Veloland

Fotogalerie

In Lindau
Rehetobel im Appenzellerland
Wunderbarer Blick zum Säntis
Übernachtung im Hotel Tödi in Tierfed
Klausen
Auf der Klausenpasshöhe
Fähre nach Beckenried
Jakobsweg bei Wattenwil
Fribourg
Parc Olympique
Basel

Dieser Reisebericht liegt an:

Nord-Süd-Route route-03
Nord-Süd-Route
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Alpenpanorama-Route route-04
Alpenpanorama-Route
St. Margrethen–Aigle
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Rhone-Route route-01
Rhone-Route
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Vom Bodensee zum Genfersee und weiter nach Basel in 10 Tagen

Vom Bodensee zum Genfersee und weiter nach Basel in 10 Tagen

Am 24. Juli 2006 fuhren wir von Metzingen nach Lindau. Von hier starteten Veronika, 56, Rolf, 56. Da wir schon 2-mal die Alpen mit dem Velo in beiden Richtungen überquert hatten, trauten wir uns diese Tour schon zu.
Am 24. Juli 2006 fuhren wir mit der Deutschen Bahn von Metzingen nach Lindau.

Von hier starteten Veronika, 56. mit einem Velo Marke Diamondback, Rolf, 56. auf Specialized Crossroads pro. Unsere Packtaschen von Ortlieb in Rot und Blau hatten jeweils ca. 15kg Zuladung. Wir waren gut ausgestattet mit Regenschutz und warmen Sachen für Kälteeinbruch, beides haben wir nicht gebraucht. Aber man weiß ja nie. Da wir schon 2-mal die Alpen mit dem Velo in beiden Richtungen überquert hatten, trauten wir uns diese Tour schon zu. Durch einige Halbmarathonläufe im letzten Jahr waren wir außerdem gut trainiert.

Von Lindau über Bregenz fuhren wir bei herrlichem Sommerwetter in die Schweiz, wo uns bald die roten Velolandschilder begrüßten.

In St. Margrethen begann unsere tolle und nur empfehlenswerte Veloland Radwanderroute Nr. 4!

Auf schönem Weg hinauf nach Heiden, (bei der Hitze haben wir manchmal geschoben und viel Wasser an den Brunnen getankt), toller Blick auf den Bodensee und weiter ins Appenzellerland hinein nach Rehetobel. Das Schild im Ort, Naturfreundehaus machte uns an. Es ging den Berg hoch und die Steigung wollte nicht aufhören, ein gutes Training. Oben angekommen wieder ein Schild, sonntags geöffnet aber heute war Montag. In Rehetobel die Hotels geschlossen, aber einige freundliche Menschen lernten wir am Brunnen kennen. Es wurde telefoniert, alles zu, aber Markus hatte die tolle Idee. Nach Rücksprache mit seiner Frau Judith wurde im Haus ein Zimmer für uns frei gemacht, und so konnten wir unsere erste Nacht in der Schweiz sicher in unseren superleichten Schlafsäcken verbringen.

Gestärkt nach einem schönen Frühstück hatte uns Sohn Christoph bis Wald mit seinem Velo begleitet. Weiter über die vielen Appenzeller und Toggenburger Hügel kamen wir nach Hemberg. Von hier hat man einen wunderbaren Blick zum Säntis.

Von da anderntags nach Wattwil, den Rickenpass hinauf, - beim Runterfahren schöner Blick auf den Zürisee. Durchs Glarnerland kamen wir gegen Abend nach Linthal und übernachteten im Hotel Tödi in Tierfed, mit Besuch der Linthschlucht.

Am andern Morgen haben wir bei schönstem Wetter den Klausenpass "angegriffen", mittags war's geschafft und wir konnten eine herrlich lange Abfahrt genießen. Die Alpenblumenblüte im alpinen Bereich begeisterte uns und Veronika sah und sieht per Velo mehr als andere zu Fuß. So ist sie halt. Auf der Axenstraße ging’s am Vierwaldstättersee entlang zügig nach Gersau, mit der Fähre nach Beckenried wo wir auf einem B Bauernhof übernachteten. Nach einem schönen Bad im herrlichen See gab's ein kleines Gewitter.

Am Freitag stand wieder eine lange Passfahrt auf dem Programm. 1120 Höhenmeter auf 12 km. Der Glaubenbielenpass verlangte uns allerhand ab! In Sörenberg konnten wir ein kräftiges Gewitter beim Pizzaessen abwarten. Über Salwidli und den Kemmeriboden kamen wir ins Entlebuch. Ein Schild am Weg machte uns neugierig: "Übernachten wie zu Gotthelfs Zeiten". Wir ließen uns auf das kleine Abenteuer ein, schliefen in einem ehemaligen Käsespeicher in zu kleinen Betten auf Spreu- und Seegrasmatratzen und wuschen uns am Brunnen hinterm Bauernhaus. Am nächsten Morgen durften wir noch die in der Nacht geborenen Zwillingskälbchen begrüßen.

Obenauf dem Schallenbergpass wurde das Wetter immer freundlicher, leider sahen wir die großen Berge nur teilweise. Von Wattenwil auf dem Jacobsweg entlang ging's wieder auf und ab bis wir in der wunderschönen Stadt Fribourg ankamen. Ein ausgiebiger Stadtrundgang rundete den Tag ab und wir schliefen im Hotel de la Rose in einen schönen Sonntag.

Gut gestärkt am super Frühstücksbüffet starteten wir Richtung Bulle, fuhren oberhalb vom Lac de la Gruyère vorbei an Gruyères über das schöne Lessoc nach Montbovon. In Lessoc gab es ein prima Mittags-Menü plus Capuccino und Crème de la Gruyère. Nun folgte ein langer Anstieg bis zu Lac de l'Hongrin nach dessen Umrundung auch bald der höchste Punkt erreicht war. Bei der Abfahrt boten sich atemberaubende Ausblicke auf den Genfersee! Regenfahnen zogen in der Abendsonne über den See. Oberhalb von Aigle haben wir in Corbeyrier im B&B Le Belvedère Quartier gemacht. Ein herrlicher Etappenort mit grandioser Aussicht vom Balkon, wir bekamen noch spät am Abend im Haus von der Vermieterin ein wundervolles 3 Gang Menü gezaubert.

Am Montag erreichten wir bald das Rhônetal und den Genfer-See. Über Montreux vorbei an den Denkmälern von Charlie Chaplin und Freddy Mercury, durch die Weinberge kamen wir am frühen Nachmittag nach Lausanne. Wir bummelten am See und schauten den wunderschönen Parc de Olympique an. In dieser Stadt muss man eine Nacht bleiben, allerdings fürs Übernachten tiefer in die Tasche greifen.

Die nächste Etappe ging über Yverdon, Neuchâtel, Biel nach Solothurn, mit Rückenwind waren die 130 km gut zu schaffen. Ein Quartier war bald gefunden und wir konnten ein prachtvolles 1. August Feuerwerk bewundern.

Mittwoch 2. August, die letzte Etappe führte uns noch etwas in den Jura, Veloland-Jurasüdfussroute, über den Oberen Hauenstein kamen wir nach Liestal und schließlich nach Basel. Im Badischen Bahnhof lösten wir ein Baden-Württemberg-Ticket und fuhren wir mit dem Zug vollends heim. Nach 800 km und über 10.000 Höhenmetern haben wir erstmal kräftig ausgeschlafen.

Es waren wunderschöne Tage in der Schweiz!!!! Die Trinkwasserversorgung war durchweg dank der vielen Brunnen, die köstliches Wasser spendeten, gesichert.

Nun hat uns der Alltag wieder, und die schönen Erinnerungen werden uns immer begleiten.

Danke Euch Schweizern für die Gastfreundschaft!

Liebe Grüße, Rolf und Veronika Syring
Am 24. Juli 2006 fuhren wir von Metzingen nach Lindau. Von hier starteten Veronika, 56, Rolf, 56. Da wir schon 2-mal die Alpen mit dem Velo in beiden Richtungen überquert hatten, trauten wir uns diese Tour schon zu.
Am 24. Juli 2006 fuhren wir mit der Deutschen Bahn von Metzingen nach Lindau.

Von hier starteten Veronika, 56. mit einem Velo Marke Diamondback, Rolf, 56. auf Specialized Crossroads pro. Unsere Packtaschen von Ortlieb in Rot und Blau hatten jeweils ca. 15kg Zuladung. Wir waren gut ausgestattet mit Regenschutz und warmen Sachen für Kälteeinbruch, beides haben wir nicht gebraucht. Aber man weiß ja nie. Da wir schon 2-mal die Alpen mit dem Velo in beiden Richtungen überquert hatten, trauten wir uns diese Tour schon zu. Durch einige Halbmarathonläufe im letzten Jahr waren wir außerdem gut trainiert.

Von Lindau über Bregenz fuhren wir bei herrlichem Sommerwetter in die Schweiz, wo uns bald die roten Velolandschilder begrüßten.

In St. Margrethen begann unsere tolle und nur empfehlenswerte Veloland Radwanderroute Nr. 4!

Auf schönem Weg hinauf nach Heiden, (bei der Hitze haben wir manchmal geschoben und viel Wasser an den Brunnen getankt), toller Blick auf den Bodensee und weiter ins Appenzellerland hinein nach Rehetobel. Das Schild im Ort, Naturfreundehaus machte uns an. Es ging den Berg hoch und die Steigung wollte nicht aufhören, ein gutes Training. Oben angekommen wieder ein Schild, sonntags geöffnet aber heute war Montag. In Rehetobel die Hotels geschlossen, aber einige freundliche Menschen lernten wir am Brunnen kennen. Es wurde telefoniert, alles zu, aber Markus hatte die tolle Idee. Nach Rücksprache mit seiner Frau Judith wurde im Haus ein Zimmer für uns frei gemacht, und so konnten wir unsere erste Nacht in der Schweiz sicher in unseren superleichten Schlafsäcken verbringen.

Gestärkt nach einem schönen Frühstück hatte uns Sohn Christoph bis Wald mit seinem Velo begleitet. Weiter über die vielen Appenzeller und Toggenburger Hügel kamen wir nach Hemberg. Von hier hat man einen wunderbaren Blick zum Säntis.

Von da anderntags nach Wattwil, den Rickenpass hinauf, - beim Runterfahren schöner Blick auf den Zürisee. Durchs Glarnerland kamen wir gegen Abend nach Linthal und übernachteten im Hotel Tödi in Tierfed, mit Besuch der Linthschlucht.

Am andern Morgen haben wir bei schönstem Wetter den Klausenpass "angegriffen", mittags war's geschafft und wir konnten eine herrlich lange Abfahrt genießen. Die Alpenblumenblüte im alpinen Bereich begeisterte uns und Veronika sah und sieht per Velo mehr als andere zu Fuß. So ist sie halt. Auf der Axenstraße ging’s am Vierwaldstättersee entlang zügig nach Gersau, mit der Fähre nach Beckenried wo wir auf einem B Bauernhof übernachteten. Nach einem schönen Bad im herrlichen See gab's ein kleines Gewitter.

Am Freitag stand wieder eine lange Passfahrt auf dem Programm. 1120 Höhenmeter auf 12 km. Der Glaubenbielenpass verlangte uns allerhand ab! In Sörenberg konnten wir ein kräftiges Gewitter beim Pizzaessen abwarten. Über Salwidli und den Kemmeriboden kamen wir ins Entlebuch. Ein Schild am Weg machte uns neugierig: "Übernachten wie zu Gotthelfs Zeiten". Wir ließen uns auf das kleine Abenteuer ein, schliefen in einem ehemaligen Käsespeicher in zu kleinen Betten auf Spreu- und Seegrasmatratzen und wuschen uns am Brunnen hinterm Bauernhaus. Am nächsten Morgen durften wir noch die in der Nacht geborenen Zwillingskälbchen begrüßen.

Obenauf dem Schallenbergpass wurde das Wetter immer freundlicher, leider sahen wir die großen Berge nur teilweise. Von Wattenwil auf dem Jacobsweg entlang ging's wieder auf und ab bis wir in der wunderschönen Stadt Fribourg ankamen. Ein ausgiebiger Stadtrundgang rundete den Tag ab und wir schliefen im Hotel de la Rose in einen schönen Sonntag.

Gut gestärkt am super Frühstücksbüffet starteten wir Richtung Bulle, fuhren oberhalb vom Lac de la Gruyère vorbei an Gruyères über das schöne Lessoc nach Montbovon. In Lessoc gab es ein prima Mittags-Menü plus Capuccino und Crème de la Gruyère. Nun folgte ein langer Anstieg bis zu Lac de l'Hongrin nach dessen Umrundung auch bald der höchste Punkt erreicht war. Bei der Abfahrt boten sich atemberaubende Ausblicke auf den Genfersee! Regenfahnen zogen in der Abendsonne über den See. Oberhalb von Aigle haben wir in Corbeyrier im B&B Le Belvedère Quartier gemacht. Ein herrlicher Etappenort mit grandioser Aussicht vom Balkon, wir bekamen noch spät am Abend im Haus von der Vermieterin ein wundervolles 3 Gang Menü gezaubert.

Am Montag erreichten wir bald das Rhônetal und den Genfer-See. Über Montreux vorbei an den Denkmälern von Charlie Chaplin und Freddy Mercury, durch die Weinberge kamen wir am frühen Nachmittag nach Lausanne. Wir bummelten am See und schauten den wunderschönen Parc de Olympique an. In dieser Stadt muss man eine Nacht bleiben, allerdings fürs Übernachten tiefer in die Tasche greifen.

Die nächste Etappe ging über Yverdon, Neuchâtel, Biel nach Solothurn, mit Rückenwind waren die 130 km gut zu schaffen. Ein Quartier war bald gefunden und wir konnten ein prachtvolles 1. August Feuerwerk bewundern.

Mittwoch 2. August, die letzte Etappe führte uns noch etwas in den Jura, Veloland-Jurasüdfussroute, über den Oberen Hauenstein kamen wir nach Liestal und schließlich nach Basel. Im Badischen Bahnhof lösten wir ein Baden-Württemberg-Ticket und fuhren wir mit dem Zug vollends heim. Nach 800 km und über 10.000 Höhenmetern haben wir erstmal kräftig ausgeschlafen.

Es waren wunderschöne Tage in der Schweiz!!!! Die Trinkwasserversorgung war durchweg dank der vielen Brunnen, die köstliches Wasser spendeten, gesichert.

Nun hat uns der Alltag wieder, und die schönen Erinnerungen werden uns immer begleiten.

Danke Euch Schweizern für die Gastfreundschaft!

Liebe Grüße, Rolf und Veronika Syring

Dieser Reisebericht liegt an:

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