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Wohlen AG
Rigi–Reuss–Klettgau
Rigi–Reuss–Klettgau
Etappe 2, Rotkreuz–Brugg
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Herzschlaufe Seetal
Herzschlaufe Seetal
Etappe 1, Eschenbach LU–Lenzburg
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Wohlen (AG)
Wohlen AG

Wohlen AG

Wohlen ist das regionale Wirtschaftszentrum im Aargauer Freiamt und ein ehemals bedeutendes Zentrum der Strohindustrie. Die Ebene des Bünztals und die bewaldeten Hügel bilden ein erstklassiges Naherholungsgebiet.
Wohlen liegt im Bünztal, auf 421 m ü.M. und dehnt sich auf den bewaldeten Moränenzug des Wagenrains aus. Die mäandrierende Bünz wurde zwischen 1920-1930 begradigt und die Feuchtgebiete trockengelegt. Zu Wohlen gehört auch der 1914 eingemeindete Ortsteil Anglikon.

Im Verlauf des 19. und 20. Jahrhunderts entwickelte sich die Gemeinde vom Ackerbauerndorf zum Industrie- und Dienstleistungszentrum, welches heute als drittstärkste Wirtschaftsregion im Kanton Aargau gilt und 14'000 Einwohner zählt. Typisch für den alten Dorfkern des früh industrialisierten Dorfes Wohlen ist das Nebeneinander von Fabriken, Wohnhäusern und Gewerbebauten längs der Hauptverkehrsadern. Eigentliche Villenquartiere entstanden ebenso wenig wie Fabrik- und Gewerbezonen oder Arbeiterquartiere. Die bauliche und soziale Durchmischung blieb das Markenzeichen des Dorfes.

Wohlen wurde bekannt durch seine Strohindustrie, die vor über 300 Jahren als Initiative gegen die Armut im übervölkerten Dorf in bescheidener Heimarbeit begonnen hatte, und sich im 19. und 20. Jahrhundert zur exportorientierten Hutgeflechtindustrie mit Tausenden von Arbeitsplätzen entwickelte. Fabriken entstanden, maschinell gefertigte Hüte wurden in alle Welt verkauft, Geflechthändler wandelten sich zu erfolgreichen Negotianten, das Bauerndorf zu «Klein-Paris». Mit der Hutmode verschwand um die Mitte des 20. Jahrhunderts auch die Strohindustrie, deren Geschichte heute im Freiämter Strohmuseum anhand von kunstvollen Erzeugnissen veranschaulicht wird.

Neben dem Museum sind die Pfarrkirche St. Leonhard (1804-07 im klassizistischen Stil erbaut, mit monumentaler Hauptfassade und Moosbrugger-Stuckaturen), sowie die kleine St. Anna-Kapelle (1514 im spätgotischen Stil erbaut, mit einem Flügelaltar aus der Wallfahrtskirche Hergiswil) weitere kulturhistorische Sehenswürdigkeiten. Der Erdmannlistein im Bremgarterwald ist ein grosser Findling aus der letzten Eiszeit. Es wird vermutet, dass die Felsen in prähistorischer Zeit von Menschenhand an einer markanten Stelle aufeinandergeschichtet wurden und als Fixpunkt eines Kalendersystems dienten. Zahlreiche menhirartige Steine in entsprechenden Positionen in der Umgebung stützen diese Theorie.

Von Wohlen aus sind die touristischen Anziehungspunkte Hallwilersee im Westen, die historische Stadt Bremgarten mit der mäandrierenden Reuss im Osten sowie das Benediktinerkloster im südlich gelegenen Muri in kurzer Zeit per Bahn oder Bus erreichbar.

Highlights

  • Strohmuseum Wohlen: Das Museum zeigt die Geschichte der aargauischen Strohindustrie anhand von einzigartigen Hutgarnituren, filigranen Klöppelspitzen aus Rosshaar und opulenten Hüten.
  • Freiämterweg: Der Schweizer Kulturwanderweg führt durch die Ebenen und Hügel der Flüsse Reuss und Bünz vorbei an den wichtigsten kulturellen und historischen Stätten des Freiamtes.
  • Benediktinerkloster Muri: hier lagern noch heute die Herzen des letzten habsburgischen Kaiserpaars. Ein Muss für Kultur- und Geschichtsinteressierte..
  • Erdmannlistein: der imposante, sagenumwobene Findling wurde während der Würmeiszeit vom Reussgletscher ins Freiamt transportiert und ist ein ideales Ausflugsziel für Familien.
Wohlen ist das regionale Wirtschaftszentrum im Aargauer Freiamt und ein ehemals bedeutendes Zentrum der Strohindustrie. Die Ebene des Bünztals und die bewaldeten Hügel bilden ein erstklassiges Naherholungsgebiet.
Wohlen liegt im Bünztal, auf 421 m ü.M. und dehnt sich auf den bewaldeten Moränenzug des Wagenrains aus. Die mäandrierende Bünz wurde zwischen 1920-1930 begradigt und die Feuchtgebiete trockengelegt. Zu Wohlen gehört auch der 1914 eingemeindete Ortsteil Anglikon.

Im Verlauf des 19. und 20. Jahrhunderts entwickelte sich die Gemeinde vom Ackerbauerndorf zum Industrie- und Dienstleistungszentrum, welches heute als drittstärkste Wirtschaftsregion im Kanton Aargau gilt und 14'000 Einwohner zählt. Typisch für den alten Dorfkern des früh industrialisierten Dorfes Wohlen ist das Nebeneinander von Fabriken, Wohnhäusern und Gewerbebauten längs der Hauptverkehrsadern. Eigentliche Villenquartiere entstanden ebenso wenig wie Fabrik- und Gewerbezonen oder Arbeiterquartiere. Die bauliche und soziale Durchmischung blieb das Markenzeichen des Dorfes.

Wohlen wurde bekannt durch seine Strohindustrie, die vor über 300 Jahren als Initiative gegen die Armut im übervölkerten Dorf in bescheidener Heimarbeit begonnen hatte, und sich im 19. und 20. Jahrhundert zur exportorientierten Hutgeflechtindustrie mit Tausenden von Arbeitsplätzen entwickelte. Fabriken entstanden, maschinell gefertigte Hüte wurden in alle Welt verkauft, Geflechthändler wandelten sich zu erfolgreichen Negotianten, das Bauerndorf zu «Klein-Paris». Mit der Hutmode verschwand um die Mitte des 20. Jahrhunderts auch die Strohindustrie, deren Geschichte heute im Freiämter Strohmuseum anhand von kunstvollen Erzeugnissen veranschaulicht wird.

Neben dem Museum sind die Pfarrkirche St. Leonhard (1804-07 im klassizistischen Stil erbaut, mit monumentaler Hauptfassade und Moosbrugger-Stuckaturen), sowie die kleine St. Anna-Kapelle (1514 im spätgotischen Stil erbaut, mit einem Flügelaltar aus der Wallfahrtskirche Hergiswil) weitere kulturhistorische Sehenswürdigkeiten. Der Erdmannlistein im Bremgarterwald ist ein grosser Findling aus der letzten Eiszeit. Es wird vermutet, dass die Felsen in prähistorischer Zeit von Menschenhand an einer markanten Stelle aufeinandergeschichtet wurden und als Fixpunkt eines Kalendersystems dienten. Zahlreiche menhirartige Steine in entsprechenden Positionen in der Umgebung stützen diese Theorie.

Von Wohlen aus sind die touristischen Anziehungspunkte Hallwilersee im Westen, die historische Stadt Bremgarten mit der mäandrierenden Reuss im Osten sowie das Benediktinerkloster im südlich gelegenen Muri in kurzer Zeit per Bahn oder Bus erreichbar.

Highlights

  • Strohmuseum Wohlen: Das Museum zeigt die Geschichte der aargauischen Strohindustrie anhand von einzigartigen Hutgarnituren, filigranen Klöppelspitzen aus Rosshaar und opulenten Hüten.
  • Freiämterweg: Der Schweizer Kulturwanderweg führt durch die Ebenen und Hügel der Flüsse Reuss und Bünz vorbei an den wichtigsten kulturellen und historischen Stätten des Freiamtes.
  • Benediktinerkloster Muri: hier lagern noch heute die Herzen des letzten habsburgischen Kaiserpaars. Ein Muss für Kultur- und Geschichtsinteressierte..
  • Erdmannlistein: der imposante, sagenumwobene Findling wurde während der Würmeiszeit vom Reussgletscher ins Freiamt transportiert und ist ein ideales Ausflugsziel für Familien.

Anreise und Rückreise Wohlen AG

Adresse

Aargau Tourismus
Schlossplatz 1
5000 Aarau
Tel. +41 (0)62 823 00 73
info@aargautourismus.ch
www.aargautourismus.ch

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