2 Trans Swiss Trail
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Wanderland

etappe-01508

Trans Swiss Trail

Etappe 14, Eggiwil–Schangnau

Wegreportage
68 Fotos

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Trans Swiss Trail

Gratwanderung an der Westflanke des Pfyffers. Auf dem Wachthubel atemberaubende Sicht auf die Voralpen-Bollwerke Schrattenflue und Hohgant. Im Abstieg stösst man auf schwarze Büffel. Sie haben Schangnau für seinen Mozzarella berühmt gemacht.
Eggiwil liegt im oberen Emmental. Bären, Löwen, Hirschen – typische Emmentaler Gasthöfe prägen das Dorfbild. Der Wanderweg folgt die ersten Minuten noch der Emme, ab Untere Brach wird der Flusslauf dann verlassen. Abwechselnd bergauf über Pfade und eine Autostrasse folgt nach 400 Höhenmetern Ober Steinboden, kurz darauf dann Hinder Rämisgumme. Der kleine Bauernhof liegt an der Grenze zur Unesco Biosphäre Entlebuch. Der «Wilde Westen Luzerns» ist bekannt für seine Alpweiden, unberührten Moorlandschaften, für die wild zerklüftete Schrattenfluh oder das Brienzer Rothorn, welches wohl einer der schönsten Aussichtspunkte der Schweiz für sich verbuchen kann.

Die Schrattenfluh liegt nun direkt vor einem. Die Bergkette ist etwa sechs Kilometer lang. Auf der anderen Seite befinden sich die ausgedehnten, meist vegetationslosen Karrenfelder des Schrattenkalks. Die zahlreichen Höhlen und Furchen sind das Ergebnis von Erosionsprozessen. Durch die lückigen Felsriegel versickert der Regen sofort in den Untergrund. Kurze Zeit später erreicht man den Pfyffer auf 1316 m.ü.M. Der Grenzpfad Napfbergland teilt sich den Weg ab hier und bis zum Wachthubel mit dem Trans Swiss Trail. Wunderschön rückt nun der Hohgant ins Blickfeld, auch Krone des Emmentals genannt. Leicht auf und ab wird eine Stunde später der höchste Punkt der Wanderung auf 1414 m.ü.M. erreicht. Der Wachthubel mit seiner atemberaubenden Rundsicht lädt zu einer längeren Rast ein.

Jetzt folgt der rund einstündige Abstieg nach Schangnau, Ziel der Wanderung. Das Dorf liegt umrahmt von markanten Gebirgszügen zuoberst im Emmental an der Grenze zum Berner Oberland. Die Bevölkerung befasst sich noch verbreitet mit der Land- und Milchwirtschaft. Eine Besonderheit hier sind die Wasserbüffel. Deren Milch ist sehr gehaltvoll, sie enthält rund doppelt so viel Eiweiss und Fett wie Kuhmilch. Das Büffelfleisch hat im Vergleich zu Rind einen um die Hälfte geringeren Cholesteringehalt. Beides wird hier ohne lange Transportwege verwertet.
Gratwanderung an der Westflanke des Pfyffers. Auf dem Wachthubel atemberaubende Sicht auf die Voralpen-Bollwerke Schrattenflue und Hohgant. Im Abstieg stösst man auf schwarze Büffel. Sie haben Schangnau für seinen Mozzarella berühmt gemacht.
Eggiwil liegt im oberen Emmental. Bären, Löwen, Hirschen – typische Emmentaler Gasthöfe prägen das Dorfbild. Der Wanderweg folgt die ersten Minuten noch der Emme, ab Untere Brach wird der Flusslauf dann verlassen. Abwechselnd bergauf über Pfade und eine Autostrasse folgt nach 400 Höhenmetern Ober Steinboden, kurz darauf dann Hinder Rämisgumme. Der kleine Bauernhof liegt an der Grenze zur Unesco Biosphäre Entlebuch. Der «Wilde Westen Luzerns» ist bekannt für seine Alpweiden, unberührten Moorlandschaften, für die wild zerklüftete Schrattenfluh oder das Brienzer Rothorn, welches wohl einer der schönsten Aussichtspunkte der Schweiz für sich verbuchen kann.

Die Schrattenfluh liegt nun direkt vor einem. Die Bergkette ist etwa sechs Kilometer lang. Auf der anderen Seite befinden sich die ausgedehnten, meist vegetationslosen Karrenfelder des Schrattenkalks. Die zahlreichen Höhlen und Furchen sind das Ergebnis von Erosionsprozessen. Durch die lückigen Felsriegel versickert der Regen sofort in den Untergrund. Kurze Zeit später erreicht man den Pfyffer auf 1316 m.ü.M. Der Grenzpfad Napfbergland teilt sich den Weg ab hier und bis zum Wachthubel mit dem Trans Swiss Trail. Wunderschön rückt nun der Hohgant ins Blickfeld, auch Krone des Emmentals genannt. Leicht auf und ab wird eine Stunde später der höchste Punkt der Wanderung auf 1414 m.ü.M. erreicht. Der Wachthubel mit seiner atemberaubenden Rundsicht lädt zu einer längeren Rast ein.

Jetzt folgt der rund einstündige Abstieg nach Schangnau, Ziel der Wanderung. Das Dorf liegt umrahmt von markanten Gebirgszügen zuoberst im Emmental an der Grenze zum Berner Oberland. Die Bevölkerung befasst sich noch verbreitet mit der Land- und Milchwirtschaft. Eine Besonderheit hier sind die Wasserbüffel. Deren Milch ist sehr gehaltvoll, sie enthält rund doppelt so viel Eiweiss und Fett wie Kuhmilch. Das Büffelfleisch hat im Vergleich zu Rind einen um die Hälfte geringeren Cholesteringehalt. Beides wird hier ohne lange Transportwege verwertet.
13 km
800 m | 600 m
4 h 20 min
leicht (Wanderweg) | mittel

Anreise | Rückreise

Anreise / Rückreise Eggiwil, Dorf
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Anreise / Rückreise Schangnau, Post
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Nordring 8
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