6 Alpenpässe-Weg
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Wanderland

etappe-01325

Alpenpässe-Weg

Etappe 18, Simplon Hospiz–Gspon

Wegreportage
179 Fotos

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Alpenpässe-Weg

Panoramatour zum Bistinepass: Vergletscherte Berge über dem Simplon, im Norden die Berner Alpen. Von den Fulmoosseelein der Wasserleitung entlang zum Gebidumpass. Blick zu Mischabelberge mit dem höchsten Schweizer Gipfel, dem 4545m hohen Dom.
Der Simplonpass verbindet den Kanton Wallis mit dem Val Divedro und Domodossola in Oberitalien. Er gilt als einer der schönsten Passübergänge der Alpen. Schon in der Steinzeit wurde er begangen. Im 17. Jahrhundert waren es hauptsächlich Schmuggler und Söldner, für welche die Gondoschlucht als unüberwindbar galt. Die erste Fahrstrasse wurde zwischen 1800 und 1805 von Napoleon in Auftrag gegeben. Zudem befahl er 1801 den Bau des Hospizes. Dieses wurde nach seinem Sturz erst 1831 von den Chorherren des Grossen St. Bernhards fertiggestellt. 1906, also gut hundert Jahre später, wurde der 19 km lange Eisenbahntunnel eröffnet.

Vom Hospiz aus wandert man gemütlich am Hotel Monte Leone vorbei hinunter bis Blattu. Den Chrummbach überquert, fängt der Aufstieg zum Bistinepass an. Die Aussicht unterwegs: das Hübschhorn, das Gale- und Böshorn sowie die Talebene mit der Simplonstrasse. Etwas weiter nördlich des Alpenpässewegs liegt der Hopschusee. Er ist eingebettet in ein Mosaik verschiedenster Vegetationstypen: Hochmoore, alpine Wiesen, Zwergstrauchheiden und Trockenstandorte. Weiter oben sind Ausläufer des Hochmoors zu sehen. Nach gut zwei Stunden folgt der Bistinepass und das Nanztal wird betreten. Die nächsten gut drei Stunden heisst es Genusswandern: schöne Pfade, wenige Höhenmeter, tierische Begleiter wie Schafe, Ziegen und Murmeltiere, der Wasserfall bei Fulmoos. Schliesslich wird der Suone auf der gegenüberliegenden Seite gefolgt, von der Wasserfassung bis zum Gibidumpass.

Der Gibidumpass liegt etwas oberhalb von Visperterminen. Hier wächst der höchste Rebberg (Rieben) Europas. Er liegt auf dem geschützten Südhang auf 1150 M.ü.M. Der Wanderweg macht nun eine 180-Grad-Wende in Richtung Saastal. Dabei quert man das Naturwaldreservat Sädolwald mit seinen urwaldähnlichen, teils über 600 Jahren alten Lärchen und Arven. Weiter trifft man hier möglicherweise auf Rauhfuss- oder Sperlingskauze, auf Birkhuhn, Ringdrossel oder den Kuckuck. Nach einem finalen, kurzen Aufstieg folgt das letzte Stück der langen Wanderung, die wieder bergab im autofreien Gspon endet.
Panoramatour zum Bistinepass: Vergletscherte Berge über dem Simplon, im Norden die Berner Alpen. Von den Fulmoosseelein der Wasserleitung entlang zum Gebidumpass. Blick zu Mischabelberge mit dem höchsten Schweizer Gipfel, dem 4545m hohen Dom.
Der Simplonpass verbindet den Kanton Wallis mit dem Val Divedro und Domodossola in Oberitalien. Er gilt als einer der schönsten Passübergänge der Alpen. Schon in der Steinzeit wurde er begangen. Im 17. Jahrhundert waren es hauptsächlich Schmuggler und Söldner, für welche die Gondoschlucht als unüberwindbar galt. Die erste Fahrstrasse wurde zwischen 1800 und 1805 von Napoleon in Auftrag gegeben. Zudem befahl er 1801 den Bau des Hospizes. Dieses wurde nach seinem Sturz erst 1831 von den Chorherren des Grossen St. Bernhards fertiggestellt. 1906, also gut hundert Jahre später, wurde der 19 km lange Eisenbahntunnel eröffnet.

Vom Hospiz aus wandert man gemütlich am Hotel Monte Leone vorbei hinunter bis Blattu. Den Chrummbach überquert, fängt der Aufstieg zum Bistinepass an. Die Aussicht unterwegs: das Hübschhorn, das Gale- und Böshorn sowie die Talebene mit der Simplonstrasse. Etwas weiter nördlich des Alpenpässewegs liegt der Hopschusee. Er ist eingebettet in ein Mosaik verschiedenster Vegetationstypen: Hochmoore, alpine Wiesen, Zwergstrauchheiden und Trockenstandorte. Weiter oben sind Ausläufer des Hochmoors zu sehen. Nach gut zwei Stunden folgt der Bistinepass und das Nanztal wird betreten. Die nächsten gut drei Stunden heisst es Genusswandern: schöne Pfade, wenige Höhenmeter, tierische Begleiter wie Schafe, Ziegen und Murmeltiere, der Wasserfall bei Fulmoos. Schliesslich wird der Suone auf der gegenüberliegenden Seite gefolgt, von der Wasserfassung bis zum Gibidumpass.

Der Gibidumpass liegt etwas oberhalb von Visperterminen. Hier wächst der höchste Rebberg (Rieben) Europas. Er liegt auf dem geschützten Südhang auf 1150 M.ü.M. Der Wanderweg macht nun eine 180-Grad-Wende in Richtung Saastal. Dabei quert man das Naturwaldreservat Sädolwald mit seinen urwaldähnlichen, teils über 600 Jahren alten Lärchen und Arven. Weiter trifft man hier möglicherweise auf Rauhfuss- oder Sperlingskauze, auf Birkhuhn, Ringdrossel oder den Kuckuck. Nach einem finalen, kurzen Aufstieg folgt das letzte Stück der langen Wanderung, die wieder bergab im autofreien Gspon endet.
24 km
1000 m | 1150 m
7 h 15 min
mittel (Bergwanderweg) | schwer

Anreise | Rückreise

Anreise / Rückreise Simplon Hospiz, Hospiz
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Saison

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Achtung: Auf hoch gelegenen Abschnitten sind Schneefelder bis in die Sommermonate möglich.

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