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Wanderland

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Etappe 3, St-Imier–Combe Grède–Chasseral–Nods

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100 Fotos

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Zuerst gilt es, die unüberwindbar scheinende Schlucht der Combe Grède zu bezwingen. Über Leitern und gut gesicherte Wege gelangt man auf die Jurahöhe des Chasseral mit Sicht über die Dreiseenlandschaft und zur Alpenkette. Ein angenehmer Abstieg über Weiden und Wälder geleitet hinunter ins beschauliche Juradorf Nods.
Vorbei am eindrücklichen Gebäude der Uhrenfabrik Longines verlässt man St-Imier. Ein Forstweg taucht gemächlich hinein in die schattige Schlucht Combe Grède. Hier dominieren Mischwälder mit einer reichen Pflanzen- und Tierwelt. Im letzten Jahrhundert war der Wald fast vollständig einem nahen Eisenwerk zum Opfer gefallen. Bald ist es nur noch ein schmaler Weg, der weiter hochsteigt. Der ausgetrocknete Bach wird mehrmals über kleine Brücken und Steinquader gequert. Immer bedrohlicher türmen sich die Felswände auf. Selbst im Sommer dringt die Sonne nur kurz hinab in die enge und meist kühle Schlucht. Über drei Stufen schraubt sich der gut gesicherte Weg immer höher. Die imposanten Geröllrutschbahnen, die er dabei quert, erinnern daran, die Steinschlaggefahr im Auge zu behalten. Als grandioses Finale erleichtern drei stabile Eisenleitern, Geländer sowie Stahlseile den Aufstieg über die ausgesetzten Passagen, Felsbänder und durch die Felsenkessel. Zuhinterst im Tal stürzt sich ein kleiner Wasserfall die Kalkfelsen hinunter. Achtung: Für den Bergweg sollte man schwindelfrei sein. Er ist von November bis Anfang Mai aus Sicherheitsgründen gesperrt.

Nach dem Schlucht-Ausstieg bei Pré aux Auges folgt ein Rastplatz mit Brunnen. Durch ein Flachmoor und über sanft ansteigende Weiden mit Bäumen und prächtigen Bergblumen erreicht man nach weiteren 300 Höhenmetern den kahlen Höhenzug des Chasseral. Zahlreiche, gewöhnlich nur in den Alpen heimische Bergblumen trotzen hier dem garstigen Klima. Zurück wandert der Blick in die Kerbe der soeben durchstiegenen Schlucht. Tief unten: die Dörfer des Vallon de Saint-Imier, im Hintergrund die Windkraftanlagen auf dem Mont-Crosin und Richtung Westen der nach Frankreich auslaufende Jura.

Beim Berghotel Chasseral ist die Aussicht noch eindrücklicher: Nach Süden und Osten blickt man über die Dreiseenlandschaft hinweg zur Alpenkette. Eine Strasse und am Wochenende eine Buslinie verbinden das Tal mit dem Berghaus. In 20 Minuten Fussmarsch liesse sich der höchste Punkt des Schweizer Juras, der eigentliche Chasseral-Gipfel, leicht besteigen. Die prominenten Telekommunikationsanlagen sind bereits gut sichtbar. Über offene Juraweiden und dann durch typische Fichten- und Mischwälder endet die Wanderung nach einem steilen Abstieg im ruhigen Juradorf Nods. Es liegt abseits der grossen Verkehrsströme am Fuss des Chasseral und am Rand der Hochebene des Montagne de Diesse.
Zuerst gilt es, die unüberwindbar scheinende Schlucht der Combe Grède zu bezwingen. Über Leitern und gut gesicherte Wege gelangt man auf die Jurahöhe des Chasseral mit Sicht über die Dreiseenlandschaft und zur Alpenkette. Ein angenehmer Abstieg über Weiden und Wälder geleitet hinunter ins beschauliche Juradorf Nods.
Vorbei am eindrücklichen Gebäude der Uhrenfabrik Longines verlässt man St-Imier. Ein Forstweg taucht gemächlich hinein in die schattige Schlucht Combe Grède. Hier dominieren Mischwälder mit einer reichen Pflanzen- und Tierwelt. Im letzten Jahrhundert war der Wald fast vollständig einem nahen Eisenwerk zum Opfer gefallen. Bald ist es nur noch ein schmaler Weg, der weiter hochsteigt. Der ausgetrocknete Bach wird mehrmals über kleine Brücken und Steinquader gequert. Immer bedrohlicher türmen sich die Felswände auf. Selbst im Sommer dringt die Sonne nur kurz hinab in die enge und meist kühle Schlucht. Über drei Stufen schraubt sich der gut gesicherte Weg immer höher. Die imposanten Geröllrutschbahnen, die er dabei quert, erinnern daran, die Steinschlaggefahr im Auge zu behalten. Als grandioses Finale erleichtern drei stabile Eisenleitern, Geländer sowie Stahlseile den Aufstieg über die ausgesetzten Passagen, Felsbänder und durch die Felsenkessel. Zuhinterst im Tal stürzt sich ein kleiner Wasserfall die Kalkfelsen hinunter. Achtung: Für den Bergweg sollte man schwindelfrei sein. Er ist von November bis Anfang Mai aus Sicherheitsgründen gesperrt.

Nach dem Schlucht-Ausstieg bei Pré aux Auges folgt ein Rastplatz mit Brunnen. Durch ein Flachmoor und über sanft ansteigende Weiden mit Bäumen und prächtigen Bergblumen erreicht man nach weiteren 300 Höhenmetern den kahlen Höhenzug des Chasseral. Zahlreiche, gewöhnlich nur in den Alpen heimische Bergblumen trotzen hier dem garstigen Klima. Zurück wandert der Blick in die Kerbe der soeben durchstiegenen Schlucht. Tief unten: die Dörfer des Vallon de Saint-Imier, im Hintergrund die Windkraftanlagen auf dem Mont-Crosin und Richtung Westen der nach Frankreich auslaufende Jura.

Beim Berghotel Chasseral ist die Aussicht noch eindrücklicher: Nach Süden und Osten blickt man über die Dreiseenlandschaft hinweg zur Alpenkette. Eine Strasse und am Wochenende eine Buslinie verbinden das Tal mit dem Berghaus. In 20 Minuten Fussmarsch liesse sich der höchste Punkt des Schweizer Juras, der eigentliche Chasseral-Gipfel, leicht besteigen. Die prominenten Telekommunikationsanlagen sind bereits gut sichtbar. Über offene Juraweiden und dann durch typische Fichten- und Mischwälder endet die Wanderung nach einem steilen Abstieg im ruhigen Juradorf Nods. Es liegt abseits der grossen Verkehrsströme am Fuss des Chasseral und am Rand der Hochebene des Montagne de Diesse.
11 km
880 m | 780 m
4 h 00 min
mittel (Bergwanderweg) | mittel

Anreise | Rückreise

Anreise / Rückreise Nods, école
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