756 La Siberie Bike
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Mountainbikeland

La Sibérie Bike

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Les Ponts-de-Martel–La Brévine–Les Ponts-de-Martel

Wegreportage
90 Fotos

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La Sibérie Bike

La Sibérie Bike

42 – das ist die Länge dieser Route in Kilometern. Minus 42 – das ist der Temperaturrekord von La Brévine, auch bekannt als «Sibirien der Schweiz». Daher der Name «La Sibérie Bike». Um bei Zahlen zu bleiben: Gut 10 km folgen meist im Wald der Landesgrenze, 15 km der nationalen Veloland-Route Jura Bike.
Nach dem Start beim Bahnhof des Uhrmacherdorfes Ponts-de-Martel sind die ersten Kilometer im Vallée des Ponts flach und somit einfach zu fahren. Auf der linken Seite verleiten die ausgedehnten Torfmoore zu einem Schlenker. Weit bis ins 20. Jahrhundert wurde hier Brenntorf zum Heizen abgebaut, die Abstichkanten ziehen sich meterhoch durch die Landschaft. Heute steht das Gebiet unter Naturschutz. Nach dem Moor dreht der Weg nach rechts: Ein steiniger Aufstieg im Wald ermöglicht es, über einen Pass auf die andere Talseite ins Vallée de la Brévine zu gelangen. Das gleichnamige Dorf ist vor allem wegen seines rauen Klimas bekannt. An der dortigen Messstation wurden im Januar 1987 −41,8 °C registriert. Es ist die tiefste Temperatur, die je an einer offiziellen MeteoSchweiz-Station gemessen wurde. Temperaturen um die -30 Grad sind keine Seltenheit, weshalb der La Brévine auch als «Sibirien der Schweiz» bezeichnet wird. Um die Kälte zu zelebrieren, findet jedes Jahr die «Fête du froid» statt.

Die Strecke nähert sich der Landesgrenze, welcher nun während rund zehn Kilometern auf dem Zollweg gefolgt wird. Etwa zwei Kilometer befinden sich auf französischer Seite, die Grenze wird bei le Seignolet überquert. Der Abschnitt auf dem Zollweg ist hügelig und technisch etwas anspruchsvoller. Etwa zu 70 Prozent befindet man sich im Wald, der Rest verläuft über eine Weide. Ein paar flache und geteerte Kilometer führen zum Fuss des Grand Sonmartel, höchster Punkte der Tour. Dieser wird über einen Singletrail und einen Pfad erreicht, der Aufstieg ist recht steil. Auf den Höhen von Petit und Grand Sonmartel geniesst man die herrliche Aussicht auf das La Sagne-Tal, auf den Bergzug des Mont Racine und die Alpen. Ausgedehnte Juraweiden und mächtige Fichten bilden die Kulisse.

Ein langer Abstieg auf einem Feldweg führt vorbei an den beiden Métairies (Alpwirtschaften) Petit-Sommartel und Petite-Joux. Nach La Grande-Joux folgt ein asphaltierter Abschnitt, während ungefähr zwei Kilometern ist die Strasse noch flach. Dann plötzlich: ein sehr steiler Abstieg im Wald. Hier bleiben nur die Abenteuerlustigen und die Profis auf dem Mountainbike, alle anderen steigen vorsichtshalber ab. Zurück zum Ausgangspunkt führt die gleiche Strasse wie zu Beginn.
42 – das ist die Länge dieser Route in Kilometern. Minus 42 – das ist der Temperaturrekord von La Brévine, auch bekannt als «Sibirien der Schweiz». Daher der Name «La Sibérie Bike». Um bei Zahlen zu bleiben: Gut 10 km folgen meist im Wald der Landesgrenze, 15 km der nationalen Veloland-Route Jura Bike.
Nach dem Start beim Bahnhof des Uhrmacherdorfes Ponts-de-Martel sind die ersten Kilometer im Vallée des Ponts flach und somit einfach zu fahren. Auf der linken Seite verleiten die ausgedehnten Torfmoore zu einem Schlenker. Weit bis ins 20. Jahrhundert wurde hier Brenntorf zum Heizen abgebaut, die Abstichkanten ziehen sich meterhoch durch die Landschaft. Heute steht das Gebiet unter Naturschutz. Nach dem Moor dreht der Weg nach rechts: Ein steiniger Aufstieg im Wald ermöglicht es, über einen Pass auf die andere Talseite ins Vallée de la Brévine zu gelangen. Das gleichnamige Dorf ist vor allem wegen seines rauen Klimas bekannt. An der dortigen Messstation wurden im Januar 1987 −41,8 °C registriert. Es ist die tiefste Temperatur, die je an einer offiziellen MeteoSchweiz-Station gemessen wurde. Temperaturen um die -30 Grad sind keine Seltenheit, weshalb der La Brévine auch als «Sibirien der Schweiz» bezeichnet wird. Um die Kälte zu zelebrieren, findet jedes Jahr die «Fête du froid» statt.

Die Strecke nähert sich der Landesgrenze, welcher nun während rund zehn Kilometern auf dem Zollweg gefolgt wird. Etwa zwei Kilometer befinden sich auf französischer Seite, die Grenze wird bei le Seignolet überquert. Der Abschnitt auf dem Zollweg ist hügelig und technisch etwas anspruchsvoller. Etwa zu 70 Prozent befindet man sich im Wald, der Rest verläuft über eine Weide. Ein paar flache und geteerte Kilometer führen zum Fuss des Grand Sonmartel, höchster Punkte der Tour. Dieser wird über einen Singletrail und einen Pfad erreicht, der Aufstieg ist recht steil. Auf den Höhen von Petit und Grand Sonmartel geniesst man die herrliche Aussicht auf das La Sagne-Tal, auf den Bergzug des Mont Racine und die Alpen. Ausgedehnte Juraweiden und mächtige Fichten bilden die Kulisse.

Ein langer Abstieg auf einem Feldweg führt vorbei an den beiden Métairies (Alpwirtschaften) Petit-Sommartel und Petite-Joux. Nach La Grande-Joux folgt ein asphaltierter Abschnitt, während ungefähr zwei Kilometern ist die Strasse noch flach. Dann plötzlich: ein sehr steiler Abstieg im Wald. Hier bleiben nur die Abenteuerlustigen und die Profis auf dem Mountainbike, alle anderen steigen vorsichtshalber ab. Zurück zum Ausgangspunkt führt die gleiche Strasse wie zu Beginn.
43 km | 1 Etappe
Asphalt: 24 km
Naturbelag: 19 km
davon Singletrail: 5 km
950 m | 950 m
mittel | schwer

Anreise | Rückreise

Anreise / Rückreise Les Ponts-de-Martel
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Wegweisung

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Diese Route ist nur in eine Richtung signalisiert: Les Ponts-de-Martel – La Brévine – Le Prévoux – Les Ponts-de-Martel

Hinweise

Hinweis
Achtung: Diese Route ist grenzüberschreitend. Ausweispapiere sollten mitgeführt werden.

Anreise | Rückreise

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