6 Graubünden-Route
6 Graubünden-Route

Veloland

etappe-0887

Graubünden-Route

Etappe 1, Chur–Thusis

Wegreportage
52 Fotos

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etappe-0887

Graubünden-Route

Dem Charme der rätischen Kapitale Chur entkommen, um sich auf den Polenweg zu machen. Atemberaubende Ausblicke auf den Hinterrhein und Eintreten in den blühenden Garten Graubündens. Das Domleschg; bewacht von trutzigen Burgen und dem Piz Beverin.
Dank seiner geschützten Lage und des legendären Alpenföhns hat Chur eine der höchsten Durchschnittstemperaturen aller Schweizer Städte. Zwischen der Churer Neustadt – mit Hochhäusern und alten Industrieanlagen – und der Altstadt mit ihrer über 5000-jährigen Siedlungsgeschichte, könnte der Kontrast nicht grösser sein. Neben der Altstadt sind auch die Museen einen Besuch wert: das Bündner Naturmuseum, das Rätische Museum, das Weinbaumuseum sowie das Bündner Kunstmuseum mit Bildern des Alpenmalers Giovanni Segantini oder des Expressionisten Ernst Ludwig Kirchner.

Die Stadt verlassend, folgt bald ein hübscher Veloweg durch die «Tuma Lunga». Bei den Tomahügeln handelt es sich um markante Erdaufschüttungen im Gebiet Domat/Ems. Entstanden sind die 12 bis 70 Meter hohen Hügel vermutlich aus den Sturzenergien des Flimser Bergsturzes vor ca. 9500 Jahren. Zwischen Domat/Ems und Rothenbrunnen verläuft die Route auf dem sogenannten Polenweg. Erstellt wurde der Abschnitt von in der Schweiz internierten Polen, die 1940 ins Land kamen. Sie lebten während des Zweiten Weltkrieges bis Dezember 1945 in Barackenlagern. Die Aussicht vom Polenweg hinab auf den Hinterrhein ist zuweilen atemberaubend. Ebenso die Burgen im Domleschg: Die östliche Talseite hat sich wegen der verkehrspolitisch wichtigen Lage zu den Alpenpässen Julier, San Bernardino und Splügen zu einer der burgenreichsten Regionen der Schweiz entwickelt. Wer in Rothenbrunnen aus dem Dorfbrunnen trinkt, erkennt sofort den intensiven Jodgeschmack. Nicht zufällig wurde hier 1935 das Kinderheim Giuvaulta (rätoromanisch Rothenbrunnen) für Kinder mit Atemproblemen und Tuberkulose eröffnet. Unterhalb von Paspels, beim Feld mit Lebensmittelhanf, fliegen einem die Schmetterlinge um die Ohren. Die prächtigen Wesen, die im Fluge so schwierig zu Fotografieren sind…

Schwierig ist auch das «wild Campieren» bei Rodels. Weil auf den Schildern «Camping verboten» steht, was wiederum darauf hindeutet, dass man sich in einer schönen Gegend befindet. Das Klima hier am Hinterrhein ist mild und fruchtbar. Spargeln-, Rüben- und Mais schiessen nur so aus den Feldern. Beim gemütlichen Waldschwimmbad Thusis trennen sich die beiden Velostrecken der Graubünden-Route Nr. 6. Die eine verläuft weiter Richtung Viamalaschlucht und Splügen, die andere Richtung Albulapass und Bergün.
Dem Charme der rätischen Kapitale Chur entkommen, um sich auf den Polenweg zu machen. Atemberaubende Ausblicke auf den Hinterrhein und Eintreten in den blühenden Garten Graubündens. Das Domleschg; bewacht von trutzigen Burgen und dem Piz Beverin.
Dank seiner geschützten Lage und des legendären Alpenföhns hat Chur eine der höchsten Durchschnittstemperaturen aller Schweizer Städte. Zwischen der Churer Neustadt – mit Hochhäusern und alten Industrieanlagen – und der Altstadt mit ihrer über 5000-jährigen Siedlungsgeschichte, könnte der Kontrast nicht grösser sein. Neben der Altstadt sind auch die Museen einen Besuch wert: das Bündner Naturmuseum, das Rätische Museum, das Weinbaumuseum sowie das Bündner Kunstmuseum mit Bildern des Alpenmalers Giovanni Segantini oder des Expressionisten Ernst Ludwig Kirchner.

Die Stadt verlassend, folgt bald ein hübscher Veloweg durch die «Tuma Lunga». Bei den Tomahügeln handelt es sich um markante Erdaufschüttungen im Gebiet Domat/Ems. Entstanden sind die 12 bis 70 Meter hohen Hügel vermutlich aus den Sturzenergien des Flimser Bergsturzes vor ca. 9500 Jahren. Zwischen Domat/Ems und Rothenbrunnen verläuft die Route auf dem sogenannten Polenweg. Erstellt wurde der Abschnitt von in der Schweiz internierten Polen, die 1940 ins Land kamen. Sie lebten während des Zweiten Weltkrieges bis Dezember 1945 in Barackenlagern. Die Aussicht vom Polenweg hinab auf den Hinterrhein ist zuweilen atemberaubend. Ebenso die Burgen im Domleschg: Die östliche Talseite hat sich wegen der verkehrspolitisch wichtigen Lage zu den Alpenpässen Julier, San Bernardino und Splügen zu einer der burgenreichsten Regionen der Schweiz entwickelt. Wer in Rothenbrunnen aus dem Dorfbrunnen trinkt, erkennt sofort den intensiven Jodgeschmack. Nicht zufällig wurde hier 1935 das Kinderheim Giuvaulta (rätoromanisch Rothenbrunnen) für Kinder mit Atemproblemen und Tuberkulose eröffnet. Unterhalb von Paspels, beim Feld mit Lebensmittelhanf, fliegen einem die Schmetterlinge um die Ohren. Die prächtigen Wesen, die im Fluge so schwierig zu Fotografieren sind…

Schwierig ist auch das «wild Campieren» bei Rodels. Weil auf den Schildern «Camping verboten» steht, was wiederum darauf hindeutet, dass man sich in einer schönen Gegend befindet. Das Klima hier am Hinterrhein ist mild und fruchtbar. Spargeln-, Rüben- und Mais schiessen nur so aus den Feldern. Beim gemütlichen Waldschwimmbad Thusis trennen sich die beiden Velostrecken der Graubünden-Route Nr. 6. Die eine verläuft weiter Richtung Viamalaschlucht und Splügen, die andere Richtung Albulapass und Bergün.
27 km
Asphalt: 18 km
Naturbelag: 9 km
360 m | 260 m
leicht

Unterwegs …

Hinweis
Achtung: Domat/Ems–Rothenbrunnen: Sperrung wegen Bergsturzgefahren möglich, signalisierte Umleitung beachten.

Anreise | Rückreise

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