6 Alpenpässe-Weg
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Wanderland

etappe-01883

Alpenpässe-Weg

Etappe 7, Safien Platz, Nühus–Güner Lücklil–Duvin–Peiden Bad–Vella

Wegreportage
121 Fotos

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etappe-01883

Alpenpässe-Weg

Den Wald verlassen, öffnet sich eine prächtige Aussicht über den Naturpark Beverin. Über das Güner Lückli transportierten die Safier einst Waren an den Markt nach Ilanz. Im Wald oberhalb des Val da Pitasch steigt der Weg hinab bis an den Fluss Glenner und hinauf nach Vella.
Diese lange Etappe beginnt beim modern umgebauten Kleinhotel Nühus im Safiental. Das abgeschiedene Seitental der Bündner Surselva ist stark von der Kultur der Walser geprägt. Verstreute Weiler und Höfe sind Zeitzeugen der Besiedlung des Tales. Ein besonders schönes Beispiel: die Siedlung Camanaboda mit seinem Heimatmusem im alten Walserhaus. Vom Nühus aus taucht der Weg nach einigen Minuten in den Wald hinein. Mehrere Kehren steigen bergwärts bis zur Zalöner Hütta, vorbei an dutzenden Ameisenhaufen. Wer Glück hat, entdeckt Rehe im idyllischen Wald. Eine schöne Aussicht über den Naturpark Beverin und zum gleichnamigen Gipfel Piz Beverin (2998m) öffnet sich hier. Rund um den Gipfel erstreckt sich der 412km2 grosse Park, in dem der Capricorn (Steinbock) zu Hause ist.

Die Wiesen sind mit Heidekraut übersät. Bergwärts über Weiden und vorbei an alarmschlagenden Murmeltieren erreicht man nach gut zweieinhalb Stunden das Güner Lückli auf 2470 m.ü.M. Über den Passübergang führte früher ein Transitweg vom Safierberg über die Safier Alpen nach Pitasch und Castrisch. Es war einer der ersten Bündner Übergänge vom Vorderrhein nach Chiavenna. Es folgt ein eher schlecht markierter Weg hinunter zur Alp Gretg. Auf dem Piz Radun sieht man mit etwas Glück Gämsen. Die Weitsicht reicht übers Val Lumnezia zum Surselva Tal bis hin zum Oberalpstock und dem Tödi. Weiter durch den Wald oberhalb des Val da Pitasch wird nach weiteren gut zweieinhalb Stunden Duvin erreicht.

Nach dem kleinen Weiler folgt ein steiler Pfad nach Planezzas hinunter. Weiter auf der Hauptstrasse überquert man bei Peiden Bad den Glenner (rät.: Glogn). Der Wildfluss entspringt zwischen Piz Terri und Piz Scharboda und durchfliesst das Val Lumnezia. Bekannter und grösser ist der Valser Rhein, welcher in Suraua in den Glenner und später bei Ilanz in den Vorderrhein mündet. Immer noch auf der asphaltierten Strasse geht’s wieder aufwärts nach Peiden. Nun folgt noch die letzte Wanderstunde, unterhalb von Cumbel vorbei nach Vella, wo die lange Etappe mit über 3000 Höhenmetern hinauf und hinunter endet.
Den Wald verlassen, öffnet sich eine prächtige Aussicht über den Naturpark Beverin. Über das Güner Lückli transportierten die Safier einst Waren an den Markt nach Ilanz. Im Wald oberhalb des Val da Pitasch steigt der Weg hinab bis an den Fluss Glenner und hinauf nach Vella.
Diese lange Etappe beginnt beim modern umgebauten Kleinhotel Nühus im Safiental. Das abgeschiedene Seitental der Bündner Surselva ist stark von der Kultur der Walser geprägt. Verstreute Weiler und Höfe sind Zeitzeugen der Besiedlung des Tales. Ein besonders schönes Beispiel: die Siedlung Camanaboda mit seinem Heimatmusem im alten Walserhaus. Vom Nühus aus taucht der Weg nach einigen Minuten in den Wald hinein. Mehrere Kehren steigen bergwärts bis zur Zalöner Hütta, vorbei an dutzenden Ameisenhaufen. Wer Glück hat, entdeckt Rehe im idyllischen Wald. Eine schöne Aussicht über den Naturpark Beverin und zum gleichnamigen Gipfel Piz Beverin (2998m) öffnet sich hier. Rund um den Gipfel erstreckt sich der 412km2 grosse Park, in dem der Capricorn (Steinbock) zu Hause ist.

Die Wiesen sind mit Heidekraut übersät. Bergwärts über Weiden und vorbei an alarmschlagenden Murmeltieren erreicht man nach gut zweieinhalb Stunden das Güner Lückli auf 2470 m.ü.M. Über den Passübergang führte früher ein Transitweg vom Safierberg über die Safier Alpen nach Pitasch und Castrisch. Es war einer der ersten Bündner Übergänge vom Vorderrhein nach Chiavenna. Es folgt ein eher schlecht markierter Weg hinunter zur Alp Gretg. Auf dem Piz Radun sieht man mit etwas Glück Gämsen. Die Weitsicht reicht übers Val Lumnezia zum Surselva Tal bis hin zum Oberalpstock und dem Tödi. Weiter durch den Wald oberhalb des Val da Pitasch wird nach weiteren gut zweieinhalb Stunden Duvin erreicht.

Nach dem kleinen Weiler folgt ein steiler Pfad nach Planezzas hinunter. Weiter auf der Hauptstrasse überquert man bei Peiden Bad den Glenner (rät.: Glogn). Der Wildfluss entspringt zwischen Piz Terri und Piz Scharboda und durchfliesst das Val Lumnezia. Bekannter und grösser ist der Valser Rhein, welcher in Suraua in den Glenner und später bei Ilanz in den Vorderrhein mündet. Immer noch auf der asphaltierten Strasse geht’s wieder aufwärts nach Peiden. Nun folgt noch die letzte Wanderstunde, unterhalb von Cumbel vorbei nach Vella, wo die lange Etappe mit über 3000 Höhenmetern hinauf und hinunter endet.
22 km
1350 m | 1750 m
7 h 35 min
mittel (Bergwanderweg) | schwer

Saison

Saison
Achtung: Auf hoch gelegenen Abschnitten sind Schneefelder bis in die Sommermonate möglich.

Unterwegs …

Rücksichtnahme
Herdenschutzgebiet. Auf der Alp Selva ist es im September möglich auf Herdenschutzhunde zu treffen. Bei Begegnung mit Herdenschutzhunde sollten Sie gewisse Verhaltensregeln respektieren.
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Anreise | Rückreise

Anreise / Rückreise Vella, posta
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