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Veloland

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Die große Schleife in der Schweiz 1
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Dieser Reisebericht liegt an:

Nord-Süd-Route route-03
Nord-Süd-Route
Basel–Chiasso
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Aare-Route route-08
Aare-Route
Oberwald (Gletsch)–Koblenz
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Rhein-Route route-02
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Andermatt–Basel
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Montreux–Rorschach
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Romanshorn–Lausanne
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Le Tour de Veloland
Die große Schleife in der Schweiz!

Le Tour de Veloland Die große Schleife in der Schweiz!

Ich reiste mit der Bahn von Karlsruhe nach Konstanz und startete vom Bodensee auf der Route Nr.2 rheinabwärts. Die Unwetter der vergangenen Tage waren vorbei, es lachte die Sonne und es wurde sommerlich warm.
Ich bin schon dreimal auf den Routen von Veloland kreuz und quer durch die Schweiz geradelt. Nun hatte ich wieder eine neue Tour über die verschiedenen Strecken zusammengestellt, damit es eine geschlossene Runde oder eine „große Schleife“ ergibt.
1.Tag:

Am 9.Juli reiste ich mit der Bahn von Karlsruhe nach Konstanz und startete vom Bodensee (1) auf der Route Nr.2 rheinabwärts. Die Unwetter der vergangenen Tage waren vorbei, es lachte die Sonne und es wurde sommerlich warm. Bald war der „Bilderbuch-Ort“ Stein am Rhein erreicht. Die Häuser am Marktplatz mit den bemalten Fassaden sind eine Augenweide, ein schöner Brunnen (2) in der Mitte und Türme an den Seiten runden das Bild ab. Bei Gailingen führte eine alte Holzbrücke über den Rhein und vis-â-vis ragten stolz die Türme des Klosters St. Katharinental in den Himmel. Schon tauchte Schaffhausen auf und alles strebte zum Rheinfall. Gewaltig donnern die Wassermassen (3) hinab – ein furchterregendes Naturschauspiel! Lange könnte man da zuschauen (4). Weiter abwärts wurde der Rhein wieder friedlich und an den lieblichen Uferlandschaften ertönte lustiges Kinderlachen beim Baden. Für mich blieb nur Zeit, um die Hände und Füße abzukühlen.

An der Aaremündung wechselte ich auf die Route Nr.8 und fuhr die Aare aufwärts Richtung Brugg. Ich hatte schon mein spätes Ankommen angekündigt, denn als Rentner benötigte ich für die lange Anreise plus 130 km schon etwas Zeit. Die Jugendherberge in Brugg, das „Schlössli Altenburg", ist sehr romantisch. Nach den Römern und Habsburgern nächtigen jetzt die Touristen in den alten Gemäuern. Ob um Mitternacht der alte Burggeist umherzieht? Ich habe nichts gemerkt - war wohl zu müde!
2.Tag:

Wieder lachte die Sonne, da war ich froh um den schattigen Uferweg an der Aare bis Aarau. Hier schwenkte ich auf die Route Nr.3 gen Süden ein. Aarau ist die Stadt der schönen Giebel, stolze Handwerker hatten hier gewohnt. Ein kleiner Stadtrundgang lohnt sich. Danach rollte ich weiter nach Süden. Die brütende Hitze verführte mich zu einem kurzen Mittagsschlaf (5) unter schattigen Bäumen. Ab Sursee wurde ich so richtig munter, lockte doch der Sempacher See mit einer Abkühlung. An gleicher Stelle hatte ich nämlich schon 2001 auf der Nord-Süd-Route gebadet (6). Ach, was für ein Genuss im Wasser, aber ich musste weiter, Luzern hieß das Ziel. Nach 85 km führte die Route 3 direkt in die Altstadt mit der bekannten Kapellbrücke (7) und ich unternahm einen Spaziergang, der Touristenstrom hatte mich einfach mitgerissen. Es folgte noch ein kleiner Schwenk zum Löwendenkmal beim Gletschergarten, der sterbende Löwe (8) soll an die gefallenen Soldaten der Schweizer Garde von 1792 erinnern, bevor ich die Jugendherberge ansteuerte. Hier traf man fast alle Nationalitäten. Neben mir hatte sich ein junger Chinese einquartiert und es entwickelten sich bald interessante Gespräche.

Abends muss man einfach auf der Seepromenade bummeln, zu faszinierend war die Aussicht auf den Vierwaldstätter See mit dem Pilatus zur Rechten und der Rigi zur Linken. Wenn die müden Beine im Wasser baumeln und man dabei ein kühles Bier in der Hand hält – ist es der schönste Platz auf der Welt. Auf der Promenade sah ich eine Gruppe junger Leute beim verzweifelten Üben von Krawattenknoten. Meine Hilfe wurde dankend angenommen und so zeigte ich ihnen mehrmals Schritt für Schritt das Binden. Wir hatten richtigen Spaß und es wurde viel gelacht. Die Hitze hielt sich heute lange, sodass ich erst um Mitternacht ans Schlafen denken konnte.
3.Tag:

Heute stand der Pilatus auf meinem Programm. Ich hatte mir eine Art „Triathlon“ ausgedacht. So radelte ich zur Talstation der Gondel und gondelte dann zum Gipfel hinauf. Beim Abstieg wanderte ich das Schlussstück, um wenigstens etwas vom Berg zu spüren. Das sonnige Wetter bot eine hervorragende Rundsicht (9). Zu allen Gipfeln (Esel, Oberhaupt und Tomlishorn) führten leichte Wege. Hier oben auf 2100 m spürte man nichts von der Sommerhitze. Im Norden lag der Vierwaldstätter See und im Süden schloss eine gewaltige Bergkette, davon erkannte ich Eiger, Mönch und Jungfrau, den Panoramablick ab. Auf dem Wanderweg zum Tomlishorn (11) konnte man Steinböcke (10) aus der Nähe beobachten. Seelenruhig lagen sie im Gras, wohlwissend dass kein Mensch über die Absperrung sich auf das steile Gelände wagen würde. Immer wieder schweifte mein Blick in die Ferne, denn so eine faszinierende Bergwelt sieht man nicht alle Tage. Beim Abstieg fuhr ich nur das erste Stück mit der Gondel und setzte den Rest zu Fuß fort. Je tiefer ich kam, um so wärmer wurde es . In Luzern hatte mich die Hitze wieder eingeholt, heißer kann es auch in Italien nicht sein. Wieder zog es mich abends an den Vierwaldstätter See, hier verschaffte eine kleine Brise ein wenig Abkühlung. Die untergehende Sonne verzauberte den See in ständig wechselnde Farben, bis nur noch die beleuchteten Schiffe das Schauspiel in der Dunkelheit bescherrschten.
4.Tag:

Gemütlich rollte ich am Vierwaldstätter See (12) entlang nach Stansstad und bog auf der Nr. 9 nach Westen ein. Ab Sarnen verließ ich die Route und erklomm Flüeli-Ranft. Die Sonne brannte erbarmungslos vom blauen Himmel und brachte mich bergauf ganz schön zum Schwitzen. Mein Rad hat zwar 24 Gang, doch am Berg sind den menschlichen Kräften schnell Grenzen gesetzt. Es war ein reiner Bußgang! Am Brunnen erfrischte ich mich, bevor ich die obere Kapelle besuchte. Der Hl. Bruder Klaus hatte hier vor über 500 Jahren gewirkt und ist weit über die Schweiz hinaus bekannt. Nicht nur als Schlichter für die einfachen Leute, sondern auch als Friedensstifter zwischen den Kantonen vermittelte er. Sein Wohnhaus (15) ließ einen Einblick in die damalige Zeit erahnen. Weiter unten in der Schlucht kann man seine Zelle (14) besichtigen, wo er als Einsiedler lebte. Sein Spruch: „O mein Gott und mein Herr, nimm von mir alles, was mich hindert gegen dich!“ Was hindert uns alles in unserer Zeit? Können wir etwas abgeben? Es sind unbequeme Fragen, man sollte darüber nachdenken!

Wenn man den Lebenslauf des Hl. Niklaus von Flüeli gelesen hat, kann man vielleicht seinen Lebensstil in der Zelle auf einer harten Bank als Bett und einen Stein als Kopfkissen (13) verstehen.

Nachdenklich schwang ich mich auf den Sattel und setzte meine Tour fort. Eine hohe Bergflanke stellte sich mir in den Weg, es war der Brünigpass. In zwei „Stufen“ wollte der Pass bezwungen werden. Nach der ersten Stufe konnte ich im Lungerer See schnell noch ein Bad nehmen. Auf der zweiten Stufe verschaffte mir ein schöner Ausblick (16) eine kurze Verschnaufpause. Doch dann war endlich der Pass (17) geschafft und es rollte nur noch bergab bis Brienz zur Jugendherberge am Brienzer See. Wenn die Reifen bergab summen, ist das Musik für´s „Radlerohr“. Zu den 800 Hm kamen heute nur 70 km hinzu. Leider konnte ich das idyllische Ufergelände und den See nicht nutzen, denn ein heftiger Gewitterregen zwang uns ins Haus. Zwei Schulklassen sorgten für Stimmung. Wer seinen „Alterungsprozess“ bremsen will, muss sich nur unter Jugendliche mischen. Mein „Rechenspiel“ machten den Jungens viel Spaß und bald verbreitete sich dieses Spiel auch unter den anderen. Mit dem Lehrer habe ich mich noch lange vor dem Haus unterhalten.
5.Tag:

Der Morgen begann mit bedecktem Himmel und angenehmen Temperaturen. Leicht radelte es sich auf ebener Strecke am Brienzer See entlang bis Interlaken. Blicken die meisten Leute in Interlaken nach den bunten Blumenbeeten und noblen Hotels, so fesselte mich das „Dreigestirn“ von Grindelwald. Die mächtigen Felsriesen Eiger, Mönch und Jungfrau schauten zwischen einem Tal hervor.

Weiter führte die Tour am Thuner See bis Spiez, um dann auf der Route 9 ins Simmental abzubiegen. Auf welche Ideen die Schweizer kommen! Über eine Schlucht hatte man unter einer Autobrücke aus Platzmangel einfach eine Eisenbrücke für Radler angehängt. Eng und einsam schraubte sich die Strecke an malerischen Bauernhäusern vorbei in die Höhe. 1000 Hm und 100 km mussten heute bis nach Saanen zur Jugendherberge (Chalet Rüblihorn) bewältigt werden. Dass man bei der Hitze ins Schwitzen kommt, brauche ich wohl nicht erwähnen. 10% Steigung konnte ich noch meistern, dagegen legte ich bei 15% den „Rentnergang“ ein – schieben! Ab Zweisimmen zogen schwarze Gewitterwolken auf, doch außer einigen Regentropfen blieb ich verschont. Mein Zimmerkollege war ein Schweizer Velofahrer, besser konnte ich es nicht treffen. Stundenlang tauschten wir unsere Erlebnisse aus und ich bekam für den nächsten Tag einen wertvollen Tipp für eine reizvolle Variante. Schon wegen der vielen interessanten Gespräche suche ich als „Solofahrer“ gerne die Jugendherbergen auf.
6.Tag:

Am Morgen drehte ich noch eine kleine Runde durch den romantischen Dorfkern, bevor ich im Tal nach Gsteig aufbrach. Ein mächtiges Bergmassiv versperrte mir den Weg. Wo würde es weitergehen? Der Col du Pillon hieß mein Ziel. Gleichmäßig und mit geringer Steigung zog die Straße auf 1500 Hm. Oben warf ich wie bei der Tour de France die Arme in die Höhe, ich hatte eine „Bergwertung“ (18) gewonnen. Talwärts spielten die Reifen wieder meine Lieblingsmelodie. Im beliebten Urlaubsgebiet von Les Diablerets legte ich noch eine kurze Pause ein und schon ging´s weiter. Bei einer Tempobeschränkung von 40 km/h wegen schlechten Straßenbelags bremste ich stark ab, denn als Radler ist man besonders vorsichtig. Welch ein Glück! Zwei Minuten später sprang ein Reh nur 5 Meter vor mir über die Straße – gut gegangen! Im Rhonetal bei Aigle wurde es wieder gemächlich, wie der Fluss selbst (19). Nur noch wenige Kilometer und ich rollte in Montreux (20) am Genfer See ein. Was für ein mondäner, traditionsreicher Ort, zumal gerade das weltbekannte Jazz-Festival stattfand - oh-là-là! Mehrere Bands, von einer Big-Band (23) bis zu kleinen Gruppen, lösten sich auf der Freilichtbühne direkt am Genfer See ab. Ein wunderbarer Sonnenuntergang zauberte ein Farbenspiel (21,22) wie auf einer Postkarte. Die beschwingte Musik und die lauen Temperaturen bescherten eine ausgelassene Stimmung. Um Mitternacht war noch nicht der Höhepunkt überschritten, nur ich dachte an die nächste Etappe und legte mich ins Bett.
7.Tag:

Ganz langsam radelte ich auf der Seepromenade und nahm Abschied von Montreux (24) und vom Lac Léman. Dann stieg die Route 9 von „Veloland“ steil (25) den Berg hinauf. Oft benutzte ich meinen Rentnergang. Ab Châtel-St-Denis hatte ich die Höhe erklommen und konnte nun leicht die weiteren Kilometer abspulen. Das Städtchen Bulle lud zu einer kleinen Pause ein. Ab hier wechselte ich auf die Route 4. Mancher Brunnen (26) diente für mich als Tankstelle. Weil ich in Fribourg kein Quartier bekam, peilte ich Avenches an. Aventicum war die römische Großstadt in Helvetien, wovon heute noch das römische Amphitheater zeugt.

Dieses Ausweichquartier war ein Glücksfall für mich. Verwundert rieb ich mir die Augen, weil mehrere tausend Menschen den kleinen Ort bevölkerten. Alljährlich findet hier im Sommer ein Opern-Festival statt. „Il Trovatore“ von Giuseppe Verdi stand auf dem Programm. Die ganze Hauptstraße stand voller Tische und Bänke, vor der „langen Nacht“ wollte man sich noch einmal stärken - und ich mitten drin! Freie Karten hätte es noch gegeben, doch würde ich nach 100 km in der prallen Sonne jetzt noch bis Mitternacht durchhalten? Soll ich oder soll ich nicht? Der Troubadour ist meine Lieblingsoper von Verdi. Da gab mir ein älterer Herr einen guten Tipp. Neben der Arena (27) befindet sich ein Lokal mit einer hohen Terrasse, von wo aus man alles hören und das Bühnenbild zur Hälfte sehen kann. So saß ich beim Bier und lauschte auf der Terrasse der ergreifenden und doch wieder beschwingten Musik von Verdi. Der Zigeunerchor verfolgte mich als „Ohrwurm“ noch am nächsten Tag.
8.Tag:

Heute hatte ich am Sonntag einen „Feiertag“ mit 85 km auf flacher Straße. Am Neuenburger See befuhr ich die Route Nr.5 und steuerte den Bieler See an. Eine modern geschwungene Velobrücke führte über einen Verbindungskanal zum Bieler See und lud zum Baden (28) ein. Da ich genug Zeit hatte, dehnte ich die Pause auf zwei Stunden aus, auch das gehört zur richtigen Radtour. Nun ging es immer der Aare entlang (29), aber es wurde nicht langweilig, denn auch das Flachland bot im Naturschutzgebiet mit einer Storchensiedlung (30) Abwechslung. Zum letzten Mal übernachtete ich in Solothurn (32) in einer Jugendherberge und beschloss den Tag mit einem Stadtrundgang durch verträumte Gassen, gemütliche Kneipen und einem Glas Wein (31) bei Kerzenlicht an der Aare. Wenn man als älterer Mensch (Jg.39) so viel Schönes genießen darf, ist es wirklich ein Geschenk, dessen war ich mir bewusst!
9.Tag:

Wie alle Tage lachte auch heute am letzten Tag die Sonne. Aare abwärts folgte ich der Route 5 bis Olten und schaute mir die Altstadt (33) mit Holzbrücke an. Bald danach bog ich auf die Nr.3 ab und musste das Juragebirge bezwingen. Viele Schweizer Kantone hatte ich durchfahren, den Abschluss bildete nun Basel-Land. Mit 320 Hm auf nur 4 km (34) fuhr ich am Juragebirge oft im „Rentnergang“. Die Höhe war erreicht, jetzt ging es nur noch hinab. Gelterkinden, Liestal und Pratteln sausten nur so vorbei, da konnte man locker „Kilometer machen“.

Kurz vor Basel suchte ich in Muttenz (35) einen letzten Brunnen (Tankstelle) auf. Auch andere Velofahrer fanden sich hier ein, schnell entwickelten sich Gespräche. Es war ein Bild wie aus alter Zeit, man traf sich am Brunnen und erzählte. Einem jungen Mann aus Moldawien konnte ich als „alter Veloland-Kenner“ weiterhelfen. Er wollte die „Alpen“ sehen, da war er auf der Route 3 genau richtig. Als ich dann noch sagte: „Von Locarno bis Italien ist es nicht mehr weit“, leuchteten seine Augen. Ob er alle meine Empfehlungen umgesetzt hat, werde ich später erfahren, wir haben unsere E-Mail-Adressen ausgetauscht.

Die letzten Kilometer hätte ich am liebsten angehalten, eine sagenhafte Tour ging heute mit 110 km zu Ende. Oh, verweile doch, du bist zu schön! In Basel (36) wurde ein alter Brauch, das Rheinschwimmen, von vielen jungen Leuten praktiziert. Man (und auch Frau) stieg oben ins Wasser und ließ sich den Rhein abwärts treiben. Wenn ich nur Zeit hätte, doch mein Zug rollte nach Karlsruhe.

Dieses Jahr war ich als Testläufer beim Stockholm-Marathon dabei und konnte die Bestnoten für diese Veranstaltung nur bestätigen. Auch „Veloland“ stelle ich auf den 1.Platz. So eine vollkommene Beschilderung, Wegbeschaffenheit und die hervorragenden Unterlagen sind vorbildlich. Es sucht Seinesgleichen! Bei dieser Tour hatte ich nur in Jugendherbergen übernachtet und war wieder von der Sauberkeit und den freundlichen Herbergsverwaltern begeistert.

Uf wiederluagn
Ich reiste mit der Bahn von Karlsruhe nach Konstanz und startete vom Bodensee auf der Route Nr.2 rheinabwärts. Die Unwetter der vergangenen Tage waren vorbei, es lachte die Sonne und es wurde sommerlich warm.
Ich bin schon dreimal auf den Routen von Veloland kreuz und quer durch die Schweiz geradelt. Nun hatte ich wieder eine neue Tour über die verschiedenen Strecken zusammengestellt, damit es eine geschlossene Runde oder eine „große Schleife“ ergibt.
1.Tag:

Am 9.Juli reiste ich mit der Bahn von Karlsruhe nach Konstanz und startete vom Bodensee (1) auf der Route Nr.2 rheinabwärts. Die Unwetter der vergangenen Tage waren vorbei, es lachte die Sonne und es wurde sommerlich warm. Bald war der „Bilderbuch-Ort“ Stein am Rhein erreicht. Die Häuser am Marktplatz mit den bemalten Fassaden sind eine Augenweide, ein schöner Brunnen (2) in der Mitte und Türme an den Seiten runden das Bild ab. Bei Gailingen führte eine alte Holzbrücke über den Rhein und vis-â-vis ragten stolz die Türme des Klosters St. Katharinental in den Himmel. Schon tauchte Schaffhausen auf und alles strebte zum Rheinfall. Gewaltig donnern die Wassermassen (3) hinab – ein furchterregendes Naturschauspiel! Lange könnte man da zuschauen (4). Weiter abwärts wurde der Rhein wieder friedlich und an den lieblichen Uferlandschaften ertönte lustiges Kinderlachen beim Baden. Für mich blieb nur Zeit, um die Hände und Füße abzukühlen.

An der Aaremündung wechselte ich auf die Route Nr.8 und fuhr die Aare aufwärts Richtung Brugg. Ich hatte schon mein spätes Ankommen angekündigt, denn als Rentner benötigte ich für die lange Anreise plus 130 km schon etwas Zeit. Die Jugendherberge in Brugg, das „Schlössli Altenburg", ist sehr romantisch. Nach den Römern und Habsburgern nächtigen jetzt die Touristen in den alten Gemäuern. Ob um Mitternacht der alte Burggeist umherzieht? Ich habe nichts gemerkt - war wohl zu müde!
2.Tag:

Wieder lachte die Sonne, da war ich froh um den schattigen Uferweg an der Aare bis Aarau. Hier schwenkte ich auf die Route Nr.3 gen Süden ein. Aarau ist die Stadt der schönen Giebel, stolze Handwerker hatten hier gewohnt. Ein kleiner Stadtrundgang lohnt sich. Danach rollte ich weiter nach Süden. Die brütende Hitze verführte mich zu einem kurzen Mittagsschlaf (5) unter schattigen Bäumen. Ab Sursee wurde ich so richtig munter, lockte doch der Sempacher See mit einer Abkühlung. An gleicher Stelle hatte ich nämlich schon 2001 auf der Nord-Süd-Route gebadet (6). Ach, was für ein Genuss im Wasser, aber ich musste weiter, Luzern hieß das Ziel. Nach 85 km führte die Route 3 direkt in die Altstadt mit der bekannten Kapellbrücke (7) und ich unternahm einen Spaziergang, der Touristenstrom hatte mich einfach mitgerissen. Es folgte noch ein kleiner Schwenk zum Löwendenkmal beim Gletschergarten, der sterbende Löwe (8) soll an die gefallenen Soldaten der Schweizer Garde von 1792 erinnern, bevor ich die Jugendherberge ansteuerte. Hier traf man fast alle Nationalitäten. Neben mir hatte sich ein junger Chinese einquartiert und es entwickelten sich bald interessante Gespräche.

Abends muss man einfach auf der Seepromenade bummeln, zu faszinierend war die Aussicht auf den Vierwaldstätter See mit dem Pilatus zur Rechten und der Rigi zur Linken. Wenn die müden Beine im Wasser baumeln und man dabei ein kühles Bier in der Hand hält – ist es der schönste Platz auf der Welt. Auf der Promenade sah ich eine Gruppe junger Leute beim verzweifelten Üben von Krawattenknoten. Meine Hilfe wurde dankend angenommen und so zeigte ich ihnen mehrmals Schritt für Schritt das Binden. Wir hatten richtigen Spaß und es wurde viel gelacht. Die Hitze hielt sich heute lange, sodass ich erst um Mitternacht ans Schlafen denken konnte.
3.Tag:

Heute stand der Pilatus auf meinem Programm. Ich hatte mir eine Art „Triathlon“ ausgedacht. So radelte ich zur Talstation der Gondel und gondelte dann zum Gipfel hinauf. Beim Abstieg wanderte ich das Schlussstück, um wenigstens etwas vom Berg zu spüren. Das sonnige Wetter bot eine hervorragende Rundsicht (9). Zu allen Gipfeln (Esel, Oberhaupt und Tomlishorn) führten leichte Wege. Hier oben auf 2100 m spürte man nichts von der Sommerhitze. Im Norden lag der Vierwaldstätter See und im Süden schloss eine gewaltige Bergkette, davon erkannte ich Eiger, Mönch und Jungfrau, den Panoramablick ab. Auf dem Wanderweg zum Tomlishorn (11) konnte man Steinböcke (10) aus der Nähe beobachten. Seelenruhig lagen sie im Gras, wohlwissend dass kein Mensch über die Absperrung sich auf das steile Gelände wagen würde. Immer wieder schweifte mein Blick in die Ferne, denn so eine faszinierende Bergwelt sieht man nicht alle Tage. Beim Abstieg fuhr ich nur das erste Stück mit der Gondel und setzte den Rest zu Fuß fort. Je tiefer ich kam, um so wärmer wurde es . In Luzern hatte mich die Hitze wieder eingeholt, heißer kann es auch in Italien nicht sein. Wieder zog es mich abends an den Vierwaldstätter See, hier verschaffte eine kleine Brise ein wenig Abkühlung. Die untergehende Sonne verzauberte den See in ständig wechselnde Farben, bis nur noch die beleuchteten Schiffe das Schauspiel in der Dunkelheit bescherrschten.
4.Tag:

Gemütlich rollte ich am Vierwaldstätter See (12) entlang nach Stansstad und bog auf der Nr. 9 nach Westen ein. Ab Sarnen verließ ich die Route und erklomm Flüeli-Ranft. Die Sonne brannte erbarmungslos vom blauen Himmel und brachte mich bergauf ganz schön zum Schwitzen. Mein Rad hat zwar 24 Gang, doch am Berg sind den menschlichen Kräften schnell Grenzen gesetzt. Es war ein reiner Bußgang! Am Brunnen erfrischte ich mich, bevor ich die obere Kapelle besuchte. Der Hl. Bruder Klaus hatte hier vor über 500 Jahren gewirkt und ist weit über die Schweiz hinaus bekannt. Nicht nur als Schlichter für die einfachen Leute, sondern auch als Friedensstifter zwischen den Kantonen vermittelte er. Sein Wohnhaus (15) ließ einen Einblick in die damalige Zeit erahnen. Weiter unten in der Schlucht kann man seine Zelle (14) besichtigen, wo er als Einsiedler lebte. Sein Spruch: „O mein Gott und mein Herr, nimm von mir alles, was mich hindert gegen dich!“ Was hindert uns alles in unserer Zeit? Können wir etwas abgeben? Es sind unbequeme Fragen, man sollte darüber nachdenken!

Wenn man den Lebenslauf des Hl. Niklaus von Flüeli gelesen hat, kann man vielleicht seinen Lebensstil in der Zelle auf einer harten Bank als Bett und einen Stein als Kopfkissen (13) verstehen.

Nachdenklich schwang ich mich auf den Sattel und setzte meine Tour fort. Eine hohe Bergflanke stellte sich mir in den Weg, es war der Brünigpass. In zwei „Stufen“ wollte der Pass bezwungen werden. Nach der ersten Stufe konnte ich im Lungerer See schnell noch ein Bad nehmen. Auf der zweiten Stufe verschaffte mir ein schöner Ausblick (16) eine kurze Verschnaufpause. Doch dann war endlich der Pass (17) geschafft und es rollte nur noch bergab bis Brienz zur Jugendherberge am Brienzer See. Wenn die Reifen bergab summen, ist das Musik für´s „Radlerohr“. Zu den 800 Hm kamen heute nur 70 km hinzu. Leider konnte ich das idyllische Ufergelände und den See nicht nutzen, denn ein heftiger Gewitterregen zwang uns ins Haus. Zwei Schulklassen sorgten für Stimmung. Wer seinen „Alterungsprozess“ bremsen will, muss sich nur unter Jugendliche mischen. Mein „Rechenspiel“ machten den Jungens viel Spaß und bald verbreitete sich dieses Spiel auch unter den anderen. Mit dem Lehrer habe ich mich noch lange vor dem Haus unterhalten.
5.Tag:

Der Morgen begann mit bedecktem Himmel und angenehmen Temperaturen. Leicht radelte es sich auf ebener Strecke am Brienzer See entlang bis Interlaken. Blicken die meisten Leute in Interlaken nach den bunten Blumenbeeten und noblen Hotels, so fesselte mich das „Dreigestirn“ von Grindelwald. Die mächtigen Felsriesen Eiger, Mönch und Jungfrau schauten zwischen einem Tal hervor.

Weiter führte die Tour am Thuner See bis Spiez, um dann auf der Route 9 ins Simmental abzubiegen. Auf welche Ideen die Schweizer kommen! Über eine Schlucht hatte man unter einer Autobrücke aus Platzmangel einfach eine Eisenbrücke für Radler angehängt. Eng und einsam schraubte sich die Strecke an malerischen Bauernhäusern vorbei in die Höhe. 1000 Hm und 100 km mussten heute bis nach Saanen zur Jugendherberge (Chalet Rüblihorn) bewältigt werden. Dass man bei der Hitze ins Schwitzen kommt, brauche ich wohl nicht erwähnen. 10% Steigung konnte ich noch meistern, dagegen legte ich bei 15% den „Rentnergang“ ein – schieben! Ab Zweisimmen zogen schwarze Gewitterwolken auf, doch außer einigen Regentropfen blieb ich verschont. Mein Zimmerkollege war ein Schweizer Velofahrer, besser konnte ich es nicht treffen. Stundenlang tauschten wir unsere Erlebnisse aus und ich bekam für den nächsten Tag einen wertvollen Tipp für eine reizvolle Variante. Schon wegen der vielen interessanten Gespräche suche ich als „Solofahrer“ gerne die Jugendherbergen auf.
6.Tag:

Am Morgen drehte ich noch eine kleine Runde durch den romantischen Dorfkern, bevor ich im Tal nach Gsteig aufbrach. Ein mächtiges Bergmassiv versperrte mir den Weg. Wo würde es weitergehen? Der Col du Pillon hieß mein Ziel. Gleichmäßig und mit geringer Steigung zog die Straße auf 1500 Hm. Oben warf ich wie bei der Tour de France die Arme in die Höhe, ich hatte eine „Bergwertung“ (18) gewonnen. Talwärts spielten die Reifen wieder meine Lieblingsmelodie. Im beliebten Urlaubsgebiet von Les Diablerets legte ich noch eine kurze Pause ein und schon ging´s weiter. Bei einer Tempobeschränkung von 40 km/h wegen schlechten Straßenbelags bremste ich stark ab, denn als Radler ist man besonders vorsichtig. Welch ein Glück! Zwei Minuten später sprang ein Reh nur 5 Meter vor mir über die Straße – gut gegangen! Im Rhonetal bei Aigle wurde es wieder gemächlich, wie der Fluss selbst (19). Nur noch wenige Kilometer und ich rollte in Montreux (20) am Genfer See ein. Was für ein mondäner, traditionsreicher Ort, zumal gerade das weltbekannte Jazz-Festival stattfand - oh-là-là! Mehrere Bands, von einer Big-Band (23) bis zu kleinen Gruppen, lösten sich auf der Freilichtbühne direkt am Genfer See ab. Ein wunderbarer Sonnenuntergang zauberte ein Farbenspiel (21,22) wie auf einer Postkarte. Die beschwingte Musik und die lauen Temperaturen bescherten eine ausgelassene Stimmung. Um Mitternacht war noch nicht der Höhepunkt überschritten, nur ich dachte an die nächste Etappe und legte mich ins Bett.
7.Tag:

Ganz langsam radelte ich auf der Seepromenade und nahm Abschied von Montreux (24) und vom Lac Léman. Dann stieg die Route 9 von „Veloland“ steil (25) den Berg hinauf. Oft benutzte ich meinen Rentnergang. Ab Châtel-St-Denis hatte ich die Höhe erklommen und konnte nun leicht die weiteren Kilometer abspulen. Das Städtchen Bulle lud zu einer kleinen Pause ein. Ab hier wechselte ich auf die Route 4. Mancher Brunnen (26) diente für mich als Tankstelle. Weil ich in Fribourg kein Quartier bekam, peilte ich Avenches an. Aventicum war die römische Großstadt in Helvetien, wovon heute noch das römische Amphitheater zeugt.

Dieses Ausweichquartier war ein Glücksfall für mich. Verwundert rieb ich mir die Augen, weil mehrere tausend Menschen den kleinen Ort bevölkerten. Alljährlich findet hier im Sommer ein Opern-Festival statt. „Il Trovatore“ von Giuseppe Verdi stand auf dem Programm. Die ganze Hauptstraße stand voller Tische und Bänke, vor der „langen Nacht“ wollte man sich noch einmal stärken - und ich mitten drin! Freie Karten hätte es noch gegeben, doch würde ich nach 100 km in der prallen Sonne jetzt noch bis Mitternacht durchhalten? Soll ich oder soll ich nicht? Der Troubadour ist meine Lieblingsoper von Verdi. Da gab mir ein älterer Herr einen guten Tipp. Neben der Arena (27) befindet sich ein Lokal mit einer hohen Terrasse, von wo aus man alles hören und das Bühnenbild zur Hälfte sehen kann. So saß ich beim Bier und lauschte auf der Terrasse der ergreifenden und doch wieder beschwingten Musik von Verdi. Der Zigeunerchor verfolgte mich als „Ohrwurm“ noch am nächsten Tag.
8.Tag:

Heute hatte ich am Sonntag einen „Feiertag“ mit 85 km auf flacher Straße. Am Neuenburger See befuhr ich die Route Nr.5 und steuerte den Bieler See an. Eine modern geschwungene Velobrücke führte über einen Verbindungskanal zum Bieler See und lud zum Baden (28) ein. Da ich genug Zeit hatte, dehnte ich die Pause auf zwei Stunden aus, auch das gehört zur richtigen Radtour. Nun ging es immer der Aare entlang (29), aber es wurde nicht langweilig, denn auch das Flachland bot im Naturschutzgebiet mit einer Storchensiedlung (30) Abwechslung. Zum letzten Mal übernachtete ich in Solothurn (32) in einer Jugendherberge und beschloss den Tag mit einem Stadtrundgang durch verträumte Gassen, gemütliche Kneipen und einem Glas Wein (31) bei Kerzenlicht an der Aare. Wenn man als älterer Mensch (Jg.39) so viel Schönes genießen darf, ist es wirklich ein Geschenk, dessen war ich mir bewusst!
9.Tag:

Wie alle Tage lachte auch heute am letzten Tag die Sonne. Aare abwärts folgte ich der Route 5 bis Olten und schaute mir die Altstadt (33) mit Holzbrücke an. Bald danach bog ich auf die Nr.3 ab und musste das Juragebirge bezwingen. Viele Schweizer Kantone hatte ich durchfahren, den Abschluss bildete nun Basel-Land. Mit 320 Hm auf nur 4 km (34) fuhr ich am Juragebirge oft im „Rentnergang“. Die Höhe war erreicht, jetzt ging es nur noch hinab. Gelterkinden, Liestal und Pratteln sausten nur so vorbei, da konnte man locker „Kilometer machen“.

Kurz vor Basel suchte ich in Muttenz (35) einen letzten Brunnen (Tankstelle) auf. Auch andere Velofahrer fanden sich hier ein, schnell entwickelten sich Gespräche. Es war ein Bild wie aus alter Zeit, man traf sich am Brunnen und erzählte. Einem jungen Mann aus Moldawien konnte ich als „alter Veloland-Kenner“ weiterhelfen. Er wollte die „Alpen“ sehen, da war er auf der Route 3 genau richtig. Als ich dann noch sagte: „Von Locarno bis Italien ist es nicht mehr weit“, leuchteten seine Augen. Ob er alle meine Empfehlungen umgesetzt hat, werde ich später erfahren, wir haben unsere E-Mail-Adressen ausgetauscht.

Die letzten Kilometer hätte ich am liebsten angehalten, eine sagenhafte Tour ging heute mit 110 km zu Ende. Oh, verweile doch, du bist zu schön! In Basel (36) wurde ein alter Brauch, das Rheinschwimmen, von vielen jungen Leuten praktiziert. Man (und auch Frau) stieg oben ins Wasser und ließ sich den Rhein abwärts treiben. Wenn ich nur Zeit hätte, doch mein Zug rollte nach Karlsruhe.

Dieses Jahr war ich als Testläufer beim Stockholm-Marathon dabei und konnte die Bestnoten für diese Veranstaltung nur bestätigen. Auch „Veloland“ stelle ich auf den 1.Platz. So eine vollkommene Beschilderung, Wegbeschaffenheit und die hervorragenden Unterlagen sind vorbildlich. Es sucht Seinesgleichen! Bei dieser Tour hatte ich nur in Jugendherbergen übernachtet und war wieder von der Sauberkeit und den freundlichen Herbergsverwaltern begeistert.

Uf wiederluagn

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