder verheerende Überschwemmungen. 1712 beschloss die Berner Regierung mit einem Stollenbau durch den Hügel die Ableitung der Kander in den Thunersee. Bald stürze der Stollen jedoch ein, die Kander grub die heutige Schlucht und schüttete das grosse Delta in den Thunersee auf. Diese neuen Wassermassen führten in Thun über Jahrhunderte abermals zu Überschwemmungen und machten eine umfassende Aarekorrektion zwischen Thun und Bern nötig.

Gleich nach der Kanderquerung steigt der Weg hinauf und durch den Einigenwald. Über die Wiesen der Riedern und entlang des Rustwaldes nähert man sich Spiez. Schön ist die Sicht auf das Sigriswiler Rothorn und den Thunersee mit den Dörfern am Nordufer und auf den Terrassen. Spiez wird auf Spazierwegen umgangen. Über den Spiezberg und durch Rebberge gelangt man zum Schloss und in die Seebucht. Ein breiter Strandweg führt vorbei an einem lauschigen Bad und der Fischzuchtanstalt. Diese zeigt anschaulich, wie durch bauliche Massnahmen die Laichmöglichkeiten der Fische verbessert werden können. Bänkli und eine gut eingerichtete Feuerstelle laden unterwegs zum Verweilen ein. Wer will, kann auch in Faulensee in einem der Fischrestaurants eine Pause einlegen. Asphaltierte Strässchen steigen dann hoch zum Seeholzwald, gefolgt von schmalen Wald- und Wiesenwege bis nach Aeschi. Das landwirtschaftlich geprägte Dorf liegt auf einem breiten Rücken zwischen Thunersee und Frutigtal. Die Kulisse im Norden: Niederhorn, Sigriswiler Rothorn und Justistal. Auf der anderen Seite dominiert die perfekte Pyramide des Niesens. Natürlich sind jetzt auch die Berge des nahen Frutig- und Kandertales sichtbar.
Thun verlässt man durch die parkähnliche Uferlandschaft Richtung Gwatt. Oberhalb des Thunersees, die Kanderschlucht querend, gelangt man durch Wiesen und Wälder nach Spiez. Dem idyllischen Strandweg folgend bis nach Faulensee, wird hier das Ufer endgültig verlassen. Ziel ist das Dorf Aeschi mit Sicht zum Niesen und über den See.
Vorbei an den angelegten Passagierschiffen verlässt man Thun Richtung Schloss und Schadaupark. Über dem Thunersee ragen in der Ferne die ersten Oberländer Schneeberge auf. Bis Gwatt wird mehrheitlich dem Seeufer gefolgt, vorbei an Werften und Bootshäfen, dem Lachen-Stadion und dem weitläufigen Strandbad von Thun. Durch den mit mächtigen Bäumen bestandenen Bonstettenpark erreicht man Gwatt, wo der Weg nun das Seeufer verlässt. Er steigt auf den Strättlighügel, einen Moränenwall des eiszeitlichen Aaregletschers. Die mittelalterliche Strättligburg wurde 1699 von der Bernischen Regierung als Pulverturm wieder instand gestellt. Heute kann die Anlage für private Anlässe gemietet werden.

Nach dem Burghügel taucht der Weg hinunter in die Kanderschlucht und quert diese über einen Steg unterhalb der Eisenbahn- und Strassenbrücken. Die Kander floss ursprünglich durch die Thuner Allmend bei Uttigen in die Aare und verursachte dort immer wieder verheerende Überschwemmungen. 1712 beschloss die Berner Regierung mit einem Stollenbau durch den Hügel die Ableitung der Kander in den Thunersee. Bald stürze der Stollen jedoch ein, die Kander grub die heutige Schlucht und schüttete das grosse Delta in den Thunersee auf. Diese neuen Wassermassen führten in Thun über Jahrhunderte abermals zu Überschwemmungen und machten eine umfassende Aarekorrektion zwischen Thun und Bern nötig.

Gleich nach der Kanderquerung steigt der Weg hinauf und durch den Einigenwald. Über die Wiesen der Riedern und entlang des Rustwaldes nähert man sich Spiez. Schön ist die Sicht auf das Sigriswiler Rothorn und den Thunersee mit den Dörfern am Nordufer und auf den Terrassen. Spiez wird auf Spazierwegen umgangen. Über den Spiezberg und durch Rebberge gelangt man zum Schloss und in die Seebucht. Ein breiter Strandweg führt vorbei an einem lauschigen Bad und der Fischzuchtanstalt. Diese zeigt anschaulich, wie durch bauliche Massnahmen die Laichmöglichkeiten der Fische verbessert werden können. Bänkli und eine gut eingerichtete Feuerstelle laden unterwegs zum Verweilen ein. Wer will, kann auch in Faulensee in einem der Fischrestaurants eine Pause einlegen. Asphaltierte Strässchen steigen dann hoch zum Seeholzwald, gefolgt von schmalen Wald- und Wiesenwege bis nach Aeschi. Das landwirtschaftlich geprägte Dorf liegt auf einem breiten Rücken zwischen Thunersee und Frutigtal. Die Kulisse im Norden: Niederhorn, Sigriswiler Rothorn und Justistal. Auf der anderen Seite dominiert die perfekte Pyramide des Niesens. Natürlich sind jetzt auch die Berge des nahen Frutig- und Kandertales sichtbar.
20 km
680 m | 380 m
5 h 25 min
leicht (Wanderweg) | mittel

Anreise | Rückreise

Anreise / Rückreise Aeschi b. Spiez, Post
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Nordring 8
1303 Bern
info@bernerwanderwege.ch
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