5 Jura-Höhenweg
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Wanderland

etappe-01210

Jura-Höhenweg

Etappe 12, Ste-Croix–Vallorbe

Wegreportage
95 Fotos

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Jura-Höhenweg

Unweit der schweizerisch-französischen Landesgrenze verläuft der Weg durch den prächtigen Waadtländer Jura. Hier könnten Bäume und Steine manche Schmugglergeschichte erzählen. In Vallorbe stehen altes Eisenhandwerk und die Eisenbahn im Zentrum.
Die ersten Minuten führt der Weg durch Sainte-Croix, weltbekannt für seine Spieldosen und Musikautomaten. Am Dorfrand links abgebogen, befindet man sich bereits inmitten von typischen Juraweiden. Über die Weiden von Mont des Cerfs erreicht man den Weiler Gittaz-Dessous, wo es auf einer Autostrasse weitergeht. Beim Col de l’Aiguillon ist man nur wenige hundert Meter von Frankreich entfernt. An die nahe Grenze erinnern Panzerhindernisse; Militärbunkern begegnet man auf der ganzen Etappe. Den Wald hinter sich gelassen, lohnt sich ein Blick zurück auf die Felswand von Aiguilles de Baulmes, welche via Col de l’Aiguillon umwandert wurde. Nach Grange Neuve beginnt der Aufstieg zum Le Suchet. Fast ein Muss ist der fünfminütige Umweg auf den Gipfel, um nochmals zurückzuschauen auf die Gipfel des Jura-Höhenwegs.

Mit dem Abstieg zum Chalet le Suchet kann die Weitsicht über den Neuenburgersee, das Flachland und bis hin zu den Alpen genossen werden. Rund zwei Stunden dauert der Abstieg über bezaubernde Juraweiden nach Ballaigues. Immer näher kommen dabei die steilen, rund 200 Meter hohen Felswände (Falaises) des Mont d’Or. Etwas ausserhalb von Ballaigues gibt es eine historische Geleisestrasse (Römerstrasse) zu entdecken. Sie ist vergleichbar mit Tramschienen, doch statt auf Eisenprofilen wurden die Karren auf Rillen geführt, die in den Felsuntergrund eingeschlagen wurden. Mitte des 19. Jahrhunderts wurde hier das begehrte Salz aus den französischen Salinen nach Bern und in die Westschweiz transportiert.

Kurz nach Ballaigues wird die Autobahn überquert und wenig später der Staudamm Lac du Day, welcher die l’Orbe staut. Der Fluss entspringt aus der Grotte de l’Orbe, eine Tropfsteinhöhle und Touristenattraktion von Vallorbe. Der Weg führt am Viadukt du Day vorbei, eine schöne Steinbogenbrücke aus dem Jahr 1925. Dem Lac du Day entlang wandert man bis zum Museum du fer et du chemin de fer. Aufgrund von Eisenerzvorkommen und Brennholzvorräten entwickelte sich Vallorbe seit dem Mittelalter zu einem bedeutenden Standort der Eisenindustrie. Eingebettet von Dent de Vaulion und Mont d’Or führt der Weg zum Etappenziel beim altehrwürdigen Bahnhofgebäude von Vallorbe. Die Grösse des Bahnhofs ist jedoch nicht der Einwohnerzahl geschuldet, sondern eher der historischen Bedeutung der Strecken Lausanne-Yverdon und Frankreich.
Unweit der schweizerisch-französischen Landesgrenze verläuft der Weg durch den prächtigen Waadtländer Jura. Hier könnten Bäume und Steine manche Schmugglergeschichte erzählen. In Vallorbe stehen altes Eisenhandwerk und die Eisenbahn im Zentrum.
Die ersten Minuten führt der Weg durch Sainte-Croix, weltbekannt für seine Spieldosen und Musikautomaten. Am Dorfrand links abgebogen, befindet man sich bereits inmitten von typischen Juraweiden. Über die Weiden von Mont des Cerfs erreicht man den Weiler Gittaz-Dessous, wo es auf einer Autostrasse weitergeht. Beim Col de l’Aiguillon ist man nur wenige hundert Meter von Frankreich entfernt. An die nahe Grenze erinnern Panzerhindernisse; Militärbunkern begegnet man auf der ganzen Etappe. Den Wald hinter sich gelassen, lohnt sich ein Blick zurück auf die Felswand von Aiguilles de Baulmes, welche via Col de l’Aiguillon umwandert wurde. Nach Grange Neuve beginnt der Aufstieg zum Le Suchet. Fast ein Muss ist der fünfminütige Umweg auf den Gipfel, um nochmals zurückzuschauen auf die Gipfel des Jura-Höhenwegs.

Mit dem Abstieg zum Chalet le Suchet kann die Weitsicht über den Neuenburgersee, das Flachland und bis hin zu den Alpen genossen werden. Rund zwei Stunden dauert der Abstieg über bezaubernde Juraweiden nach Ballaigues. Immer näher kommen dabei die steilen, rund 200 Meter hohen Felswände (Falaises) des Mont d’Or. Etwas ausserhalb von Ballaigues gibt es eine historische Geleisestrasse (Römerstrasse) zu entdecken. Sie ist vergleichbar mit Tramschienen, doch statt auf Eisenprofilen wurden die Karren auf Rillen geführt, die in den Felsuntergrund eingeschlagen wurden. Mitte des 19. Jahrhunderts wurde hier das begehrte Salz aus den französischen Salinen nach Bern und in die Westschweiz transportiert.

Kurz nach Ballaigues wird die Autobahn überquert und wenig später der Staudamm Lac du Day, welcher die l’Orbe staut. Der Fluss entspringt aus der Grotte de l’Orbe, eine Tropfsteinhöhle und Touristenattraktion von Vallorbe. Der Weg führt am Viadukt du Day vorbei, eine schöne Steinbogenbrücke aus dem Jahr 1925. Dem Lac du Day entlang wandert man bis zum Museum du fer et du chemin de fer. Aufgrund von Eisenerzvorkommen und Brennholzvorräten entwickelte sich Vallorbe seit dem Mittelalter zu einem bedeutenden Standort der Eisenindustrie. Eingebettet von Dent de Vaulion und Mont d’Or führt der Weg zum Etappenziel beim altehrwürdigen Bahnhofgebäude von Vallorbe. Die Grösse des Bahnhofs ist jedoch nicht der Einwohnerzahl geschuldet, sondern eher der historischen Bedeutung der Strecken Lausanne-Yverdon und Frankreich.
25 km
780 m | 1050 m
7 h 00 min
leicht (Wanderweg) | schwer

Anreise | Rückreise

Anreise / Rückreise Ste-Croix
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