56 Lötschberg-Panoramaweg
56 Lötschberg-Panoramaweg

Wanderland

etappe-01246

Lötschberg-Panoramaweg

Etappe 4, Lauchernalp–Fafleralp

Wegreportage
91 Fotos

WL_056_04_078_Schwarzsee_R_F_M.jpg
etappe-01246

Lötschberg-Panoramaweg

Am Sonnenhang des Lötschentals verlaufender Höhenweg über duftende Blumenwiesen und durch würzige Wälder. Herrlicher Tiefblick ins Tal sowie Rundsicht auf Gipfel und Gletscher. Im Schwarzsee baden und auf Tafeln Lötschentaler Sagen lesen. Ein Klassiker.
Die Wanderung beginnt auf der Lauchernalp, dem nach Süden ausgerichteten Sonnenhang des Lötschentals. Am Anfang führt der Weg nordöstlich in Richtung Weritzalp – über duftende Blumenwiesen und immer mit herrlichem Tiefblick ins Tal. Nach einer kurzen Waldpassage sticht der Weg hinab zum Tellistafel, wo der Bach Gisentella überquert wird. Hier zweigt er ab und taucht auf der gegenüberliegenden Talseite in einen Wald mit schönen Lärchen. Von diesem urtümlichen Baum, der vor über einer Million Jahre von Sibirien bis in die Alpen vorstiess, hat das Lötschental seinen Namen: Die Ortsbezeichnung «Lötsch» deutet auf das Vorkommen von Lärchen hin. Diese brauchen sehr viel Licht und passen sich den standörtlichen Begebenheiten an. Die Lärche, die bei uns wächst, kann bis zu 54 Meter hoch und über 1000 Jahre alt werden. Im Gegensatz zu anderen Nadelbäumen ist sie nur im Sommer grün. Im Herbst verfärbt sie sich gelb und verwandelt das Lötschental in eine golden strahlende Märchenlandschaft.

Beim Blick auf die andere Talseite sticht das markante Bietschhorn ins Auge. Der fast 4000 Meter hohe Berg und weite Teile des Lötschentals gehören zum UNESCO-Weltnaturerbe Jungfrau-Aletsch. Nicht nur die Gipfel, auch die Gletscher darunter stehen unter Naturschutz. So fliesst der mächtigste Gletscher im Tal, der Langgletscher, von der Lötschenlücke über sechs Kilometer hinab bis zum Gletschervorfeld bei der Fafleralp. Aber nicht nur wegen der Natur ist das Lötschental einen Besuch wert: Alte Bräuche und Traditionen haben sich im früher nur schwer erreichbaren Tal bis heute lebendig gehalten, so etwa die «Tschäggätä». An der Fasnacht ziehen diese gfürchigen Gestalten – verkleidet mit Arvenholzmasken, Tierfellen und Treicheln (Kuhglocken) – lärmend durch die Dörfer und vertreiben den Winter.

Auf dem Wanderweg passiert man nach zwei Stunden die beiden idyllischen Schwarzseen. Sie laden zum Verweilen ein. Weiter dem schönen Pfad folgend, vorbei an der felsig-steilen Honblatta, erreicht man schliesslich die Fafleralp mit ihrem kleinen See. Hier öffnet sich das Tal, der Weg wird breiter – und nach einem kurzen Marsch erreicht man auch schon die Faflermatte, das Ziel dieser Etappe.
Am Sonnenhang des Lötschentals verlaufender Höhenweg über duftende Blumenwiesen und durch würzige Wälder. Herrlicher Tiefblick ins Tal sowie Rundsicht auf Gipfel und Gletscher. Im Schwarzsee baden und auf Tafeln Lötschentaler Sagen lesen. Ein Klassiker.
Die Wanderung beginnt auf der Lauchernalp, dem nach Süden ausgerichteten Sonnenhang des Lötschentals. Am Anfang führt der Weg nordöstlich in Richtung Weritzalp – über duftende Blumenwiesen und immer mit herrlichem Tiefblick ins Tal. Nach einer kurzen Waldpassage sticht der Weg hinab zum Tellistafel, wo der Bach Gisentella überquert wird. Hier zweigt er ab und taucht auf der gegenüberliegenden Talseite in einen Wald mit schönen Lärchen. Von diesem urtümlichen Baum, der vor über einer Million Jahre von Sibirien bis in die Alpen vorstiess, hat das Lötschental seinen Namen: Die Ortsbezeichnung «Lötsch» deutet auf das Vorkommen von Lärchen hin. Diese brauchen sehr viel Licht und passen sich den standörtlichen Begebenheiten an. Die Lärche, die bei uns wächst, kann bis zu 54 Meter hoch und über 1000 Jahre alt werden. Im Gegensatz zu anderen Nadelbäumen ist sie nur im Sommer grün. Im Herbst verfärbt sie sich gelb und verwandelt das Lötschental in eine golden strahlende Märchenlandschaft.

Beim Blick auf die andere Talseite sticht das markante Bietschhorn ins Auge. Der fast 4000 Meter hohe Berg und weite Teile des Lötschentals gehören zum UNESCO-Weltnaturerbe Jungfrau-Aletsch. Nicht nur die Gipfel, auch die Gletscher darunter stehen unter Naturschutz. So fliesst der mächtigste Gletscher im Tal, der Langgletscher, von der Lötschenlücke über sechs Kilometer hinab bis zum Gletschervorfeld bei der Fafleralp. Aber nicht nur wegen der Natur ist das Lötschental einen Besuch wert: Alte Bräuche und Traditionen haben sich im früher nur schwer erreichbaren Tal bis heute lebendig gehalten, so etwa die «Tschäggätä». An der Fasnacht ziehen diese gfürchigen Gestalten – verkleidet mit Arvenholzmasken, Tierfellen und Treicheln (Kuhglocken) – lärmend durch die Dörfer und vertreiben den Winter.

Auf dem Wanderweg passiert man nach zwei Stunden die beiden idyllischen Schwarzseen. Sie laden zum Verweilen ein. Weiter dem schönen Pfad folgend, vorbei an der felsig-steilen Honblatta, erreicht man schliesslich die Fafleralp mit ihrem kleinen See. Hier öffnet sich das Tal, der Weg wird breiter – und nach einem kurzen Marsch erreicht man auch schon die Faflermatte, das Ziel dieser Etappe.
9 km
220 m | 560 m
2 h 35 min
mittel (Bergwanderweg) | mittel

Anreise | Rückreise

Anreise / Rückreise Lauchernalp
Fahrplan SBB Haltestelle und Route auf Karte zeigen

Unterwegs …

Einsparung Höhenmeter
Zwischen Wiler (Lötschen), Talstation und Lauchernalp verkehrt eine Seilbahn, mit der sich ca. 600 Höhenmeter einsparen lassen.

Anreise | Rückreise

Anreise / Rückreise Fafleralp
Fahrplan SBB Haltestelle und Route auf Karte zeigen

Kontakt

Betreuung Signalisation
Die Signalisation wird im Auftrag der Gemeinden durch die kantonale Wanderweg-Organisation betreut.
Valrando
Rue Pré-Fleuri 6
1951 Sion
admin@valrando.ch
www.valrando.ch

Services

Übernachten

Silencehotel Edelweiss
Silencehotel Edelweiss
Blatten (Lötschen)
Hotel Fafleralp - Swisslodge
Hotel Fafleralp - Swisslodge
Fafleralp
alle zeigen

Buchbare Angebote

Lötschentaler Höhenweg
Lötschentaler Höhenweg
alle zeigen

Orte

Lauchernalp
Lauchernalp
Fafleralp
Fafleralp
alle zeigen

Wegweisung

Wegweisung
Folgen Sie dem abgebildeten Logo auf der gelben Wegweisung für das Wandern. Nehmen Sie zur Sicherheit einen Kartenausdruck unserer Webkarte mit auf die Wanderung.
Wegweisung