6 Alpenpässe-Weg
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Wanderland

etappe-01293

Alpenpässe-Weg

Etappe 10, Cap. Scaletta–Cap. Bovarina

Wegreportage
93 Fotos

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Alpenpässe-Weg

Abstieg über 1400 Höhenmeter durch alle Vegetationsstufen hindurch - von der Gesteinswelt der Greina über Wies- und Alpenland bis zum Waldgürtel. Erneuter Aufstieg ins versteckte Val di Campo und durch Lärchenwälder zur Capanna Bovarina.
Fantastisch ist die Sicht von der Scalettahütte aus ins Val Camadra. Sie ist eines von fünf Eingangstoren zur geschützten Greinaebene. Geprägt wird die Ebene von vielen Bächen, Seen und Hochmooren. Über einen schönen und abwechslungsreichen Pfad, vorbei an kleinen Bachläufen und Wasserfällen, wird ins Val Camadra abgestiegen. Die Bachläufe schliessen sich nach Pian Geirett zum Brenno de la Greina zusammen. Diesem entlang geht es zuerst über Pfade und später über eine Strasse hinab Richtung Campo Blenio. Das Dorf und das gleichnamige Val Campo erreicht man in knapp drei Stunden.

Lange Zeit war das Seitental infolge unzureichender Erschliessung ein Abwanderungsgebiet. 1891 wurde dann eine atemberaubende Strasse gebaut. Dem Wanderweg weiter talwärts folgend, wird die alte Fahrstrasse bald erreicht. Sie beginnt beim Tunnel, der 1958 die alte Strasse ersetzt hat, da der Luzzone-Staudamm zu dieser Zeit errichtet wurde. Ein Wanderweg führt noch heute auf der alten Fahrstrasse hinab nach Olivone. Die Abwanderung aus dem Tal konnte die Strasse nicht verhindern. Dafür nahm die Zahl der Zweitwohnsitze dank touristischer Einrichtungen zu.

Der Alpenpässeweg führt jedoch nicht nach Olivone, sondern bei Campo Blenio rechts weg ins Val di Campo und in Richtung Passo di Gana Negra. Durch das kleine Dorf erreicht man bald die Autostrasse, der ein Stück gefolgt wird. Ab Orsaira wechselt dann die Szenerie: Ein schöner Pfad verläuft bis nach Ronco di Gualdo durch einen Wald mit saftig grünem Gras. Auf der Brücke über den Bach folgt das letzte steile Stück auf einem abwechslungsreichen Pfad bis zur SAC Hütte Capanna Bovarina. Die Aussicht ins Tal, zum Luzzone-Staudamm und den umliegenden Bergen ist traumhaft.

Das Valle di Blenio zählt mit den Übergängen über den Passo Sole, Passo della Greina und Pass Diesrut zu den schon sehr früh begangenen Alpenrouten. Obwohl von seiner Lage her zur kargen Gebirgswelt gehörend, ist der Charakter des Tals geradezu südlich. Sogar der Weinbau hat hier Tradition.
Abstieg über 1400 Höhenmeter durch alle Vegetationsstufen hindurch - von der Gesteinswelt der Greina über Wies- und Alpenland bis zum Waldgürtel. Erneuter Aufstieg ins versteckte Val di Campo und durch Lärchenwälder zur Capanna Bovarina.
Fantastisch ist die Sicht von der Scalettahütte aus ins Val Camadra. Sie ist eines von fünf Eingangstoren zur geschützten Greinaebene. Geprägt wird die Ebene von vielen Bächen, Seen und Hochmooren. Über einen schönen und abwechslungsreichen Pfad, vorbei an kleinen Bachläufen und Wasserfällen, wird ins Val Camadra abgestiegen. Die Bachläufe schliessen sich nach Pian Geirett zum Brenno de la Greina zusammen. Diesem entlang geht es zuerst über Pfade und später über eine Strasse hinab Richtung Campo Blenio. Das Dorf und das gleichnamige Val Campo erreicht man in knapp drei Stunden.

Lange Zeit war das Seitental infolge unzureichender Erschliessung ein Abwanderungsgebiet. 1891 wurde dann eine atemberaubende Strasse gebaut. Dem Wanderweg weiter talwärts folgend, wird die alte Fahrstrasse bald erreicht. Sie beginnt beim Tunnel, der 1958 die alte Strasse ersetzt hat, da der Luzzone-Staudamm zu dieser Zeit errichtet wurde. Ein Wanderweg führt noch heute auf der alten Fahrstrasse hinab nach Olivone. Die Abwanderung aus dem Tal konnte die Strasse nicht verhindern. Dafür nahm die Zahl der Zweitwohnsitze dank touristischer Einrichtungen zu.

Der Alpenpässeweg führt jedoch nicht nach Olivone, sondern bei Campo Blenio rechts weg ins Val di Campo und in Richtung Passo di Gana Negra. Durch das kleine Dorf erreicht man bald die Autostrasse, der ein Stück gefolgt wird. Ab Orsaira wechselt dann die Szenerie: Ein schöner Pfad verläuft bis nach Ronco di Gualdo durch einen Wald mit saftig grünem Gras. Auf der Brücke über den Bach folgt das letzte steile Stück auf einem abwechslungsreichen Pfad bis zur SAC Hütte Capanna Bovarina. Die Aussicht ins Tal, zum Luzzone-Staudamm und den umliegenden Bergen ist traumhaft.

Das Valle di Blenio zählt mit den Übergängen über den Passo Sole, Passo della Greina und Pass Diesrut zu den schon sehr früh begangenen Alpenrouten. Obwohl von seiner Lage her zur kargen Gebirgswelt gehörend, ist der Charakter des Tals geradezu südlich. Sogar der Weinbau hat hier Tradition.
15 km
760 m | 1100 m
5 h 00 min
mittel (Bergwanderweg) | schwer

Saison

Saison
Achtung: Auf hoch gelegenen Abschnitten sind Schneefelder bis in die Sommermonate möglich.

Unterwegs …

Einsparung Höhenmeter
Zwischen Pian Geirett und Olivone, Posta verkehrt ein Bus, mit dem sich ca. 1100 Höhenmeter einsparen lassen.
Rücksichtnahme
Herdenschutzgebiet. Auf der Alp Prüsfa ist es von Mitte Mai bis Ende September möglich in der Nähe der Alp auf Herdenschutzhunde zu treffen. Für diesen Fall sollten Sie gewisse Verhaltensregeln respektieren. Beachten Sie nach Möglichkeit die aktuellen Präsenzangaben auf den Infotafeln vor Ort.
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Kontakt

Betreuung Signalisation
Die Signalisation wird im Auftrag des Kantons durch die kantonale Wanderweg-Organisation betreut.
Ticino Sentieri
Via A. Giovannini 3
6710 Biasca
info@ticinosentieri.ch
www.ticinosentieri.ch

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6 Alpenpässe-Weg: Vella - Rodi
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