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Livigno (I)

Livigno (I)

Livigno liegt auf 1816 m ü. M. in den Livigno-Alpen. Zollfrei einkaufen - in erster Linie dafür ist der italienische Ort nahe der Schweizer Grenze bekannt. Tatsächlich bietet der Ferienort mehr als billigen Schnaps und Treibstoff fürs Auto:
Livigno liegt am Fluss Spöl, der in den gestauten, 9 km langen Lago di Livigno fliesst und später im Engadin in den Inn und damit in die Donau mündet. Das Tal liegt also nördlich der Wasserscheide der Alpen. Der Passo di Foscagno (2291 m. ü. M.), die Strassenverbindung in den nächstgelegenen grösseren italienischen Ort Bórmio, sichert die Winterverbindung Richtung Italien, dies allerdings erst seit den 50er-Jahren, davor war Livigno oft bis zu 6 Monaten im Jahr von der Aussenwelt abgeschnitten.

Wenig südlich des Berninapasses zweigt von Schweizer Seite aus die Strasse über die Forcola di Livigno ab. Mit nur ganz wenigen Kehren überquert die nur im Sommer geöffnete Strasse die Passhöhe auf 2315 m ü. M. und führt weiter nach Livigno. Zugänglich von der Schweiz aus ist das Tal ausserdem durch den in den 1960er Jahren erbauten und mautpflichtigen Munt La Schera-Tunnel, der von der Strasse zwischen Zernez und dem Ofenpass abzweigt. Nach dem einspurigen Tunnel mit Wechselverkehr - ein Nadelohr an Winterwochenenden - folgt die Strasse dem lang gezogenen Stausee Lago di Livigno bis nach Livigno.

Seit 1000 n. Chr. ist das Tal von Livigno bewohnt. Im 17. Jahrhundert wurde Livigno durch die Graubündener Herrscher des Veltlins die rechtliche und wirtschaftliche Autonomie verliehen. 1805 wurde der Ort wegen seiner exponierten und früher im Winter kaum erreichbaren Lage von Napoleon zur zollfreien Zone erklärt, damit es - strategisch bedeutsam - trotzdem ganzjährig bewohnt blieb.

Dieser Status wurde 1818 von Österreich-Ungarn, 1910 von Italien und schliesslich 1960 auch von der Europäischen Gemeinschaft anerkannt. Zahllose Geschäfte im Strassendorf Livigno bieten deshalb Alkohol, Zigaretten, Parfüms etc. an und Tankstellen locken mit billigem Benzin. Dennoch konnten sich dazwischen noch etliche traditionelle Holz-Stein-Häuser erhalten.

Die Nationalparks des Stilfserjochs und des Engadins locken Wanderer, vor allem aber auch Mountainbiker in die Gegend (z.B. Biketour über den Pass Chaschauna nach S-chanf). Allerdings dominiert in Livigno die Wintersaison: Mehr als 30 Anlagen erschliessen gut 100 Pistenkilometer beidseits des Hochtals bis auf 2800 m. ü. M.

Highlights

  • Nationalparks - die aneinander grenzenden Nationalparks der Schweiz und des Stilfserjochs (Italien) bilden ein riesiges Naturreservat.
  • Zollfreigebiet - lockt mit billigem Benzin, Alkohol und Tabak viele Besucher an, die sich weniger für die Naturschönheiten des Tals interessieren.
Livigno liegt auf 1816 m ü. M. in den Livigno-Alpen. Zollfrei einkaufen - in erster Linie dafür ist der italienische Ort nahe der Schweizer Grenze bekannt. Tatsächlich bietet der Ferienort mehr als billigen Schnaps und Treibstoff fürs Auto:
Livigno liegt am Fluss Spöl, der in den gestauten, 9 km langen Lago di Livigno fliesst und später im Engadin in den Inn und damit in die Donau mündet. Das Tal liegt also nördlich der Wasserscheide der Alpen. Der Passo di Foscagno (2291 m. ü. M.), die Strassenverbindung in den nächstgelegenen grösseren italienischen Ort Bórmio, sichert die Winterverbindung Richtung Italien, dies allerdings erst seit den 50er-Jahren, davor war Livigno oft bis zu 6 Monaten im Jahr von der Aussenwelt abgeschnitten.

Wenig südlich des Berninapasses zweigt von Schweizer Seite aus die Strasse über die Forcola di Livigno ab. Mit nur ganz wenigen Kehren überquert die nur im Sommer geöffnete Strasse die Passhöhe auf 2315 m ü. M. und führt weiter nach Livigno. Zugänglich von der Schweiz aus ist das Tal ausserdem durch den in den 1960er Jahren erbauten und mautpflichtigen Munt La Schera-Tunnel, der von der Strasse zwischen Zernez und dem Ofenpass abzweigt. Nach dem einspurigen Tunnel mit Wechselverkehr - ein Nadelohr an Winterwochenenden - folgt die Strasse dem lang gezogenen Stausee Lago di Livigno bis nach Livigno.

Seit 1000 n. Chr. ist das Tal von Livigno bewohnt. Im 17. Jahrhundert wurde Livigno durch die Graubündener Herrscher des Veltlins die rechtliche und wirtschaftliche Autonomie verliehen. 1805 wurde der Ort wegen seiner exponierten und früher im Winter kaum erreichbaren Lage von Napoleon zur zollfreien Zone erklärt, damit es - strategisch bedeutsam - trotzdem ganzjährig bewohnt blieb.

Dieser Status wurde 1818 von Österreich-Ungarn, 1910 von Italien und schliesslich 1960 auch von der Europäischen Gemeinschaft anerkannt. Zahllose Geschäfte im Strassendorf Livigno bieten deshalb Alkohol, Zigaretten, Parfüms etc. an und Tankstellen locken mit billigem Benzin. Dennoch konnten sich dazwischen noch etliche traditionelle Holz-Stein-Häuser erhalten.

Die Nationalparks des Stilfserjochs und des Engadins locken Wanderer, vor allem aber auch Mountainbiker in die Gegend (z.B. Biketour über den Pass Chaschauna nach S-chanf). Allerdings dominiert in Livigno die Wintersaison: Mehr als 30 Anlagen erschliessen gut 100 Pistenkilometer beidseits des Hochtals bis auf 2800 m. ü. M.

Highlights

  • Nationalparks - die aneinander grenzenden Nationalparks der Schweiz und des Stilfserjochs (Italien) bilden ein riesiges Naturreservat.
  • Zollfreigebiet - lockt mit billigem Benzin, Alkohol und Tabak viele Besucher an, die sich weniger für die Naturschönheiten des Tals interessieren.

Anreise und Rückreise Livigno (I)

Adresse

Azienda Promozione Turistica
via Saroch 1098/a
c/o Plaza Plachéda
23030 Livigno
Tel. +39 0342 052200
Fax. +39 0342 052229
info@livigno.eu
www.livigno.eu

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