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Passhöhe Sanetsch

Passhöhe Sanetsch

Als auf das Mittelalter zurückgehende Verbindung zwischen dem Saanenland und dem Rhonetal hat die Strasse über den Sanetschpass regionale Bedeutung. Die ursprüngliche, in ihrer Art typische Linienführung ist in grossen Teilen erhalten geblieben.
Der französische Name Col du Sénin für den Sanetschpass geht auf die urkundliche Form «Sanona» des 11. Jahrhunderts für die Saane zurück. Zusammen mit der Gemmi erscheint der Sanetsch im Bündnis Berns mit dem Bischof von Sitten, Heinrich von Raron, vom 17. Juli 1252. Das Bündnis enthält die Bestimmung, dass die Streitigkeiten zwischen den vertragsschliessenden Parteien auf der Höhe dieser beiden Pässe ausgetragen werden sollen. Zweifellos stellten sie bereits damals regelmässig begangene Verbindungswege dar.

Im 14. und 15. Jahrhundert wurde der Sanetschpass mehrmals von Truppen überschritten. Später ist er von den Kartographen Sebastian Münster (1544) und Johannes Stumpf (1548) als bekannter Übergang erwähnt worden. Eine weitere Nennung erfolgte in einem Reiseführer aus dem Jahr 1829, dem «Taschenbuch für Reisende im Berner Oberlande».

In den Jahren 1960 bis 1968 errichteten die Berner Kraftwerke in Sanetsch einen Stausee, den Sanetschsee. Für den Bau der Staumauer legten sie eine Werkstrasse nach Savièse an. Die Fortsetzung dieser Strasse nach Gsteig blieb ein Saumpfad.
Als auf das Mittelalter zurückgehende Verbindung zwischen dem Saanenland und dem Rhonetal hat die Strasse über den Sanetschpass regionale Bedeutung. Die ursprüngliche, in ihrer Art typische Linienführung ist in grossen Teilen erhalten geblieben.
Der französische Name Col du Sénin für den Sanetschpass geht auf die urkundliche Form «Sanona» des 11. Jahrhunderts für die Saane zurück. Zusammen mit der Gemmi erscheint der Sanetsch im Bündnis Berns mit dem Bischof von Sitten, Heinrich von Raron, vom 17. Juli 1252. Das Bündnis enthält die Bestimmung, dass die Streitigkeiten zwischen den vertragsschliessenden Parteien auf der Höhe dieser beiden Pässe ausgetragen werden sollen. Zweifellos stellten sie bereits damals regelmässig begangene Verbindungswege dar.

Im 14. und 15. Jahrhundert wurde der Sanetschpass mehrmals von Truppen überschritten. Später ist er von den Kartographen Sebastian Münster (1544) und Johannes Stumpf (1548) als bekannter Übergang erwähnt worden. Eine weitere Nennung erfolgte in einem Reiseführer aus dem Jahr 1829, dem «Taschenbuch für Reisende im Berner Oberlande».

In den Jahren 1960 bis 1968 errichteten die Berner Kraftwerke in Sanetsch einen Stausee, den Sanetschsee. Für den Bau der Staumauer legten sie eine Werkstrasse nach Savièse an. Die Fortsetzung dieser Strasse nach Gsteig blieb ein Saumpfad.

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Adresse

Bundesinventar der historischen Verkehrswege der Schweiz (IVS)
www.ivs.admin.ch

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