230 Loipe Elm
230 Loipe Elm

Langlaufen

Loipe Elm

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Elm–Elm

Wegreportage
4 Fotos

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Loipe Elm

Loipe Elm

Die Loipe in Elm liegt mitten im UNESCO-Welterbegebiet Tektonikarena Sardona und führt durch das schmucke Bergdorf, welches mit dem Wakkerpreis ausgezeichnet wurde.
Zuhinterst im Glarner Sernftal liegt das das beschauliche Bergdorf Elm. Für die Erhaltung seines Dorfbildes, welches von Strick-Holzbauten geprägt wird, erhielt Elm 1976 eine Auszeichnung des Europarats und 1981 den Wakker-Preis.

Hinter dem Gemeindehaus der höchstgelegenen Talgemeinde des Kantons startet die 7 Kilometer lange Loipe. Nahezu flach an den denkmalgeschützten Häusern vorbei führt der erste Loipenteil «Wiese». Beim Dahingleiten bleibt genügend Zeit, den Blick über das spektakuläre Bergpanorama mit Tschingelhörnern und Martinsloch schweifen zu lassen. Wer Glück hat, erlebt zudem ein Naturspektakel: Zweimal im Jahr, im März und im September, scheint die Sonne für wenige Minuten durch das rund 22 Meter hohe Felsenfenster genau den Kirchtum. Das Martinsloch entstand durch die Glarner Hauptüberschiebung, die zum Unesco-Welterbe gehört. Im über 300 Quadratkilometer grossen Sardonagebiet wurden 250 bis 300 Millionen Jahre alte Verrucanosteine über das rund 50 Millionen Jahre alte schiefrige Flyschgestein geschoben. Dadurch liegt eine ältere auf einer viel jüngeren Gesteinsschicht. Dieses Phänomen ist an den Tschingelhörnern beim Martinsloch besonders eindrücklich zu sehen.

Historisch geht die Fahrt auf den Langlaufski weiter: Über die Brücke folgt der Teil «Bärentritt» mit der grössten Steigung der ganzen Strecke. Oben angekommen führt die Loipe dem Waldrand entlang zum Aeschen. Dort befindet der riesige Aeschen-Stein, welcher beim Elmer Bergsturz im September 1881 ins Tal donnerte. Er erinnert noch heute an die Naturkatastrophe. Rund 10 Millionen Kubikmeter Schiefergestein brachen damals ab und stürzten in freiem Fall mehrere hundert Meter ins Tal. Die Felsmassen begruben 114 Menschen unter sich und machten 83 Gebäude dem Erdboden gleich – heute kaum vorstellbar angesichts der traumhaften Langlauf-Atmosphäre voller Ruhe und dörflicher Idylle.
Die Loipe in Elm liegt mitten im UNESCO-Welterbegebiet Tektonikarena Sardona und führt durch das schmucke Bergdorf, welches mit dem Wakkerpreis ausgezeichnet wurde.
Zuhinterst im Glarner Sernftal liegt das das beschauliche Bergdorf Elm. Für die Erhaltung seines Dorfbildes, welches von Strick-Holzbauten geprägt wird, erhielt Elm 1976 eine Auszeichnung des Europarats und 1981 den Wakker-Preis.

Hinter dem Gemeindehaus der höchstgelegenen Talgemeinde des Kantons startet die 7 Kilometer lange Loipe. Nahezu flach an den denkmalgeschützten Häusern vorbei führt der erste Loipenteil «Wiese». Beim Dahingleiten bleibt genügend Zeit, den Blick über das spektakuläre Bergpanorama mit Tschingelhörnern und Martinsloch schweifen zu lassen. Wer Glück hat, erlebt zudem ein Naturspektakel: Zweimal im Jahr, im März und im September, scheint die Sonne für wenige Minuten durch das rund 22 Meter hohe Felsenfenster genau den Kirchtum. Das Martinsloch entstand durch die Glarner Hauptüberschiebung, die zum Unesco-Welterbe gehört. Im über 300 Quadratkilometer grossen Sardonagebiet wurden 250 bis 300 Millionen Jahre alte Verrucanosteine über das rund 50 Millionen Jahre alte schiefrige Flyschgestein geschoben. Dadurch liegt eine ältere auf einer viel jüngeren Gesteinsschicht. Dieses Phänomen ist an den Tschingelhörnern beim Martinsloch besonders eindrücklich zu sehen.

Historisch geht die Fahrt auf den Langlaufski weiter: Über die Brücke folgt der Teil «Bärentritt» mit der grössten Steigung der ganzen Strecke. Oben angekommen führt die Loipe dem Waldrand entlang zum Aeschen. Dort befindet der riesige Aeschen-Stein, welcher beim Elmer Bergsturz im September 1881 ins Tal donnerte. Er erinnert noch heute an die Naturkatastrophe. Rund 10 Millionen Kubikmeter Schiefergestein brachen damals ab und stürzten in freiem Fall mehrere hundert Meter ins Tal. Die Felsmassen begruben 114 Menschen unter sich und machten 83 Gebäude dem Erdboden gleich – heute kaum vorstellbar angesichts der traumhaften Langlauf-Atmosphäre voller Ruhe und dörflicher Idylle.
5 km | 1 Etappe
150 m | 150 m
klassisch+skaten | mittel

Anreise | Rückreise

Anreise / Rückreise Elm, Dorf
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Saison

Wintersaison
Die Wintersaison dauert in der Regel vom 15. Dezember bis Ende März.

Unterwegs …

Nachtloipe
Die Teile Bärentritt und Unterbach sind am Dienstag- und Donnerstagabend bis 21.00 Uhr beleuchtet.

Hinweise

Ski-Miete und Loipenpass
Die Vreni Schneider Ski-, Snowboard- und Rennschule und die Schweizer Ski- und Snowboardschule Elm bieten Langlaufunterricht mit ausgebildeten Langlauflehrern an. Informationen zum Unterricht, zum lokalen Loipenpass, zur Miete von Langlauf-Ausrüstung und zu Umkleide- und Dusch-Möglichkeiten:
www.elm.ch

Kontakt

Elm Ferienregion
Obmoos
8767 Elm
Tel. +41 (0)55 642 52 52
info@elm.ch
www.elm.ch

Services

Übernachten

Gasthaus Segnes
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Elm
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Orte

Elm / Sernftal
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Sehenswürdigkeiten

Schiefertafelfabrik
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Wegweisung

Wegweisung
Folgen Sie dem abgebildeten Logo auf der türkisfarbenen Wegweisung für das Langlaufen. Nehmen Sie zur Sicherheit einen Kartenausdruck unserer Webkarte mit auf die Tour.
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