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Veloland

Routenverbesserungen Veloland

Routenverlegung Laufental (2018)

23 Basel-Franches-Montagnes, Laufen–Bärschwil         

Beschrieb
Die Velofahrer wurden bislang über die stark und schnell befahrene H18 geführt. Obwohl beidseitige Radstreifen markiert sind, ist die Benutzung dieser Route (z.B. für Familien) unattraktiv bzw. gefährlich. Die Route führt neu abseits der Hauptstrasse über einen Feld-/Waldweg, welcher kürzlich instand gestellt wurde.    Grössere Karte
Würdigung
Die Massnahme erlaubt eine weitere Attraktivierung der Veloland-Route 23 im Laufental. Zwischen Laufen und Bärschwil Station verläuft sie nun meist auf motorfahrzeugfreien Wegen und entlang von Wiesen und Wäldern. Die Koexistenz mit dem Wanderweg ist problemlos, da der Weg genügend breit und übersichtlich ist.

Neubau LV-Passerelle (2017)

3 Nord-Süd-Route, Arbedo

Beschrieb
Eine neue, ca. 30 m lange, 3 m breite und mit einem LED-System beleuchtete Passerelle erlaubt den direkten Zugang zur historischen Brücke über den Fluss Moese. Das Bauwerk dient ausschliesslich dem LV und weist einen duchgehenden Hartbelag auf. Bis 2017 führte die Veloroute über einen qualitativ ungenügenden, steileren Mergelweg, der somit ersetzt werden konnte. Grössere Karte
Würdigung
Die Passerelle erlaubt eine deutlich direktere und komfortablere Erschliessung des neuen  SBB-Bahnhofs von Castione, der Verbindung bis Bellinzona und dient somit auch dem intermodalen Verkehr.
Finanzierung
Der Kanton finanzierte ca. 50% der Kosten, die involvierten Gemeinden sicherten die restlichen 50%.

Neubau Veloweg und LV-Brücke (2017)

31 Percorso Valle Maggia, Tenero–Gordola

Beschrieb
Der neue Rad-/Gehweg ist 3 m breit und durchgehend mit einem Hartbelag versehen. Er verbindet die Orte Tenero und Gordola auf einer neuen, direkteren Linie und bringt somit nicht nur dem Freizeit- und Tourismus-, sondern auch dem Alltagsverkehr einen deutlichen Mehrwert. Der Rad-/Gehweg folgt teilweise den SBB-Geleisen und überquert die Verzasca, auf einer neu gebauten, 17 m langen Passerelle. Grössere Karte
Würdigung
Der neue Rad-/Gehweg verbessert die Direktheit der regionalen und lokalen Radverbindungen, bringt deutliche Verbesserungen im Bereich Verkehrssicherheit und erhöht die Erschliessungsqualität, u.a. des nationalen Sportzentrums und der Campingplätze in Tenero. Auch die Umgebungsqualität konnte verbessert werden, indem die Route in ruhigerer Umgebung abseits grosser Strasseninfrastrukturen geführt wird.
Finanzierung
Der Kanton finanzierte ca. 70% der Kosten, die involvierten Gemeinden sicherten die restlichen 30%.  

Routenverlegung Pays de Gex (2017)

50 Jurasüdfuss-Route, Céligny–Versoix         

Beschrieb        
Die Route zwischen Céligny und Versoix wurde auf einer Strecke von ca. 11 km verlegt. Sie verläuft neu weitestgehend auf motorfahrzeugfreien Wegen, über Felder und durch ausgedehnte Wälder. Bei Chavannes-de-Bogis wurde die Querung über eine stark befahrene Hauptverkehrsstrasse gesichert, mittels einer neuen Lichtsignalanlage.  Grössere Karte
Würdigung
Die Route 50 ist im fraglichen Abschnitt danke dieser Verlegung deutlich attraktiver und verkehrssicherer. Zudem macht diese Modifikation auch netzstrategisch Sinn: Die Route 50 hebt sich räumlich und hinsichtlich Umgebungscharakter nun klarer von der nationalen Veloland-Route No 1 Rhone-Route ab.

Neubau Rad- und Fussgängerbrücke Bahnhof Landquart (2017)

21 Prättigauer Route, Bahnhof Landquart–Autobahnanschluss Landquart         

Beschrieb     
Die neue 70 m lange Radwegbrücke über den Fluss Landquart ist das Herzstück des Radwegs im Bereich Bahnhof Landquart. Die Brücke erlaubt für Radfahrer und Fussgänger eine direktere Verbindung nach Landquart. Grössere Karte
Würdigung
Mit dem Neubau erhalten Velofahrer und Fussgänger eine direkte und sichere Verbindung, getrennt vom motorisierten Verkehr. Von dieser Realisierung profitiert auch die Veloland-Route 21.
Finanzierung
Die Baukosten für den Radwegabschnitt inkl. Brücke betragen rund CHF 1,7 Mio, finanziert zu 36% durch den Bund, 51% durch den Kanton und 13% durch die Gemeinden.Finanzierung Die Baukosten für den Radwegabschnitt inkl. Brücke betragen rund CHF 1,7 Mio, finanziert zu 36% durch den Bund, 51% durch den Kanton und 13% durch die Gemeinden.

Neubau Veloweg entlang Birs (2017)

23 Basel–Franches-Montagnes, Soyhières–Delémont         

Beschrieb        
Die Veloroute führte bis 2017 auf einer stark befahrenen Kantonsstrasse. Obwohl diese über Radstreifen verfügt, war das Befahren unattraktiv. Neu wurde ein Weg auf der östlichen Seite der Birs ausgebaut, auf einer Länge von ca. 2 km, als kombinierter Rad-/Fussweg. Zusätzlich wurde eine Passerelle ausgebaut, um den Komfort für den LV zu erhöhen. Grössere Karte
Würdigung
Der Neubau erlaubt eine Linienführung auf einem komplett verkehrsfreien Weg, weit abseits der Kantonsstrasse, idyllisch entlang der Birs führend. Die neue Strecke erschliesst zudem historische Festungsanlagen aus dem 2. Weltkrieg. Um die Qualität des Wanderwegs zu erhalten, wurde der Weg nur auf einer Hälfte mit einem Hartbelag versehen, während die andere Hälfte mit einem Mergelbelag versehen ist.
Finanzierung
Die Massnahmen kosteten insgesamt 640'000 Franken. Die Umsetzung erfolgte als Massnsahme des Agglomerationsprojekts Delémont: 100'000 Franken wurden durch den Bund getragen, der restliche Beitrag durch den Kanton.  

Neugestaltung / Entflechtung Parkplatz Schiessstand Choller, Zug (2017)

9 Seen Route und 94 und 99, Zug, vor dem Schiessstand Choller

Beschrieb

Mit der Neugestaltung des Parkplatzes konnte der Rad-/Fussweg auf einer Länge von ca. 130 m vom Parkplatz durchgehend entflochten werden. Grössere Karte
Würdigung
Der Abschnitt konnte dank dieser Massnahme sicherer und attraktiver gestaltet werden.
Finanzierung
Die Finanzierung erfolgte zu 100% durch die Gemeinde.

Neubau Veloweg in der Haute-Ajoie (2017)

647 Sur les traces des Dinosaures, Chevenez–Rocourt         

Beschrieb        
Zwischen Chevenez und Rocourt bzw. Réclère wurde auf einer Länge von ca. 3,5 km ein neuer Veloweg erstellt, was die Verlegung der lokalen Route auf einer Länge von ca. 7 km erlaubte. Hierfür wurde auch ein neuer Übergang über die Kantonsstrasse realisiert, der die Bedürfnisse des LV berücksichtigt. Grössere Karte
Würdigung
Die Route führt neu abseits der Kantonsstrasse und ist somit deutlich attraktiver und sicherer. Die Verbesserungen dienen nicht nur der lokalen Veloland-Route, sondern auch dem Alltagsverkehr.
Finanzierung
Die Arbeiten wurden im Rahmen des Meliorationsprojekts von Rocourt umgesetzt und kosteten insgesamt 560'000 Franken. Der Kanton finanzierte davon 100%.

Neubau Veloweg Maggiatal (2016)

31 Percorso Valle Maggia, Tegna–Avegno TI

Beschrieb
Am Eingang zum Maggiatal wurde auf 1,2 km ein neuer Veloweg gebaut, der komplett auf eigenem Trassee, abseits der engen Kantonsstrasse verläuft. Kernstück bildet die Renovation der historischen Eisenbahnbrücke bei Ponte Brolla, die neu dem Veloverkehr gewidmet ist, sowie eine neue Überführung bei Avegno. Von 1907 bis 1968 wurde zwischen Bignasco und Locarno eine Schmalspurbahn betrieben. Das zwischenzeitlich verwaiste Trassee wurde nun neu für den Veloverkehr entdeckt. Dies hat sich nicht nur wegen den romantischen Kunstbauten angeboten, auch in technischer Hinsicht entspricht ein altes Bahntrassee ideal den Bedürfnissen von Velofahrern: Grosszügige Breite von 3.30 Metern, ebene Oberfläche, kein übermässiges Gefälle. Grössere Karte
Würdigung
Die alte Linienführung auf der engen und verkehrsreichen Kantonsstrasse am Eingang des Maggiatals war unattraktiv und ein Sicherheitsrisiko. Dies war besonders schade, da sich das Maggiatal dank seiner natürlichen Schönheit und seiner traditionellen Dörfer bei Touristen grösster Beliebtheit erfreut. Mit dem 2016 eröffneten Abschnitt ist die Problemstelle entschärft. Dabei soll es aber nicht bleiben: Der weitere Ausbau der 40 km langen Veloroute durchs Maggiatal von Locarno bis Bignasco ist bereits geplant. Die Verbindung dient vor allem touristischen Zwecken, in mehreren Abschnitten aber auch dem Alltagsverkehr, namentlich als Schulweg.
Finanzierung
Der Neubau hat insgesamt 3 Millionen Franken gekostet. Der Kanton hat davon 86% getragen, die betroffenen Gemeinden 14%. Insgesamt betragen die realisierten und noch geplanten Investitionen zwischen Tegna und Bignasco ca. 20 Millionen Franken

Neubau Radweg Vinadi–Finstermünz (2016)

65 Inn-Radweg, Vinadi–Landesgrenze bei Finstermünz         

Beschrieb        
Der Neubau eines Radwegs von 1,8 km entlang des Inns erlaubt die Abnahme bzw. Verlängerung des bestehenden Radwegs des Bundeslandes Tirol ab der Landesgrenze. Dadurch kann ein zusätzlicher Abschnitt des Innradwegs abseits der Kantonsstrasse geführt werden. Grössere Karte
Würdigung
Der neue Radwegabschnitt erhöht nicht nur die Verkehrssicherheit, sondern auch die Umfeldqualität, dank der Führung in Flüssnähe. Die Attraktivität der Veloland-Route 65 konnte somit weiter erhöht werden.
Finanzierung
Die Finanzierung erfolgte zu 55% durch den Kanton und 45% durch die Gemeinde.

Routenverlegung Mesocco (2016)

6 Graubünden-Route, Mesocco–Pian San Giacomo         

Beschrieb        
Die Route zwischen Mesocco und Pian San Giacomo wurde auf einer Länge von 5,2 km weg von der Kantonsstrasse auf eine landwirtschaftlich genutzte Strasse verlegt, mit einem Fahrverbot für den allgemeinen motorisierten Verkehr. Grössere Karte
Würdigung
Der Komfort für die Velofahrenden konnte trotz der nun stärkeren Steigung deutlich verbessert werden, u.a. aufgrund reduzierter Beeinträchtigungen durch Emissionen. Die Aussichten auf das Tal und auf die imposanten Autobahnbrücken sind aufgrund der neuen Linienführung eindrücklicher, es werden schöne Ställe und Ziegen- und Eselweiden passiert. Zudem stehen verschiedene Plätze zur Rast zur Verfügung.
Finanzierung
Die Umsignalisation wurde zu 100% durch den Kanton finanziert.

Routenverlegung Gisikon-Root (2016)

9 Seen Route, Gisikon–Root         

Beschrieb        
Zwischen Gisikon und Root wurde die Veloland-Route über 2,5 km verlegt. Ziel war es, die Linienführung nicht mehr über die Autobahnausfahrt Gisikon/Root zu führen und die Kantontsstrassen konsequent zu vermeiden. Die Route führt neu über Quartier- und Gemeindestrassen und quert die Kantonsstrasse im Bereich Root, wo auch die Radweg-Wendelrampe unter der Bahnlinie genutzt wird. Grössere Karte
Würdigung
Mit der neuen Linienführung wird der unattraktive Knoten der Autobahnausfahrt Gisikon/Root umfahren. Man fährt zwar nicht mehr direkt an der Reuss entlang, dafür auch nicht mehr parallel zur Autobahn. Dies erlaubt schöne Aussichten über das Rontal, teilweise mit herrlichem Blick auf den Pilatus.
Finanzierung
Die Aufwände für die Umsignalisation wurden zu 100% durch den Kanton getragen.

Neubau Rad- Gehweg Ägerisee–Sattel (2016)

9 Seen Route, Sattel

Beschrieb        
Auf dem Abschnitt Brunnenstrasse bis Trombachstrasse (Länge 990 m) wurde ein kombinierter Rad-/Gehweg realisiert, mit einer Breite von 2,60 m. Die Arbeiten erfolgten nebst dem Ausbau der Strasse auf eine Breite von 6,00 m, mit Kurvenverbreiterungen und Banketten. Grössere Karte
Würdigung
Der Ausbau erlaubte eine generelle Verbesserung der Verkehrssicherheit, der Bau des kombinierten Rad-/Gehwegs insbesondere für den Langsamverkehr. Velofahrende benutzen bergauf in Richtung Sattel neu den kombinierten Rad-/Gehweg. Für die Veloland-Route entfällt somit ein Linksabbieger, da die Kantonsstrasse neu ab dem Radweg gequert werden kann.
Finanzierung
Die Finanzierung erfolgte zu 100% durch den Kanton.

Neubau Veloweg auf Rhonedamm (2016)

1 Rhone-Route, Gampel–Niedergampel

Beschrieb        
Die Veloland-Route führte zwischen Gampel und Getwing bis anhin über die Kantonsstrasse. Dies war wenig attraktiv und hinsichtlich Verkehrssicherheit nicht ideal. Neu wird die Route über den Rhonedamm geführt, auf einem motorfahrzeugfreien Trassee. Hierfür wurde der bestehende Weg neu gebaut, inkl. einem neuen stabilisierten Deckbelag. Auf diese Weise konnte die Veloland-Route auf einer Länge von 4 km verlegt werden. Grössere Karte
Würdigung
Aufgrund der Verlegung auf den Rhonedamm kann die Route konsequent entlang des Gewässers geführt werden. Das Amt für Mobilität als Bauherr hat die Chance genutzt, um gleichzeitig auch die Erschliessung des Campings Gampel zu verbessern und die Brücke über den Bach Tschingil zu erneuern. Als nächste Massnahme in diesem Gebiet soll in analoger Weise der Abschnitt zwischen Raron und Niedergesteln ausgebaut werden, inkl. Routenverlegung.
Finanzierung
Die Umsetzung des Radwegs kostete ca. 420'000 Franken, der Kanton stellte davon 70% sicher.

Neubau von zwei Brücken in der Region Olten (2015)

50 Jurasüdfuss-Route, Olten–Rickenbach

Beschrieb
Dank des Baus zweier neuen Brücken und einer Unterführung für den Langsamverkehr konnte die 50 Jurasüdfuss-Route von Veloland und die 3 Mittelland-Skate von Skatingland zwischen Olten und Rickenbach auf einer Länge von 5 km verlegt werden. Beide Routen führen damit neu durch die Oltner Altstadt und anschliessend entlang des teilweise renaturierten Flüsschens Dünnern. Grössere Karte
Würdigung
Die neue Linienführung ist sicher und direkter und interessanter und bietet an der renaturierten Dünnern schöne Rastmöglichkeiten. Die neue Linienführung dient ebenfalls dem Velo-Alltagsverkehr und verbindet die Region Gäu mit dem Zentrum Olten.
Finanzierung
Die Bauzeit für die drei Bauwerke betrug 2 Jahre. Insgesamt wurden durch den Kanton Solothurn und die Stadt Olten 2,3 Mio. Franken investiert.

Bauliche Verbesserung und Verlegung Veloführung Boningen–Ruppoldingen (2014)

5 Mitteland-Route und 8 Aare Route, Boningen–Ruppoldingen

Beschrieb        
Zwischen Boningen und Olten Ruttigen konnten die Veloland-Routen baulich verbessert werden (Ausbau Rad-Fussweg, Sicherung Linksabbieger Ruttigen). Die Arbeiten efolgten z.T. im Rahmen des Autobahnausbaus. Die Route konnte dadurch auf ca. 3,8 km weg von der verkehrsbelasteten Kantonsstrasse (inkl. hohem Schwerverkehr) verlegt und somit deutlich verbessert werden. Grössere Karte
Würdigung
Die Route wird neu näher an der Aare geführt und es besteht ein besserer Zugang zu den attraktiven Aareabschnitten im Bereich Ruppoldingen. Die Sicherheit konnte ebenfalls merklich verbessert werden.
Finanzierung
Die Finanzierung erfolgte zu 20% durch den Bund (Nationalstrassenausbau), zu 55% durch den Kanton und zu 25% durch die Gemeinden.

Neubau Veloweg und Fussgängerbrücken Melide (2015)

3 Nord-Süd-Route, Melide–Bissone

Beschrieb
Zwischen Melide und Bissone wurden ein neuer, 1.2 km langer Veloweg und zwei neue Fussgängerbrücken gebaut, so dass dem Langsamverkehr nun eine eigene Seepromenade zur Verfügung steht. Dank der neugebauten Fussgängerbrücken konnten die ehemaligen Trottoirs auf den Brücken der Kantonsstrasse in einen eigentrassierten Veloweg umgewandelt werden. Grössere Karte
Würdigung
Dank der Entflechtung von MIV, Velo- und Fussverkehr konnte die Verkehrssicherheit auf dem ehemals engen und gefährlichen Abschnitt markant gesteigert werden. Der neue Veloweg verbessert den Komfort für Velofahrer dank komfortabler Breite und gutem Belag deutlich. Bissone ist jetzt für den Langsamverkehr ideal an den Bahnhof Melide angeschlossen. Für Anwohner und Touristen ist es nun deutlich attraktiver, die öffentlichen Strände, das Freilichtmuseum Swissminiatur, das Sportzentrum, das Schwimmbad oder die Hotels, Geschäfte und Restaurants zu Fuss oder mit dem Velo zu erreichen.
Finanzierung
Das Projekt hat insgesamt 3.5 Millionen Franken gekostet. Der Kanton hat davon 75%, die betroffenen Gemeinden 25% übernommen.

Fahrbahnsanierung mit Optimierungen für den Langsamverkehr (2015)

2 Rhein-Route und 753 Hegau-Route, Ortsdurchfahrt Stein am Rhein         

Beschrieb        
Im Zuge der Fahrbahnsanierung der Hemishoferstrasse in Stein am Rhein wurde eine Engstelle für den Veloverkehr beseitigt. Gleichzeitig wurde eine Kernfahrbahn markiert und die Ortseinfahrt für die Velofahrer komfortabler gestaltet. Die Massnahmen konnten auf gemeindeeigenem Land realisiert werden. Grössere Karte
Würdigung
Die Veloland-Routen verlaufen nun durchgehend auf ausreichend breiten Velostreifen oder Velowegen. Damit wurden die Sicherheit und der Komfort verbessert, zudem ist die neue Führung direkter, da nicht mehr auf parallele Quartierstrassen ausgewichen werden muss.

Verbesserung Velo- und Fussgängerführung (2015)

753 Hegau-Route, Ortsdurchfahrt Thayingen         

Beschrieb    
Für den Velo- und Fussverkehr wurden im Zusammenhang mit dem Bau einer Personenunterführung beim Bahnhof zahlreiche Verbesserungen umgesetzt. Eine neue Querungshilfe erleichtert das Linksabbiegen von der Rietstrasse in die Erlengasse. Dadurch konnte das Einbahnregime für den Veloverkehr geöffnet werden. Für die Realisierung der Querungshilfe waren aufgrund der engen Platzverhältnisse Kunstbauten notwendig. Grössere Karte
Würdigung
Dank dieser Massnahmen kann die Veloland-Route 753 ab 2018 neu durch das Ortszentrum geführt werden. Damit erhalten die Veloreisenden Verpflegungsmöglichkeiten bei der Ortsdurchfahrt. Der Erlebniswert konnte im Vergleich zur früheren Führung durch das Industriegebiet deutlich gesteigert werden.
Finanzierung
Die Kosten für die Umsetzung der baulichen Massnahmen in der Höhe von CHF 340'000.- wurden zu 40% durch den Bund (via Agglomerationsprogramme) und zu je 30% vom Kanton und der Gemeinde getragen.

Neubau Brücke/Radweg Birs (2014)

64 Lötschberg–Jura, Loveresse–Pontenet         

Beschrieb 
       
Mit dem Bau einer neuen LV-Brücke über die Birs und dem Bau eines Radweges entfällt zwischen Pontenet und Loveresse ein gefährliches Linksabbiegemanöver, im Ausserortsbereich auf der Kantonsstrasse. Grössere Karte
Würdigung
Die neue Brücke schliesst zusammen mit einem neuen Radwegabschnitt die letzte Lücke der Veloroute im Vallée de Tavannes. Die Veloland-Route 64 zwischen Reconvilier und Court kann nun durchgehend abseits der Kantonsstrasse geführt werden. Die Linienführung entlang der Birs bringt zudem Verbesserungen in den Berichen Komfort, Attraktivität und Sicherheit.
Finanzierung
Die Baukosten betrugen insgesamt CHF 325'000.-, wovon der Kanton CHF 80'000.- und die Gemeinden CHF 245'000.- sicherstellten.