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1 Rhone-Route
1 Rhone-Route

Veloland

etappe-01297

Rhone-Route

Etappe 2, Oberwald–Brig
etappe-01297

Rhone-Route

Die noch junge Rhone, im Goms «Rotten» genannt, durchfliesst eine authentische Natur- und Kulturlandschaft. Hübsche Dörfer mit schönen Barockkirchen, Arvenwälder, insektenreiche Blumenwiesen und würziger Harzduft begleiten die Velofahrer durch das sonnige Hochtal.
Schon Johann Wolfgang Goethe soll verzaubert gewesen sein von diesem einzigartigen, sonnigen Hochtal. Wegen der typischen Häuser aus Lärchenholz und der vielen verzierten Barockkirchen wurden mehrere Dörfer ins Kulturgüterinventar der Schweiz aufgenommen. Im Winter ist das Goms ein Eldorado für Langläufer, in der schneelosen Zeit eine herrliche Landschaft zum Wandern und Velofahren. Oft auf Naturwegen folgt diese Etappe dem «Rotten». In einem stetigen Auf und Ab geht es während 50 Kilometern bis hinunter nach Brig. Passiert werden vorwiegend Auenwälder, welche im Tal von grosser Bedeutung sind. Schon bald wähnt man sich in einer Art «Fahrflow». Aus diesem wird man erst vom herannahenden Glacier-Express oder möglicherweise sogar von einem hübschen Wiedehopf wieder herausgeholt.

Trotz Flow: Ab und zu ein Zwischenstopp lohnt sich, etwa in Niederwald. Der Ort konnte sein intaktes Dorfbild wie kaum ein anderer im Wallis beibehalten. Danach steigt einem der Duft unzähliger Kräuter in die Nase. Man erfreut sich eines zauberhaften Blätterwaldes und saust hinab zum Rotten, der eine angenehme Kühle offenbart. Bereits ist man in den Landschaftspark Binntal eingetaucht. Empfehlenswert auch: Der kurze Abstecher von Mühlebach zur Hängebrücke, welche die Lamma-Schlucht auf 92 Metern überquert. Die sogenannte «Goms-Bridge» verbindet die beiden Wander- und Velogebiete von Bellwald und Ernen.

Ein prachtvolles Panorama auf Laub- und Tannenwälder bietet sich in Ausserbinn. Mineralien-Fans – das Binntal ist bekannt für seine Vielfalt an Mineralien – fühlen sich auf diesem Abschnitt genauso zuhause wie Velo- und Motorradfahrer. Unvermittelt folgt ein Terrainwechsel, steil führt ein Naturweg hinab zur Römerbrücke. Bei starkem Regen und allzu tiefem Boden empfiehlt es sich, das Velo hier zu schieben. Mit etwas Glück entdeckt man auf dem Gemeindegebiet von Grengiols eine sogenannte «Grengjer-Tulpe», einen Endemiten, der nur hier vorkommt. Die Abfahrt nach Mörel ist berauschend. Die Strecke danach, der Hauptstrasse entlang durch Bitsch, dürfte für manchen Geschmack etwas zu laut sein. Gemütlich wird dafür der letzte Abschnitt: der Rhone entlang nach Brig – ins Herzen der Walliser Alpen.
Die noch junge Rhone, im Goms «Rotten» genannt, durchfliesst eine authentische Natur- und Kulturlandschaft. Hübsche Dörfer mit schönen Barockkirchen, Arvenwälder, insektenreiche Blumenwiesen und würziger Harzduft begleiten die Velofahrer durch das sonnige Hochtal.
Schon Johann Wolfgang Goethe soll verzaubert gewesen sein von diesem einzigartigen, sonnigen Hochtal. Wegen der typischen Häuser aus Lärchenholz und der vielen verzierten Barockkirchen wurden mehrere Dörfer ins Kulturgüterinventar der Schweiz aufgenommen. Im Winter ist das Goms ein Eldorado für Langläufer, in der schneelosen Zeit eine herrliche Landschaft zum Wandern und Velofahren. Oft auf Naturwegen folgt diese Etappe dem «Rotten». In einem stetigen Auf und Ab geht es während 50 Kilometern bis hinunter nach Brig. Passiert werden vorwiegend Auenwälder, welche im Tal von grosser Bedeutung sind. Schon bald wähnt man sich in einer Art «Fahrflow». Aus diesem wird man erst vom herannahenden Glacier-Express oder möglicherweise sogar von einem hübschen Wiedehopf wieder herausgeholt.

Trotz Flow: Ab und zu ein Zwischenstopp lohnt sich, etwa in Niederwald. Der Ort konnte sein intaktes Dorfbild wie kaum ein anderer im Wallis beibehalten. Danach steigt einem der Duft unzähliger Kräuter in die Nase. Man erfreut sich eines zauberhaften Blätterwaldes und saust hinab zum Rotten, der eine angenehme Kühle offenbart. Bereits ist man in den Landschaftspark Binntal eingetaucht. Empfehlenswert auch: Der kurze Abstecher von Mühlebach zur Hängebrücke, welche die Lamma-Schlucht auf 92 Metern überquert. Die sogenannte «Goms-Bridge» verbindet die beiden Wander- und Velogebiete von Bellwald und Ernen.

Ein prachtvolles Panorama auf Laub- und Tannenwälder bietet sich in Ausserbinn. Mineralien-Fans – das Binntal ist bekannt für seine Vielfalt an Mineralien – fühlen sich auf diesem Abschnitt genauso zuhause wie Velo- und Motorradfahrer. Unvermittelt folgt ein Terrainwechsel, steil führt ein Naturweg hinab zur Römerbrücke. Bei starkem Regen und allzu tiefem Boden empfiehlt es sich, das Velo hier zu schieben. Mit etwas Glück entdeckt man auf dem Gemeindegebiet von Grengiols eine sogenannte «Grengjer-Tulpe», einen Endemiten, der nur hier vorkommt. Die Abfahrt nach Mörel ist berauschend. Die Strecke danach, der Hauptstrasse entlang durch Bitsch, dürfte für manchen Geschmack etwas zu laut sein. Gemütlich wird dafür der letzte Abschnitt: der Rhone entlang nach Brig – ins Herzen der Walliser Alpen.
50 km
Asphalt: 35 km
Naturbelag: 15 km
620 m | 1300 m
mittel (Ausserbinn–Mörel: schwer)

Anreise | Rückreise

Unterwegs …

Erschwerte Passage
Die Route ist bei Steinhaus infolge Lawine für ca. 100 m nur erschwert fahrbar.
Details siehe Karte.
Schiebepassagen
Schiebestrecke: 1.5 km Ausserbinn-Hockmatta (historischer Weg durch die Binnaschlucht).
Verkehrsaufkommen
Achtung: Verkehrsreiche Hauptstrassen Mörel–Bitsch (Kreisel). Alternative: Bahnverlad Fiesch–Brig, beachten Sie die Bahnempfehlung Nr. 13.
Umfahrung Mörel-Brig
13
Umfahrung Mörel-Brig
Empfehlung Bahn, Bus, Schiff
Mörel–Brig
oder
Brig–Mörel
Grund: gefährliche Strecke, Kantonsstrasse Mörel–Brig.
Velotransport: Platzzahl beschränkt.
Fahrplan SBB

Hinweise

Velofahren in Schweizer Pärken
Die Veloroute verläuft zwischen Blitzingen und Grengiols durch den Landschaftspark Binntal. Der regionale Naturpark ist bekannt für seine Mineralien, Flora und intakten Ortsbilder. Niederwald, Mühlebach und Ernen zählen zu den schönsten Walliser Dörfern.
Mehr

Anreise | Rückreise

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