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Guarda

Abseits der grossen Verkehrs- und Touristenströme geniesst das Schellen-Ursli-Dorf ein ruhiges Dasein an der Südflanke des Unterengadins. Mit seinen gepflegten, reich verzierten Engadiner Häusern gilt Guarda als eines der besterhaltensten Engadinerdörfer.
Guarda (1653 m ü.M.) ist hoch über der Talsohle, auf der Sonnseite des Unterengadins, in eine gewellte Wiesenlandschaft gebettet. Der Panorama-Blick schweift über die Engadiner Bergwelt. Den 190 noch mehrheitlich rätoromanisch-sprachigen Dorfbewohnern steht ein Mehrfaches an Touristenbetten gegenüber.

Einst lag das Dorf an der Engadiner Strasse, welche einen ansehnlichen Teil des Saumverkehrs zwischen Innsbruck und dem Comersee bewältigte. Seit 1862 allerdings wird der Durchgangsverkehr unten durchs Tal geführt, was Guarda zu einem Ort der Ruhe und der Erholung macht. Dieser Abgeschiedenheit verdankt Guarda wohl auch sein intaktes Dorfbild mit den zahlreichen stolzen Engadiner-Häusern, die durch ihre Sgraffiti-Malereien Berühmtheit erlangten. 1975 erhielt Guarda den renommierten Wakker-Preis für seinen vorbildlich gepflegten und früh unter Schutz gestellten Dorfkern. Längst gilt es auch als Kulturgut von nationaler Bedeutung. Mächtige Bogentüren, kleine, als Lichtfang gestaltete Fenster, neckische Erker, geschmiedete Gitter und originelle Verzierungen machen praktisch jedes Haus zu einer kulturhistorischen Entdeckung.

Durch den das eindrücklich illustrierte Buch «Schellen-Ursli» wurde Guarda weit herum bekannt. Es erzählt die Geschichte

eines unglücklichen Knaben namens Uorsin, der keine Glocke für den Chalandamarz-Umzug hatte, an dem jeweils anfangs März die Dorfkinder mit lautem Schellen- und Glockengeläut die bösen Geister des Winters vertreiben. Also machte er sich kurz entschlossen zur elterlichen Alphütte auf, um sich dort eine Glocke zu besorgen, und vergass in seinem Eifer, wie weit und gefährlich der Weg über tief verschneite Wiesen und halsbrecherische Pfade war. Erschöpft und verängstigt nickte er in der Hütte ein, während Eltern und Verwandte das ganze Dorf verzweifelt nach dem Ausreisser absuchten. Anderntags kam ein strahlender Bub mit einer prächtigen Glocke ins Tal zurück. Stolz durfte er den Chalandamarz-Umzug anführen.

Wie in vielen Engadiner Dörfern wird auch in Guarda das alte Brauchtum nach wie vor gelebt. Der auf Familien ausgerichtete Themenweg «Via Uorsin» bringt Einblicke in die berührende Geschichte von Ursli.

Sommer

Natur-, Wander- und Kulturfreunde kommen in Guarda voll auf ihre Rechnung. Familien mit Kindern fühlen sich hier genau so zu Hause wie sportbegeisterte Berggänger oder Biker. Der Piz Buin (mit 3312 m ü.M. der höchste Punkt der Gemeinde), das nahegelegene Silvrettagebiet und auch der Schweizerische Nationalpark liegen direkt vor der Haustüre. Wer sich zu den Blumenwiesen und Lärchenwäldern aufmacht kann in der gesunden Bergluft die Seele baumeln lassen. Insgesamt 16 verschiedene Wanderungen mit einer Dauer zwischen 30 Minuten und 9 Stunden starten von Guarda aus.

Winter

Auf gut markierten Winterwanderwegen und Schneeschuhtrails lässt sich die Umgebung erkunden. Die weitere Infrastruktur für Winteraktivitäten umfasst den Eisplatz im Dorf (zum Schlittschuhlaufen oder Eisstockschiessen), einen Kinderskilift, einen Schlittelweg sowie die Langlaufloipe im Talgrund, die sich über 70 km bis nach Maloja zieht und jederzeit ein bequemes Umsteigen auf die Rhätische Bahn erlaubt.

Highlights

  • Geschützter, preisgekrönter Ortskern mit gut erhaltenen Engadinerhäusern.
  • Als Schauplatz der Schellen-Ursli-Sage unterhält Guarda den Themenweg «Via Uorsin».
  • Anschluss ans Engadiner Langlauf-Paradies.
Abseits der grossen Verkehrs- und Touristenströme geniesst das Schellen-Ursli-Dorf ein ruhiges Dasein an der Südflanke des Unterengadins. Mit seinen gepflegten, reich verzierten Engadiner Häusern gilt Guarda als eines der besterhaltensten Engadinerdörfer.
Guarda (1653 m ü.M.) ist hoch über der Talsohle, auf der Sonnseite des Unterengadins, in eine gewellte Wiesenlandschaft gebettet. Der Panorama-Blick schweift über die Engadiner Bergwelt. Den 190 noch mehrheitlich rätoromanisch-sprachigen Dorfbewohnern steht ein Mehrfaches an Touristenbetten gegenüber.

Einst lag das Dorf an der Engadiner Strasse, welche einen ansehnlichen Teil des Saumverkehrs zwischen Innsbruck und dem Comersee bewältigte. Seit 1862 allerdings wird der Durchgangsverkehr unten durchs Tal geführt, was Guarda zu einem Ort der Ruhe und der Erholung macht. Dieser Abgeschiedenheit verdankt Guarda wohl auch sein intaktes Dorfbild mit den zahlreichen stolzen Engadiner-Häusern, die durch ihre Sgraffiti-Malereien Berühmtheit erlangten. 1975 erhielt Guarda den renommierten Wakker-Preis für seinen vorbildlich gepflegten und früh unter Schutz gestellten Dorfkern. Längst gilt es auch als Kulturgut von nationaler Bedeutung. Mächtige Bogentüren, kleine, als Lichtfang gestaltete Fenster, neckische Erker, geschmiedete Gitter und originelle Verzierungen machen praktisch jedes Haus zu einer kulturhistorischen Entdeckung.

Durch den das eindrücklich illustrierte Buch «Schellen-Ursli» wurde Guarda weit herum bekannt. Es erzählt die Geschichte

eines unglücklichen Knaben namens Uorsin, der keine Glocke für den Chalandamarz-Umzug hatte, an dem jeweils anfangs März die Dorfkinder mit lautem Schellen- und Glockengeläut die bösen Geister des Winters vertreiben. Also machte er sich kurz entschlossen zur elterlichen Alphütte auf, um sich dort eine Glocke zu besorgen, und vergass in seinem Eifer, wie weit und gefährlich der Weg über tief verschneite Wiesen und halsbrecherische Pfade war. Erschöpft und verängstigt nickte er in der Hütte ein, während Eltern und Verwandte das ganze Dorf verzweifelt nach dem Ausreisser absuchten. Anderntags kam ein strahlender Bub mit einer prächtigen Glocke ins Tal zurück. Stolz durfte er den Chalandamarz-Umzug anführen.

Wie in vielen Engadiner Dörfern wird auch in Guarda das alte Brauchtum nach wie vor gelebt. Der auf Familien ausgerichtete Themenweg «Via Uorsin» bringt Einblicke in die berührende Geschichte von Ursli.

Sommer

Natur-, Wander- und Kulturfreunde kommen in Guarda voll auf ihre Rechnung. Familien mit Kindern fühlen sich hier genau so zu Hause wie sportbegeisterte Berggänger oder Biker. Der Piz Buin (mit 3312 m ü.M. der höchste Punkt der Gemeinde), das nahegelegene Silvrettagebiet und auch der Schweizerische Nationalpark liegen direkt vor der Haustüre. Wer sich zu den Blumenwiesen und Lärchenwäldern aufmacht kann in der gesunden Bergluft die Seele baumeln lassen. Insgesamt 16 verschiedene Wanderungen mit einer Dauer zwischen 30 Minuten und 9 Stunden starten von Guarda aus.

Winter

Auf gut markierten Winterwanderwegen und Schneeschuhtrails lässt sich die Umgebung erkunden. Die weitere Infrastruktur für Winteraktivitäten umfasst den Eisplatz im Dorf (zum Schlittschuhlaufen oder Eisstockschiessen), einen Kinderskilift, einen Schlittelweg sowie die Langlaufloipe im Talgrund, die sich über 70 km bis nach Maloja zieht und jederzeit ein bequemes Umsteigen auf die Rhätische Bahn erlaubt.

Highlights

  • Geschützter, preisgekrönter Ortskern mit gut erhaltenen Engadinerhäusern.
  • Als Schauplatz der Schellen-Ursli-Sage unterhält Guarda den Themenweg «Via Uorsin».
  • Anschluss ans Engadiner Langlauf-Paradies.

Anreise und Rückreise Guarda

Adresse

Tourismus Engadin Scuol Samnaun Val Müstair AG
Stradun 403a
7550 Scuol
Tel. +41 (0)81 861 88 00
info@engadin.com
www.engadin.com

Services

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Arvenwald God da Tamangur
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Heimat des Schellen-Urslis
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Ortskern und Burg Steinsberg
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