2 Trans Swiss Trail
2 Trans Swiss Trail

Wanderland

etappe-01387

Trans Swiss Trail

Etappe 28, Biasca–Bellinzona

Wegreportage
83 Fotos

WL_002_28_DSC08999_R_F_M.jpg
etappe-01387

Trans Swiss Trail

Bei Biasca öffnet sich das Tal zu einer breiten, langgestreckten Ebene: der Riviera. Hier lässt sich prächtig an den Ufern des Ticino wandern, meistens durch Auenwald, oft auch auf einem Flussdamm. Am Ende wartet Bellinzona mit seinen drei Burgen.
Leicht aber lang ist die Wanderung bis Bellinzona. In Biasca, wo die Etappe startet, vereinen sich das Bleniotal vom Lukmanier und die Leventina vom Gotthard her. Etwas oberhalb des Bahnhofs befinden sich die Wasserfälle der Heiligen Petronilla. Schäumend stürzen sie über die Felswände. Nach einigen Minuten durch Biasca erreicht man den Ticino. Dem Flussdamm entlang fällt einen bald ein komplett erhaltenes Artilleriewerk aus Stahlbeton auf. Zusammen mit weiteren Artilleriewerken bildeten sie den westlichen Teil der LONA-Linie (LOdrino-OdogNA).

Nach knapp zwei Stunden wird der Ticino bei Lodrino überquert und die Wanderung führt auf der anderen Uferseite weiter. Nach dem Industriegebiet zweigt der Weg in einen Auenwald. Die Autobahn ist nah, aber man bekommt davon meist gar nichts mit. Nach etwas mehr als 4,5 Stunden folgt das Kieswerk von Arbedo. Grosse Kipper und Bagger können hier in Aktion beobachtet werden. Etwas weiter sticht dann ein riesiger «Kran» mit sechs Armen ins Auge. Es handelt sich hierbei um ein Hubkraftwerk. Die Idee scheint trivial und genial zugleich: Bei geringem Strombedarf werden Betonblöcke mittels erneuerbarer Energie hochgezogen und bei hohem Strombedarf zur zusätzlichen Energiegewinnung wieder abgesenkt, ähnlich dem System von Wasserkraft mit Staudamm und Pumpwerk.

Jetzt folgt die letzte Wanderstunde bis Bellinzona. Ein kleiner Abstecher zu den Schlössern Castelgrande, Montebello und Sasso Corbaro lohnt sich. Sie gehören zu den eindrucksvollsten Exemplaren mittelalterlicher Wehrbauten des gesamten Alpenbogens. Mit ihren zinnenbewehrten Mauern, Türmen und Toren wurden die prächtigen Monumente im Jahr 2000 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Zweck der Festungen war es, den nördlichen Völkern den Zugang zum Tessiner Tal zu versperren und die Wegezölle sowie die Strasse in Richtung Gotthard zu kontrollieren.
Bei Biasca öffnet sich das Tal zu einer breiten, langgestreckten Ebene: der Riviera. Hier lässt sich prächtig an den Ufern des Ticino wandern, meistens durch Auenwald, oft auch auf einem Flussdamm. Am Ende wartet Bellinzona mit seinen drei Burgen.
Leicht aber lang ist die Wanderung bis Bellinzona. In Biasca, wo die Etappe startet, vereinen sich das Bleniotal vom Lukmanier und die Leventina vom Gotthard her. Etwas oberhalb des Bahnhofs befinden sich die Wasserfälle der Heiligen Petronilla. Schäumend stürzen sie über die Felswände. Nach einigen Minuten durch Biasca erreicht man den Ticino. Dem Flussdamm entlang fällt einen bald ein komplett erhaltenes Artilleriewerk aus Stahlbeton auf. Zusammen mit weiteren Artilleriewerken bildeten sie den westlichen Teil der LONA-Linie (LOdrino-OdogNA).

Nach knapp zwei Stunden wird der Ticino bei Lodrino überquert und die Wanderung führt auf der anderen Uferseite weiter. Nach dem Industriegebiet zweigt der Weg in einen Auenwald. Die Autobahn ist nah, aber man bekommt davon meist gar nichts mit. Nach etwas mehr als 4,5 Stunden folgt das Kieswerk von Arbedo. Grosse Kipper und Bagger können hier in Aktion beobachtet werden. Etwas weiter sticht dann ein riesiger «Kran» mit sechs Armen ins Auge. Es handelt sich hierbei um ein Hubkraftwerk. Die Idee scheint trivial und genial zugleich: Bei geringem Strombedarf werden Betonblöcke mittels erneuerbarer Energie hochgezogen und bei hohem Strombedarf zur zusätzlichen Energiegewinnung wieder abgesenkt, ähnlich dem System von Wasserkraft mit Staudamm und Pumpwerk.

Jetzt folgt die letzte Wanderstunde bis Bellinzona. Ein kleiner Abstecher zu den Schlössern Castelgrande, Montebello und Sasso Corbaro lohnt sich. Sie gehören zu den eindrucksvollsten Exemplaren mittelalterlicher Wehrbauten des gesamten Alpenbogens. Mit ihren zinnenbewehrten Mauern, Türmen und Toren wurden die prächtigen Monumente im Jahr 2000 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Zweck der Festungen war es, den nördlichen Völkern den Zugang zum Tessiner Tal zu versperren und die Wegezölle sowie die Strasse in Richtung Gotthard zu kontrollieren.
25 km
120 m | 170 m
6 h 00 min
leicht (Wanderweg) | schwer

Anreise | Rückreise

Anreise / Rückreise Bellinzona
Fahrplan SBB Haltestelle und Route auf Karte zeigen

Kontakt

Betreuung Signalisation
Die Signalisation wird im Auftrag des Kantons durch die kantonale Wanderweg-Organisation betreut.
Ticino Sentieri
Via A. Giovannini 3
6710 Biasca
info@ticinosentieri.ch
www.ticinosentieri.ch

Services

Übernachten

Albergo al Giardinetto
Albergo al Giardinetto
Biasca
Ostello Cresciano
Ostello Cresciano
Cresciano
Camping Bellinzona
Camping Bellinzona
Bellinzona
Hotel Internazionale
Hotel Internazionale
Bellinzona
Ostello per la Gioventù Bellinzona
Ostello per la Gioventù Bellinzona
Bellinzona
Hotel Unione
Hotel Unione
Bellinzona
Hotel Bellinzona Sud
Hotel Bellinzona Sud
Monte Carasso
alle zeigen

Buchbare Angebote

2 Trans Swiss Trail: Gotthardpass & Strada Alta
2 Trans Swiss Trail: Gotthardpass & Strada Alta
alle zeigen

Orte

Biasca
Biasca
Bellinzona
Bellinzona
alle zeigen

Sehenswürdigkeiten

Kirche SS. Pietro und Paolo
Kirche SS. Pietro und Paolo
Wasserfall Santa Petronilla
Wasserfall Santa Petronilla
Kloster der Heiligen Maria Assunta
Kloster der Heiligen Maria Assunta
Die drei Unesco Schlösser von Bellinzona
Die drei Unesco Schlösser von Bellinzona
Teatro Sociale
Teatro Sociale
alle zeigen

Wegweisung

Wegweisung
Folgen Sie dem abgebildeten Logo auf der gelben Wegweisung für das Wandern. Nehmen Sie zur Sicherheit einen Kartenausdruck unserer Webkarte mit auf die Wanderung.
Wegweisung