6 Alpenpässe-Weg
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Wanderland

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Alpenpässe-Weg

Etappe 14, Cap. Corno-Gries–Rif. Margaroli

Wegreportage
133 Fotos

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Alpenpässe-Weg

Durch das Val Corno mit Sicht auf den Griesgletscher hinauf auf den Griespass und hinüber nach Bella Italia. Hinunter geht’s dann steil zum Lago di Morasco und ebenso stotzig wieder bergauf zum nächsten Pass. Am Lago Vannino hat man sich die «Cena italiana» verdient.
Das Val Bedretto erstreckt sich vom Nufenenpass bis Airolo und bildet den obersten Abschnitt des Valle Leventina. Ganz zuhinterst liegt auf einem herrlichen Hochplateau die Capanna Corno Gries. 1920 vom Militär abgekauft wurde die Hütte seither mehrmals umgebaut, letztmals 2007 nach den Plänen des Architekten Silvano Caccia. Dem traditionellen Steinbau wurde das Dach abgetrennt und ein spektakulärer Holzbau aufgesetzt.

Von der Hütte führt ein Pfad durch das landschaftlich schöne Val Corno. Richtung Osten reicht die Weitsicht über das Bedrettotal bis zu den Alpengipfeln des Lukmanier-Gebiets. Nach gut dreissig Minuten Wanderzeit Richtung Westen folgt die Weitsicht auf den Griesgletscher und die umliegenden Gipfel. Ein paar Minuten später erweitert der schöne Stausee die Kulisse. 18 Millionen m3 Speicherinhalt hat der See und speist so 21,6 kwh Energie ins Netz. Beim Griespass wird die Grenze zu Italien überquert. Beim Blick zurück erkennbar: die Windräder des höchsten Windparks Europas, der zwischen Gries- und Nufenenpass liegt. Im Hintergrund sticht der Gipfel des Finsteraarhorns ins Auge.

In Italien geht’s für rund eine Stunde lang steil abwärts ins Valle del Gries. Eine weitere Stunde und einige Kehren später folgt der Stausee im Valle di Morasco, für den 1940 das oberste Dorf Muraschg mitsamt Kirche geopfert wurde. Wunderschön liegt der Lago di Morasco eingebettet zwischen dem Punta del Morasco und dem Monte Immel. Wer 700 Höhenmeter absteigt, muss auch wieder hinauf: Steil und schweisstreibend ist der Aufstieg über knapp 800 Höhenmeter zum Passo di Nefelgiu. Beim höchsten Punkt der Etappe auf fast 2600 m.ü.M. ist mit dem Lago Vannino das Ziel bereits in Sicht. Jetzt heisst es: Kurz innehalten und das alpine Panorama geniessen, bevor der letzte Abstieg in Angriff genommen wird. Nach einer langen Wanderung und vielen Höhenmetern endet im Rifugio Margaroli die erste von zwei Etappen ausserhalb der Schweiz. Auf italienischer Seite darf man sich auf ein typisches Nachtessen mit Primo, Secondo und Dolci freuen.
Durch das Val Corno mit Sicht auf den Griesgletscher hinauf auf den Griespass und hinüber nach Bella Italia. Hinunter geht’s dann steil zum Lago di Morasco und ebenso stotzig wieder bergauf zum nächsten Pass. Am Lago Vannino hat man sich die «Cena italiana» verdient.
Das Val Bedretto erstreckt sich vom Nufenenpass bis Airolo und bildet den obersten Abschnitt des Valle Leventina. Ganz zuhinterst liegt auf einem herrlichen Hochplateau die Capanna Corno Gries. 1920 vom Militär abgekauft wurde die Hütte seither mehrmals umgebaut, letztmals 2007 nach den Plänen des Architekten Silvano Caccia. Dem traditionellen Steinbau wurde das Dach abgetrennt und ein spektakulärer Holzbau aufgesetzt.

Von der Hütte führt ein Pfad durch das landschaftlich schöne Val Corno. Richtung Osten reicht die Weitsicht über das Bedrettotal bis zu den Alpengipfeln des Lukmanier-Gebiets. Nach gut dreissig Minuten Wanderzeit Richtung Westen folgt die Weitsicht auf den Griesgletscher und die umliegenden Gipfel. Ein paar Minuten später erweitert der schöne Stausee die Kulisse. 18 Millionen m3 Speicherinhalt hat der See und speist so 21,6 kwh Energie ins Netz. Beim Griespass wird die Grenze zu Italien überquert. Beim Blick zurück erkennbar: die Windräder des höchsten Windparks Europas, der zwischen Gries- und Nufenenpass liegt. Im Hintergrund sticht der Gipfel des Finsteraarhorns ins Auge.

In Italien geht’s für rund eine Stunde lang steil abwärts ins Valle del Gries. Eine weitere Stunde und einige Kehren später folgt der Stausee im Valle di Morasco, für den 1940 das oberste Dorf Muraschg mitsamt Kirche geopfert wurde. Wunderschön liegt der Lago di Morasco eingebettet zwischen dem Punta del Morasco und dem Monte Immel. Wer 700 Höhenmeter absteigt, muss auch wieder hinauf: Steil und schweisstreibend ist der Aufstieg über knapp 800 Höhenmeter zum Passo di Nefelgiu. Beim höchsten Punkt der Etappe auf fast 2600 m.ü.M. ist mit dem Lago Vannino das Ziel bereits in Sicht. Jetzt heisst es: Kurz innehalten und das alpine Panorama geniessen, bevor der letzte Abstieg in Angriff genommen wird. Nach einer langen Wanderung und vielen Höhenmetern endet im Rifugio Margaroli die erste von zwei Etappen ausserhalb der Schweiz. Auf italienischer Seite darf man sich auf ein typisches Nachtessen mit Primo, Secondo und Dolci freuen.
16 km
1200 m | 1360 m
6 h 00 min
mittel (Bergwanderweg) | schwer

Saison

Saison
Achtung: Auf hoch gelegenen Abschnitten sind Schneefelder bis in die Sommermonate möglich.

Hinweise

Hinweis
Achtung: Route führt durch Italien, Identitätsausweise mitführen

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Ticino Sentieri
Via A. Giovannini 3
6710 Biasca
info@ticinosentieri.ch
www.ticinosentieri.ch

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