6 Alpenpässe-Weg
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Wanderland

etappe-01882

Alpenpässe-Weg

Etappe 6, Splügen–Safier Berg–Thalkirch–Camana–Safien Platz, Nühus

Wegreportage
140 Fotos

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etappe-01882

Alpenpässe-Weg

Kein Zuckerschlecken ist der Aufstieg vom Passdorf Splügen zum Safierberg. Steil ist auch der Abstieg im Zickzack ins urtümliche Safiental. Im Naturpark Beverin, der Heimat des Steinbocks, sollte man die Augen offenhalten. Auch einen Augenschein wert: die Thalkirchner Kirche und das Safier Heimatmuseum in Camanaboda.
Splügen ist seit dem 13. Jahrhundert von Walsern besiedelt. 2000 Jahre lang war der Splügenpass die wichtigste Verbindung zwischen Graubünden und Italien. Mit dem Säumergeschäft kamen einige Familien zu Wohlstand und errichteten hier stattliche Wohnhäuser mit Steinplattendächern. Mit der Eröffnung der Gotthard-Bahnlinie Ende des 19. Jahrhunderts brach jedoch das Säumergewerbe zusammen, worauf eine Welle der Auswanderung folgte. «Aufwandern», und zwar steil, tut man gleich nachdem Splügen durch die engen Gassen verlassen wurde. Gut ist bei Stafeli die Sicht auf den Wasserfall des Stutzbaches. Das Teurihorn scheint auf einen hinunterzublicken. Richtung Stutzalp öffnet sich der Blick hinein ins Tal. Während am Boden Alpdisteln den Weg zieren, gleitet in der Luft vielleicht ein Steinadler vorbei. Die Murmeltiere beobachten einen neugierig.

Nach etwas mehr als drei Stunden hat man den Safierberg auf 2482 m.ü.M. erklommen. Im Zickzack geht’s talwärts zum Fluss Rabiusa im Safiental, einem Seitental der Bündner Surselva. Es lohnt sich, ab und an auf die Felsen des Alperschällihora zu blicken. Vielleicht ist die Silhouetten einer Steinbockfamilie erkennbar? Denn auf dieser Etappe befindet man sich im Naturpark Beverin, wo der «Capricorn» zu Hause ist. Vorbei am Wasserbecken unterhalb des schön gelegenen Gästehauses Wanna kommt man nach über fünf Stunden beim Berggasthaus Turrahus an. Weiter der Rabiusa entlang erreicht man noch zwischen einem typischen Stegelzuun (Schrägzaun) die Kirche in Thalkirch.

Jetzt wird ein letztes Mal bergauf gewandert, durch den Bawald zur Camaner Hütta und kurz darauf zum Camanaboda. Die höchste ganzjährig bewohnte Siedlung im Safiental ist ein schönes Beispiel der Walser Siedlungslandschaft. Ein Besuch im Heimatmusem, untergebracht in einem alten Walserhaus, lohnt sich (Voranmeldung nötig). Die letzte Stunde wandert man zuerst entlang der Hauptstrasse bis zum Furratobel. Unmittelbar nach dem Tobel wird das Ziel der Etappe im Kleinhotel Nühus erreicht. Wunderschön gelegen präsentiert sich das modern umgebaute alte Walserhaus im naturbelassenen, abgeschiedenen Safiental.
Kein Zuckerschlecken ist der Aufstieg vom Passdorf Splügen zum Safierberg. Steil ist auch der Abstieg im Zickzack ins urtümliche Safiental. Im Naturpark Beverin, der Heimat des Steinbocks, sollte man die Augen offenhalten. Auch einen Augenschein wert: die Thalkirchner Kirche und das Safier Heimatmuseum in Camanaboda.
Splügen ist seit dem 13. Jahrhundert von Walsern besiedelt. 2000 Jahre lang war der Splügenpass die wichtigste Verbindung zwischen Graubünden und Italien. Mit dem Säumergeschäft kamen einige Familien zu Wohlstand und errichteten hier stattliche Wohnhäuser mit Steinplattendächern. Mit der Eröffnung der Gotthard-Bahnlinie Ende des 19. Jahrhunderts brach jedoch das Säumergewerbe zusammen, worauf eine Welle der Auswanderung folgte. «Aufwandern», und zwar steil, tut man gleich nachdem Splügen durch die engen Gassen verlassen wurde. Gut ist bei Stafeli die Sicht auf den Wasserfall des Stutzbaches. Das Teurihorn scheint auf einen hinunterzublicken. Richtung Stutzalp öffnet sich der Blick hinein ins Tal. Während am Boden Alpdisteln den Weg zieren, gleitet in der Luft vielleicht ein Steinadler vorbei. Die Murmeltiere beobachten einen neugierig.

Nach etwas mehr als drei Stunden hat man den Safierberg auf 2482 m.ü.M. erklommen. Im Zickzack geht’s talwärts zum Fluss Rabiusa im Safiental, einem Seitental der Bündner Surselva. Es lohnt sich, ab und an auf die Felsen des Alperschällihora zu blicken. Vielleicht ist die Silhouetten einer Steinbockfamilie erkennbar? Denn auf dieser Etappe befindet man sich im Naturpark Beverin, wo der «Capricorn» zu Hause ist. Vorbei am Wasserbecken unterhalb des schön gelegenen Gästehauses Wanna kommt man nach über fünf Stunden beim Berggasthaus Turrahus an. Weiter der Rabiusa entlang erreicht man noch zwischen einem typischen Stegelzuun (Schrägzaun) die Kirche in Thalkirch.

Jetzt wird ein letztes Mal bergauf gewandert, durch den Bawald zur Camaner Hütta und kurz darauf zum Camanaboda. Die höchste ganzjährig bewohnte Siedlung im Safiental ist ein schönes Beispiel der Walser Siedlungslandschaft. Ein Besuch im Heimatmusem, untergebracht in einem alten Walserhaus, lohnt sich (Voranmeldung nötig). Die letzte Stunde wandert man zuerst entlang der Hauptstrasse bis zum Furratobel. Unmittelbar nach dem Tobel wird das Ziel der Etappe im Kleinhotel Nühus erreicht. Wunderschön gelegen präsentiert sich das modern umgebaute alte Walserhaus im naturbelassenen, abgeschiedenen Safiental.
24 km
1500 m | 1350 m
8 h 15 min
mittel (Bergwanderweg) | schwer

Anreise | Rückreise

Anreise / Rückreise Splügen, Dorf
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Saison

Saison
Achtung: Auf hoch gelegenen Abschnitten sind Schneefelder bis in die Sommermonate möglich.

Unterwegs …

Olivone - Campo
Dauer
unbestimmt
Grund
Hangrutsch
Eine Wand ist auf den Abschnitt gefallen und der Durchgang ist sehr gefährlich.
Das kantonale Amt für Geologie hat den Weg auf unbestimmte Zeit gesperrt.
Status
validiert
Datenquelle: Schweizer Wanderwege und kantonale Wanderweg-Fachorganisationen

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7000 Chur
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Camping + Ferienlager Splügen
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Splügen
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Auf dem «Polenweg» über den Tomülpass
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