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Mittelland-Route
Romanshorn–Lausanne
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Eine Reise durch die Schweiz abseits von Klischees

Eine Reise durch die Schweiz abseits von Klischees

Anfang Juli starteten wir [Wilfried (48) , Ulrike (49) und Georg (16)] unsere 6- tägige Tour in Romanshorn. Freizeitradler, ca. 1.500 km im Jahr. Anreise: mit Pkw nach Friedrichshafen, auf Parkplatz stehen lassen.
Intro:

Anfang Juli starteten wir [Wilfried (48) , Ulrike (49) und Georg (16)] (1, Rast in Bischofszell) unsere 6- tägige Tour in Romanshorn. Freizeitradler, ca. 1.500 km im Jahr. Anreise: mit Pkw nach Friedrichshafen, auf Parkplatz stehen lassen.
Ausrüstung:

2 Trekkingbikes mit Shimano Nexave Schaltung | 1 MTB mit Federung, Gabel und Sattel | Gepäcktaschen und Lenkertaschen, Helme
Kartenmaterial, Ausschilderung:

Velolandführer nicht unbedingt notwendig, da Strecke super ausgeschildert ist, bis auf Romanshorn ( s. 1. Etappe) und Wil: Fehlende Ausschilderung im Kreisverkehr am Ende der Fußgängerzone | Ansonsten Textinfo für Sehenswürdigkeiten am Wege gut.
Übernachtung:

Keine Vorbuchung, da vorab keine Etappenfestlegung | Pensionen und Jugendherbergen 1.Etappe bis Turbenthal, dort gab es fast kein Übernachtungsangebot. Monopolstellung wird schamlos ausgenutzt. | Günstig: JH Baden / Lago Lodge Biel / Bienne, Jugendherberge, wie im Velolandführer ausgewiesen existiert nicht mehr / Gîte du Passant in Yverdon-les-Bains
Tour:

Freitag 06.07.01 (Friedrichshafen) – Romanshorn – Turbenthal 67,9 km | Wir kamen von Friedrichshafen mit dem Schiff, die Ausschilderung war am Kai recht unübersichtlich, längeres Suchen war notwendig. Es war der heißeste Julitag und deshalb sehr anstrengend. Ideal für Unterwegs sind preiswerte Kirschen ( 4,50 Fr.), die es an jeder Ecke zu kaufen gibt. Am Bichelsee nahmen wir eine willkommene Abkühlung vor der Ankunft in Turbenthal. Längere Suche nach einer Übernachtungsmöglichkeit, es gab leider nur eine (s. Übernachtungen)
Samstag 07.07.01 Turbenthal – Baden 72,4 km

Zunächst war es bewölkt, in Winterthur begann es zu regnen, besser gesagt zu schütten. Wir warteten 1 Stunde ab, fuhren aber dann trotzdem durch den Regen, weil keine Besserung in Sicht war. Wir fuhren 3 Stunden durch den Regen, bis es in Bassersdorf aufhörte (2, Rast an der Aare), wo wir gewisse "Trockenlegungsmaßnahmen" durchführten. Da wir unbefestigte Wege nehmen mussten, zeigte sich der Vorteil eines lang gezogenen Schutzbleches. Der Mountainbikefahrer war mit einer braunen Schlammschicht überzogen. Hinter Zürich mussten wir einen überfluteten Radweg nehmen (3, Beim Unterstellen, während eines Gewitters), danach kamen wir trocken in Baden an. In der JH mussten wir fast alle Sachen zum Trocknen aufhängen, deshalb ist es sinnvoller den Regen abzuwarten, auch wenn er 3 Stunden dauert.
Sonntag 08.07.01 Baden – Aarburg 56,8 km

Erstes Highlight des Tages war die Besichtigung des Klosters Königsfelden. Weiter ging es mit dem Blick auf die Stammburg der Habsburger nach Aarburg. Vereinzelte Gewitterschauer zwangen uns immer wieder zur Rast, zum Glück fanden wir in der Nähe Unterstellmöglichkeiten. Da Sonntags weder Geschäfte noch fast keine Cafés geöffnet sind, muss die Proviantversorgung gut vorgeplant werden. In Aarburg übernachteten wir im Hotel Bären, Velolandpartner.
Montag 09.07.01 Aarburg – Biel / Bienne 74,6 km

Nach 2 etwas schlechteren Tagen hatten wir heute optimales Radlerwetter. Es war die längste Etappe der Tour (4, Überfluteter Radweg nach dem Regen), bei der wir durch zwei schöne Städte kamen: Solothurn und Büren. Besonders beeindruckt hat uns das Dorf Altreu mit seiner Storchensiedlung. Hinter Büren führte der Weg am Nidau-Bürenkanal vorbei, schattig und eben, in die franz. Schweiz. In Biel / Bienne hatten wir Probleme die JH zu finden, mußten im Touristenbüro nachfragen. JH war jetzt Lago Lodge, Uferweg. Schwer zu finden, weil nicht ausgeschildert.
Dienstag 10.07.01 Biel / Bienne – Yverdon-les-Bains 40,1 km

Zunächst fuhren wir von Biel / Bienne am Bielersee entlang bis Erlach. Die Landschaft ist gekennzeichnet von Ackerbau und Gemüse - Obstanbau. Nach der Mittagspause fuhren wir am Kanal de la Thielle zum Lac de Neuchâtel nach Neuchâtel. Hier nahmen wir das Boot nach Yverdon-les-Bains, eine erholsame 3-stündige Bootsfahrt bei herrlichem Sonnenschein. Nimmt man das Boot nicht, muss man weitere 30 km am See entlang fahren. In Yverdon-les-Bains übernachteten wir im Gîte du Passant, direkt gegenüber der Anlegestelle, auf der anderen Seite der Thielle.
Mittwoch 11.07.01 Yverdon-les-Bains – Lausanne 61,7 km

Anstrengendste Etappe der Tour: viele kurze steile Anstiege. In la Sarraz Sehenswürdigkeiten erst ab 13 Uhr geöffnet. Gegen 14:30 Uhr erreichten wir tatsächlich unser Ziel: Lausanne am Genfer See! (5, Lausanne, Ziel erreicht) Am Seeufer vorbei am IOC – Sitz näherten wir uns dem Zentrum von Lausanne. Eine enttäuschende Ansammlung von großbürgerlichen Geldpalästen. Nach 1 _ -stündigem Aufenthalt fuhren wir mit der Bahn zurück nach Romanshorn / Friedrichshafen. Umsteigen in Zürich.

Gesamtkilometer: 373, 5 km Durchschnitt: 62,25 km am Tag | Durchschnittsgeschwindigkeit: 14 – 17 km / h
Fazit:

Die Tour entsprach in weiten Teilen den Angaben und damit den Erwartungen des Velolandführers. Konditionell stellte sie für uns als Freizeitradler keine Probleme dar.

Sie führte uns durch eine schweizer Kernlandschaft, die sich der Kalenderbild-Schweiz entzieht, aber gerade dadurch ihren besonderen Reiz hat. Die Strecke kann sicher auch mit jüngeren Kindern gefahren werden.
Anfang Juli starteten wir [Wilfried (48) , Ulrike (49) und Georg (16)] unsere 6- tägige Tour in Romanshorn. Freizeitradler, ca. 1.500 km im Jahr. Anreise: mit Pkw nach Friedrichshafen, auf Parkplatz stehen lassen.
Intro:

Anfang Juli starteten wir [Wilfried (48) , Ulrike (49) und Georg (16)] (1, Rast in Bischofszell) unsere 6- tägige Tour in Romanshorn. Freizeitradler, ca. 1.500 km im Jahr. Anreise: mit Pkw nach Friedrichshafen, auf Parkplatz stehen lassen.
Ausrüstung:

2 Trekkingbikes mit Shimano Nexave Schaltung | 1 MTB mit Federung, Gabel und Sattel | Gepäcktaschen und Lenkertaschen, Helme
Kartenmaterial, Ausschilderung:

Velolandführer nicht unbedingt notwendig, da Strecke super ausgeschildert ist, bis auf Romanshorn ( s. 1. Etappe) und Wil: Fehlende Ausschilderung im Kreisverkehr am Ende der Fußgängerzone | Ansonsten Textinfo für Sehenswürdigkeiten am Wege gut.
Übernachtung:

Keine Vorbuchung, da vorab keine Etappenfestlegung | Pensionen und Jugendherbergen 1.Etappe bis Turbenthal, dort gab es fast kein Übernachtungsangebot. Monopolstellung wird schamlos ausgenutzt. | Günstig: JH Baden / Lago Lodge Biel / Bienne, Jugendherberge, wie im Velolandführer ausgewiesen existiert nicht mehr / Gîte du Passant in Yverdon-les-Bains
Tour:

Freitag 06.07.01 (Friedrichshafen) – Romanshorn – Turbenthal 67,9 km | Wir kamen von Friedrichshafen mit dem Schiff, die Ausschilderung war am Kai recht unübersichtlich, längeres Suchen war notwendig. Es war der heißeste Julitag und deshalb sehr anstrengend. Ideal für Unterwegs sind preiswerte Kirschen ( 4,50 Fr.), die es an jeder Ecke zu kaufen gibt. Am Bichelsee nahmen wir eine willkommene Abkühlung vor der Ankunft in Turbenthal. Längere Suche nach einer Übernachtungsmöglichkeit, es gab leider nur eine (s. Übernachtungen)
Samstag 07.07.01 Turbenthal – Baden 72,4 km

Zunächst war es bewölkt, in Winterthur begann es zu regnen, besser gesagt zu schütten. Wir warteten 1 Stunde ab, fuhren aber dann trotzdem durch den Regen, weil keine Besserung in Sicht war. Wir fuhren 3 Stunden durch den Regen, bis es in Bassersdorf aufhörte (2, Rast an der Aare), wo wir gewisse "Trockenlegungsmaßnahmen" durchführten. Da wir unbefestigte Wege nehmen mussten, zeigte sich der Vorteil eines lang gezogenen Schutzbleches. Der Mountainbikefahrer war mit einer braunen Schlammschicht überzogen. Hinter Zürich mussten wir einen überfluteten Radweg nehmen (3, Beim Unterstellen, während eines Gewitters), danach kamen wir trocken in Baden an. In der JH mussten wir fast alle Sachen zum Trocknen aufhängen, deshalb ist es sinnvoller den Regen abzuwarten, auch wenn er 3 Stunden dauert.
Sonntag 08.07.01 Baden – Aarburg 56,8 km

Erstes Highlight des Tages war die Besichtigung des Klosters Königsfelden. Weiter ging es mit dem Blick auf die Stammburg der Habsburger nach Aarburg. Vereinzelte Gewitterschauer zwangen uns immer wieder zur Rast, zum Glück fanden wir in der Nähe Unterstellmöglichkeiten. Da Sonntags weder Geschäfte noch fast keine Cafés geöffnet sind, muss die Proviantversorgung gut vorgeplant werden. In Aarburg übernachteten wir im Hotel Bären, Velolandpartner.
Montag 09.07.01 Aarburg – Biel / Bienne 74,6 km

Nach 2 etwas schlechteren Tagen hatten wir heute optimales Radlerwetter. Es war die längste Etappe der Tour (4, Überfluteter Radweg nach dem Regen), bei der wir durch zwei schöne Städte kamen: Solothurn und Büren. Besonders beeindruckt hat uns das Dorf Altreu mit seiner Storchensiedlung. Hinter Büren führte der Weg am Nidau-Bürenkanal vorbei, schattig und eben, in die franz. Schweiz. In Biel / Bienne hatten wir Probleme die JH zu finden, mußten im Touristenbüro nachfragen. JH war jetzt Lago Lodge, Uferweg. Schwer zu finden, weil nicht ausgeschildert.
Dienstag 10.07.01 Biel / Bienne – Yverdon-les-Bains 40,1 km

Zunächst fuhren wir von Biel / Bienne am Bielersee entlang bis Erlach. Die Landschaft ist gekennzeichnet von Ackerbau und Gemüse - Obstanbau. Nach der Mittagspause fuhren wir am Kanal de la Thielle zum Lac de Neuchâtel nach Neuchâtel. Hier nahmen wir das Boot nach Yverdon-les-Bains, eine erholsame 3-stündige Bootsfahrt bei herrlichem Sonnenschein. Nimmt man das Boot nicht, muss man weitere 30 km am See entlang fahren. In Yverdon-les-Bains übernachteten wir im Gîte du Passant, direkt gegenüber der Anlegestelle, auf der anderen Seite der Thielle.
Mittwoch 11.07.01 Yverdon-les-Bains – Lausanne 61,7 km

Anstrengendste Etappe der Tour: viele kurze steile Anstiege. In la Sarraz Sehenswürdigkeiten erst ab 13 Uhr geöffnet. Gegen 14:30 Uhr erreichten wir tatsächlich unser Ziel: Lausanne am Genfer See! (5, Lausanne, Ziel erreicht) Am Seeufer vorbei am IOC – Sitz näherten wir uns dem Zentrum von Lausanne. Eine enttäuschende Ansammlung von großbürgerlichen Geldpalästen. Nach 1 _ -stündigem Aufenthalt fuhren wir mit der Bahn zurück nach Romanshorn / Friedrichshafen. Umsteigen in Zürich.

Gesamtkilometer: 373, 5 km Durchschnitt: 62,25 km am Tag | Durchschnittsgeschwindigkeit: 14 – 17 km / h
Fazit:

Die Tour entsprach in weiten Teilen den Angaben und damit den Erwartungen des Velolandführers. Konditionell stellte sie für uns als Freizeitradler keine Probleme dar.

Sie führte uns durch eine schweizer Kernlandschaft, die sich der Kalenderbild-Schweiz entzieht, aber gerade dadurch ihren besonderen Reiz hat. Die Strecke kann sicher auch mit jüngeren Kindern gefahren werden.

Dieser Reisebericht liegt an:

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