Schneeschuhwandern

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Cavaglia–Poschiavo (Passo del Bernina)

Cavaglia–Poschiavo (Passo del Bernina)

Davoser und Prättigauer begaben sich im 17. Jahrhundert nicht aus Wanderlust auf den Weg ins Veltlin, sie transportierten im Warenaustausch Getreide und Wein in heimische Gefilde. So auch auf dem Abschnitt zwischen Cavaglia und Poschiavo.
Weit ausholend bewegt sich die Berninabahn von der Ebene von Cavaglia nach Poschiavo. Die 600 Höhenmeter werden ohne Zahnstange bewältigt. Damit gilt die Berninabahn als eine der steilsten Adhäsionsbahnen weltweit. In einfacherem Verlauf überwindet der historische Passweg die Geländestufe. Er ist als mächtiger Pflasterweg über einen Teil der Verbindung erhalten und dokumentiert das grosse fachliche Können der Wegbauer.

Der Berninapass wurde bereits in der Jungsteinzeit begangen, wie Funde belegen. Als Handelsweg wurde er hingegen erst spät entdeckt. Aufschwung erhielt der Verkehr im 16. Jahrhundert mit der Unterwerfung des Veltlins durch die Drei Bünde und den Handelsbeziehungen mit dem neuen Grenznachbarn Venedig. Der Berninapass war somit die kürzeste Verbindung von Venedig nach Chur. Sie ermöglichte dem befreundeten Venedig und Frankreich, ihren Verkehr über das Territorium der «neutralen» Eidgenossenschaft abzuwickeln, ohne dass mailändisches Gebiet betreten werden musste. In der Reiseliteratur wird der Weg als wichtig, aber schlecht unterhalten geschildert. Insbesondere die steile Rampe war schwierig zu begehen und befahren – genau jener Abschnitt, der heute als Pflasterweg beeindruckt.
Davoser und Prättigauer begaben sich im 17. Jahrhundert nicht aus Wanderlust auf den Weg ins Veltlin, sie transportierten im Warenaustausch Getreide und Wein in heimische Gefilde. So auch auf dem Abschnitt zwischen Cavaglia und Poschiavo.
Weit ausholend bewegt sich die Berninabahn von der Ebene von Cavaglia nach Poschiavo. Die 600 Höhenmeter werden ohne Zahnstange bewältigt. Damit gilt die Berninabahn als eine der steilsten Adhäsionsbahnen weltweit. In einfacherem Verlauf überwindet der historische Passweg die Geländestufe. Er ist als mächtiger Pflasterweg über einen Teil der Verbindung erhalten und dokumentiert das grosse fachliche Können der Wegbauer.

Der Berninapass wurde bereits in der Jungsteinzeit begangen, wie Funde belegen. Als Handelsweg wurde er hingegen erst spät entdeckt. Aufschwung erhielt der Verkehr im 16. Jahrhundert mit der Unterwerfung des Veltlins durch die Drei Bünde und den Handelsbeziehungen mit dem neuen Grenznachbarn Venedig. Der Berninapass war somit die kürzeste Verbindung von Venedig nach Chur. Sie ermöglichte dem befreundeten Venedig und Frankreich, ihren Verkehr über das Territorium der «neutralen» Eidgenossenschaft abzuwickeln, ohne dass mailändisches Gebiet betreten werden musste. In der Reiseliteratur wird der Weg als wichtig, aber schlecht unterhalten geschildert. Insbesondere die steile Rampe war schwierig zu begehen und befahren – genau jener Abschnitt, der heute als Pflasterweg beeindruckt.

Cavaglia–Poschiavo (Passo del Bernina)

Adresse

Bundesinventar der historischen Verkehrswege der Schweiz (IVS)
www.ivs.admin.ch

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